4. Februar 2015

Prinz Turki al Faisal und die FAZ


Das Elend der deutschen Medien stinkt zum Himmel. Ihre gespielte oder tatsächliche Unwissenheit müßte den Herausgebern und Journalisten die Schamesröte ins Gesicht treiben, aber nein, sie gebärden sich als Lieschen Müller, das große Kulleraugen bekommt, wenn ihm vom Schwarzen Mann berichtet wird.

Der heißt heute in der FAZ Zacharias Moussaoui. Man erinnert sich? Das ist der pöhse Terrorist, der es nicht zum Märtyrer bei 9/11 geschafft hat und nun seit Jahren im Gefängnis der USA schmort.

Saudische Herrscherfamilie als Geldgeber von Al Qaida?

Die FAZ setzt ein Fragezeichen, denn Lieschen Müller möchte weiter als dumm und unwissend gelten, weil es sonst schon seit einem Dutzend Jahren hätte anders schreiben müssen. Googlet man FAZ und Saudi-Arabien, FAZ und Katar, dann sieht man, daß unser Lieschen nicht dumm ist, sondern die Geschäftsinteressen der deutschen Wirtschaft und Finanzwelt vertritt und deshalb alles ausblendet, was negative Konsequenzen für diese nach sich ziehen könnte.

Leser brauchen aber keine dummen und unwissenden Medien, und darum sinken die Auflagen, und man informiert sich im Internet.

Mein erster Artikel über die Rolle des Prinzen Turki Al Faisal bei der Finanzierung des Terrorismus ist vom 13. Oktober 2001: Die Quelle des Terrorismus liegt in Saudi-Arabien. Dort heißt es über Prinz Turki: 14 Jahre ist Prinz Turki Chef des saudischen Geheimdienstes. Er wird zugunsten seines Neffens Prinz Nawaf bin Abdul Aziz dieses Postens seiner engen Beziehungen zu den Taliban und zu Osama bin Laden wegen durch König Fahd am 31. August 2001 enthoben, also unmittelbar vor dem 11. September 2001. Prinz Turkis Unterstützung Osama bin Ladens in Afghanistan sind allseits bekannt. Er ist seinerzeit in der saudischen Regierung zuständig für das "Afghanistan file".

Der zweite Artikel ist vom 9. November 2004: Saudi-Arabien, die "palästinensische Sache" und die Arab Bank. Der beginnt gleich mit Prinz Turki Al Faisal, zu der Zeit Botschafter Saudi-Arabiens in London, wo er im britischen Parlament auftreten und seine Botschaft des Islam gegen die Juden und Israel verkünden darf: "The Plight of Jerusalem: A Dying City", Der Verfall von Jerusalem: Eine sterbende Stadt.


Einer der im Artikel erwähnten Geldgeber des islamischen Terrors ist heute König von Saudi-Arabien:

Seit vielen Jahrzehnten ist das saudische Königshaus Hauptfinanzier der Israel bekämpfenden palästinensischen Terrorgruppen. Neben kleineren werden zwei große Komitees dazu gegründet, das Popular Committee for Assisting Palestinian Mujahideen, dessen Leiter der Gouverneur von Riyadh Prinz Salman Ibn Abd Al-Aziz ist, und das Saudi Support Committee for the Al-Quds Intifada.

Weitere Artikel über die Unterstützung Saudi-Arabiens für die Terroristen, besonders derjenigen der palästinensischen Araber, folgen, zu den saudi-arabischen Lügen, zu Heuchelei und Drohungen.

Der erste Artikel der FAZ über die Arab Bank ist vom 23. September 2014.

Solche Medien braucht man in Deutschland nicht, da sucht man besser im Internet.

Ab, auf den Altpapierhaufen der Geschichte!

Die politischen Stiftungen, finanziert von deutschen Steuerzahlern, könnten gleich mit entsorgt werden:

S.K.H. Prinz Turki Al-Faisal auf Einladung der DAFG e.V. in Berlin und München. Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V., 27. Januar 2013

Das segensreiche Wirken Angela Merkels gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung konnte man zuletzt in der Ukraine bewundern: Mit Pali-Tuch und Bundeswehr-Parka in die EU.