30. August 2011

Voltaire : Traité sur la Tolérance / Traktat über die Toleranz

Il y a eu des temps, on ne le sait que trop, où des confréries ont été dangereuses. Les frérots, les flagellants, ont causé des troubles. La Ligue commença par de telles associations. Pourquoi se distinguer ainsi des autres citoyens? S'en croyait-on plus parfait? Cela même est une insulte au reste de la nation. Voulait-on que tous les chrétiens entrassent dans la confrérie? Ce serait un beau spectacle que l'Europe en capuchon et en masque, avec deux petit trous ronds au devant des yeux ! Pense-t-on de bonne foi Dieu préfère cet accoutrement à un justaucorps ? Il y a bien plus : cet habit est un uniforme de controversistes, qui avertit les adversaires de se mettre sous les armes ; il peut exiter une espèce de guerre civile dans les esprits, et elle finirait peut-être par des funestes excès si le roi et ses ministres n'étaient aussi sages que les fanatiques sont insensés.

Traité sur la Tolérance à l'occasion de la mort de Jean Calas (1763), Gallimard 1975, Chapitre II

Traktat über die Toleranz. Übersetzung

Paris

Avant-hier de demain,
hier de hier,
aujourd'hui d'avant-hier,
et demain ?


18. August 2011

À Paris au mois d'août

Balayé par septembre
Notre amour d'un été
Tristement se démembre
Et se meurt au passé
J'avais beau m'y attendre
Mon cœur vide de tout
Ressemble à s'y méprendre
A Paris au mois d'août

16. August 2011

Stéphane Hessel. Lettre ouverte aux journalistes français

To whom it may concern. Au principaux concernés

M. Richard Pevny,
Madame, Mademoiselle, Monsieur les journalistes et correspondants,

À Perpignan en Roussillon il y a deux journaux que je lis chaque matin dans mon café préféré : L'Indépendant et Le Figaro. Assez souvent il y a des articles sur Stéphane Hessel, le héros de l'extrème gauche à la droite de l'UMP, aux agences non-gouvernementales pro-palestiniennes, aux politiciens et journalistes, aux fonctionnaires du Quai d'Orsay. Enfin j'en ai marre des mensonges propagés sur le rôle d'après-guerre dudit Stéphane Hessel, alimentés pendant des années par l'interessé ! Ich habe genug davon!

14. August 2011

Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, die islamische Internationale

Es ist wahr, Intelligenz zeigt sich im Verständnis von Zusammenhängen. Das kann frau hin&wieder auch an sich selbst sehen, vor allem, wenn's an der Intelligenz gemangelt hat. Alle wissen, daß Trotzkisten, Maoisten und andere K-Gruppenmitglieder von einst, die heute ihr Auskommen durch die Politik finden, durch Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen, durch Ministerposten und andere Regierungsämter in Bund, Ländern und Gemeinden, die dasselbe System melken, das sie immer schon ablehnen, das durch die Steuerzahler finanziert wird, daß alle diese begeistert für die Palästinenser Partei ergreifen, im Bundestag, keinen Monat nach dem Scheitern der Operation der Gaza-Flottille, am 30. Juni 2010 einen Allparteienantrag zur Untersuchung der Ereignisse auf der Mavi Marmara einbringen, "Renate Künast, Jürgen Trittin und Fraktion", und daß sie zwar Religionen ablehnen, das Christentum vehement, daß sie aber dem Islam als Religion wohlwollend gegenüberstehen, Musliminnen unter Kopftüchern, getrennte Schwimmstunden, Zulassung des Körperkondoms Burkini sowie Islamunterricht befürworten, wobei sie den Islam als Politideologie vollständig ausblenden.

Der Dalai Lama in Toulouse. Europa hat sich abgeschafft

Photo : REUTERS / Jean-Philippe Arles

Die Herrschaft des Verstandes ist ersetzt durch die des nackten rechten Armes: A Toulouse, le dalaï lama au zénith de son enseignement. In Toulouse ist der Dalai Lama auf dem Höhepunkt seiner Lehre, wobei der Zénith die zum Tempel umfunktionierte Halle ist, wo der Zinnober stattfindet. Leider ist dieser Artikel von Richard Pevny im Indépendant nicht online. Er ziert am Sonntag, den 14. August 2011, die ganze Seite 19 der ACTU, der Aktualitätenseite. Die Verbrechen des syrischen Regimes an seiner Bevölkerung finden auf einem Viertel der Seite 20, unten, unter Société, Gesellschaft, ihren Platz.

12. August 2011

Türkei im Zentrum einer neuen "Osmanischen Union"

Heute ist wieder vente forcée, Le Figaro kostet mit den Hochglanzbeilagen zur Werbung für Luxusprodukte 4,50€, die Leser müssen also noch drauflegen, wenn sie die von den Unternehmen über ganzseitige Anzeigen reichlich finanzierten Artikel lesen wollen. Aber auch im Hauptteil der Zeitung findet man an vente-forcée-Tagen das Beste, was Le Figaro zu bieten hat: hin&wieder Georges Malbrunot, heute Laure Marchand. Da lohnt es sich, in meinem Stammcafé von der Seite 2 die wichtigsten Aussagen abzukupfern, denn jeder weiß, daß Artikel von dort es niemals ins kostenlose Internet schaffen. Laure Marchand, Korrepondentin in Istanbul, schreibt über La Turquie, au coeur d'une nouvelle "Union ottomane". Auslöser ist ihr Bummel in der Fußgängerzone der Istiklal Caddesi, der Unabhängigkeitsstraße, wo sie in ihrer bevorzugten Buchhandlung "Le Monde en livres" vergeblich nach dem neuesten Bestseller Lettres turques eines von einem niederländischen Verlag herausgegebenen französischen Schriftstellers sucht. Name des Schriftstellers: ? Name des Verlages: ?

