29. Juni 2011

Jürgen Trittin: Deutschland verschwindet. Gegendarstellung

Jürgen Trittin wird in einigen Internetforen folgendeAussage zugeschrieben: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr und das finde ich großartig.“ Jürgen Trittin hat diesen Satz nie gesagt. Es handelt sich um ein frei erfundenes Zitat. Jürgen Trittin behält sich rechtliche Schritte gegen jeden vor, der diese falsche Behauptung weiterverbreitet.

Steuergesetze in Deutschland: Weich aber unfair!

Ein stets aktueller Artikel vom 9. September 2005. Die Mehrheit der Deutschen will in Angst und Schrecken ohne Ende leben und mutig dem Finanzamt ein Schnippchen schlagen. Biedermeier, Gartenlaube des Wilhelm Marr, deutscher Michel!

28. Juni 2011

Vauban und der Einheitssteuersatz des Paul Kirchhof

Prof. Dr. Paul Kirchhof ist einer der wenigen vernünftigen Menschen, die noch in Deutschland zu finden sind, die Mehrheit will mit dem Schrecken ohne Ende leben. Jahr für Jahr quälen sich die Deutschen mit den ihrer Ansicht nach unverschämten Forderungen des Finanzamtes ab. Wie entgeht man ihnen? Mit dem in jedem cleveren Haushalt als Broschur vorhandenen Großen Konz und seinen "1000 ganz legalen Steuertricks". Droemer/Knaur werben: "Konkurrenzlos günstig, konkurrenzlos gut. Die von Grund auf aktualisierte Fassung des bewährten, unentbehrlichen Steuerratgebers mit zahlreichen neuen Tipps und Tricks für die Steuererklärung 2010. Für alle, die bei der Lohn- und Einkommensteuer keinen Euro verschenken wollen. So finden selbst Berufseinsteiger sicher durch den Steuerdschungel."

27. Juni 2011

Palästinenserstaat? Eine Randnotiz

Den wenigsten, die über einen Palästinenserstaat sprechen, scheint bewusst zu sein, dass es diesen aus Rechtsgründen gar nicht geben kann. Die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen - und damit die formelle Anerkennung als Staat - ist an Bedingungen geknüpft (Art. 4 Abs. 1 UN-Charta): "Membership in the United Nations is open to all other peace-loving states which accept the obligations contained in the present Charter and, in the judgment of the Organization, are able and willing to carry out these obligations." Die Mitgliedschaft steht also nur friedliebenden Staaten offen.

26. Juni 2011

Syrien. Die Hezbollah verlegt ihr Waffenarsenal in den Libanon

Der Starkorrespondent des Figaro, Le Grand Reporter Georges Malbrunot, ist mit Abstand dessen bester Mitarbeiter. In keinem anderen MSM bekommt man genauere Informationen über die Lage im Nahen Osten. Danke dafür!

Am 24. Juni berichtet er über die Aktivitäten der Hezbollah: Le Hezbollah rapatrie son arsenal de Syrie. Die Terrororganisation befürchtet einen Machtwechsel. Nun folgt eine exakte Schilderung. Der Iran benutzt Syrien, um die für die Hezbollah bestimmten Waffen möglichst nahe an den vorgesehenen Kampfplatz gegen Israel zu bringen. An der Grenze zum Libanon, in Douma und Homs lagern die Boden-Boden-Mittelstreckenraketen Zilzal, die Raketengeschosse Fajr 3 und Fajr 5, zum Einsatz gegen Israel.

