28. April 2017

Zerstörung Frankreichs: Auf geht's! Le démantèlement de la France. En marche !

Le vendredi 19 mai 2017 dans notre journal L’Indépendant : 
Législatives. Sondage. En marche ! en tête au premier tour.
REM 27%, LR/UDI 20%, FN 20%, Les insoumises 14%, PS & alliés 11%

Madame, Monsieur des Républicains (LR),

partant par ces chiffres je voudrais bien répéter ma question : C’est quand que vous arrêtez “faire barrage” et commencez les négotiations avec le Front National  ? Que vous discutez de leur programme économique mélenchonien, leur sous-marin Florian Philippot qui excelle en meilleur collaborateur d’Emmanuel Macron? 


Si vous ne voulez pas faire ce travail je vous recommande de fermer vos bureaux LR car personne n’en a plus besoin.

Merci de votre attention. Je vous souhaite bon naufrage !



Avec Macron, les Français sont invités à disparaître dans une bacchanale joyeuse. Par Sidney Touati, 


9 Updates im und unterm Text. Letztes Update, 17. Mai 2017
Marine Le Pen streicht den Ausstieg aus dem Euro aus ihrem Wahlprogramm.
Die Muslimbrüder der UOIF rufen alle Muslime auf, massiv Emmanuel Macron zu wählen.
92% der muslimischen Wähler haben Emmanuel Macron gewählt.
Marion Maréchal - Le Pen wartet auf bessere Zeiten des FN.
Figaro-Kolumnist Ivan Rioufol hält die Wahl Emmanuel Macrons für eine demokratische Farce.
Für den Rechtsanwalt Gilles-William Goldnadel ist sie eine  gelungene Inszenierung.
Die Première Dame zeigt im hellblauen Kostüm, wer die Gönner ihres Mannes sind. 
Der neue Premierminister, Freund der Muslimbrüder, ist Alain Juppés Ziehsohn im Geiste.
FN: Regierung des Édouard Philippe eine Ansammlung der "Wetterhähne" und "Opportunisten"


Zehn Tage vorm Zusammenbruch der Lehman Brothers, im September 2008, tritt der 30-jährige Emmanuel Macron als Angestellter ein in die Dienste der Privatbank de Rothschild & Co. Man nennt ihn trotz aller Unbilden des Finanzsektors der nächsten Jahre den Mozart des Finanzwesens, so gut berät er Regierung und Privatwirtschaft Frankreichs.
An seine Position kommt er, als er in der Inspection générale des finances, etwa entsprechend dem deutschen Bundesrechnungshof, dem Ökonomen und Sozialisten Jacques Attali ("Es gibt keinen Antisemitismus in Frankreich!") auffällt, der ihn dem François Henrot empfiehlt, dem engsten Mitarbeiter des David de Rothschild. Jacques Attali ist zehn Jahre lang Sonderberater des Staatspräsidenten François Mitterrand.

Seit 14. April 2017 ist François Henrot Offizier der Ehrenlegion. Die sozialistische Regierung weiß seine Dienste gerade jetzt zu schätzen; denn er setzt sich ein für denjenigen, "der die Gabe hat, die Meinung zu manipulieren". Ritter des Ordens ist er seit 10. März 1999, zur Zeit des Staatspräsidenten Jacques Chirac, der ebenfalls zufrieden ist mit der Privatbank. Bei David de Rothschild lernt Emmanuel Macron die einflußreichsten Wirtschaftsbosse Frankreichs kennen.

Ab 2010 ist er als Angestellter der Bank de Rothschild Wirtschaftsberater des Präsidentschafts- kandidaten und zukünftigen Staatspräsidenten François Hollande. Als Euro-atlantischer Lobbyist für höhere Ämter qualifiziert sich der "Young Leader" in der Abschlußklasse 2012 der French-American Foundation. 2014 nimmt er am Bilderberg-Treffen in Kopenhagen teil und wird kurz darauf zum Wirtschaftsminister befördert.

Sein Eintritt in die Regierung Manuel Valls II, am 26. August 2014, als Minister für Wirtschaft, Industrie und Informationstechnologie, nachdem der linke Sozialist Arnaud Montebourg entfernt wurde, ist eine Überraschung. Eine Flut der Kritik, vom Parti communiste français bis zum Front National begleitet seine Ernennung, sie sei eine Bestätigung der Dominanz der Hochfinanz. Er habe seine Probe als Wirtschaftsberater des Staatspräsidenten bestanden, ist das Gegenargument

Ist Emmanuel Macron die "liberale Soße" der Regierung? fragt Le Monde.

Nein, nicht die Soße, sondern das ist es! Und das ist erst der Anfang!


Am 6.April 2016, Emmanuel Macron ist weiterhin Minister der sozialistischen Regierung, gründet er die Bewegung En marche ! Damit werde eine Seite des französischen politischen Lebens umgeschlagen, was nicht unrichtig ist, aber leider ganz anders, als diejenigen Franzosen hoffen, die endlich Bewegung zum Besseren sehen wollen, ohne daß sie den seit 2002 unaufhörlich als unwählbar verteufelten Front National wählen müßten. 

Der Front National tut mit seiner linksradikalen etatistischen Wirtschaftspolitik alles, um es diesen Wählern leicht zu machen, nicht Marine Le Pen zu wählen. 

Florian Philippot ist für Emmanuel Macron und die hinter ihm stehenden Finanzkreise unbezahlbar, aber er macht das sowieso aus Überzeugung. Warum er diese Position im Front National hat, obgleich es mit seiner politischen Linie niemals einen Präsidenten des Front National geben wird, wüßte man gern.

Update, 10./11. Mai 2017


Die 27-jährige Marion Maréchal-Le Pen gibt, am 10. Mai 2017, ihren vorläufigen Rückzug aus der nationalen Politik bekannt; sie kandidiert nicht erneut für die Nationalversammlung. Der Grund ist nicht allein, daß sie sich um ihre dreijährige Tochter kümmern und in der Privatwirtschaft Erfahrungen sammeln will, sondern sie sieht in dem beschränkten und verrückten Kreis der Anhänger von Fake News und von Florian Philippots linksradikal-etatistischem Wirtschaftsprogramm keinen Platz für sich. Sie ist wertkonservativ und vertritt eine liberale Wirtschaftspolitik.


Update, 29./30. April 2017

Florian Philippot - Marine Le Pen - Marion Maréchal-Le Pen
Dezember 2015

Marine Le Pen ne mentionne plus la sortie de l'euro dans sa profession de foi.
Par Emmanuel Galiero, Le Figaro, 29/30 avril 2017

"Das ist eine wichtige Kehrtwendung im Wahlkampf der Marine Le Pen: Den Austritt aus dem Euro gibt es nicht mehr in ihrem am Freitag veröffentlichten Wahlprogramm. Diese Frage tobte im Front National seit den Regionalwahlen 2015. Letztendlich hat das "Marionisten-Lager" über das "Philippot-Lager" gesiegt. Und Marine Le Pen hat im Stillen eine der am meisten polarisierenden Maßnahmen ihres Präsidentschaftsprogrammes aufgegeben."

Dieser Artikel des Figaro läßt vermuten, daß einigen Redakteuren angst&bange wird bei dem Gedanken an einen Staatspräsidenten Emmanuel Macron.



Am 30. August 2016 tritt Emmanuel Macron als Minister zurück, um sich ganz seiner jungen Bewegung En marche ! zu widmen. Er wolle seine Freiheit, um "ein neues politisches Angebot" zu entwickeln. Das heiße nur indirekt, daß er Präsidentschaftskandidat werden will. Er bekräftigt, daß er ein Linker sei, der sich der Wirklichkeit stellt, der das Land reformieren wolle. Manuel Valls tut so, als wenn er empört wäre, dabei ist er durch die Mißwirtschaft des François Hollande verbrannt für dessen Nachfolge. Die Ministerkollegen des Emmanuel Macron erklären der Öffentlichkeit, wie enttäuschend für den Staatspräsidenten die Entscheidung seines Wirtschaftsministers sei, "ein Schlag mit dem Bambusrohr", eine "Kinder-Überraschung zu persönlichen Zwecken", Kinder surprise, im Original.


So verschei$$ert die Führungsriege des Parti Socialiste die Anhänger ihrer Partei und alle Bürger Frankreichs; denn alles ist mit François Hollande abgesprochen


Mit dem 30. August 2014 kann man den Beginn der Realisierung des Planes der linken Kaviar-Elite Frankreichs und ihrer Medien ansetzen, den Parti Socialiste von seinem linken Flügel zu befreien, und ihn in "Les Démocrats" à l'américaine umzuwandeln. Zwei Jahre später, Anfang Juli 2016, bereitet Emmanuel Macron seinen Rücktritt vom Ministerposten vor. Wer weiß das zuerst?

Richtig, das satirische Wochenblatt Le Canard enchainé, dessen Redaktionsdirektor Michel Gaillard langjähriger Freund des François Hollande ist. Dasselbe Blatt zerstört, im Januar 2017, den Kandidaten der Républicains François Fillon durch gezielte Indiskretionen aus einem Dossier über eventuelle Scheinbeschäftigung von dessen Ehefrau: "Penelope Gate".

Der Höhere Beamte Gaspard Gantzer, Berater des Staatspräsidenten für die Beziehung zur Presse und aus gemeinsamen Zeiten auf der École National d'Administration (ENA), Promotion Léopold Sédar Senghor, 2004, bester Freund des Emmanuel Macron, der ihm seinen Ministerposten verdankt, trifft, am 9. Januar 2017, Michel Gaillard und übergibt ihm das Dossier im Auftrag von François Hollande.

Als wenn nichts wäre, fordert die Parteiführung die Parteimitglieder und Sympathisanten zur selben Zeit auf, in zwei Wahlgängen der Vorwahl, am 22. und 29. Januar 2017, für ihren sozialistischen Kandidaten zu stimmen. Sie knöpft jedem einzelnen dafür  zwei Euro ab. Wohin gehen die zwei Euro? fragt Libération. Die hohe Wahlbeteiligung ist nach Abzug der Kosten von fünf bis neun Millionen Euro für die Organisation der Wahl gewinnbringend für den sozialistischen Kandidaten, meint das Blatt. Derweil ist unter den Führungskräften des Parti Socialiste alles klar mit der Aufstellung ihres Kandidaten Emmanuel Macron.

Mit dessen wahrscheinlicher Wahl, am 7. Mai 2017, wird die systematische Umwandlung des Parti Socialiste in "Les Démocrats" umgesetzt. Die Hochfinanz, ihre Medien, ihre Rüstungsindustrie herrschen, und das Volk amüsiert sich mit der Regenbogenpresse Closer, Gala, Point de Vue, Paris Match, Vanity Fair.

Seit dem Eklat des Rücktritts, am 30. August 2016, formen diese Blätter das Image des Kandidaten und seiner Ehefrau Brigitte. Thema wird für die nächsten fünf Jahre die glamouröse Geschichte der romantischen Liebe des Präsidenten zu seiner 24 Jahre älteren Ehefrau sein, das wird verkauft als "gesellschaftliche Entwicklung". Er war 15 Jahre alt, als sie ihn verführte. Man wundert sich nicht, daß Daniel Cohn-Bendit begeistert ist von Emmanuel Macron: Es soll deutsch regiert werden.


Die Auftritte sind, angefangen beim Titelfoto der Paris Match, zwischen Emmanuel und Brigitte Macron und der "Königin des Scoop" Michèle Marchand, von der Agence de presse Bestimage verabredet und bis ins kleinste Detail geplant,  Die "Päpstin der Presse people", zu Deutsch Regenbogenpresse, zieht die Fäden im Hintergrund. Nichts bleibt dem Zufall überlassen: "Ihre Körpersprache ist sehr interessant, mit einer offen gezeigten Komplizenschaft der Gefühle," schwärmt die Redaktionsdirektorin der Zeitschrift Point de Vue Adelaïde de Clermont-Tonnerre. Ihre Kolleginnen Laurence Pieau, Closer, schwärmt: "Er entführt sie, macht, daß sie sich scheiden läßt, nimmt ihre gesamte Familie an ..."

