30. September 2012

USA. Nationale Umfrage unter jüdischen Wählern 2012

Gemäß einer Umfrage des American Jewish Committee (AJC) zur jüdischen Meinung werden amerikanische Juden wahrscheinlich mit einem Vorsprung von mehr als zwei zu eins gegen
Mitt Romney Präsident Obama wiederwählen. "Diese Umfrage, die zweite von drei zur jüdischen politischen Perspektive in der Vorbereitung auf den 6. November, bietet wichtige Einblicke in das Denken registrierter jüdischer Wähler," sagte AJC-Geschäftsführer David Harris.

29. September 2012

Israel. Associated Press, ar-Reuters, Le Figaro und Bibis Rede

Am Donnerstag, den 27. September 2012, hält Premierminister Benjamin Netanyahu vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen eine halbstündige Rede in englischer Sprache (deutsche Übersetzung hier) über das Nuklearprogramm des Iran, die Rede mit der Bombe und der Roten Linie: PM Netanyahu's Speech to the United Nations General Assembly in New York. Die Präsentation findet nicht aller Kritiker Wohlgefallen, eine Karikatur sei im Angesicht der für Israel bestehenden Bedrohung eine lausige Idee. Die Bombe mit der brennenden Zündschnur ist der reichlich fotografierte Knüller, schlägt ein wie 'ne Bombe. Zahlreiche Medien machen ihren Bericht mit einem Foto des Redners und der Bombe auf: Netanyahu's 'Lousy Idea' Makes Front Pages, titelt der konservative Weekly Standard und zeigt Beispiele aus den USA. Auch in Europa wird die Nachricht mit der Bombe verbreitet, in Abendblatt, Le Figaro, Financial Times Deutschland, Guardian, Krone, Kurier, NZZ usw. Die Botschaft wird weltweit optimal vermittelt. Mich hat die Zeichnung an Kurt Westergaards Mohammed erinnert, die rote Linie wäre unterhalb des Turbans zu ziehen.

27. September 2012

Israel. We will never be uprooted again.

PM Netanyahu's Speech to the United Nations General Assembly in New York

Ladies and Gentlemen,
Three thousand years ago, King David reigned over the Jewish state in our eternal capital, Jerusalem. I say that to all those who proclaim that the Jewish state has no roots in our region and that it will soon disappear.
Throughout our history, the Jewish people have overcome all the tyrants who have sought our destruction. It's their ideologies that have been discarded by history.
The people of Israel live on. We say in Hebrew Am Yisrael Chai, and the Jewish state will live forever.
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25. September 2012

Israel. Die Universität als Kaderschmiede

Der Council for Higher Education in Israel (CHE) המועצה להשכלה גבוהה‎, HaMo'atza LeHaskala Gevoha, Rat für das Hoch- und Fachschulwesen in Israel, mit Sitz in Jerusalem, ist laut Wikipedia eine seit 1958 tätige Aufsichtsbehörde für Universitäten und Fachhochschulen, sie ist u.a. zuständig für die Erweiterung bestehender und die Errichtung neuer Universitäten. Der zur Zeit 25-köpfige Rat, darunter mindestens zwei Drittel anerkannte Hochschullehrer, unter dem Vorsitz des Erziehungsministers, ist in Israel zuständig für die Gewährleistung von qualitativ hochwertigem Angebot von Hoch- und Fachschullehrern, von Universitätsdiensten sowie für alle technischen Universitätsbelange. Beim CHE handelt es sich um eine staatliche Behörde, wie sie in den meisten Ländern der Welt wirken, Ausnahme sind die USA, dort wird die Qualitätssicherung von privaten Vereinigungen gewährleistet. In Deutschland unterstehen vergleichbare Aufsichtsbehörden den jeweiligen Landesministerien für Wissenschaft und Forschung.

23. September 2012

Kölle Alaaf. 1934 - 2012


Musikkabarettist Martin Zingsheim kommt aus der Nightwash-Garde, hat aber weit mehr zu bieten als die üblichen Schmalspur-Comedians, er schreibt Karnevalslieder. "Das offizielle Karnevalslied der Kölner Karnevalssession 2012/2013" präsentiert die Kunst gegen Bares.

21. September 2012

Islam und Demokratie

Das Provinzblatt L'Indépendant ist online mit dem katalonienbewegenden Aufmacher Tauromachie. Le CPNT accuse des "extrémistes" anti-corrida de "négationnisme culturel". Stierkampf. [Die Bewegung] CPNT [Chasse, pêche, nature, traditions. Jagd, Angeln, Natur, Tradition] bezichtigt die anti-Stierkampf - "Extremisten" des "kulturellen Negationismus", wobei im französischen Sprachgebrauch négationnisme "Leugnung des Holocaust" bedeutet. Mit solchen Formulierungen zur Banalisierung der Judenvernichtung hat L'Indépendant keine Probleme, wohl aber mit dem Artikel Caricature de Mahomet : le gouvernement est en alerte. Mohammed-Karikatur: Die Regierung ist in Alarmbereitschaft.

20. September 2012

Frauenquote

Die gesetzliche Frauenquote ist die größtmögliche Beleidigung aller Frauen
seit Beginn unserer Zeitrechnung!

