7. August 2014

In Keoschuiden Hiarwede steppt der Mohammed


Daß ich das noch erleben darf! Da schreibe ich mir die Fingerkuppen wund über die Islamisierung Deutschlands und Europas, werde dafür müde belächelt oder gar unter die Rechtsextremen eingereiht, und nun dies!

Update 2. 
Inge Höger und die LINKE rufen zur Demonstration für Syrien auf. 191 000 Tote sind genug!

Die Schlacht um die Herrschaft des Islam erreicht meine Heimatstadt Herford, genauer, das "Herforder Grill Haus". Zum Truderidera, die Jesiden, die sind da! Und die Salafisten sind da auch! Und Mitglieder der Terrororganisation ISIS! Und Tschetschenen, frisch von der russischen Front! Die boxen sich ansonsten warm für den Krieg der NATO gegen Rußland. Anders Fogh Rasmussen, das ist der Mann mit dem fettig glänzenden Gesicht, hat ihnen dafür eigens freigegeben.

Meine Güte, als ich einst von dort loszog, gab es nicht einmal eine türkische Familie, die wurde erst Jahre später begeistert begrüßt und um ihr Baklava beneidet. Sie wohnte irgendwo am Neuen Markt.

Reiner Burger, bezeichnet in der FAZ, vom 7. August 2014, meine Stadt doch tatsächlich als Kleinstadt! Er setzt nach mit der Behauptung, jetzt, jetzt! erreichte der Glaubenskrieg Deutschland. Wo lebt er denn? Die Muslime führen in Europa Krieg seit dem Yom Kippur Krieg 1973, gegen diejenigen Staaten, die Israel irgendwie unterstützt haben. Alles schon vergessen, oder gibt's Streicheleinheiten vom saudischen König?

Wer der Düssel doch im Dorf geblieben!

Keoschuiden Hiarwede! Herford jedenfalls ist eine Große kreisangehörige Stadt mit etwa 65.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Regierungsbezirk Detmold und ist die Kreisstadt des Landkreises Herford. Den Titel "Hansestadt" trägt Herford seit dem 8. Jahrhundert, weiß Wiki. Und ich weiß das auch.

In Keoschuiden Hiarwede wohnt Inge Höger, von der LINKEN, die mit dem Pali-Schal und der Gaza-Flottille. Die Angestellte der AOK Westfalen-Lippe kennt sich aus mit der von Arabern geplanten Endlösung der Judenfrage, sie hilft, wo sie kann.

Mit Gaza war's aber heute nichts mehr, war irgendwie nicht dran, nichts gegen Juden, sondern Glaubenskämpfer Allahs zogen auf, um andere Ungläubige allah zu machen. Da nahmen die tapferen Friedensfreunde reißaus; denn sie werden nur aktiv, wenn es gegen Juden geht:

"Als fünf Salafisten an uns vorbei gerannt sind,“ erklärt Andreas Höltke von der LINKEN,“ haben wir gedacht, wir räumen jetzt lieber den Platz.“ Ja, da kennen sie nichts, die wagemutigen Vorkämpfer für den Weltfrieden: mögen in Gaza schon die Waffen ruhen, sie strecken rasch die eigenen, tost der Krieg einmal an ihnen selbst vorbei, da hat sich´s dann mit der ´Zivilcourage´, da zählt nur noch das Fersengeld. schreibt Shanto Trdic, auf Numeri 24:9, am 7. August 2014.

Schlagwerkzeuge, Steine, Schußwaffen, Messer, Flaschen, in Keoschuiden Hiarwede ist was los, da kriegen sie sich anne Kösken. Ich bin traurig, daß ich nicht dort bin!

Update 1

"Viel zu lange haben hierzulande die Politik und die Verbände, vor allem die muslimischen, der Ausbreitung der salafistisch-dschihadistischen Hasskultur tatenlos zugesehen in der irrigen Annahme, dass daraus schon keine Gefahr erwachsen werde. Es war hanebüchen, wie Lokalpolitiker [sic!] diese Gefahr kleingeredet haben, mit der die Sicherheitsbehörden zunehmend überfordert sind."

Krawalle zwischen Yeziden und Islamisten. Wegschauen geht nicht mehr
Von Rainer Hermann, FAZ, 7. August 2014

Zum Glück sind die Leser einmal mehr gebildeter als die Qualitätsjournalisten. Dieses merkt Leser Kurti Nöff (Pockenpoldi) - 08.08.2014 07:43 [anscheinend aus Herford, von wegen Poggenpohl] treffend an: "Hinterher getrottelt zu sein, hinter der herrschenden Meinung, ist das große Versagen des hiesigen Journalismus. Er darf ruhig mal ehrlicher werden."

