16. Juli 2017

Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft.

Ein aktualisierter Artikel, vom 7. Januar 2007. Oldie but Goodie!


Wenn man etwas über wirklich wichtige Ereignisse erfahren will, dann liest man besser nicht die Online-Auftritte der Mainstream Medien und deren bloggendes apokalyptisches und herzzerreißendes Personal, sondern man surft bei seinen Blogger-Freunden. Nicht nur, daß sie im Gegensatz zur deutschen Weltpresse exzellentes Deutsch und Englisch schreiben, ihre Beiträge informativ sind und flott geschrieben, sie speisen auch immer wieder neue Links ein von Sites, die sonst im weltweiten Web für manchen verschollen geblieben wären. Koslowski informiert die Editrix, und sie stellt einen in den USA bekannten Blog von Meryl Yourish vor, die über Israel, das Judentum, den Feminismus und andere kulturelle Themen schreibt. Great New Blog!

Koran in der Hand und Amerika im Herzen

Am Freitag, den 5. Januar 2007, zur Candlelight Zeit, informiert sie über den Schwur des muslimischen Kongreßabgeordneten der Demokraten Keith Ellison auf den Koran, und da staunt man nicht schlecht; denn die milden Töne der angeblichen Botschaft des Konvertiten Keith Ellison über die Unterschiede, vor denen man keine Angst haben müsse, sind noch nicht verdaut. Die von den deutschen Mainstream Medien zitierten Nachrichtenagenturen AP und KNA geben sich, als wenn sie in den geheimsten und feinsten Gehirnwindungen des Konvertiten einen Nistplatz hätten. Der Leser von Welt kann sich getrost zurücklehnen; denn er wird beruhigt, daß an den paranoiden Äußerungen des Radiomoderators Dennis Prager und des Republikanischen Abgeordneten von Virginia Virgil Goode gar nichts ist. Den Koran in der Hand und Amerika im Herzen passen für ihn nicht zusammen, weiß die HNA, am 5. Januar 2007, die Kasseler Zeitung für Nordhessen und Südniedersachen über Virgil Goode, und Dennis Prager meine, eine solche Tat untergrabe die amerikanische Zivilisation. So wahr ihr Allah (s.a.) helfe, Ines Pohl kriegt sich vor Ergriffenheit über die Koran-Zeremonie kaum ein: Dem Keith Ellison wurde ein wertvolles Exemplar aus dem Jahre 1764 gereicht, das der damalige Präsident Thomas Jefferson 1815 für die Kongressbibliothek anschaffen ließ.

Die Elogen der Nachrichtenagenturen über den friedlichen Einzug des Islam in Gestalt des gutmütigen Dicken (Foto) in den US-Kongreß samt Seitenhieben auf konservative Medienkommentatoren und einige Republikaner, darunter Virgil Goode, der aus Virginia stammt wie der dritte US-Präsident Thomas Jefferson (1743 - 1826), liest man aber besser gleich in der WELT:

Das Beispiel des früheren Präsidenten zeige, "dass wir in unserem Land von Anfang an Menschen mit Visionen hatten", sagte Ellison. "Sie waren tolerant in Religionsfragen und glaubten, dass man Wissen und Weisheit aus vielen Quellen gewinnen kann - auch aus dem Koran." Ein Visionär wie Jefferson habe keine Angst vor einem anderen Glaubenssystem gehabt, so Ellison weiter. "Dies zeigt, dass religiöse Toleranz zu den Grundlagen unseres Landes gehört."

Mark Dimunation, der Leiter der Rare Book and Special Collections Division, der Sammlung seltener Bücher der Kongreßbibliothek, und wohnhaft im Wahlbezirk des Keith Ellison, schafft den Koran auf Wunsch des Abgeordneten zur Vereidigung herbei, und sein Sprecher Rick Jauert erklärt: Keith is paying respect not only to the founding fathers' belief in religious freedom but the Constitution itself, Keith  zollt damit nicht nur der Grundüberzeugung der Gründungsväter der USA Respekt, die auf der Religionsfreiheit bestanden, sondern auch der US-Verfassung selbst.

Blogger entlarven Geschichtsklitterung

Vor solcher Geschichtsklitterung bliebe man baß erstaunt und ratlos zurück, wenn man nicht die Bloggerwelt hätte, die Rinnsteinpresse, die einem aus dem Max-Liebermann-Syndrom heraushilft: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!