25. Juni 2011

Der sozialistische Journalist. Einst und jetzt

Der sozialistische Journalist soll nicht nur Talent und Intelligenz besitzen, sondern auch moralische Eigenschaften und ideologische Reife aufweisen, schreibt der Dekan der Fakultät für Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig Hermann Budzislawski in der Neuen Deutschen Presse, der Zeitschrift des Verbandes der Journalisten der DDR. (1)

Zeitungs- und Funkjournalisten werden als gesellschaftliche Arbeiter aufgefaßt, es ist ihre Aufgabe, das sozialistische Weltbild mit Hilfe von Massenmedien zu formen. Als beispielhaft wird dem sozialistischen Journalisten der DDR die Tätigkeit des kommunistischen Redakteurs der Vergangenheit dargestellt: nicht ein Beruf wie jeder andere, sondern eine Berufung war der Eintritt in die Redaktion eines Parteiblattes; zur täglichen Aufgabe der kommunistischen Redakteure gehörte der "kompromißlose Kampf gegen alle revisionistischen, liquidatorischen und sektiererischen Strömungen in der Arbeiterbewegung"; die Bewältigung dieser Aufgabe habe den Grundstein zur "unerschütterlichen felsenfesten politischen Überzeugung von der Gesetzmäßigkeit des Sieges des Sozialismus" gelegt, weiß der Politiker, Abgeordnete und Journalist Paul Böttcher. (2)

24. Juni 2011

Le Figaro und die Krankheit der französischen Kultur

Die blühendste Phantasie kann sich die Ausmaße des in Frankreich grassierenden Anti-Amerikanismus nicht vorstellen, ebensowenig das Fehlen jeglichen Verständnisses von Fairness, die sich beispielsweise äußert in der Gleichheit aller vor dem Gesetz. Die französische Gesellschaft lebt nicht unter dem vielgerühmten Motto "liberté, égalité, fraternité", Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sondern libertinage, ça m'est égal, paternalisme. Frivolität, das ist mir gleichgültig, Paternalismus des Staates. Die Berichterstattung über die "Affäre DSK" zeigt es in jedem Beitrag.

23. Juni 2011

Israel. Tzipi Livni und die Abneigung Israels gegen Veränderung

Als wenn es nicht schon genug wäre mit der Israeli Presidential Conference, wo eben ein Privatissimum gratis des Staatspräsidenten Shimon Peres mit seinem Sohn Chemi J. Peres zu Ende gegangen ist, und noch ein paar schöne Abschlußreden folgen werden, entgeht man der Geltungssucht auch anderer Politiker Israels nicht. Für jemanden, der in Frankreich lebt und sich informiert, präsentiert sich die israelische Politik heute in Jerusalem als Familienbetrieb, Wenn der Vater mit dem Sohne, und in Frankreich als Sprachrohr der Politik des Quai d'Orsay.

Augustín Lara : Piensa en mí











Si tienes un hondo penar, piensa en mí;
si tienes ganas de llorar, piensa en mí.
Ya ves que venero tu imagen divina,
tu párvula boca, que siendo tan niña,
me enseñó a pecar.

22. Juni 2011

Helmut Zott: Bahnhof

Ein Mensch liebt diese Hegelstadt,
die viele schöne Plätze hat.
Doch ist der Bahnhof alt und hässlich
wie aus der Nazizeit, so grässlich.
Die Schienen will man tiefer legen,
worüber Dumme sich erregen.
Der Mob der Straße ist bereit
zu Mord und Totschlag allezeit.
Der Mensch, geboren hier am Ort,
zieht schnell von Stuttgart wieder fort.

Israel. Thin Ice – Criticism vs. Loyalty in Israel-Diaspora Relations

Shmuel Rosner now asking short questions. He asks [Jeremy] Ben Ami whether there is a difference between giving advice and lobbying foreign governments. Can you apply political pressure to Israel? Ben Ami says the question is relative and loaded and says he wants to answer a different question. He says that Jewish Americans have the right to express their opinion regarding American foreign policy. Obviously question directed at J Street and he says that J Street doesn't lobby US about pressuring Israel - he says that they lobby for a two-state solution. He ducked the question.

21. Juni 2011

Israel. Träume des Shimon Peres werden wahr

Wer erinnert sich noch der K-Gruppen? Mitte der 70er Jahre ist ihre Hochzeit, da stehen ihre Aktivisten des Morgens um 6 Uhr vor den Werktoren und verteilen Flugblätter an die Arbeiter. Die selbsternannten Interessenvertreter der Arbeiterklasse finden kein Gehör, im Gegenteil, aus BILD, BZ und Berliner Morgenpost erfährt man, was Bürger und Arbeiter von ihnen halten: nichts, im Gegenteil, der Verfassungsschutz beobachtet sie. Dafür schlagen sich die Kämpfer die Nächte um die Ohren, daß Hohn&Spott und auch des öfteren realiter 'ne Faust auf sie zurückschlägt.

