"Die Politik des Iran stellt eine grundsätzliche Herausforderung für das gesamte nukleare Nichtverbreitungsregime dar, weil Teheran auf Erwerb und Nutzung von nuklearen Technologien besteht, die für ein ziviles Programm keinen Sinn machen und für dessen Verzicht sich in der Vergangenheit ein klarer internationaler Konsens herausgebildet hatte. Die weiteren Umstände des Programms legen es nahe, davon auszugehen, dass der Iran vertragswidrig Kernwaffen herstellen will. ... Die Option der nuklearen Auslöschung Israels kann recht bald zur bitteren Realität werden. "
"Acht israelische Soldaten getötet, zwei an der Nordgrenze entführt"
Eight IDF soldiers killed, 2 kidnapped on northern frontier.
"Bei einem sorgfältig geplanten Angriff der Hezbollah drangen Terroristen am frühen Mittwochmorgen [12. Juli 2006] nach Israel ein und beschossen eine IDF-Patrouille an der Westgrenze nahe Sarit mit Panzerabwehrraketen. Drei Soldaten wurden getötet, zwei weitere entführt. Später fuhr ein zur Suche nach den Entführten entsandter Panzer auf einen Sprengsatz. Vier Soldaten starben. Unter schwerem Beschuss drangen IDF-Truppen in den Libanon ein, um die Leichen der vier im Panzerangriff gefallenen Soldaten zu bergen. Ein achter Soldat, der dem Such- und Rettungsteam angehörte, wurde in den darauffolgenden Gefechten mit der Hezbollah getötet. ..."
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Hezbollah und UNIFIL Seite an Seite gegen Israel
Artikel vom 27. Juli 2006
UNIFIL ermöglicht es der Hezbollah, dem Terror-Stellvertreter des iranischen Regimes, unter seiner Aufsicht eines der weltweit größten Arsenale tödlicher Raketen aufzubauen. ... Vom Iran finanzierte Sozialeinrichtungen, Schulen und Krankenhäuser stimmen die schiitische Mehrheit in den von der Hezbollah besetzten Gebieten postitiv. Es funktioniert wie in Gaza und dem Westjordanland mit der Hamas, die solcherart Dienst am Volke im Artikel 21 ihrer Charta als das bezeichnet, was es ist: eine andere Art des Glaubenskrieges, des Djihad, gegen Israel. Dennoch verlängert der UN-Sicherheitsrat mit der Resolution Nr. 1655, vom 31. Januar 2006, das Mandat der UNIFIL. ...
"Iran, Syrien. Die geheime Geschichte der iranischen Vorbereitungen"
Beirut. How Iran Prepared for Assault. Intelligence Online No. 528, July 21, 2006
"Dem Angriff der Hisbollah auf eine israelische Einheit am 12. Juli gingen mehrere geheime Treffen zwischen Iranern, Libanesen und Syrern in Damaskus voraus. [...]"
Artikel vom 24. Juli 2006
Was wir in den deutschen Mainstream Medien und in den Verlautbarungen deutscher Politiker finden, das stellt sich auch in britischen, französischen, italienischen dar: geht es im Nahen Osten um menschliche Regungen, um Sorgen, Nöte, Ängste, um Leib und Leben von Menschen, die bedroht und getötet werden, dann beziehen sich die Kommentare auf die Araber, die Libanesen, die Palästinenser, die armen Opfer; geht es um Kriegsziele, um Strategie, um Taktik, dann ist von Israel die Rede: Wie weit darf Israel gehen? fragt Sabine Christiansen, im Ersten, vom 23. Juli 2006.
Allein schon die Frage, gestellt von einer deutschen Journalistin!
About UNIFIL. United Nations
Die UNIFIL weilt zum Schutz der Hezbollah vor einer Operation der israelischen Streitkräfte im Süden des Libanon. Unter den Augen der UNIFIL bringt die Hezbollah über die syrische Grenze die Waffen aus dem Iran. Die UNIFIL schaut zu, wie die Waffen im Süden verstaut und zu einem neuen Angriff auf Israel bereitgehalten werden. Noch nie, seit ihrer Gründung im März 1978, ist die einstweilige und vorläufige (sic) Truppe der UNIFIL zu anderem eingesetzt gewesen als zur Drohung gegen Israel. Dafür scheut die "internationale Staatengemeinschaft" nicht Euro/Dollar und Mühen. Aus einem meiner im Orkus versenkten Artikel, vom 7. Februar 2010
"Die Nation und ihre Minderheiten: Ethnizität, Einheit und Staatspolitik im Iran"
Zusammenfassung."... Teheran bekennt sich zwar zur praktischen Anerkennung von Minderheitenrechten, doch in Wirklichkeit propagiert die iranische Staatspolitik Einheit, fördert die Akkulturation an eine gemeinsame Kultur und treibt die Assimilation voran. Staat, persischer Nationalismus und schiitischer Islam sollen die einigenden Faktoren sein, und diese Einheit wird notfalls mit Gewalt durchgesetzt. Zunehmende ethnische Konflikte im Iran, gepaart mit einer geschätzten Arbeitslosenquote von über 25 Prozent und einer zunehmend jungen und frustrierten Bevölkerung, die unter dem Mangel an politischen und bürgerlichen Freiheiten leidet, könnten in naher Zukunft 😂zu Unruhen führen. ... Die Kurden, als drittgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Persern [51%] und Aserbaidschanern [24%], sind die wichtigste Widerstandskraft gegen die zentralistischen Regierungen in Teheran."