Keith Ellison beschwört nämlich mit seinem Schwurhändchen auf dem Jefferson-Koran, daß er dazu beitragen wird, unbotmäßige Nichtgläubige zu töten, wo er sie trifft, daß er sie zur Konversion aufruft, und wenn sie dem nicht folgen, sie im Namen Allahs umbringen werde, daß er den Islam und dessen Scharia als oberstes Gesetz anerkennt, einschließlich der körperlichen Züchtigung der Frauen, und nicht diese komische US-Verfassung, wo einzelnen die Möglichkeit des Strebens nach Glück zugesichert wird. Mehr bedeutet sein Schwur nicht. Wer nun sagt, das alles wolle doch aber der brave Muslim Keith Ellison nicht, dessen Familie laut Nachrichtenagenturen seit 1741 in den USA lebt, der erkläre mir bitte, warum er dann auf solches schwört.

Meryl Yourish hat für unseren Schmerz eine andere Medizin, sie injiziert uns als Gegengift Anne Liebermans Ansichten zum Schwure, und da ist Schluß mit Schlafen: Boker tov! Guten Morgen!

Anne Lieberman trifft's, wenn sie voraussagt, daß niemand in den Dhimmedia sich fragen werde, wieso Thomas Jefferson einen Koran besessen hat. Die apodiktischen, islamkonformen Äußerungen von Keith Ellison werden nicht hinterfragt. Thomas Jefferson, Mann mit Visionen, tolerant in Religionsfragen, Wissen und Weisheit aus vielen Quellen, auch aus dem Koran, das ist es, was die gehirnverkleisterten Journalisten gern hören und verkünden, das will das schläfrige Publikum in seiner großen Mehrheit erzählt bekommen. Nix mit boker tov!

Why Did Thomas Jefferson Read the Koran?

Die Blogger aber begnügen sich nicht mit dieser Propaganda und gehen auf die Suche nach den Gründen für den Besitz des Korans. Thomas Jefferson soll so vorausschauend gewesen sein, Political Correctness 200 Jahre vor der Zeit praktiziert zu haben? Die neugierige Anne Lieberman findet einen Artikel von Joshua E. London zum Thema, aus der National Review, vom 16. Dezember 2005: Lessons from America’s first war against Islamic terror. Lehren aus Amerikas erstem Krieg gegen islamischen Terror: Ellison, The Koran & Our Founding Fathers.

Amerika ist eingetreten in den Kampf eine sehr geraume Zeit, nachdem der Feind zu den Waffen rief, schreibt Joshua E. London über eine militärische Lage, die 200 Jahre zurückliegt: Schlecht geplant, schwach ausgeführt, gehen die amerikanischen Anstrengungen mühsam und zu hohen Kosten voran und münden in einen übereilt verhandelten Frieden und einen ebenso übereilt ausgerufenen Sieg.

Zu der Zeit ist Thomas Jefferson Präsident der USA, und die Terroristen sind die Barbary pirates, die Berber-Piraten. Das Gebiet umfaßt in etwa die heutigen Staaten Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen, die Länder westlich Ägyptens, den Maghreb, das Land der untergehenden Sonne, von gharb=Westen.

Der Maghreb ist Ausgangsbasis und Rückzugsgebiet der muslimischen Piraten des Mittelmeeres und Teilen des Atlantik, lange vorbei sind die Zeiten, da das Mittelmeer le lac catalan genannt wird, der katalanische See. Amerikas Verteidigung gegen den Terror der muslimischen Piraten beginnt unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung der 13 Staaten der USA, 1776. Er dauert bis ungefähr 1815 an.

Thomas Jefferson und John Adams, Botschafter in Frankreich und England, verhandeln 1786 mit Sidi Haji Abdul Rahman Adja, Botschafter Tripolitaniens in London, um einen Friedensvertrag auszuhandeln und die jungen USA vor der Bedrohung durch die Berber-Piraterie zu schützen. Auf die Frage, warum seine Regierung so feindselig sei gegenüber den USA, die ihr nichts getan hätten, antwortet der Botschafter laut Bericht von Thomas Jefferson und John Adams an den Kongreß, daß dies auf den Gesetzen ihres Propheten gegründet sei, daß es in ihrem Koran stünde, daß alle Nationen, die nicht ihre Herrschaft anerkannt hätten, Sünder seien, daß es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen sie zu führen, wo immer man sie finde, und zu Sklaven alle zu machen, die sie gefangen nehmen könnten, und daß jeder Muslim, der im Kampf fiele, sicher sei, ins Paradies einzugehen.