Die Mädelz der Regenbogenpresse träumen von fünf Jahren wunderbarer Fotos von dem außergewöhnlichen Ehepaar im Elysée-Palast, von ihrer gesamten Familie, die da mit einziehen wird mitsamt den Kindern und Enkeln des 39- bis 44-jährigen Großvaters Emmanuel Macron.

Derweil wird Frankreich unter der Knute der Hochfinanz, unter Arbeitslossigkeit, Islamisierung, Terror leiden, die Staatschulden werden weiter steigen, und Deutschland wird weiter zahlen.

En marche ! Move On! Auf geht's!

Update, 26. April, 11./12. und 14. Mai 2017



Les islamistes de l’UOIF appellent à voter Macron. Valeurs actuelles, 26 avril 2017

Die Union des organisations musulmanes de France (UOIF), eine den Muslimbrüdern verpflichtete radikale islamische Vereinigung, die für die Einführung der Scharia in Europa kämpft, ruft in einem Kommuniqué auf, massiv Emmanuel Macron zu wählen, um Marine Le Pen zu verhindern.

Communiqué - Appel à la mobilisation. UOIF, 24 avril 2017

"Die Vereinigung der islamischen Organisationen Frankreichs ruft alle Muslime Frankreichs auf, jenseits ihrer politischen Meinungen, sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen und massiv zur Wahl zu gehen, um den Ideen der Fremdenfeindlichkeit und des Hasses (Haine, mit großem Anfangs-buchstaben!) Einhalt zu gebieten (faire barrage), und Emmanuel Macron das größtmögliche Wahlergebnis zu sichern. Mit dieser Wahl hoffen wir auf Zusammenhalt und Wohlstand für unser Land."


Update, 14. Mai 2017


Brigitte Macron war bei der Amtsübergabe im Elysée-Palast und beim Antrittsbesuch im Pariser Rathaus Louis-Vuitton-verkleidet. Der Konzern stellte das hellblaue, dem Dress der Melanie Trump und der Jacqueline Kennedy farblich nachempfundene Kostüm, das einer 30-jährigen gut zu Gesicht und Bein gestanden hätte, samt Handtäschchen und Stöckelschuhen als Leihgabe zur Verfügung.


"Da sind die Sympathien klar verteilt. Arnault hat etwas zu verlieren, das 'Forbes'-Magazin schätzt sein Vermögen aktuell auf 52,5 Milliarden Dollar (48 Milliarden Euro). Damit steht der Mann, der sich eine Aufräumaktion für klarere Verhältnisse in seinen Besitzungen derzeit 12 Milliarden Euro kosten lässt, auf Platz 8 im Welt-Reichsten-Ranking [Platz 4, Stand 9. März 2011] – als reichster Franzose, in Europa nur übertroffen vom spanischen Modezar Amancio Ortega.“

Geliehen von seinen Gönnern ist seine Macht.

Update, 15. Mai 2017

Emmanuel Macron zerlegt nicht nur den Parti Socialiste (PS), sondern Les Républicains (LR) zerlegt er gleich mit. Vive La République En Marche ! (REM) ! Frankreich marschiert direkt vor die Wand.

Geld spielt dabei keine Rolle!

"Emmanuel Macron erfüllt nichts aber verspricht alles,
mit dem Ungestüm eines jugendlichen Eroberers 
und dem Zynismus eines alten Routiniers."



Édouard Philippe, un fils spirituel de Juppé au service de Macron. Par Marion Mourgue, 


Update, 17. Mai 2017, 18:41


Gilbert Collard: "Versammlung von links und rechts der Vertreter der Aufhebung der Nationalstaaten."

Gouvernement: le FN ironise sur les "girouettes" et les "opportunistes"
Par Emmanuel Galiero, Le Figaro, 17 mai 2017, 18:41 / 18 mai 2017, p. 10

Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.

Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!