19. September 2012

Islam. Mohammed karikiert seit dem Mittelalter

Man sieht Mohammed mit Fischschwanz und Federn am Körper.
Das Werk wird, geöffnet auf der Seite mit der Karikatur, seit 2005 in der BnF gezeigt.

18. September 2012

Islam. In Paris fordern Muslime die Vernichtung der Juden


Vor der Botschaft der USA findet am Samstag, den 15. Spetember 2012, unter den Augen der Polizei eine Demonstration statt, auf der ca. 200 Muslime zur Judenvernichtung aufrufen. Obgleich es in Frankreich gesetzlich verboten ist, in der Öffentlichkeit so verkleidet herumzulaufen, beteiligen sich an der Demonstration, der ersten ihrer Art im Westen, zahlreiche in Niqab gehüllte Frauen (?). DREUZ.info dokumentiert mit einem Video von 4:55 Minuten Dauer die Szene und kommentiert sie. Leser von DREUZ.info ergänzen die Beobachtungen. Ein zweites Video von 2:15 Minuten Dauer, von einer russischen Website, über den islamischen Mob in Paris setzt DREUZ.info später darunter: Djihad à Paris

16. September 2012

Der Islamismus? Antwort auf Richard Herzinger

Am Samstag, den 15. September 2012, schreibt Richard Herzinger in der WELT seine Meinung zu den letzten Verbrechen von Muslimen, vom Sturm auf die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Khartum, von der "hoch gelobten Rede in Kairo" (hochgelobten!) des zu der Zeit kein halbes Jahr im Amt wirkenden US-Präsidenten Barack Obama, vom Abzug der USA aus dem Irak, dem bevorstehenden Abzug der NATO aus Afghanistan, der Rolle der Regierungen Ägyptens und des Sudans in der Inszenierung der Verbrechen, der Zukunft Syriens nach dem Sturz Bashar al-Assads, über den antimuslimischen Film aus den USA und die Christenverfolgungen in der arabischen Welt. Sein oberstes Ziel dabei ist die Einordnung dieser Aktivitäten und Operationen in den Rahmen einer kulturübergreifenden "epochalen Konfrontation mit den Feinden der offenen Gesellschaft". Dieses Leitmotiv steht am Anfang seines Kommentars, und es beschließt ihn. Damit ist wieder eine Chance zur Analyse vertan.

14. September 2012

Libyen. Christopher Stevens und die verfehlte Arabienpolitik der USA

"Guten Morgen allerseits Sabaah al-kheir. Willkommen in der Botschaft. Ich weiß, daß es heiß ist, und Sie stehen in der Sonne, deshalb verspreche ich, daß meine Bemerkungen kurz und auf den Punkt sein werden. Heute ist ein großer Tag für die US-libyschen Beziehungen." So beginnt der seit Mai 2012 als Botschafter der USA in Tripoli wirkende J. Christopher Stevens seine Rede zur Wiedereröffnung der Konsularabteilung. Zu Muammar al-Gaddafis Zeiten wirkt er dort als Stellvertretender Botschafter.
"... Ich beglückwünsche unsere neue Leiterin der Konsularabteilung Jenny Cordell (Applaus), und ihre ausgezeichneten Mitarbeiter zu ihrer harten Arbeit, um für diesen Tag [26. August 2012] bereit zu sein und für die noch härtere Arbeit, die sie ab morgen tun werden. ... Dieses Jahr schicken wir Hunderte von Libyern in akademischen und beruflichen Austauschprogrammen zu Besuch in die USA. ...

12. September 2012

Deutschland? 55 Cent wert!

Das wird wieder so eine Briefmarke,
bei der die Leute auf die falsche Seite spucken.

11. September 2012

Judith Butler. Eine Jüdin denkt nach über jüdische Fragen

Es ist schon Schnee von gestern, der Theodor W. Adorno-Preis ist vergeben, die Reden sind gehalten, das klamme Frankfurter Stadtsäckel ist um 50 000 € leichter. Freunde und Gegner der Preisträgerin haben getan, was sie konnten, für oder gegen die Preisverleihung aufzutreten, die Juden Micha Brumlik und Abraham Melzer sind angemessene Verehrer der US-amerikanischen Philosophin. Wie diese haben auch sie keine Identität, auch sie vergreifen sich an Identitäten anderer, vergnügen sich am 60. Jahrestag Israels wie die Kinder mit schwarzen Luftballons, jonglieren mit Naqba, Hamas und Hezbollah, sie und Judith Butler können nur Feinde Israels sein, dieses Staates mit der größten Identitätsdichte weltweit.

10. September 2012

Bettina Wulff. Gehirnfürze von Rentnern

Erst in seinem Rechtfertigungsinterview in ARD und ZDF, bei dem es vor allem um seinen Hauskredit und Gratis-Urlaube ging, streifte Wulff kurz die unhaltbaren Gerüchte, die sich um seine Frau rankten. Aber auch das langte offenbar nicht. Bis heute zählen die entsprechenden Storys zu den meistgeklickten Links von Internet-Seiten wie "Rentner-News" oder "Gehirnfuerze.blogspot".

Bettina Wulff: Das Ende des Getratsches. Von Ulrich Exner, DIE WELT, 10. September 2012, S. 5