Die Berber erklären ihre Piraten auch dann noch zu Glaubenskriegern, als deren Räubereien, das Kapern der Schiffe, allein der Bereicherung der Paschas dienen. So ist es bis heute, eine Trennung zwischen Religion einerseits und Politik, Macht- und Herrschaftsstreben ist nicht zu erkennen. Mit dem Glaubenskrieg wird jedes Verbrechen gerechtfertigt. Von den Barbaren der Zeit des Thomas Jefferson und der jungen Vereinigten Staaten bis heute herrschen diese Regeln unverändert fort. In den Anfängen der USA gibt es keinen Kolonialismus, keinen US-Imperialismus, kein Erdöl, keinen Staat Israel, und dennoch gelten die gleichen Gesetze des Islam wie heute.

Interessant sind die Kommentare zum Schwur des Keith Ellison bei Meryl Yourish. Ein Blogger, der sich Shahed Amanullah nennt, Zeuge der Gnade Allahs, informiert über Einzelheiten des Korankaufs:

Zur Information über den Islam habe Thomas Jefferson 1765 einen Koran in der englischen Übersetzung von George Sale (1697 - 1736) erworben und ihn im Rahmen seiner Studien zur vergleichenden Rechtswissenschaft herangezogen. George Sale distanziere sich in seinem Kommentar  von der islamischen Lehre. In dem Exemplar, auf das Keith Ellison schwört, schreibe er, der Prophet Mohammed sei ein Criminal, ein Verbrecher, der eine falsche Religion aufzwinge, aber "the praises due to his real virtues ought not to be denied him", das Lob seiner Vorzüge dürfe ihm nicht vorenthalten werden. Der Islam habe keine bessere oder schlechtere Vorgeschichte als Juden- und Christentum. Von seiner Geschichte haben George Sale und Thomas Jefferson demnach am eigenen Leibe noch nicht viel erlebt.

Trotz der in den USA herrschenden Meinung über den Islam - sie stimme mit der von George Sale überein, lobe Thomas Jefferson in seiner Autobiographie im Zusammenhang mit seiner Unterstützung, im Jahre 1786, des Virginia's Statute for Establishing Religious Freedom ausdrücklich, daß der Schutz der Religionen Juden und Nichtjuden, Christen und Mohammedaner (Mahometans), Hindus und Ungläubige einschließe, schreibt Shahed Amanullah: The Founding Fathers And Islam.

Schon der Begriff Mohammedaner, der eine freiwillige Entscheidung für die Religion Islam impliziert, einen Zustand und nicht das Muslimsein, zeigt die Unkenntnis dieser Politideologie. Auch bei Johann Wolfgang von Goethe handelt es sich um Mohammedaner, die Anhänger des Mahomet, und nicht etwa um dem Islam Unterworfene, Muslime.

Spätestens anläßlich der Erklärungen des Botschafters Sidi Haji Abdul Rahman Adja und der folgenden Kriegszüge derer von Karamanli müßte es Thomas Jefferson aufgegangen sein, daß es sich beim Islam nicht um eine schützenswerte Religion, sondern um eine den Wertvorstellungen der USA entgegenstehende Ideologie zur Durchsetzung von Herrschaft handelt. Eine solche Erkenntnis aber wäre wohl zuviel verlangt, reichen doch die Erklärungen und Aktivitäten der Muslime zur weltweiten Durchsetzung des Islam bis heute nicht hin, sein zerstörerisches Potential zu erkennen und zu benennen, sondern im Gegenteil, die Verbreitung des Islam wird von Politikern, den Kirchen und den Medien nach besten Kräften gefördert.

Das Geschlecht der Karamanli, Herrscher über Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan

Die Osmanen erobern das Gebiet im 16. Jahrhundert und bilden die drei Wilajets, Regierungsbezirke, Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan, das heutige Gebiet von Libyen.

1529 erkennen die seit ihrer Flucht aus Spanien, nach der Reconquista, 1492, im Mittelmeer von den Küstenstädten Nordafrikas aus als Korsaren, als Piraten und Freibeuter, aktiven Muslime und Morisken, den osmanischen Sultan Suleyman den Prächtigen als Oberherren an und erhalten von ihm militärische Unterstützung für ihren Terror, der gleichzeitig dazu dient, daß spanische Versuche zur Eroberung Nordafrikas verhindert werden. Mit dem Niedergang der Wirtschaft in den Maghrebländern und der Vorherrschaft der christlichen Staaten im Mittelmeer entwickelt sich die Piraterie zu einer geregelten Einkommensquelle Algiers, Tunis und Tripolis, ihrer Zentren.

Zur Zeit des Thomas Jefferson herrscht in Tripolitanien, von 1711 bis 1835, das Geschlecht der Karamanli praktisch autonom. Dessen Gründer ist der Janitschare Pascha Ahmed Karamanli.

