Nicht nur Israel, sondern auch andere Landstriche der Welt werden von "neuen Historikern" heimgesucht. Sie alle haben miteinander gemein, daß sie mehr vertrauen auf das, was Zeitzeugen und deren nicht bei den Ereignissen anwesende Familienangehörige berichten, Kinder und Enkel beispielsweise, als was der Sachlichkeit verpflichtete Wissenschaftler in ihren Forschungen herausgefunden haben. So verfahren auch Harald Welzer, Sabine Moller und Karoline Tschuggnall in einem Forschungsprojekt, dessen Abschlußbericht sie am 18. April 2002 auf 256 Seiten als Fischer-Taschenbuch vorlegen:
"Opa war kein Nazi". Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis.