22. Mai 2026

CDU = Abstieg Deutschlands

Die Macher dieser Broschüre sind auch noch doof.


Im ersten Semester Publizistik lernt man zum Thema „Werbung“, niemals den Gegner groß herauszustellen, erst recht nicht auf dem Titel, hier also „Keine Alternative“, gefolgt von Beschimpfungen: „Demokratieschädlich. Antisemitisch. Völkisch.“ Und so geht es in der ganzen Broschüre weiter. Selbst wenn alle Behauptungen stimmen würden, es setzt beim Leser, ihm nicht bewußt, eine Sympathie für den so beschimpften Gegner ein, der Leser sucht nach Gegenargumenten, nach positiven Erfahrungen, die er mit dem Gegner, der sich nicht wehren kann, schon gemacht hat.


Im dritten Absatz der 34-seitigen Broschüre erinnert „die sogenannte Alternative für Deutschland“ die Bewohner der ehemaligen DDR an die „sogenannte DDR“. Mit dieser Bezeichnung wurden alle DDR-Bürger beleidigt, auch die Gegner des Regimes.


Wer seinen Gegner allemachen will, muß ihn mit Nichtachtung strafen, sich selbst glaubhaft positiv darstellen und nicht mit Behauptungen um sich werfen, bei denen beim Leser Gerechtigkeitssinn und Sympathie geweckt werden für den gescholtenen Feind. Auch die AfD tut gut daran, weniger die Fehler der Regierungspolitik herauszustellen, als positiv zu sagen, was sie tun will.


Wer’s nicht glaubt, frage einen auf dem Gebiet tätigen Psychologen.


Ich wünsche der CDU-Broschüre größte Verbreitung, und der AfD rate ich, kein Faß aufzumachen, nicht zu prozessieren, sondern das Pamphlet souverän zu übergehen.


„Was stört es den Mond 🌜, wenn ihn der Hund anbellt!“ 🐕


Was Juden zur AfD treibt. Rezension. 23. Oktober 2019


Was Juden zur AfD treibt

Neues Judentum und neuer Konservatismus. Jüdische Stimmen aus Deutschland

Vera Kosova, Wolfgang Fuhl, Artur Abramovych, 

Gerhard Hess Verlag. Veröffentlicht: 27.09.2019


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