Mit den Botschaftern der USA verhandelt Sidi Haji Abdul Rahman Adja im Auftrag seines Herrschers Hamet Pascha, im Jahre 1786, über einen Friedensvertrag zur Sicherung der Seewege. Die Dynastie lebt von Piraterie und vom Handel mit Negersklaven aus Schwarzafrika, sie verdient also auch an den Vorfahren des Keith Ellison. In Frankreich ist es heutzutage nicht ratsam, solches zu veröffentlichen; denn die political correctness will es, daß muslimische Berber und Araber nichts mit dem Sklavenhandel zu tun haben, sondern die Juden werden bezichtigt, ihn dominiert zu haben. Wer französisch liest, verfolge die Diskussion um den besten französischen Kenner der Geschichte der Sklaven Olivier Pétré-Grenouilleau, den Verfasser der Dokumentation Les traites négrières. Essai d'histoire globale, Der Handel mit Schwarzen. Historischer Überblick.

Man meint, ähnliches in letzter Zeit  erlebt, gehört, gelesen zu haben, was über den Krieg der Karamanli gegen die USA berichtet wird: Yusuf Pascha, der bekannteste der Karamanli fordert trotz bestehender Verträge Tribut in Höhe von $225 000 von Thomas Jefferson. Der ist inzwischen der dritte Präsident der USA. Für die Karamanli ist das eine von ihrer Religion abgesegnete Forderung an die Herrscher des dar al-harb. Es ist im Rahmen der Kapitülasyonlar, der Fremdenprivilegien zu verstehen. Der Islam sieht es nicht vor, daß ein muslimischer Herrscher gesicherte Verträge auf gleicher Ebene schließt, sondern der Partner "kapituliert". Kapitülasyonlar, Fremdenprivilegien, nennen die osmanischen Muslime die Verträge mit den nicht gleichberechtigten Partnern aus dem dar al-harb, dem Haus des Krieges, dem als unterlegen angesehenen Machtbereich der kuffar, der Ungläubigen. Europäer kapitulieren vor den Muslimen schon seit Hunderten von Jahren.

Yusuf Pascha, ein Mitglied des osmanischen Reiches, sieht sein Recht genauso. Bis heute verstehen die islamischen Herrscher sich als denen der Nichtgläubigen überlegen. Eigentlich müßte die ganze Welt, bis sie endgültig islamisch ist, Tribut an die Herrscher des dar al-islam zahlen. Die EU hat das schon verinnerlicht, oder wie sind die Zahlungen in Milliardenhöhe an die palästinensischen Araber anders zu verstehen?

Thomas Jefferson aber vertraut in die Kraft der US-Marine und verweigert die Zahlung des Wegegeldes zum Schutz seiner Handelsflotte. Da erklärt Yusuf Pascha 1801 den USA inoffiziell den Krieg, in dem er den Fahnenmast vor dem US-Konsulat knicken läßt. Die Karamanli führen gegen die USA einen Seekrieg, von 1801 bis 1805, später noch einmal gemeinsam mit Tunis und Algers, 1815. Zur Zeit der Kriege mit den USA herrscht Yusuf Pascha Karamanli.

Im Zusammenhang mit diesen Kriegen ist die Geschichte der US-Fregatte Philadelphia interessant, die von den Muslimen gekapert, und später im Hafen von Tripolis in einem Husarenstreich von einem Kommando der US Marines in Brand gesteckt und versenkt wird.


Der Konvertit Keith Ellison schwört also am 4. Januar 2007 auf den Koran, den Thomas Jefferson erworben hat, um sich sachkundig zu machen über eine Religion, eine Politideologie, die Menschen wie Keith Ellison als verhandelbar wie Vieh ansieht, die gegen die Prinzipien der Verfassung der USA ankämpft, und die das westliche System zugunsten eines islamischen Reiches zerstören will. Wie die muslimischen Araber mit Menschen wie Keith Ellison umgehen, das habe ich in dem Artikel Odaliske mit einem Sklaven geschildert. Den Artikel, vom 11. März 2005, können meine Leser nicht aufrufen, dafür biete ich "Wie islamischer Sklavenhandel nach Indien boomte", von Marko Martin, WELT, 23. Januar 2013, und Ronald Segal: "Islam'sBlack Slaves".

