Perpignan. Visa pour l'Image : 38 ans de propagande
7 mai 2025, dans la région de Siguiri, en Guinée : des centaines de jeunes travaillent jusqu’à dix heures par jour sous 40 degrés pour extraire la terre aurifère, gagnant quelques euros par semaine afin de financer un départ vers l’Europe. Hervé Lequeux / CNAP / Le Figaro Magazine
bis zu zehn Stunden täglich am Abbau goldhaltiger Erde und verdienen dabei einige Euro pro Woche, um ihre Reise nach Europa zu finanzieren."
„Ausstellung über unbegleitete Minderjährige bei Visa:
'Sie sehen ihren Traum in den sozialen Netzwerken kursieren'.“
Exposition sur les mineurs non accompagnés à Visa :
"Ils voient leur rêve qui circule sur les réseaux sociaux". Propos recueillis par Arnaud Andreu,
Wie seit 1989 wird Perpignan auch im August 2026 heimgesucht vom Festival international du photojournalisme VISA POUR L'IMAGE. Vom 29. August bis zum 13. September 2026 kann die Wirklichkeit der Fotografie in 27 Ausstellungen besichtigt werden.
Das Motto in diesem Jahr: „'Die Wirklichkeit schlägt zurück' stellt die dokumentarische Arbeit von Fotojournalisten der Flut KI-generierter Bilder gegenüber." Le thème de l’année, « Le réel contre-attaque », oppose le travail documenté des photojournalistes au flot des images générées par IA.
Visa ist das von den drei Hauptpartnern, der Stadt Perpignan, von Canon und Google sowie von zahlungskräftigen Partnern aus Institutionen, Unternehmen und Medien unterstützte für die Wirtschaft unserer Stadt einträgliche Großereignis eines jeden Jahres, was Kritik von Anfang an schwer macht; denn ein Kritiker hat in Perpignan mit Sicherheit alle gegen sich.
„Die Ausstellungen von Hervé Lequeux bei Visa pour l'Image"
Die Leser meiner Dorfzeitung L'Inépendant können sich freuen, mindesten bis Mitte September mit Berichten über die Ausstellung bedient zu werden. Ich bin heute schon bedient vom Bericht über die bedauernswerten illegalen minderjährigen Guineer, die der unabhängige Fotojournalist Hervé Laqueux in einer seiner „Reportagen über die Bewegung für eine andere Globalisierung" unter den Metrobrücken von Paris angetroffen und sich darangemacht hat, ihren Weg aus den Goldminen von Siguiri bis in die Zelte der Weltstadt zu dokumentieren.
„Das Exil guineischer Minderjähriger. Genre: Sozialdrama. Zielgruppe: Für alle Altersgruppen"
Boza free : L’exil des mineurs guinéens. Genre : Social. Type de Public : Pour tout public
Lieu/Ort : Chapelle du Tiers-Ordre. Édition : 2026
„Boza" nennen die Migranten den „Soldaten", der sich von Siguiri aus auf den Weg macht, drohende Gefahren durch Tuareg in der Wüste, Polizei und Grenzschutz in Tunesien und die Berge zwischen Italien und Frankreich überwindet und in seinem gelobten Land ankommt. Emigrationsgründe seien wirtschaftlich oder politisch, die Ethnie der Peul werde verfolgt.
In Guinea leben von ihnen 5 Millionen, sie sind größtenteils Muslime. Die Peul haben eine wichtige Rolle bei der Islamisierung Westafrikas gespielt, was L'Indépendant nicht für erwähnenswert hält.
Après avoir été colonisateurs, tendre la main, „nach der Zeit als Kolonialherren die Hand ausstrecken", empfiehlt der Aktivist laut Indépendant, und daß Siguiri nahe der Grenze zu Mali liege.
Während das Foto, vom 7. Mai 2025, in der Zeitung untertitelt ist mit der Information, daß Hunderte junge Menschen bei 40 Grad bis zu zehn Stunden täglich am Abbau goldhaltiger Erde arbeiten und dabei einige Euro pro Woche verdienen, steht im Artikel, sie arbeiteten von 6 bis 19 Uhr = 13 Stunden, und verdienten maximal 2 Euro/Tag.
Nichts erfährt man darüber, wem die Goldminen gehören, die ihren minderjährigen Arbeitern maximal zwei Euro pro Tag zahlen, nur Weißen oder gar Afrikanern, und auch, wie die Auswanderer ins gelobte Land davon ihre Reise finanzieren können, beispielsweise ihre Schlepper, müssen sie doch am Arbeitsplatz, wo sie draußen schlafen, immerhin von den zwei Euro ihre Nahrungsmittel bezahlen.
Société AnglogoldAshanti de Guinée (SAG) orientation cleés pour 2026
„Der Minister erinnerte daran, daß dieser Zeitraum der Prüfung der Budgets der Bergbauunternehmen für das Jahr 2026 gewidmet ist. In diesem Rahmen legte die Geschäftsführung von AngloGold Ashanti – SAG ihren Haushaltsentwurf vor; dieser wird nun überprüft, um die Produktionskosten zu optimieren, die Leistungsfähigkeit zu steigern und die Produktion zu erhöhen – und so vom Anstieg des Goldpreises zu profitieren, der mittlerweile bei über 4.000 US-Dollar pro Unze liegt."
„Siguiri: Wer sind die Investoren hinter der größten Goldmine Guineas?"
Siguiri : qui sont les investisseurs derrière la plus grande mine d’or de Guinée ?
AngloGold Ashanti besitzt 85% der größten Goldmine Guineas. 15% gehören dem Staat Guinea.
AngloGold Ashanti Leadership: Alberto Calderon, CEO, 2026 Annual General Meeting (“AGM”). AngloGold Ashanti Ltd ADR NYSE:AU
AngloGold Ashanti Principal executive office and registered office
Third Floor, Hobhouse Court, Suffolk Street, London, SW1Y 4HH, United Kingdom
AngloGold Ashanti Ltd ADR (AU)Top Institutional Holders. Ownership Overview, Investing.com:
Public Investment Corporation (PIC) ~14.83%
BlackRock, Inc. ~6.08%
Vanguard Capital Management ~4.15%
Van Eck Associates ~3.53%
Keine Adresse mit indischer Anschrift ohne indische Beteiligung! Davon ist aber nichts vermerkt.
Vielleicht sollte man schauen, woher die Aktionäre stammen.
Indian Investors' Interest in Anglogold Ashanti PLC Stock. INDmoney, August 31, 2026
„Das Suchinteresse an der Aktie von Anglogold Ashanti PLC ist in den letzten 30 Tagen um 125 % gestiegen, was einen Aufwärtstrend bei den Suchanfragen widerspiegelt.
Zeitraum: 1. August 2026 bis 31. August 2026
Veränderung: 125 % gegenüber dem vorangegangenen 30-Tage-Zeitraum"
While global gold mining giant AngloGold Ashanti does not operate any physical gold mines or direct structural projects in India, its "Indian participation" is historically and strategically notable through leadership, market outreach, and global investment metrics.
„Obwohl der globale Goldförderriese AngloGold Ashanti in Indien weder physische Goldminen noch direkte strukturelle Projekte betreibt, ist seine 'indische Präsenz' – gemessen an Führungspositionen, Marktreichweite und globalen Investitionskennzahlen – historisch und strategisch von Bedeutung."
Le directeur du festival, Jean-François Leroy, insiste sur les bouleversements provoqués par l’intelligence artificielle et la prolifération des fausses images.
„Der Fotojournalismus angesichts der Herausforderungen seiner Zeit
Festivalleiter Jean-François Leroy hebt die Umwälzungen hervor, die durch künstliche Intelligenz und die Verbreitung gefälschter Bilder ausgelöst werden."
Es dedarf keiner künstlichen Intelligenz, gefälschte Bilder herzustellen. Visa beweist das seit 1989.
Il n'est pas nécessaire de recourir à l'intelligence artificielle pour créer des images falsifiées.
Visa le prouve depuis 1989.
Scheylock, X, 12:51 PM · Aug 31, 2026 - 12:51 PM
@Gudrun2023
Jean François Leroy, le fondateur et directeur historique du festival international du photojournalisme est mort, ce lundi 31 août au matin. R.I.P.
„Jean-François Leroy, der Gründer und langjährige Leiter des internationalen Fotojournalismus-Festivals, ist am Morgen dieses Montags, des 31. August, verstorben. R.I.P"
Auf meinem Blog
„Tod von Jean-François Leroy: 'Ein Mann mit Charakter, anspruchsvoll, bisweilen direkt'."
Décès de Jean-François Leroy : "Un homme de caractère, exigeant, parfois direct",
par Diane Sabouraud, L'Indépendant, 31 août 2026 à 13:57
Les commentaires (8)
de mortuis nihil nisi bene, aber wünschen darf ich mir etwas, nämlich, daß Pierre Conte, Präsident der Vereinigung Visa pour l'image seit 2024, endlich Schluß macht mit der ausschließlichen linken Propaganda und stattdessen die Wirklichkeit auch von solchen Fotografen abbilden läßt, die sie mehr so sehen, wie sie den Bürgern Frankreichs, der EU und der Welt begegnet. Danke im Voraus!
De mortuis nihil nisi bene, mais je peux tout de même formuler un souhait : que Pierre Conte, président de l'association Visa pour l'image, mette un terme à la propagande exclusivement de gauche et laisse plutôt la réalité être représentée par des photographes qui la perçoivent davantage telle qu'elle se présente aux citoyens de France, de l'UE et du monde. Merci d'avance !

