19. Oktober 2013

Die Forderungen der Familie Dibrani

Der Familienvater Reşat Dibrani: "Valls ist verpflichtet, [mit unserer Rückkehr nach Frankreich] einverstanden zu sein!" Leonarda freut sich auf die Rückkehr nach Frankreich: "Vor allem, weil ich jetzt ein Star bin, ... und anders ist es gar nicht möglich!"

Die Armen des Languedoc-Roussillon

Update. Wer führt die Kampagne der Schüler an? (Siehe am Schluß des Textes)

Update. Rapport sur les modalités d'éloignement de Leonarda Dibrani. Auteur : Jean-Pierre BATTESTI (IGA) - Ariane CRONEL (IGA), Ministère de l'Intérieur, 19 octobre 2013

Update. Leonarda Dibrani ist Kellnerin im Kosovo. Stand: 16. März 2016 [Foto!]

Stéphane Kovacs, eiligst vom Figaro nach Mitrovica entsandt, schildert die öde Wohnung, in der die Familie haust: In der ersten Etage drei Zimmer mit Fernseher, eine kleine Küche, ein Bad, unten vorm Haus ein Gärtchen, da wohnen sechs der insgesamt neun Familienmitglieder. Seuls quelques livres religieux et une tapisserie représentant La Mecque ont été rapportés de France, montre Leonarda: "On n'a rien d'autre!"

Leonarda zeigt nur einige religiöse Bücher und einen Wandteppich, der Mekka darstellt, sie wurden aus Frankreich mitgebracht: "Wir haben nichts anderes!"

Die Regierung des Kosovo kümmert sich um die Familie, zahlt 150€/Monat für die Wohnung und stellt einen Funktionär des Innenministers ab, Selim. Er kauft für 498€ Lebensmittel. Der kleine Ronaldo freut sich. "Jetzt gehen wir shoppen, die Kinder einzukleiden," erklärt der Funktionär, "das ist normal, wir müssen unseren Landsleuten helfen."

Reşat Dibrani hat die Geburtsurkunden der Familie besorgt. Die Mutter ist demnach aus Sizilien, gebürtig, die Kinder aus Fano, Italien, bis auf die kleine Medina [!], sie ist in Pontaliers geboren.

Der Vater berichtet dem Korrespondenten, daß er für 50€ in Paris eine gefälschte Heiratsurkunde besorgt habe, aus der hervorgehe, daß sie alle aus dem Kosovo stammten, die Eltern der Kinder sind also nicht verheiratet, aber dank der "Ehe für alle" wird sich das sicher bald ändern.

Das ist die Klientel des Parti Socialiste. Die Familie habe die Behandlung nicht verdient, meint Reşat Dibrani und schimpft auf den Innenminister Manuel Valls: "Wissen Sie, daß wir zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl von Tür zu Tür gegangen sind und PS-Wahlmaterial verteilt haben, daß wir uns aufgehalst haben, zu jedem Meeting zu gehen, um 'Es lebe Hollande' zu rufen?" Es ist die Präsidentin der Vereinigung der Obdachlosen: sie sagte uns, wenn Hollande siegte, bekämen wir unsere Papiere! Aber Hollande, er hat gewonnen, und wir, was haben wir gewonnen? Wir sind ausgewiesen worden!"

Im Kosovo will er keinesfalls bleiben: "Wissen Sie, wie viel Selim verdient? 200 Euro. Glauben sie, daß ich damit meine Familie ernähren werde?" Er will mit seiner Frau und den Kindern nach Frankreich zurück und dort heiraten. Und Leonarda? Sie will die Schule mit dem Abitur beenden und Anwältin werden, um den Illegalen zu helfen, den sans-papiers.

So verscheißert haben die Muslime Frankreich schon lange nicht mehr!

Update. Der Anführer der Kampagne gegen den Innenminister Manuel Valls ist der 18-jährige Ivan De Menthon, der jüngste Sohn der Ministerin für Gesundheit und gesellschaftliche Affären [!] Marisol Touraine. Ihr ältester Sohn Gabriel Reveyrand de Menthon sitzt bereits für drei Jahre im Gefängnis.