9. August 2011

Syrien. Warum in den Ferni schweifen?

Am 8. August 2011, zur besten heute-Zeit, berichtet Matthias Fornoff, daß Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain der Zustände in Syrien wegen ihre Botschafter aus Tripoli zu Konsultationen heimgerufen hätten. Wer's nicht glaubt, schaue in der ZDF-Mediathek bei 13:36 nach, sollte die Aufzeichnung ihrer Peinlichkeit wegen nicht entfernt sein. Man kann sich versprechen und vertun, Pleiten&Pannen sind den öffentlich-rechtlichen Anstalten gar eigene Sendungen wert, aber die Art des Versprechers zeigt doch die Abgehobenheit von den Tatsachen. Das von Zwangsgebühren der Deutschen finanzierte Personal ist ahnungslos oder desinteressiert an Ereignissen, die uns spätestens morgen angehen werden. In Libyen, Hauptstadt Tripoli, bombt die NATO zugunsten radikalislamischer sunnitischer Rebellen, die einen Gottesstaat errichten wollen, in Syrien, Hauptstadt Damaskus, versucht der mit dem Iran verbündete Bashar al-Assad, Vertreter des Clans der Alawiten, einer schiitischen Sekte, die Machtposition des Irans und der Schiiten in der Region gegen die sunnitischen Araber zu halten.

Entgegengesetzter könnten die Szenarien nicht sein. Sagte der Moderator statt Tripoli aus Versehen Teheran, wäre er dichter dran, man könnte zu seinen Gunsten annehmen, er hätte sich mit der Problematik des Machtkampfes zwischen Schiiten und Sunniten beschäftigt.

8. August 2011

Israel. Le Figaro hat Probleme mit Zahlen und Fakten

Der Jerusalem-Korrespondent des Figaro Marc Henry und AFP lesen YNetNews, daher haben sie, die anscheinend gar nicht dort anwesend sind während der Prosteste, die 250 000 Demonstranten des Samstagabends, 6. August 2011. Gil Ronen kommentiert die Zahl auf Arutz7: Journalist takes magnifying glass to reports about 300,000 protesters, says real number is about 65,000. Ein Journalist nimmt ein Vergrößerungsglas für die Berichte über ungefähr 300 000 Protestierende; er sagt, die tatsächliche Zahl läge um 65 000.

7. August 2011

Israel. Le Figaro ereifert sich über zu teuere Mieten

Irgendwie ähneln sich alle linken und sonstigen Propaganda-Medien, besonders nah ist die Verwandtschaft, wenn es darum geht, einen Gegner oder Feind vorzuführen auf einem Gebiet, das derartig vermint ist, daß man meinen sollte, die Journalisten hätten genug zu tun, sich um den Kram in ihrem eigenen Land zu kümmern. Je größer die Mißstände zu Hause, desto wortgewaltiger geht's her über die Zustände in Ländern, deren politisches System man rundum ablehnt. Ein Musterbeispiel dafür ist Iran PressTV, noch vor ARD und ZDF mein liebster Sender. Was ist die oft unscharf fokusierte, weil durch mangelnde Kenntnis des Islam nicht treffsichere Propaganda von Tagesschau und Tagesthemen, von heute und heute-journal über Morgen- und Abendland, über den "arabischen Frühling" und die "Demokratiebewegung", gegen die Konsequenz des Iran PressTV.

6. August 2011

Tariq Ramadan. Wir begehen den Ramadan 2011


die die Vereinigten Staaten besiedeln.

Paris. Wir begehen den Ramadan 2011

Lundi 1er août 2011, entre 22h et 23h, nous avons surpris plusieurs dizaines de musulmans priant en public devant l'immeuble du 105 rue Vercingétorix (Paris, 14e arrondissement).

La "communauté française" n'a pas à "offrir" des lieux de culte ! Car la France est un Etat LAIQUE ! Et il est INTERDIT par la Loi de financer une religion ! (loi de1905, article 2)

C'est uniquement aux croyants d'une religion de payer pour se construire un lieu de culte ! C'est leur problème à eux seuls ! En plus, il y a déjà 2300 mosquées en France, et la plupart sont VIDES la majorité du temps !

Il y a trop de mosquées en France !

3. August 2011

Le Figaro. Wir begehen den Ramadan 2011

Unsern täglich Ramadan gib uns heute. Gestern das Roussillon, heute Reims, die Stadt, in der tausend Jahre lang, seit Louis le pieux, Ludwig dem Frommen, im Jahre des Herrn 816, Frankreichs Könige inthronisiert worden sind. Der letzte ist Charles IX, im Jahre 1825.

2. August 2011

Roussillon. Wir begehen den Ramadan 2011

Meine Provinzzeitung L'Indépendant kriegt sich kaum ein vor Begeisterung: Am 1. August werden die Leser eingestimmt auf die folgenden 32 Tage: Le Ramadan débute aujourd'hui pour les musulmans de France. Der Ramadan beginnt heute für die Muslime Frankreichs. Ab 4:30 Uhr, beginne die Zeit der Härte für die Muslime, die an Zahl die zweitstärkste Religionsgemeinschaft "in diesem laizistischen Land" stellten, nach den Katholiken. Um 21:30 Uhr dürfe wieder gegessen und getrunken werden. Auch das Rauchen und sexuelle Aktivitäten seien in der Zeit verboten. Es folgen weitere Belehrungen der nichtmuslimischen Leser über den Islam und seinen Ramadan, gefolgt von geschönten Zahlen von Ifop, Ined und INSEE über die Anzahl der Muslime in Frankreich: