15. März 2026

Iran. Unterschätzen die USA die Islamische Republik?


"Scott Anderson: 'Die Amerikaner unterschätzen die Islamische Republik, 
genau wie sie die Stärke des Schah-Regimes überschätzt haben'.“
Scott Anderson : « Les Américains sous-estiment la République islamique 
comme ils avaient surestimé la solidité du régime du chah »
Par Adrien Jaulmes, correspondant à Washington, Le Figaro, 13 mars 2026

Damit die Leser, bevor sie eine Zeile gelesen haben, wissen, daß es wieder einen bösen Artikel über den wirren, unberechenbaren Donald Trump gibt, wählt die Redaktion das passende Foto zur Einstimmung auf das, was er sich nun wieder leistet.

Man gebe bei Google Bilder kevin lamarque/reuters donald trump ein, stelle sich einen Augenblick vor, man wüßte nichts über den porträtierten Mann, müßte aber auf der Grundlage der Fotos eine Geschichte über ihn erfinden. Wer käme auf den POTUS47? Ehrlich gezz!

53 Kommentare, davon einer kurz und bündig:

anonyme, le 14/03/2026 02:54
Scott Anderson. Encore un «militant» U.S. Democrat.
"Scott Anderson. Noch ein US-amerikanischer demokratischer 'Aktivist'."

Solche Aktivisten benutzen die Ereignisse der Welt, um sie zurechtzubiegen und sie gegen Donald Trump und die Republikaner zu verwerten. Scott Anderson ist exemplarisch für linke Korrespondenten, die ganze Bereiche von Kriegsgeschehen, ob in der Ukraine oder im Iran, nicht einordnen können, dürfen und/oder wollen; er ist ein Linker wie so mancher, den Le Figaro-Journalisten bemühen, wenn es gegen Donald Trump geht. 


"Keine andere Nation auf der Erde steht uns in der Planung unserer gemeinsamen militärischen Sicherheit so nahe. Mit keiner anderen Nation führen wir engere Gespräche über regionale Probleme, die uns beide betreffen. Und keinem anderen Staatsoberhaupt empfinde ich tiefere persönliche Dankbarkeit und Freundschaft.

Im Namen des amerikanischen Volkes möchte ich an dieser Stelle auf die großen Führer Irans, den Schah und die Schahbanu, auf das iranische Volk und auf den Weltfrieden anstoßen, zu dem wir gemeinsam beitragen können."

Aus solchen Quellen wie dem linken New Yorker scheint seine Meinung übernommen zu sein:

Eine allgemeine Kritik
Die iranische Revolution wäre beinahe nicht zustande gekommen
A Critic at Large
The Iranian Revolution Almost Didn’t Happen. By Daniel Immerwahr, 

"Von einem sterbenden Berater bis zu einem ungeschickten Leitartikel – die Revolution war eine Kette von Zufällen und Versäumnissen."

„'Es gibt kein anderes Staatsoberhaupt, zu dem ich ein freundschaftlicheres Verhältnis habe,' sagte Carter. In einer unruhigen Region sei der Iran eine 'Insel der Stabilität'."

"Wie erwartet, tobte Khomeini über Carters Besuch. Irans führende Nachmittagszeitung, Etalaat, konterte mit einem anklagenden Leitartikel, der von der Regierung und vermutlich auf Geheiß des Schahs verfaßt worden war. Khomeini sei gleichzeitig Agent von Kommunisten und Reaktionären, hieß es in dem Leitartikel. ...

In seinem aktuellen Buch 'King of Kings' (Doubleday) analysiert der Journalist Scott Anderson in einem Kapitel mit dem Titel 'Der Schmetterlingseffekt' den Leitartikel von Etalaat. Wie der sagenumwobene Flügelschlag eines Schmetterlings, der einen Hurrikan auslöst, öffnete er die Schleusen und entfesselte eine revolutionäre Flut, die den Nahen Osten veränderte. Hätte die iranische Revolution vielleicht nie stattgefunden, fragt Anderson, 'wenn die Ereignisse nur ein wenig anders verlaufen wären?'"

Das schreibt unkritisch ein Historiker mit dem irreführenden Namen Daniel Immerwahr 46 Jahre nach den allseits bekannten Ereignissen. 

Auch die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland sieht das so, aber nicht am 4. August 2025, sondern am Ashura Tag, 11. Dezember 1978!

Iranians Harden Protest Tone. Tone of Protests in Iran Hardens. By Jonathan C. Randal,

"Die Märsche beider Tage verliefen ohne die befürchteten Gewalttaten. Der prominenteste religiöse Oppositionsführer, Ayatollah Ruhollah Khomeini, hatte aus seinem Exil in Frankreich angekündigt, daß „Blutströme“ fließen würden. Doch ein Abkommen zwischen Opposition und Regierung, das zur Aufhebung des Demonstrationsverbots führte, trug maßgeblich zum friedlichen Verlauf der Proteste bei."

Teheran, den 11/12/78 [Bitte auf den Link klicken!]
Liebe Frau (Name), 
ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 
Wollten Sie nicht hier in Teheran vorbeikommen? 
Wann besteht denn die Chance, denn in ein bis zwei Monaten ist der Trubel hier (der im dt. Zeitungswald und dem Flimmerkasten sowieso schlimmer ist als hier) vorbei. Meine Familie und ich würden uns freuen, Sie in der "Pension (Name)" begrüßen zu können. 
Mit herzlichen Grüßen, 
Ihr 
(Vor und Familienname)

Der Artikel mit dem Interview des ebenso linken Washington-Korrespondenten und Donald-Trump-Gegner Adrien Jaulmes ist den Figaro-Abonnenten vorbehalten, es gibt aber zum Schnuppern wie immer einen Anreißer, der die politische Richtung vorgibt:

"LE FIGARO – Seit der Überraschung [sic] durch die iranische Revolution scheint jeder amerikanische Präsident vergeblich nach einer Strategie gegenüber dem Iran gesucht zu haben: Warum entzieht sich dieses Land dem Verständnis der amerikanischen Entscheidungsträger?

SCOTT ANDERSON. – 1979 herrschte bei den Amerikanern eine Art absichtlicher Ignoranz. Sie wollten die Schwächen des iranischen Regimes nicht sehen. Der Schah war ein so wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten geworden, daß sie sich nicht vorstellen wollten, er könnte verschwinden. Sie zogen es vor, alles zu glauben, was der Schah und der SAVAK, der Geheimdienst, ihnen über die Lage im Land erzählten. Es war eine Form institutionalisierter Ignoranz. Wenn ein Diplomat sagte, der Schah sei nicht so mächtig und es gäbe viele Gegner, drang diese Information niemals nach oben. Die offizielle Version lautete, alles sei in Ordnung. Heute wird diese Blindheit beinahe ebenso schwerwiegende Folgen haben…"

1979 soll eine Überraschung gewesen sein? Vorsätzliche institutionalisierte Ignoranz? Niemand in der Regierung der USA wollte die Schwäche des Schahs sehen, sich seine Absetzung durch politische Gegner nicht vorstellen? Alle wollten glauben, was der Schah und sein folternder und mordender Geheimdienst, die "Organisation für Nachrichtendienste und Sicherheit des Landes" SAVAK über die Lage im Lande sagte?

@Socrateseye
Scott Anderson : « Les Américains sous-estiment la République islamique comme ils avaient surestimé la solidité du régime du chah »
Scott Anderson: „Die Amerikaner unterschätzen die Islamische Republik genauso, wie sie die Stärke des Schah-Regimes überschätzt haben.“

Heute wäre die Verblendung fast ebenso groß, Donald Trump meinte, das Regime bräche entweder zusammen, oder das Volk erhebe sich. Der erste Irrtum wäre gewesen, die Macht des Schah zu überschätzen, heute, die Stärke der Islamischen Republik zu unterschätzen.

Die Ausmaße der offenbarten Ahnungslosigkeit über den Verlauf der Ereignisse zeigen die Absicht, die Leser des Figaro zu betrügen. Gerade Franzosen wissen, welchen Beitrag ihre damalige Regierung der Regierung der USA zum Sturz des Schahs geleistet hat.

US-Präsident Jimmy Carter demontiert den Schah systematisch:


Tödlich für dieses Regime sind Entscheidungen des bigotten mit dem Islam sympathisierenden US-Präsidenten und Erdnußbauern, peanut brained Jimmy Carter. Befreundeten Industriellen aus seinem Heimatstaat Georgia will er Schmiergelder verschaffen, in dem er den Schah dazu auffordert, den bereits mit Brown&Root abgeschlossenen Milliarden-Vertrag über den Ausbau des Hafens Bandar-e Mahshahr um 10 Prozent höher neu abzuschließen; der Differenzbetrag soll dann als Vermittlungsgebühr an seine Freunde gehen und der ursprüngliche Vertragspartner den Ausbau zur verabredeten Summe durchführen. Peanuts!


"Als Frankreich den Schah von Iran zugunsten Khomeinis im Stich ließ. 
Aktuelle Ereignisse erklärt durch die Geschichte"
Quand la France lâchait le Chah d'Iran pour Khomeyni. L'actu expliquée par l'Histoire
Par Guy Konopnicki, Marianne, 13 janvier 2018

Die Regierung des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter baut gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Valérie Giscard d'Estaing den aus dem Irak ausgewiesenen und in Frankreich, in Neauphle-le-Château, im Oktober 1978, freundlich aufgenommenen Ayatollah Rouhollah Khomeini für eine Übernahme der Regierung des Iran auf. Hohe Regierungsfunktionäre beider Staaten geben sich die Klinke in die Hand, wie mir Freunde aus dem Nachbarort Villiers-Saint-Frédéric 20 Jahre später berichten. Der weiträumigen Absperrungen erlauchter Besucher des Ayatollahs wegen können sie manches Mal nicht zum Einkaufen auf den Markt von Neauphle. Am 1. Februar 1979 wird Rouhollah  Khomeini mit einer gecharterten Boeing 747-100 der Air France vom Flughafen Charles de Gaulle in den Iran ausgeflogen. Unterstützer wie Sadegh Tabatabai und Sadegh Khalkhali sowie 120 internationale Journalisten begleiten ihn, unter ihnen Peter Scholl-Latour.

"Die Rolle des ehemaligen US-Präsidenten Carter 
bei illegalen Finanzforderungen an den Schah von Iran rückt in den Fokus."
Rôle of US Former Pres. Carter Emerging in Illegal Financial  Demands on Shah of Iran. 
By Alan Peters. The name “Alan Peters” is a nom de plume

Scott Anderson behauptet, zwischen den USA und dem Iran gäbe es "keine wirklichen Beschwerdegründe"; dennoch sei der Konflikt unlösbar. Vielleicht Israels wegen?

Wenn der Botschafter oder der Außenminister des Iran dem Donald Trump letztes Jahr eine Goldmedaille überreicht hätten, wäre alles anders verlaufen. Als wenn er nicht wüßte, daß der es unter dem Friedensnobelpreis nicht tut! Er hätte nach Genf die ungeeigneten Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner geschickt, die nichts von einer Annäherung zu gewinnen hätten und deshalb aufgrund eigener Interessen in den Golfstaaten gar nicht hätten verhandeln wollen. Die Golfstaaten wären immer mißtrauisch gegen den Iran. Das steht da unkommentiert, als wenn es nicht zu erklären wäre. Sunniten vs. Schiiten?

Die USA wären seit 1979 von Rache für Demütigungen getrieben, hinzu kämen noch Argumente des Benjamin Netanyahu seit 20 Jahren, und Donald Trump folgte diesem.

Der vom Iran finanzierte und geförderte 7. Oktober 2023 kommt bei Scott Anderson nicht vor.

"Ohne jahrelange iranische Ausbildung, iranische Waffen und Hunderte Millionen Dollar an iranischer Finanzierung wäre die Hamas nicht in der Lage gewesen, eine solche Operation zu planen und durchzuführen."

Der 7. Oktober 2023 ist das Datum des Beginns des totalen Krieges der iranischen Mollahs gegen Israel. Die US-Geheimdienste - vom Mossad nicht zu reden, sollen nicht mitgekriegt haben, wie die Planung im Iran weiterging?

Es folgen Banalitäten, die Bombardierungen wirkten sich nicht ideologieändernd aus, die Wahl Mojtaba Khameneis zum Nachfolger seines Vaters wäre eine Herausforderung an die USA, Donald Trump hätte im Januar 2026 die Hilfe ans iranische Volk zugesagt, das sollte seine Chance nutzen, aber die Hilfe wäre nicht gekommen, sondern 30 000+ Iraner wären nun tot. Das Volk würde nicht sofort wieder mit dem Widerstand beginnen.

Für das Regime fände jetzt der existentielle Kampf statt ums politische und persönliche Überleben. Das müßte dem Scott Anderson keine Sorgen bereiten, hat er dem Alain Jaulmes doch eben mitgeteilt, Donald Trump unterschätze die Stärke des Regimes, das durch Maschinengewehre und Gewehre aufrecht bliebe, Bomben hülfen dagegen gar nicht.

Regime change wäre eine Illussion, wenn Donald das wollte, müßte er Truppen in den Iran schicken, aber nur amerikanische! Wer hätte das erwartet? Für ihn nicht in Betracht kommt, ob und was sich beim Militär und bei den Pasdaran entwickelt.

Er erzählt noch einige Rührstückchen über die Haßliebe der Iraner zum Westen, über ihre schlechte Behandlung durch die Briten und danach durch die USA. Es hätte 1979 nicht nur eine religiöse, sondern auch eine antikolonialistische Revolution gegeben. Der Schah wäre von Anhängern und Gegnern angesehen worden als Mann der Amerikaner. Diese Ansicht hätte er bis 1978 nicht ausräumen können. Die Amerikaner hätten die Komplexität der Beziehung nie wahrgenommen. Er erinnert an die Regel, daß niemand gern von ausländischen Bomben getroffen werde. Wer hätte all das gewußt?

Das kollektive Gefühl der Iraner gegenüber dem Westen wäre so kompliziert wie 1979.
In der Brasserie de la gare, die Le Figaro eigens für mich erwirbt - ich kaufe ihn jeden Morgen zusammen mit der Dorfzeitung L'Indépendant und dem Aujourd'hui alias Parisien am Zeitungsstand, im Bahnhof, und darf der Steuern wegen die Quittung nicht vergessen -, lese ich das ganze Interview, und wie sich diejenigen, die meine Iran-Artikel gelesen haben, denken können, packt mich bei der ersten Frage und ihrer Antwort das Entsetzen; denn mir fällt ein, daß eine meiner ersten aufregenden persischen Vokabeln, die ich in Teheran als Iranistikstudentin lernte, das Wort سوء قصد sue qasd = Attentat, Angriff war, nämlich das zweite Attentat auf den Schah, am 10. April 1965. Der erste Attentatsversuch war am 4. Februar 1949. Der Schah vermutet eine Fünfte Kolonne am Werk. Vom Islam ist nicht die Rede:

"Er sagte: 'Wir haben hier einige Probleme, die wir lösen und abschließen müssen.' Weiter sagte er [Seite 479], daß ein Kampf gegen eine fünfte Kolonne, sobald er begonnen sei, auch zu Ende geführt werden müsse. Halbherzige Maßnahmen seien gefährlich. Dies bedeute natürlich nicht, daß man zu Exzessen greifen dürfe."

Es folgen der Mord am Hofminister Ilajir, November 1949, und das Attentat auf Premierminister Haj Ali Razmara, am 7. März 1951:

"1. Die Hintergründe des Attentats auf Premierminister Razmara von Iran sind noch immer nicht vollständig geklärt. Es scheint jedoch, daß der Mord eine Folge der internen Spannungen und Spannungen im Iran war und sowjetische Einflüsse nicht direkt beteiligt waren. Über Fedi-i-a-Islam, die Organisation, die den Mord plante, ist wenig bekannt. Vermutlich handelt es sich um eine Gruppe religiöser Fanatiker, ähnlich dem sogenannten Zwölferkomitee, das im November 1949 für die Ermordung von Hofminister Ilajir verantwortlich war. Wie das Zwölferkomitee [der Zwölferrat] scheint auch Fedi-i-a-Islam ein extremistischer Ableger der kleinen, aber lautstarken Gruppe religiöser Reaktionäre und Fremdenfeinde im iranischen Parlament (Majlis) zu sein. ..."

"Er wurde im Alter von 49 Jahren vor der Schah-Moschee in Teheran von dem 26-jährigen Khalil Tahmassebi der Organisation Fadayan-e Islam ermordet. Razmara war der dritte iranische Premierminister, der einem Attentat zum Opfer fiel. Im Januar 1965 wurde Hasan Ali Mansur als vierter iranischer Premierminister ebenfalls von einem Mitglied der Fadayan-e Islam ermordet."

"Eine sowjetische Sicht auf das Attentat auf den iranischen Premierminister Haj ʻAli Razmara im Kontext der frühen Jahre des Kalten Krieges"
A Soviet View on the Assassination of the Iranian Prime Minister, Haj ʻAli Razmara, 
in the Context of the Early Years of the Cold War. By Soli Shahvar, University of Haifa

"Obwohl die Mehrheit der gegenwärtigen Geschichtsschreibung die Ansicht vertritt, daß der Attentäter ein religiöser Fanatiker namens Khalil Tahmasebi war, deuten einige darauf hin, daß der Attentäter aus Razmaras Leibwache oder dem Königshof stammen könnte. Anmerkung 56. Es scheint auch eine dritte Ansicht zu geben, die beide für wahr hält, nämlich daß Razmara von Personen beider Parteien erschossen wurde, da die drei in seinem Körper gefundenen Kugeln nicht identisch waren."

"Kommunistische Elemente im Iran nutzten die Gelegenheit, Unzufriedenheit zu verbreiten, und veranstalteten am Tag nach dem Attentat eine große öffentliche Demonstration, bei der in der Nähe der amerikanischen Botschaft laute antiamerikanische und antiwestliche Parolen gerufen wurden."

Office of The Historian. Foreign Relations of the United States, 1964–1968, Volume XXII, Iran
76. Information Memorandum From the Deputy Assistant Secretary of State for Near Eastern and South Asian Affairs (Jernegan) to Secretary of State [Dean]Rusk


Washington, April 10, 1965.
SUBJECT
Attempt to Assassinate the Shah

Wer ist Scott Anderson, den Le Figaro so vorstellt: "Scott Anderson, Journalist, Kriegsberichterstatter und Schriftsteller, ist der Autor von 'King of Kings', einer Geschichte über den Sturz des Schahs im Jahr 1979 (erscheint demnächst auf Französisch).  

Es fehlt die Information, daß er ein in Sebastopol, Kalifornien 1959 geborener Amerikaner ist, der aufgrund der Tätigkeit seines Vaters als Regierungsberater für Landwirtschaft in Ost-Asien aufwuchs, vor allem in Taiwan und Korea, daß er mit seinem Vater ein Jahr durch Indien reiste, nach Rückkehr selbst kurz im öffentlichen Dienst tätig war, sich dann aber zum Schriftsteller entwickelte - und zu einem guten, wie man bei Wikipedia lernt, schon die Titel seiner Werke bürgen für spannende Lektüre. 

"Scott Anderson ist ein erfahrener Kriegsberichterstatter, der unter anderem aus dem Libanon, Israel, Ägypten, Nordirland, Tschetschenien, Sudan, Bosnien, El Salvador und vielen anderen kriegsgeplagten Ländern berichtet hat."

Linke Medien liefern linke Rezensionen seiner Bücher und linke Gespräche mit dem Autor.

"Scott Anderson darüber, warum Irans wahre Revolution möglicherweise bevorsteht"
Scott Anderson on Why Iran’s Real Revolution Might Be Coming
Yascha Mounk in Conversation with Scott Anderson

Die aufgezählten Attentate gegen den Schah und seine Regierung sind wahrscheinlich nicht vollständig. Es sind vielleicht auch noch sonstige Korrekturen nötig.

Affaire à suivre ...