"Die muslimischen Verbände sind nicht das Problem 
Julius Schäffer (jschäffer) - 07.08.2014 18:46 
Die tun, was im Interesse ihrer Mitglieder liegt. Das Problem sind *unsere* Verbände, Vertreter und Organisationen, die nicht tun, was in unserem Interesse liegt.
Für jeden Aiman Mazyek gibt es zehn deutsche Politiker, die brav mit ihrem Köpfchen nicken und über jedes Stöckchen springen. 
Die Muslimverbände sind hier die einzig rationalen Akteure: Sollen sie sich vielleicht gegen die angetragene Unterwürfigkeit wehren?"

Grundsätzlich richtig! Es sind aber nicht nur zehn Politiker, die auf einen Aiman Mazyek kommen, sondern Hunderte. Und daß es sich um "Lokalpolitiker" handelt, kann nur einer schreiben, der Politiker wie Joachim Gauck und Christian Wulff zu ihnen zählt. Das hat allerdings was!

"Kein Depp fragt dieser Tage danach, warum Jesiden, nicht aber Christen demonstrieren (das Geiselhöring´sche Rest-Aufgebot mal ausgenommen). Aber womöglich mache ich mich mit dieser Bemerkung jetzt schon verdächtig. Da mag immer wieder darauf hingewiesen werden, dass zehntausende Jesiden und Christen auf der Flucht seien (immer, übrigens, in dieser Reihenfolge; liegt wohl daran, das die hiesige Minderheit drüben in der einfachen Mehrheit ist). Keinem fällt auf, daß im mehrheitlich immer noch von Christen bewohnten Europa (und Deutschland) kein einziger dieser Christen dagegen auch nur ´protestiert´. Fehlanzeige. Es bekümmert folglich auch niemanden, das die kleine Gemeinde der Jesiden die fett gedruckten Schlagzeilen dominiert, während ihre ´Mitflüchtenden´ allenfalls in Halbsätzen am Rande dezente Berücksichtung erfahren ...", schreibt Shanto Trdic, Numeri 24:9, 8. August 2014

So ist es, und auch die Nachrichten aus der Anstalt alias ARD und ZDF handeln fast nur von den Jesiden. Die Verfolgung der Christen ist ihnen keine Aufmerksamkeit wert, die wird am Rande abgetan. Deutschen Christen geht's am Arsch vorbei, sie bilden sich ein, sie sind nicht gemeint. Deutsche Christen sind das wohl auch nur noch auf dem Papier, damit die Tochter kirchlich heiraten kann, und der Pfarrer, der eben von einem Muslim-Christen-Dialog herbeieilt, die Trauerrede auf dem Friedhof hält.

Update 2

Von März 2011 bis April 2014 wurden ungefähr 191 000 Menschen im Syrienkonflikt getötet. Der letzte Bericht, vom Juli 2013, dokumentierte mehr als 100 000 Getötete.

UN: Death toll from Syrian civil war tops 191,000. By Associated Press, Ynet News, 22 August 2014


Inge Höger und ihre Partei die Linke rufen zur Demonstration auf, Inge stiftet einen Kranz und spendet auch Geld aus der eigenen Tasche, sie kämpft für einen Friedensvertrag zwischen den syrischen Kriegsparteien.

Näheres zu den Sammelplätzen erfährt man hier: LINKE. NRW verurteilt das Massaker in Nordirak und Syrien

Zum Treffen der Antikapitalistischen Linken, am 24. August 2014, in Dortmund, sowie "zur Kriegssituation in Gaza und Ostukraine wünschen Inge Höger, Ingrid Jost [et al., am 31. Juli 2014] einige entspannte und erholsame Tage und verbleiben mit sozialistischen Grüßen". Nicht mehr online, nur Reste, wenn man in die Suchfunktion der LINKEN NRW "Inge Höger" eingibt.

Doch, hier: Treffen der Antikapitalistischen Linken. NRW

Wir wünschen Euch bis dahin trotz der aktuellen Kriegssituation in Gaza und Ostukraine einige entspannte und erholsame Tage und verbleiben
mit sozialistischen Grüßen
Inge Höger, Ingrid Jost, Jürgen Aust

P.S. Zur Kriegssituation in Syrien und im Irak ergehen gemeinsam mit dem Aufruf zur Demonstration getrennte sommerliche Grüße!

Die Frau hat mein Keoschuiden Hiarwede wirklich nicht verdient.