5. Juli 2014

Frankreich wird von Muslimen vorgeführt


Der Parti Socialiste hat demnächst wieder einen Wahlhelfer mehr, jedenfalls einen ehemaligen, zu den Präsidentschaftswahlen 2012. Daß sich Reşat Dibrani für diese Verlierer noch einmal die Hände schmutzig macht, und die Hacken abläuft, ist allerdings unwahrscheinlich.

Update. Woher hat die Familie Dibrani-Tahiri das Geld, ein Kouvert zu füllen? 
[Siehe im und unterm Text!]

Der Familienvater, seine noch nicht rechtmäßig angetraute Ehefrau ist im neunten Monat mit dem siebten Kind schwanger, versichert, daß auch dieses wie die kleine Medina, inzwischen zwei Jahre alt, im Krankenhaus von Pontarlier geboren werde.


Man erinnert sich an Leonarda? Am 19. Oktober 2013 berichte ich über die Forderungen der Familie Dibrani. Die aus Frankreich mangels Voraussetzungen für eine Ansiedlung ausgewiesene Großfamilie will nicht im armen Kosovo bleiben, wo der eigens für sie von der dortigen Regierung abgestellte Beamte Selim, Monatsgehalt umgerechnet 200€, für sie sorgt, sondern sie will zurück ins soziale Netz Frankreichs, das gibt mehr her, und da bereiten ihr die immer passend herbei eilenden Linken, im Oktober 2013, eine öffentliche Bühne für ihre Auftritte, angeführt von Ivan De Menthon, dem jüngsten Sohn der PS-Ministerin für Gesundheit und gesellschaftliche Affären alias Angelegenheiten Marisol Touraine, die nicht weniger eifrig ist, im großen Stil die Staatskassen zu plündern. Die Verordnung, vom 2. Juli 2012, des frisch zum Staatspräsidenten gewählten François Hollande, unmittelbar nach dessen Amtsantritt, über die lange Berufslaufbahn bietet ihr dazu jetzt die Gelegenheit. Frühverrrentung mit 60 Jahren bei voller Rente für alle, die vor ihrem 20. Lebensjahr zu arbeiten begonnen und immer in die Rentenkassen eingezahlt haben. 160 000 Frührentner 2014, 180 000 Frührentner 2017.

Deutsche, die Ihr bis 67 Jahre arbeitet, Ihr platzt vor Neid, oder?

Die mit dem Geld anderer, hier der Steuerzahler Frankreichs, operierende Familie Touraine / De Menthon bzw. Dementhon wird nun eine Aufgabe mehr haben: "Attention, j'arrive en France !" verspricht Reşat Dibrani. Achtung, ich komme nach Frankreich! Man kann versichert sein, daß nicht nur die Linke, sondern auch die Ummah ihre Gläubigen dabei in jeder Hinsicht unterstützt, gilt es doch, einen Sieg mehr über die Ungläubigen zu erringen, so Allah will. Der Teppich an der Wand demonstriert, zu welcher Partei die Familie Dibrani jetzt gehört. Er hängt da nicht zufällig, Reşat Dibrani kennt sich mit den Medien aus.

Ivan Dementhon scheint nicht mehr mit dabei zu sein, vielleicht hat er eben sein Abitur bestanden und steht nicht mehr zur Verfügung. Google News hat jedenfalls nichts anzubieten, überhaupt nichts, nicht einmal ohne Dibrani-Zusatz. Auf der Website der Schülergewerkschaft kommt er aktuell nicht mehr vor. Aber er twittert noch hin&wieder: Für die Rechte der Jugend! Aufruf zur Europawahl!

Leonarda, die 15- oder inzwischen 16-jährige Schülerin, die sich weigert, die von einem im Kosovo lebenden Französischlehrer kostenlos angebotenen Französischstunden zu besuchen, die nächtelang von zu Hause fortbleibt, sie sitzt inzwischen mit dreien ihrer Brüder in Kroatien, einem Mitgliedsstaat der EU, und wartet auf kroatische Papiere, die der Familie den Zuzug in jedes EU-Land ermöglichen. Grundlage dazu ist eine längst verfallene Bescheinigung aus dem Jahr 1973, zu Zeiten Jugoslawiens, da die im Lande herumreisende Familie der Mutter dort Aufenthaltsgenehmigungen für Jugoslawien erhalten hat. Die Botschaft Kroatiens in Pristina stellt der Familie Reisepapiere aus, der Schritt zu kroatischen Pässen ist nicht mehr fern. In einer, spätestens in zwei Wochen seien er und seine Familie wieder in Pontarlier, versichert Reşat Dibrani. Er sei noch entfesselter als gewöhnlich, weiß Stéphane Kovacs, im Figaro.