17. Juni 2011

Der Kriminalist geht, der Alte kommt, die andern bleiben weg

Ende der Wiederholungen von "Der Kriminalist". Von Freitag, 24. Juni 2011, 20.15 Uhr, an wiederholt das ZDF sechs Folgen "Der [neue] Alte".

Da hätte "Der Kriminalist" gleich bleiben können. Es fehlt "Der Alte" und "Der [uralte] Alte", von "Derrick" und "Kommissar Keller" nicht zu reden - oder gar von Francis Durbridge.

Derzeit keine Ausstrahlung von Derrick-Folgen im deutschsprachigen Raum.

Frankreich in Erwartung der nächsten Präsidentschaftswahlen

Wenn Martine Aubry Staatspräsidentin wird, hat Frankreich endlich auch 'ne Mutti!

16. Juni 2011

Iran. Volksmudjaheddin als Kanonenfutter für den Westen

Von den Muslimen ist man es gewohnt, daß sie unsere Festtage entweihen und mit ihren politischen Propagandaansagen zweckentfremden. So geht es in Deutschland mit dem 3. Oktober, der zum Tag der offenen Moschee umfunktioniert wird, angeblich, um zu zeigen, daß die Muslime auch zur deutschen Einheit gehören, de facto aber, um die Aufmerksamkeit von unserem Festtag weg auf sich zu lenken, und so geht es in Frankreich mit dem 18. Juni, an dem zunächst die Gaza-Flottille II zum Krieg gegen Israel aufbrechen soll, was nun auf Ende des Monats verschoben worden ist, und auf dem die Volksmudjaheddin des Iran zu einer Großen Versammlung für die Demokratie und die Freiheit im Iran aufrufen. Der Termin, 15 Uhr, steht. Er wird, am 16. und am 18. Juni 2011, in Le Figaro auf der unteren Hälfte der Seite 8 bzw. 18 mit der in ein dunkelblaues Kopftuch zur hellblauen Jacke gehüllten Maryam Radjavi den Lesern verkündet. Den Preis für eine solche Anzeige entnimmt man den für Laien etwas unübersichtlichen Listen des Figaro. 40 000 Euro werden es mindestens sein. Vielleicht hat ja der eine oder andere am kommenden Samstag noch nichts vor?

Torna a Surriento















Vide 'o mare quant'è bello!
Spira tantu sentimento.
Comme tu a chi tiene mente
Ca scetato 'o faje sunnà.

Guarda, gua' chistu ciardino;
Siente, sie' sti sciure arance.
Nu prufumo accussì fino
Dinto 'o core se ne va...

15. Juni 2011

Jordanien. Islamic Action Front, der politische Arm der Muslimbruderschaft

Unzufrieden, weil sie nicht mehr als den Gegenwert von 400€/Monat verdienen, sind die pensionierten Offiziere auf die Straße gegangen, dann die Lehrer, bevor die Jugendlichen der Generation Facebook und die Islamic Action Front (IAF), die Front der islamischen Aktion, die politische Hauptformation der Opposition, zu ihnen stießen, die sich geweigert hatte, an der Dialog-Kommission teilzunehmen, nachdem sie die letzten Parlamentswahlen, vom November, boykottiert hatte. "Die Regierung muß zuerst das Parlament auflösen," insistiert Scheich Hamzah Mansour, der Generalsekretär der IAF, der in der Hoffnung auf die absolute Mehrheit bei den nächsten Wahlen und, daraus resultierend, die Macht, einen islamistischen Premierminister zu stellen, ein vollständiges Proportionalwahlrecht will. Aber die Fundamentalisten werden noch etwas warten müssen: Die Priorität der Kommission geht eher auf die Annulierung bestimmter Verfassungsdekrete hin, die in den letzten dreißig Jahren die Macht des Königs gestärkt haben.

