"Nach der Kraftprobe versucht Trump, Xi zu beschwichtigen."
Après le bras de fer, Trump cherche l’apaisement avec XiUNE, Le Figaro, 14 mai 2026
"Der Besuch Donald Trumps in China, der am Mittwoch begann und im März aufgrund des Krieges gegen den Iran verschoben worden war, bietet ihm alles, was er sich wünscht: den Pomp offizieller Empfänge, die Bedeutung der Themen..."
"Trump mit dem Rücken zur Wand Xi"
"Der Besuch Donald Trumps in China, der am Mittwoch begann und im März aufgrund des Krieges gegen den Iran verschoben worden war, bietet ihm alles, was er sich wünscht: den Pomp offizieller Empfänge, die Bedeutung der Themen..."
"Trump mit dem Rücken zur Wand Xi"
Trump au pied du mur Xi. Édito par Philippe Gélie,
Le Figaro, 14 mai 2026
Le kiosque Le Figaro Jeudi 14 mai 2026 hat noch mehr davon im Angebot, man klicke auf en lire plus, und vier weitere Artikel springen einen an, in denen wie das mit Wladimir Putin geschieht, auch Donald Trump herabgewürdigt wird:
Update, vom 15. Mai 2026
Und schon geht es weiter mit den Lügen und den Frechheiten der französischen Medien
Xi ist ihm überlegen, China ist indirekt Ziel der USA, Donald Trump durch den Iran-Krieg geschwächt, und Taiwan befürchte, Verhandlungsgegenstand zu sein.
Von hinten nach vorn die Tatsachen: Taiwan kommt im amerikanischen Gesprächsprotokoll laut @Le Figaro, vom 14. Mai 2026, nicht vor, was vorher bekannt ist; denn Taiwan ist nach internationalem Recht, bestätigt von den USA, zuletzt offiziell von der Regierung Joe Biden, am 31. März 2022, Teil der Volksrepublik China. Donald Trump ist leicht zu beeindrucken durch Pomp, mit dem ihn Xi Jinping einseift. "China, indirektes Ziel der amerikanischen Kriege. Der geopolitische Kampf zwischen den beiden größten Schwergewichten des Planeten dauert schon lange an." Xi Jinping bereitet dem Besucher einen kaiserlichen Empfang, ohne sich zu erniedrigen [?], spielt gegenüber dem unter Druck stehenden Donald Trump auf Zeit und beehrt ihn am Donnerstag, den 14. Mai 2026, damit, ihn auf die Steinstufen des Himmelstempels zu begleiten.
Mehr braucht man nicht zu lesen. Wenigstens schreibt Le Figaro nicht wie meine Dorfzeitung L'Indépendant ab von der AFP, die unter dem Titel Donald Trump en Chine pour un sommet aux lourds enjeux, "Donald Trump in China zu einem Gipfeltreffen mit hohem Einsatz" weiß: "China considère, sieht Taiwan an, als Teil Chinas", in dem Sinn, daß das strittig bis anmaßend ist. Vor "fast zehn Jahren" sei zum letzten Mal ein US-Präsident zum Staatsbesuch in China gewesen. Es ist Donald Trump, aber das hält die AFP nicht für angebracht, es zu berichten, es bleibt durch das vage Datum offen, wer's war.
What happens next on Trump's super-sized state visit to China?. By Benjamin Haas in Hong Kong,
"Der erste Tag seines 'Staatsbesuchs plus'. Diese hochtrabende Bezeichnung bedeutete, daß Chinas nominell kommunistische Machthaber den weltweit bekanntesten Kapitalisten willkommen hießen."
Im Leitartikel "Trump mit dem Rücken zur Wand Xi" geht Philippe Gélie in bekannter Art in die Vollen. Anfang 2025 erster Schritt gegen China durch 34% Zoll auf Einfuhren in die USA, beantwortet von Xi durch strikte Kontrollen beim Export Seltener Erden, für die USA "eine tödliche Waffe".
Xi Jingping biete Hilfe zur Beilegung des Irankrieges unter der Bedingung an, daß die USA an Taiwan keine Waffen mehr liefern. Nun gehe es darum, einen Weg zu finden, mit dem Wettbewerb zwischen den USA und China langfristig umzugehen, was den Intentionen des Donald Trump widerspreche.
