Donald Trump und Xi Jiping an der Großen Halle des Volkes
Warum auch anderes? Taiwan alias Formosa ist Teil des chinesischen Kontinents, was die USA seit 1979 anerkennen. Warum, wenn das alle wissen, wird es immer wieder in Frage gestellt? Die USA unterhalten in Taipeh keine Botschaft, sondern das American Institute in Taiwan, dessen Chef nicht den Rang eines Botschafters hat.
Xi has made “unification” with Taiwan a core priority for his legacy and has not ruled out the use of force to achieve that aim, liest man im Guardian, vom 14. Mai 2026. Das heißt, daß auch im Vereinigten Königreich bestritten wird, daß Taiwan zum chinesischen Kontinent gehört.
Donald Trump scheint doch nicht so dusselig zu sein, wie's die Franzosen gern hätten, um sich selbst überlegen vorzukommen. Xi heißt le Maître de Pékin, "der Herrscher, der Gebieter Pekings. Und ich dachte immer, er wäre der Präsident der Volksrepublik China. Derweil ist Donald Trump ein Immobilienmakler, und ich dachte, er wäre der Staatspräsident der USA.
Ein Entremets salé de raffinement zur Beruhigung der Nerven zwischen den Hauptgerichten:
Beijing had already won before the Trump-Xi summit even started. By Alex Lo,
China is Kutuzov, old, patient and risk-averse. It wins by not losing and avoiding own goals or at least making fewer and less serious mistakes than the United States.
"China ist wie Kutuzov: alt, geduldig und gegen Risiken. Es gewinnt, indem es nicht verliert und Eigentore vermeidet oder zumindest weniger und weniger schwerwiegende Fehler macht als die USA."
China has a Ballroom, and so should the U.S.A.!
Mit Le Figaro geht's weiter, wo Donald Trump vorgestellt wird als ein [!] US-Präsident, der nach beinahe zehn Jahren [?] einen Staatsbesuch in China macht, und zwar besucht er Xi Jinping, vor exakt achteinhalb Jahren. Verschwiegen wird, daß er, vom 8. bis 10. November 2017, der Präsident war. Warum wir das in französischen Medien verschwiegen, allen voran von der AFP? Le Figaro steht da nicht allein. Ich rate mal: Nur ein Jahr näher an den zehn Jahren, und es hätte Barack Obama sein können. Dessen Staatsbesuch findet statt, vom 10. bis 12. November 2014.
Dann gibt's vom Asien-Korrespondenten Sébastien Falletti, den ich sonst sehr schätze, die nächste Dusche, in der die Anführungszeichen nur so herabregnen. Xi droht mit einem "Konflikt", es gebe unter ihm eine staatliche Wendung weg von "Reform und Öffnung" des Deng Xiaoping, Xi will die demokratische Insel mit dem Kontinent "wiedervereinigen", Taiwan mit seinen 23 Millionen Einwohnern werde von Peking eingefordert als "chinesische Provinz", was mit Gänsebeinchen heißt, daß es laut Sébastien Falletti nicht stimmt, daß Formosa nie zu China gehört hat. Taiwan sehe sich als Kollateralschaden beim Schachern zwischen den USA und der VR China.
Hier ein angebrachtes Zitat: « L'indépendantisme taïwanais est incompatible avec la paix dans le détroit », sagt Xi Jinping, "'Die Abspaltungsbestrebung Taiwans ist unvereinbar mit dem Frieden in der Straße von Taiwan", aber hat Xi wirklich von der Thukidides-Falle gesprochen, « piège de Thucydide », oder ist das eine Erfindung des Figaro-Korrespondenten? Nein, darüber hat Xi gesprochen:
"Was ist die Thukydides-Falle,
und warum erwähnte Xi Jinping sie in seinem Treffen mit Donald Trump?"
What is the Thucydides Trap and why did Xi Jinping mention it in his meeting with Donald Trump?
By Kate Lamb, The Guardian, Fri 15 May 2026 03.56 CEST
"In seinen einleitenden Bemerkungen am Donnerstag bezog sich Xi auf den Peloponnesischen Krieg im antiken Griechenland, einen jahrzehntelangen Konflikt, der 431 v. Chr. zwischen Athen und Sparta ausbrach," und Taiwans Präsident Lai Ching-te wäre ein Unruhestifter, ohne Anführungszeichen.
Und nicht nur er, sondern eine Schar von Gegnern des Donald Trump, die vom Office of the President Republic of China, der "Insel der Widerstandsfähigkeit", von seinem Amtsantritt, 20. Mai 2024, bis zum 31. März 2026, empfangen und für ihre Verbundenheit mit seinen separatistischen Aktivitäten gegen die VR China bejubelt werden: Politiker und sonstige Interessenvertreter aus Japan, Delegationen von Demokraten und RINOs aus den USA, der EU-Kommission und aus EU-Staaten mit UvdL-genehmen Regierungen, kurz mit Vertretern solcher Kreise, die heute auch widerstandsfähig gegen Donald Trump sind und meinen, es sich leisten zu können.
Gemäß dem Weißen Haus wolle Xi die Straße von Hormuz ohne Maut, schließlich beziehe China 90% seines Erdöls aus dem Iran, was heißt, daß auch die Behauptung über die Maut nicht stimmen könnte.
Und nun freuen sich alle über den Staatsbesuch in Washington von Xi Jinping, der am 24. September 2026 stattfinde. Dazu kommen noch der APEC-Gipfel, in Shenzhen, vom 18. bis 19. November 2026, und der G20-Gpfel, in Miami, 14. bis 15. Dezember 2026, mit den vorbereitenden Treffen der vier Arbeitsgruppen und der Sherpas, der Chefunterhändler. Diese Treffen haben am 15. Dezember 2025 begonnen. Donald Trump und Xi Jinping werden sich in diesem Jahr noch mindestens drei Mal treffen.
Toll! Vielleicht fliegt Gisela dann nach Washington, Shenzen und Miami? 😂
Trump mit dem Rücken zur Wand Xi. 14. Mai 2026
Frankreich versinkt in Neid, Haß und Mißgunst gegen Donald Trump. 18. Mai 2026