Absatz aus Georges Malbrunot : Le roi de Jordanie face à la colère de ses sujets,
Le Figaro, 14 juin 2011, p. 2

11. Juni 2011

Frankreich. DSK und Anne Sinclair, seine jiddische Mamme

Sonntag ist Pfingsten, und deshalb muß Le Figaro seine vente forcée einen Tag vorverlegen, um die Kurzurlauber rechtzeitig zu versorgen. Es gibt also schon am Freitag die Hochglanzbeilagen für die gebildeten Bürger, darunter Le Figaro Magazine, mit DSK und seiner Ehefrau Anne Sinclair auf dem Titel, à la Une. Die Chefredaktion läßt ihre Redakteurinnen und Korrespondentinnen in Frankreich und den USA los, auf neun Seiten (Seiten 32-44) ein Porträt ihrer ehemaligen Kollegin Anne Sinclair zu erstellen, sie wählt für den mit Fotos, Einlagen und drei Seiten ganzseitiger Werbung (auf den teuereren ungeraden Seiten 37, 39 und 43) angereicherten siebenseitigen Leitartikel (Seiten 32-40) ihre politische Journalistin Anne Fulda, der breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden als Geliebte des Nicolas Sarkozy zu dessen (Noch-)Ehezeiten mit Cécilia Ciganer-Albeniz, 2005 bis 2006.

9. Juni 2011

Sturm der Liebe

Folge 1318. Wann hört das Theater mit der sorgenzerfurchten Eva Krendlinger und dem Hin&Her zwischen Markus Zastrow und Robert Saalfeld endlich auf, wobei man eh nicht weiß, wie sie sich überhaupt in den häßlichen untalentierten Dreitagebart-Markus verlieben konnte. Zum Glück gibt's von den anderen Darstellern schöne Szenen. Danke dafür!


Angebracht wäre es auch, die Serienmörderin Barbara von Heidenberg aus dem Verkehr zu ziehen, oder wird sie nicht als warnendes, sondern als nachzueiferndes Beispiel eingesetzt? Sturm der Liebe nervt nur noch ab!

Eine Bekannte aus der Uckermark antwortet mir auf den Text:

8. Juni 2011

Frankreich. DSK und der Rausch des Anti-Amerikanismus

Refus d'être «instrumentalisés» par la justice américaine.

Weigerung, von der amerikanischen Justiz "instrumentalisiert" zu werden. So lautet eine Zwischenüberschrift im Figaro-Artikel Banon restera à l'écart du procès DSK aux États-Unis. Banon hält sich vom DSK-Prozeß in den USA fern.

Der mit Überheblichkeit gepaarte Anti-Amerikanismus der Franzosen läßt keinen Bereich aus.

La vipère du trottoir

D'puis longtemps, elle l'avait dans la peau
C'est pourquoi sur le Sébasto'
Le long des murs le soir elle rampait
En disant : "Y'a qu'ça qui me plaît."
Or un soir qu'il sortait de l'atelier
Elle aborda l'ouvrier lui disant :
"Si l'on s'aimait
T'as de belles mirettes, tu m'plais."
L'ouvrier sourit
Puis dit :

7. Juni 2011

Frankreich. DSK und die Überlegenheit der französischen Justiz

Die permanenten und eigens entsandten Korrespondenten des Figaro liefern den Lesern zum Vergewaltigungsvorwurf gegen Dominique Strauss-Kahn viel Text mit viel heißer Luft. Zu seiner ersten kurzen Anhörung vor dem New Yorker Gericht meint Kommentator Fusti, am 6. Juni 2011, um 16:06 Uhr: "4 min d'audience, 3 lignes d'information à tout casser.. et le Figaro en tire 4 articles de broderie sans aucun intérêt. Est-ce cela le journalisme? Je vous rassure néanmoins, 98% des autres médias d'information en sont au même point. C'est le plus tragique de l'affaire DSK, ce constat du vide que produisent nos médias d'information." 4 Min. Gerichtsverhandlung, 3 Zeilen höchstens ... und Le Figaro stickt daraus 4 Artikel ohne jedes Interesse. Ist das der Journalismus? Ich versichere Euch nichtsdestotrotz, 98% der Informationsmedien sind am selben Punkt. Das ist das allertragischste der Affäre DSK, die Feststellung der Leere, die unsere Informationsmedien produzieren.