Es ist unwahrscheinlich, daß Philippe Gélie, der jahrelang Korrespondent in Washington war und gemeinsam mit Jonathan Mann, CNN, am lautesten über den Kandidaten Barack Obama und dann über ihn als Präidenten jubelte, nicht mitgekriegt haben soll, daß die gesamte Politik der Regierung Trump sich darum dreht, den Abstieg der USA vom Sockel der einzigen Weltmacht optimal für die USA zu managen. MAGA = Make America Great Again heißt, daß es jetzt nicht groß ist, es heißt nicht, daß es größer werden soll als alle anderen, sondern, daß es einen ihm gebührenden Platz einnehmen soll.
Xi Jinping ist für Donald Trump heute der einzige Regierungschef, den er respektiert.
@realDonaldTrump
"Als Präsident Xi die Vereinigten Staaten so elegant als möglicherweise im Niedergang begriffene Nation bezeichnete, bezog er sich auf den enormen Schaden, den wir während der vier Jahre von „Sleepy Joe“ Biden und seiner Regierung erlitten haben. Und in dieser Hinsicht hatte er vollkommen recht. Unser Land hat unermesslich unter offenen Grenzen, hohen Steuern, der Gleichstellung aller Geschlechter, Männern im Frauensport, dem fehlenden Engagement für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion, verheerenden Handelsabkommen, grassierender Kriminalität und vielem mehr gelitten!"
Die sich anschließenden Protzereien des POTUS47 erspare ich meinen Lesern hier.
Anstatt darüber zu berichten und Kritik an der Politik der USA zu üben, wenn man es für angebracht hält, begnügen sich die Edelfedern des Figaro und der meisten überregionalen westlichen Medien sehr oft damit, Donald Trump mit Tatsachenbehauptungen und phantastischen Geschichten als Person zu diskreditieren. Wenn's nicht gerade um Jeffrey Epstein geht oder um wirre Handlungen in der Zollpolitik, wo Donald Trump den "Zollhammer" rausholt, "Donald Trumps Zollpolitik wurde vom Supreme Court in großen Teilen kassiert," muß Xi Jinping herhalten, die Distanz zwischen einem ernstzunehmenden Machthaber und Dummi Donald darzustellen.
Xi Jinping schätzt Donald Trump anders ein. Dazu liest man besser China Daily, die Global Times, South China Morning Post, The Straits Times, überhaupt Medien aus Asien, japanische, koreanische. Beleidigt und als deppert hingestellt wird Donald Trump dort nicht, es ist nicht die asiatische Art.
Update, vom 15. Mai 2026
Donald Trump und Xi Jiping an der Großen Halle des Volkes
Warum auch anderes? Taiwan alias Formosa ist Teil des chinesischen Kontinents, was die USA seit 1979 anerkennen. Warum, wenn das alle wissen, wird es immer wieder in Frage gestellt? Die USA unterhalten in Taipeh keine Botschaft, sondern das American Institute in Taiwan, dessen Chef nicht den Rang eines Botschafters hat.
Donald Trump scheint doch nicht so dusselig zu sein, wie's die Franzosen gern hätten, um sich selbst überlegen vorzukommen. Xi heißt le Maître de Pékin, "der Herrscher, der Gebieter Pekings. Und ich dachte immer, er wäre der Präsident der Volksrepublik China.
Mit Le Figaro geht's gleich weiter, dort gibt's vom Asien-Korrespondenten Sébastien Falletti, den ich sonst sehr schätze, die nächste Dusche, in der die Anführungszeichen nur so herabregnen. Xi droht mit einem "Konflikt", es gebe unter Xi Jinping eine staatliche Wendung weg von "Reform und Öffnung" des Deng Xiaoping, Xi will die demokratische Insel mit dem Kontinent "wiedervereinigen", Taiwan mit seinen 23 Millionen Einwohnern werde von Peking eingefordert als "chinesische Provinz", was heißt, daß es laut Sébastien Falletti nicht stimmt, daß Formosa nie zu China gehört hat.
Gemäß dem Weißen Haus wolle Xi die Straße von Hormuz ohne Maut, schließlich beziehe China 90% seines Erdöls aus dem Iran, was heißt, daß die Behauptung über die Maut auch nicht stimmen könnte.
Und nun freuen sich alle über den Staatsbesuch von Xi Jinping, der am 24. September 2026 stattfinde.
Toll! Vielleicht fliegt Gisela dann nach Washington? 😂

