Tehran, den 29.3.65
Nun muß ich aber von meiner Reise nach Esphahan berichten! Am 22.3. sind wir hier losgefahren. Herr Wekilzadeh hatte 20 km von Esphahan entfernt in einer Fabrik zu arbeiten. Er hat an die Firma eine Enthärtungsanlage für Wasser geliefert.
Der Weg nach Esphahan ist sehr interessant, er führt über 400 km durch die Wüste. Der Boden ist bis auf kleine vertrocknete Dornbüsche unbewachsen. Hin und wieder sieht man ein Dorf, manchmal kommt man durch eine kleine Stadt. Die Häuser sind aus Lehmziegeln gebaut und unterscheiden sich in der Farbe kaum von dem übrigen Wüstenboden. Die Menschen sind sehr fleißig, sie schuften täglich bis in die Nacht hinein auf ihren Äckern. Leider sind die landwirtschaftlichen Geräte derartig primitiv, daß aus all der Arbeit wenig wird.