Mainstream Medien erzählen dazu Märchen. Welche Weisheiten, wie Keith Ellison sie versteht, aus dem Koran gewonnen werden könnten, erklären sie nicht, sondern kritiklos wiederholen sie den Schmarren von der Toleranz in Religionsfragen und von Thomas Jefferson als Visionär. Der Präsident hat wohl tatsächlich keine Angst vor dem Islam gehabt, sondern er hat sich das Buch beschafft, um verstehen zu können, wie auf dem Islam aufbauende Herrschaft funktioniert.

Jefferson war der Hauptautor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, informiert uns die Welt. Er sammelte Bücher zu vielen Themen und in vielen Sprachen. Das Koranexemplar gehört zu einem Teil der Sammlung, den Jefferson 1815 verkauft hatte. Da wird er, endlich klüger geworden, seinen Bücherschrank ausgemistet haben, weil der Vertrag mit den tripolitanischen Karamanli schon 10 Jahre geschlossen, der letzte trotzdem von ihnen  begonne Krieg gewonnen ist, Napoléon sich inzwischen der Gegend annimmt, die Piraterie so gut wie beendet ist, und er keine Veranlassung sieht, den kostbaren Platz im Schrank mit einem Koran zu verstellen. Der kommt zur Dokumentation der ersten Kriege der USA gegen muslimische Terroristen in die Kongreßbibliothek.

7. Januar 2007 - Mit Aktualisierungen, vom 16. Juli 2017

Update

An Explanatory Memorandum on the General Strategic Goal for the Brotherhood in North America

Mohamed Akram fordert, am 19. Mai 1991, den Shura Rat der Muslimbrüder auf: Die Muslimbruderschaft "muß begreifen, daß ihre Arbeit in Amerika eine Art von Großem Jihad zur Auslöschung und Zerstörung der westlichen Zivilisation von innen heraus und zur 'Sabotage' ihres elenden Hauses durch ihre eigene und durch die Hand der Gläubigen ist, so daß sie beseitigt ist, und Gottes Allahs Religion zum Sieg über alle anderen Religionen geführt wird."

Was hat das mit dem Kongreßabgeordneten Ellison zu tun? Alles. Die Muslim American Society bezahlte für seine Pilgerfahrt. Und was ist die Muslim American Society? Die Muslimbruderschaft, schreibt Robert Spencer, auf Jihad Watch,am 19. Dezember 2008.

Zur Erinnerung: die Hamas ist eine Zweigstelle der Muslimbruderschaft. Ihre Pläne zur kulturellen, politischen und militärischen Invasion des Westens durch den Islam legt die Muslimbruderschaft nieder in einem Text vom 1. Dezember 1982. Das 14-seitige Papier in arabischer Sprache wird zwei Monate nach dem 11. September 2001, am 7. November 2001, von Schweizer Polizisten bei einer Hausdurchsuchung in Campione, in der Villa von Youssef Nada, des Direktors der al-Taqwa Bank Lugano, gefunden. Sylvain Besson berichtet darüber in seinem Buch La Conquête de l´occident. Le projet secret des islamistes. November 2001. Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten. Dort dokumentiert er den arabischen Text in einer französischen Übersetzung von Rawdha Cammoun (S. 193-205). Ich habe darüber mit weiterführenden Links berichtet im Artikel Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, die islamische Internationale.

20. Dezember 2008 - Mit Aktualisierungen, vom 16. Juli 2017

Update

The Nations First Muslim Congressman Keith Ellison

Nearly all of Minnesota outside the Twin Cities had voted for Trump, a surprising turn in a state known for producing some of the Democratic Party’s most progressive leaders, including the nation’s first Muslim congressman.

'Love Thy Neighbour?" By Stephanie McCrummen, Washington Post, July 1, 2017

Die Washington Post gibt keine Ruhe, da mag Keith Ellison beste Beziehungen zu radikalen islamischen Gruppen haben, zur Muslimbruderschaft, zu Louis Farrakhan und dessen antisemitischer Nation of Islam, er mag BDS unterstützen, Juden der Democrats unterstützen ihn, wollen ihn gar zum Vorsitzenden des Democratic National Committee wählen, was knapp abgewehrt wurde, am 25. Februar 2017. "Why Are Jewish Democrats Supporting Him for Chairman of the DNC?" fragt Jeff Ballabon, auf dem TabletMag, November 21, 2016. "Die Außenpolitik der USA ist 'gelenkt' durch israelische Interessen", berichtet Yair Rosenberg über die Äußerung des Kandidaten, ebendort, am 1. Dezember 2016.

Welch ein Wunder, daß sich die Bundesregierung und ihre Medien besser mit den Demokraten als mit den Republikanern verstehen! Die Elite dieser Partei wünscht sie sich zurück in die Regierung. "Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist!"