6. Juni 2011

5. Juni 2011

Die Akte Idriz

Eine Produktion von PI-München 2011.

Bajrambejamin Idriz ist wohl der derzeit bekannteste Imam Deutschlands. Er möchte in München für 30 Millionen Euro ein weiteres Zentrum für Islam in Europa bauen, das ZIEM.

3. Juni 2011

Deutschlandlied. Alle Strophen

Deutschland blaßt ab!
Deutschland brennt ab!
Deutschland dampft ab!
Deutschland dankt ab!
Deutschland duckt ab!
Deutschland fällt ab!
Deutschland fälscht ab!
Deutschland fault ab!

Das Schaf wundert sich ...

... was man in Frankreich unter Kultur- und Außenpolitik versteht.

Frankreich. Internationale Sexskandale

Nach IWF-Chef DSK und Staatssekretär für den Öffentlichen Dienst Georges Tron nun dies. Der ehemalige Erziehungsminister Luc Ferry beschuldigt einen ehemaligen Minister, sexuelle Handlungen an minderjährigen marokkanischen Jungen begangen zu haben. Seine Informationen habe er von höchsten Regierungsstellen. Der ehemalige Kulturminister Jacques Lang fühlt sich angesprochen; er will diejenigen juristisch verfolgen, die "seine Ehre in Zweifel ziehen". Frédéric Mitterrand, Freund der Thai Knaben und Verteidiger des Roman Polanski, kann es nicht sein, der ist noch Kulturminister.

Tout-Paris weiß, um wen oder welche es sich handelt. Wird es einer aussprechen?

2. Juni 2011

Frankreich. DSK und die Tatsachen in den USA

Adèle Smith, Korrespondentin des Figaro in New York, ist außer sich. Die Boulevard-Blätter Daily News und Washington Post recherchieren doch tatsächlich jedes kleine Hüsteln und Rascheln in der Affäre DSK. Sogar Jungreporterinnen werden auf die Fährte gesetzt, um auch nur das geringste Anzeichen für einen Knüller zu finden. Davon läßt sich die Korrespondentin beeindrucken, die anscheinend niemals auf solche Ideen käme, um für ihren Arbeitgeber Neuigkeiten zu entdecken. Die Folge davon ist, daß die Berichterstattung aus Washington und New York im Figaro so mit das Langweiligste ist, was man lesen kann, es sei denn, die Jünger des Barack Obama fielen zum Wahlkampf 2008 für kurze Zeit ins Land ein, um Legenden und Märchen über ihr Idol zu erfinden, Philippe Gélie ! Jean-Louis Turlin ! La Fontaines Fabeln und die Märchen der Gebrüder Grimm sind nichts dagegen.

1. Juni 2011

Frankreich. Der "arabische Frühling" zerfällt in drei Teile

Eines muß man dem Personal des Figaro lassen, es kennt seine interesantesten Artikel; sie sind den Abonnenten und Käufern vorbehalten oder denjenigen, die wie ich des Morgens im Cybercafé des Hotels Le Méditerrannée die Gelegenheit haben mitzulesen. Sichtbar im Internet für jedermann sind nur die Kommentare. Darauf werde ich zurückkommen.

Wer also keinen Zugang zur Seite 2 des MSM und dem Beitrag von Jean-Marie Guénois Pourquoi l'islam de France est sujet aux divisions hat, der findet ähnlichen Inhalt in meinem Artikel, vom 23. Oktober 2007, Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet. Dort werden Gründe genannt, warum der Islam Frankreichs Gegenstand der Unstimmigkeiten ist. Der Schweizer Journalist Sylvain Besson stößt darauf bei seinen Recherchen: Es geht um die "Tonnenideologie", wie solches im real existierenden Sozialismus hieße.