Am Donnerstag, den 27. September 2012, hält Premierminister Benjamin Netanyahu vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen eine halbstündige
Rede in englischer Sprache (deutsche Übersetzung
hier) über das Nuklearprogramm des Iran, die Rede mit der Bombe und der Roten Linie: PM Netanyahu's Speech to the United Nations General Assembly in New York. Die Präsentation findet nicht aller Kritiker Wohlgefallen, eine Karikatur sei im Angesicht der für Israel bestehenden Bedrohung eine lausige Idee. Die Bombe mit der brennenden Zündschnur ist der reichlich fotografierte Knüller, schlägt ein wie 'ne Bombe. Zahlreiche Medien machen ihren Bericht mit einem Foto des Redners und der Bombe auf:
Netanyahu's 'Lousy Idea' Makes Front Pages, titelt der konservative Weekly Standard und zeigt Beispiele aus den USA. Auch
in Europa wird die Nachricht mit der Bombe verbreitet, in Abendblatt, Le Figaro, Financial Times Deutschland, Guardian, Krone, Kurier, NZZ usw. Die Botschaft wird weltweit optimal vermittelt. Mich hat die Zeichnung an Kurt Westergaards Mohammed erinnert, die rote Linie wäre unterhalb des Turbans zu ziehen.