13. September 2026

11. September 2001. "Washington hat sich überheblich gezeigt."

Washington a fait preuve de suffisance.
Washington displayed an air of arrogance. 😡

AP/SIPA / © Chao Soi Cheong

"11. September 2001: Was wußten die französischen Geheimdienste?"
11 septembre 2001 : que savaient les services de renseignement français ? Par Nicolas Cuoco,
JDNews, 9 septembre 2026, JDNews papier, 13 septembre 2026, pages 34/35

"Im Jahr 2007 enthüllen unsere Kollegen von Le Monde mehrere vertrauliche Dokumente des französischen Geheimdienstes zu Al-Qaida, darunter einen Vermerk, vom 5. Januar 2001, mit dem Titel « Projet de détournement d’avion par des islamistes radicaux », 'Plan für eine Flugzeugentführung durch radikale Islamisten'. Acht Monate vor dem 11. September berichtet die DGSE darin über zwischen Osama bin Laden und seinen Verbündeten, den Taliban, geführte taktische Gespräche seit Anfang des Jahres 2000:"

11. September 2026

25 Jahre 9/11


« C’était l’apocalypse » : 
au pied de la tour nord, un rescapé raconte son 11 Septembre, vingt-cinq ans après
Par Mayeul Aldebert, correspondant à Washington, Le Figaro, 10/09/2026, mis à jour le 11/09/2026

„'Es war die Apokalypse': Am Fuß des Nordturms. Ein Überlebender schildert seinen 11. September – fünfundzwanzig Jahre danach."

In der westlichen Welt gibt es wohl kein Medium, das heute nicht an den 11. September 2001 erinnert; so auch meine Lokalzeitung L'Indépendant und Le Figaro, die beide auch Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. L'Indépendant widmet seiner Zeitzeugin den Titel vom 11. September 2026, Le Figaro weist auf seinem Titel, am rechten Rand, in einer kleinen Notiz, auf 25 Jahre 9/11 hin. 

7. September 2026

Sachsen-Anhalt. Le Figaro wähnt ganz Deutschland unter Schock

L'Allemagne sous le choc après le triomphe historique de l'AfD. "Deutschland unter Schock nach dem historischen Triumph der AfD". Das Foto dazu steht in der Mitte der Titelseite; es ist 10,4 cm hoch und 17,5 cm breit: Die beiden AfD-Vorsitzenden mit geballten Fäusten, rechts und links neben dem Sieger, "dem deutschen rechtsextremen Kandidaten", le candidat d'extrême droite allemande.

Nicht einmal der linke Staatssender RFI behauptet, daß ganz [!] Deutschland unter Schock steht, sondern titelt: À la Une: le choc en Allemagne après la victoire de l'AfD en Saxe-Anhalt. "Schlagzeile: Der Schock in [!] Deutschland nach dem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt" und liefert gleich mit, wer schockiert ist, nämlich die linken Postillen ZEIT, SPIEGEL, Alpen-Prawda; für die USA zitiert RFI das Kampfblatt der Demokraten Washington Post.

Wer wissen will, wie Anhänger und Gegner das Wahlergebnis kommentieren, der lese den AfD-Hammer von RT DE

Update, vom 8. Deptember 2026
Ein sehr sachlicher Bericht in L'Indépendant [nicht online] Ein Hoch auf meine Dorfzeirung! 

5. September 2026

Visa pour l'image 2026. Das Reale und das Virtuelle verbinden sich.

Le réel et le virtuel se marient.

Akihiko Kondo heiratet, am 11. April 2018, die virtuelle japanische Sängerin Hatsune Miku
Jérôme Gence für Le Figaro Magazine [!]

„'Er sagte zu dem Hologramm Heirate mich, und es antwortete Kümmere dich um mich … 
Er fasste das als Ja auf': Auf dem Festival Visa pour l’Image ausgestellt, 
wurde er zum Fotografen für virtuelle Hochzeiten in Japan."
"Il a dit à l’hologramme ''Épouse-moi'' qui a répondu ''Prends soin de moi''… Il a pris ça pour un oui" : 
exposé à Visa pour l’Image, il est devenu le photographe des mariages virtuels au Japon
L'Indépendant papier, 5 septembre 2026, p. 5, 60% de la page

4. September 2026

Visa pour l'image 2026. Retrospektive Raymond Depardon

Der 84-jährige Raymond Depardon in Perpignan

„Visa pour l’Image: Raymond Depardon endlich in Perpignan ausgestellt ...
'Ich fühlte mich noch nicht als ausreichend guter Fotograf'.“ 😂
Visa pour l’Image : Raymond Depardon enfin exposé à Perpignan... 
"Je ne me sentais pas encore assez bon photographe". Par Stéphane Sicard,

Visa stellt erstmalig seine Fotos aus, und L'indépendant fragt scheinheilig, warum das so ist. 

3. September 2026

Perpignan. Visa pour l'image 2026 und ihre Aktivisten mit Kamera

Perpignan. Visa pour l'Image 2026 et ses activistes armés d'appareils photo.

Die Leser meiner Dorfzeitung L'Inépendant können sich freuen, mindesten bis Mitte September mit Berichten über die Ausstellung bedient zu werden. Das habe ich versprochen, und so trifft es ein.

"David Guttenfelder von ICE-Beamten ins Visier genommen"

„'Eine neuartige Erfahrung, die meinen Wert als Journalist auf die Probe stellte' … 
Mitten im Kampf gegen die ICE im Minneapolis von David Guttenfelder"
Visa pour l’Image à Perpignan : "Une expérience inédite qui a mis à l’épreuve ma valeur de journaliste"… Au cœur de la guerre contre ICE dans le Minneapolis de David Guttenfelder
Propos recueillis par Isabelle Bley, L'Indépendant, 1 septembre 2026
L'Indépendant papier, 2 septembre 2026, p. 5, 1/2 page

Der Aktivist mit der Kamera David Guttenfelder erledigt mal eben die U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) von Minneapolis. Er ist trotz seines Familiennamens zum Glück kein Deutscher, sondern US-Amerikaner, sonst müßte ich allmählich anfangen, micht fremdzuschämen. Das Foto in der Zeitung zeigt einen typischen Linken mit graumeliertem Bart. Sein Angriffsziel: Donald Trump.

1. September 2026

Visa pour l'image. Der König ist tot!

Visa pour l'Image. Leroy est mort !

"Delphine Lelu ist die langjährige Geschäftspartnerin von Jean-François Leroy" 
L'Indépendant – Charles Baron

„Tod von Jean-François Leroy: 'Ich darf ihn nicht enttäuschen, ich muß der Aufgabe gewachsen sein'.
Wer ist Delphine Lelu, die 'rechte und linke Hand' des langjährigen Direktors von Visa pour l’Image?"
Décès de Jean-François Leroy : "Je ne peux pas le décevoir, il faut que je sois à la hauteur"… 
Qui est Delphine Lelu, "bras droit et bras gauche" de l’historique directeur de Visa pour l’Image
Par Diane Sabouraud, L'Indépendant, 31/08/2026 à 18:55, papier 1 septembre 2026, p. 3

Erwartungsgemäß kriegt sich L'Indépendant, am 1. September, nicht ein vor Trauer über den Tod des Jean-François Leroy, und ich erfahre entscheidende und anekdotische Sachen, die nie vorher in der Zeitung standen, oder die ich für unbedeutend hielt und vergessen habe.