"Einige iranische Minderheiten begrüßten die Islamische Revolution von 1978/79 und die damit verbundene Hoffnung auf mehr Autonomie als unter der Monarchie. Stattdessen stießen sie auf ein System, das alles, was eine ethnische Minderheit auszeichnete – sei es Sprache, Religion, Kultur oder auch territoriale Identität –, missbilligte."
"
Ayatollah Mohammad Emami-Kashani [pbuh] hielt am 6. Juni [2003] in Teheran eine Predigt, in der er laut staatlichem Radio erklärte, Amerika beabsichtige, der Region amerikanische Werte aufzuzwingen – 'mit anderen Worten, den Islam zu verdrängen'. Emami-Kashani sagte, der Islam von Imam Ali, dem ersten schiitischen Imam, sei der Islam, den Jesus Christus [sic] verkündet hätte, wenn er heute lebte. 'Wenn Jesus Christus wiederauferstehen würde, würde er die Christen der Welt, einschließlich der amerikanischen, gegen das Weiße Haus mobilisieren.' Emami-Kashani warf den USA außerdem vor, gegen die Interessen des Irak zu handeln und dessen Öl und Ressourcen zu stehlen. (Bill Samii)"
Prepared Testimony by Dr. Abbas William Samii Before the Senate Foreign Relations Committee Hearing: Iran: Weapons Proliferation, Terrorism and Democracy
Governments » United States » Congress » Hearings & Prepared Statements
"Die Iraner wollen bei der Gestaltung ihrer eigenen Angelegenheiten mitbestimmen, sie wollen über ihr eigenes Schicksal bestimmen und sie wollen Befreiung von der repressiven Theokratie, die ihr Land regiert. ..." Die Mullahs wissen, daß das Volk ein Ende der Tyrannei der Islamischen Republik will.
Benjamin Netanyahu. Transcript of Netanyahu's Speech. For Zion's Sake
"Vor zweieinhalb Monaten wurde ich als Premierminister Israels vereidigt. Ich versprach, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden – und das habe ich getan. Ich war und bin nach wie vor überzeugt, daß Einheit für uns heute wichtiger denn je ist, da wir vor drei immensen Heraus-
forderungen stehen: der iranischen Bedrohung, der Wirtschaftskrise und der Förderung des Friedens.
Die iranische Bedrohung ist nach wie vor allgegenwärtig,
wie sich gestern erneut gezeigt hat. Die größte Gefahr für Israel, den Nahen Osten, die gesamte Welt und die Menschheit ist die Verbindung zwischen radikalem Islam und Atomwaffen. Ich habe dieses Thema bei meinem jüngsten Besuch in Washington mit Präsident Obama besprochen ..."
"Die Washington Times berichtet, daß die Obama-Regierung zwischen dem 4. und 10. Mai einen Brief an Ayatollah Khamenei geschickt hat, in dem der Obumbler den Iran eindringlich bat, mit ihm über sein Atomwaffenprogramm in Dialog zu treten. Khamenei verspottete dieses Angebot in einer Predigt vergangene Woche. ..."
Der Sprecher des iranischen Majlis (Parlament)
Ali Larijani [pbuh] sagt [bei einem Treffen auf der Intifada-Konferenz mit dem politischen Führer der Hamas
Khalid Meshaal], der Widerstand gegen das israelische Regime gehört zur fundamentalen Politik der Islamischen Republik. Unter dem Artikel sind fünf weitere Propaganda-Artikel gegen Israel und seine westlichen Unterstützer verlinkt. In den Rubriken Wirtschaft, Energie, Kernenergie, Kultur und Tourismus erfährt man über die Errungenschaften des Iran, über seine Aktivitäten zur Ausdehnung seines Einflußbereichs in der Region. [Die Artikel sind nicht mehr online]
Larijani Re-elected Speaker of Parliament. The Iran Primer
"Am 31. Mai wählten die Abgeordneten den Konservativen Ali Larijani erneut zum Parlamentspräsidenten. Er bekleidet dieses Amt seit 2008. Larijani erhielt 237 von 273 Stimmen. Der reformorientierte Abgeordnete
Mostafa Kavakebian landete mit 11 Stimmen abgeschlagen auf dem zweiten Platz. ..."
