Dann geht die Quote runter!
Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2011
Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2013, S. 173 u. 180
Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2013, S. 173 u. 180
Personen in Haushalten von Alleinerziehenden 37%
Alleinlebende Personen, unter 65 Jahren 36%
Alleinlebende Personen, 65 Jahre und mehr 24%
Bevölkerung insgesamt 16%
Bevölkerung insgesamt 16%
Personen in Haushalten von 2 Erwachsenen, beide unter 65 Jahren 11%
Personen in Haushalten von 2 Erwachsenen, mindestens einer 65 Jahre und mehr 10%
Personen in Haushalten von 2 Erwachsenen mit 1 Kind 10%
Personen in Haushalten von 2 Erwachsenen mit 2 Kindern 9%
Armutsgefährdung | EU-SILC | Knapp jede sechste Person 2010 von Armut bedroht
Allgemein bezeichnet Armut eine Situation wirtschaftlichen Mangels, die verhindert, ein angemessenes Leben zu führen.
Da in Deutschland das durchschnittliche Wohlstandsniveau deutlich über dem physischen Existenzminimum liegt, betrachtet man in Deutschland und der EU meist "relative Armut". Danach ist armutsgefährdet, wer im Vergleich zur Mehrheit der Bevölkerung eine bestimmte Einkommensgrenze (Schwellenwert) unterschreitet.
Bei der Erhebung EU-SILC ist der Schwellenwert für Armutsgefährdung definiert als 60 % des Median-Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung. Personen mit einem Äquivalenzeinkommen, das unter diesem Schwellenwert liegt, gelten als armutsgefährdet Das Äquivalenzeinkommen ist dabei ein aus dem verfügbaren Haushaltseinkommen abgeleitetes Netto-Äquivalenzeinkommen. Die Armutsgefährdungsquote gibt den Anteil der Personen an, deren Äquivalenzeinkommen geringer ist als 60% des Median-Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung. Sind staatliche Sozialleistungen im zugrunde liegenden Einkommen mit enthalten, so spricht man von der Armutsgefährdungsquote nach Sozialtransfers, sonst von der Armutsgefährdungsquote vor Sozialtransfers.