Mutter Xhemila und drei weitere Brüder sind derweil zu Gast bei einem Bruder Reşat Dibranis in Sisak, 60 Kilometer südöstlich von Zagreb. "Montag werden sie ihre Pässe haben," jubele der Vater, und dann kämen alle zurück nach Pontarlier. Mutter Xhemila hätte, am 17. Januar 1973, unter ihrem Mädchennamen Braimi ein Certificat de citoyenneté eine kroatische Staatsbürgerschaft erhalten, die sich domovnica nenne, was zu deutsch Aufenthaltsgenehmigung oder Staatsbürgerschaft heißen kann, also völlig unklar zwei verschiedene Rechtslagen dokumentiert. Auf dieser Grundlage hat die Familie Ende Mai 2014 kroatische Pässe in der kroatischen Botschaft von Pristina beantragt.

"Wozu brauchst Du eine 'domovnica' ohne Pass? Das Papier kannst Du fast von jedem Gemeindebeamten haben, wenn Du ein gefülltes Kouvert rüberreichst," antwortet Kommentator Riki auf die Frage, wie man eine Domovnica bekomme, im Forum Deutsches Recht, am 5. August 2005. So wird es auch Reşat Dibrani halten, Geld spielt bei der Großfamlie keine Rolle, wie man am Verlauf der Ereignisse lernt, und alle im Kosovo und in Kroatien sind sicherlich froh, diese Familie endlich los zu werden.

"Man wird Hollande und Valls zeigen, wer hier der Herr ist!"

Update. Zagreb serait "embarrassé" par ce laissez-passer accordé un peu vite par une administration locale. [Die Regierung in] Zagreb sei "verlegen" über diesen Passierschein, der ein wenig schnell von einer lokalen Verwaltung ausgestellt wurde.

Reşat Dibrani ist zuversichtlich. Der Besitzer eines Passes des Kosovo befindet sich mit seiner jüngsten Tochter Medina und seiner ältesten, Maria, 17 Jahre, in Mitrovica. Maria muß Mutterstelle versehen und für die Kleine und den Vater sorgen. Habe Mutter den kroatischen Paß, werde die Ehe legalisiert, und der Vater habe als Ehemann der Kroatin ebenfalls recht auf Freizügigkeit in der EU. "Wir wechseln nicht die Staatsbürgerschaft, wir sind Kroaten!" erklärt Reşat Dibrani. Die Kinder seien außerdem in Italien geboren.

"On va leur montrer à Hollande et à Valls qui est le chef ! On va leur dire en face! Ils ne me croyaient pas quand on disait qu'on était européens. Ils nous ont renvoyés au Kosovo comme des animaux, avec de faux papiers. Ah, le préfet du Doubs, il va être bien dans la merde!"

"Man wird Hollande und Valls zeigen, wer hier der Herr ist! Man wird es ihnen ins Gesicht sagen! Sie haben mir nicht geglaubt, als gesagt wurde, wir wären Europäer. Man hat uns wie die Tiere ins Kosovo zurück geschickt, mit falschen Papieren. Ah, der Präfekt des Doubs, er wird schön in der Scheiße stecken!"

Aber die Familie Dibrani würde es damit nicht genug sein lassen: "Ganz Europa muß wissen, was Frankreich sich erdreistet. Wir werden bis zum Gericht nach Straßburg gehen [zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte], um Schadensersatz zu fordern. Jetzt werden wir Frankreich zur Kasse bitten!"

Frankreich ist zum Spielball geworden, nicht nur von Muslimen wie der Familie des Reşat Dibrani, sondern auch von anderen Staaten der EU, oder wie kann es angehen, daß kroatische Behörden der Familie bescheinigen, sie wären Kroaten und ihnen Pässe Kroatiens ausstellen?

Was die deutsche und die französische Regierung angeht, so erwarte ich von ihnen, daß sie umgehend die Freizügigkeit der Bewohner der EU-Staaten überprüfen und ändern. Wenn's sein muß und vor den Unverschämtheiten solcher Europäer wie den Dibrani schützt, beantrage ich gern alle zwei Jahre eine neue Carte de séjour, die Aufenthaltsgenehmigung, die französische domovnica.

Update

Resat Tahiri, seit 2. Februar 2014

Der Vater von Leonarda will, daß seine Frau in Pontarlier entbindet

Resat Tahiri
Die UMP-Abgeordnete des Fünften Wahlbezirks des Doubs meint dazu: "Wenn die derzeitigen Verordnungen es gestatten, die Staatsbürgerschaft gemäß seines Bedarfs zu wechseln, dann muß man Schengen reformieren!"

Zurück bleibt: Wenn Kroatien der Familie Dibrani Ausweispapiere unter einem neuen Namen [Reşat Tahiri] ausstellt (Reşat Dibrani versichert, daß dies geschehen sei), dann wird diese [Familie] EU-Angehörige. Wird es diesen Sommer ein neues Feuilleton Leonarda geben?

Ja, liebe Franzosen, freut Euch! Geld regiert die Welt!