So bestätigt der Sprecher, dass Gabriel den Deutschen gegenüber seiner Verpflichtung zur Existenz Israels zustimmt, er erzähle aber in Teheran, daß Israel eine "Fälschung sei und abgeschafft werden müßte, wegen des Abschlachtens unschuldiger Palästinenser.“ Gabriel habe bei dem Abendessen selber bestätigt, das Israel die Menschenrechte mißachte. Der iranische Regierungssprecher fügte noch hinzu: "Kein Land kann dem Iran Vorbedingungen stellen. Wir leben gemäß unseren Überzeugungen. Teheran wird Israel niemals anerkennen.“ ...
Gabriel hatte nach einem Besuch in Hebron von Israel als "Apartheidstaat“ gesprochen, wofür er sich später entschuldigt hat, jedoch ohne den entsprechenden Eintrag auf Facebook zu streichen. Ebenso hatte Gabriel von Israel gefordert, die Hamas-Partei im Gazastreifen anzuerkennen. Auf die Frage, ob nun andere Staaten oder Israel jetzt auch die SPD, die CDU oder gar die NPD anerkennen sollten, hatte er keine Antwort. Bekanntlich anerkennen Staaten nur andere Staaten, nicht aber die einzelnen Parteien. Verhandelt wird nur mit dem Regierungschef und nicht mit Parteiführern.
6th International Conference in support of the Palestinian Intifada. By Marwa Osman
Die ersten fünf fanden statt Oktober 1991, dann 2001, 2006, 2009, 2011 und Februar 2017.
Die Politik der Mollahs richtet sich nicht nur gegen die Ungläubigen der Welt, sondern auch gegen ihre sunnitischen Konkurrenten, sie setzen ihre Reichtümer vor allem ein zur Ausdehnung ihrer Macht in der Region und zur Bekämpfung der Juden und Israels. Zwar sind sie wie Saudi-Arabien, die VAE und andere, sunnitisch regierte Staaten Mitglied der
BRICS, aber das hindert sie nicht, in ihrem Fanatismus alles zu zerstören, was nicht schiitisch ist.
Die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Region findet deshalb ohne sie statt:
"Kontinente verbinden. Handel ermöglichen. Volkswirtschaften stärken."
"Über den Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa (IMEC)"
About the India-Middle East-Europe Economic Corridor (IMEC)
"Der Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa (IMEC) ist ein visionäres, multinationales Infrastrukturprojekt, das den globalen Handel und die Konnektivität revolutionieren soll. Offiziell am 9. September 2023 im Rahmen des G20-Gipfels in Neu-Delhi angekündigt, verbindet der IMEC Indien, den Nahen Osten und Europa durch einen integrierten Schienen- und Schifffahrtskorridor. Er soll zu einer zentralen Lebensader des Welthandels im 21. Jahrhundert werden."
Saudi-Pakistan Mutual Defense Agreement: What It Is, and What It Is Not
"Am 17. September 2025 unterzeichneten Saudi-Arabien und Pakistan in Riad ein von beiden Seiten als 'strategisches Verteidigungsabkommen' bezeichnetes Abkommen. Dieser Schritt formalisiert die fast acht Jahrzehnte währenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Das Abkommen ist sowohl symbolträchtig als auch bedeutsam: Es festigt nicht nur eine langjährige Sicherheitspartnerschaft, sondern ist auch ein klares Bekenntnis in einer Zeit erhöhter regionaler Instabilität.
The Abraham Accords Declaration.
"Wir, die Unterzeichnenden, erkennen die Bedeutung der Aufrechterhaltung und Stärkung des Friedens im Nahen Osten und in der ganzen Welt auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses und friedlichen Zusammenlebens sowie der Achtung der Menschenwürde und der Freiheit, einschließlich der Religionsfreiheit, an.
- Wir begrüßen alle Bemühungen zur Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs ...
- Wir sind überzeugt, daß Herausforderungen am besten durch Zusammenarbeit und Dialog bewältigt werden können ...
- Wir setzen uns für Toleranz und Respekt gegenüber jedem Menschen ein ...
- Wir unterstützen Wissenschaft, Kunst, Medizin und Handel ...
- Wir wollen Radikalisierung und Konflikten ein Ende setzen ...
- Wir verfolgen eine Vision von Frieden, Sicherheit und Wohlstand im Nahen Osten und auf der ganzen Welt.
In diesem Sinne begrüßen wir ausdrücklich die bereits erzielten Fortschritte beim Aufbau diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und seinen Nachbarn in der Region auf der Grundlage der Abraham-Abkommen und sehen diese als ermutigend an. Wir begrüßen die laufenden Bemühungen, diese freundschaftlichen Beziehungen auf der Grundlage gemeinsamer Interessen und des gemeinsamen Engagements für eine bessere Zukunft zu festigen und auszubauen."