3. Oktober 2014

Rothschildlied 1929

Deutsche Politikerin veröffentlicht ein antisemitisches Video 
"Die Rothschilds kontrollieren die Welt"

Update. Mayer Amschel Rothschild und Samuel Bleichröder rotieren im Grab.

's war mal ein kleines Jüngelchen,
das zog hinaus ins Leben.
Die Mutter hat ein Ringelchen
ihm auf den Weg gegeben.
Sie sprach: Das ist der Talisman,
wenn du ihn trägst dann denke dran,
daß er von deiner Mutter ist,
die dich in Liebe groß geküßt.
Und als sie von ihm Abschied nahm,
stimmt sie ein kleines Liedchen an:

Frankfurter Judengasse 69

Ich kenne ein Häuschen in Frankfurt am Main,
da hat wohl das Glück einst gethront,
da hat Amschel Rothschild, auch er war mal klein,
mit seiner Familie gewohnt.
Und schickt eine Mutter ihr Kind in die Welt,
gibt sie auf den Weg ihm die Lehr':
verdiene wie seinerzeit Rothschild viel Geld,
und bleib´ so bescheiden wie er.

Es stand das kleine Jüngelchen
bei Rothschild vor dem Tor an [*klopfklopfklopf*]
Dann kam das kleine Jüngelchen
bei Rothschild im Kontor an,
und wie das so im Leben ist:
Er wurde Erster Prokurist.
Und schon nach kurzer Zeit darauf
macht er sich selbst 'n Laden auf.
Die Firma hieß, das wissen Sie:


Ich kenne ein Häuschen in Frankfurt am Main,
da hat wohl das Glück einst gethront,
da hat Amschel Rothschild, auch er war mal klein,
mit seiner Familie gewohnt.
Und schickt eine Mutter ihr Kind in die Welt,
gibt sie auf den Weg ihm die Lehr´:
verdiene wie seinerzeit Rothschild viel Geld,
und bleib´ so bescheiden wie er.

Text und Musik: Willi Prager, 
Electrola EG 1214, aufgenommen 1929

Text und Musik von Willy Prager, Wien um 1928.
Odeon 306902

Während Hans Erler daran arbeitet, die jüdischen Wurzeln der SPD ins neue Programm einzusenken, hat der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten anderes zu tun. Deirdre Berger, Direktorin des American Jewish Committee Berlin (AJC), meint, der Arbeitskreis sei "der richtige Weg zu einer Lobby für Israel". Ja, geht´s noch? Sergey Lagodinsky hingegen, bis Februar 2006 Programm-Direktor des Berliner AJC, nunmehr sein externer Sonderberater und einer der beiden Sprecher des SPD-Arbeitskreises, sieht seine Aufgabe eher darin, sich um die muslimischen Brüder und Schwestern zu kümmern, auf daß sie dem Moscheebau nachgehen können, dem Bau muslimischer Kultuseinrichtungen. Ja, geht´s noch? 

Hans Erler: Judentum und Sozialdemokratie, Gudrun Eussner, 8. Mai 2009

"Wenn Sarrazin bleibt, gehe ich!" Mit diesen Worten verlässt Sergey Lagodinsky die SPD.
Von Henryk M. Broder, WeltOnline, 25. April 2011

Und wohin er sich dann so wendet? Zu den GrünenZum Aktionstag der Islamverbände!

Dumm --- Dhimmi --- SPD

Sabine Wölfle, SPD MdL: "Geld regiert die Welt!" und Video: Die Macht der Rothschilds

German [SPD] politician posts anti-Semitic video of 'Rothschilds controlling the world'
By Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, October 1, 2014

Die baden-württembergische SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle ist wegen eines antisemitischen Videos unter Druck geraten. Ende September postete sie auf ihrer Facebook-Seite einen verschwörungstheoretischen Film mit dem Titel „Die Macht der Rothschilds“. Darin wird der Mythos vertreten, die „jüdische Familie Rothschild“ kontrolliere die Medien, hätte „Kriege dirigiert“ und „Nationen in den Bankrott getrieben“. Weiter wird in dem sechseinhalb Minuten dauernden Clip behauptet, die Rothschilds seien für den „Massenmord und die Verarmung von Millionen“ verantwortlich.

SPD-Politikerin wegen antisemitischen Videos kritisiert. Von Benjamin Weinthal
Frankfurter Rundschau, 7. Oktober 2014

Die junge Union Waldkirch bleibt weiter an ihrem Vorhaben dran, den Film "Warum Israel" [von Claude Lanzmann] in Waldkirch zu zeigen. Eine erste Anfrage beim Kommunalen Kino war abschlägig beantwortet worden (die BZ berichtete). Eine weitere Anfrage richtete die Junge Union inzwischen an die Waldkircher SPD. Sabine Wölfle lehnte die Vorführung ab, weil der Film zu einseitig nur die israelische Sicht auf die Konflikte zeige.

Dies stufte JU-Sprecher Holger Nickel als "Solidarität mit einem judenfeindlichen Boykott statt mit einem boykottierten jüdischen Regisseur" ein und forderte von Wölfle eine öffentliche Entschuldigung. Gegen diesen Vorwurf verwahrte sich Sabine Wölfle ließ Nickel wissen, dass sie und ihre Partei jede Form von Extremismus ablehne [!]. ...


Junge Union will Film zeigen. Diskussion um "Warum Israel". Von Sylvia Timm
Badische Zeitung, 26. Januar 2010

Update

Leider ist es mit den Nachkommen des Mayer Amschel Rothschild nicht weit her, sie kennen weder die Interessen der Juden noch die der westlichen demokratischen Gesellschaft bzw. kennen sie und kümmern sich nicht darum:

Auf der französischen Seite versammelte die am 31. Mai [2012] durchgeführte Vierte Ausgabe des Donnerstags des Wissens ungefähr 50 Personen in der Mediathek Bündnis - Baron Edmond de Rothschild in Paris, zu einer einmaligen Gelegenheit, mit André Azoulay zu diskutieren, dem Präsidenten der Anna Lindh Stiftung für Dialog zwischen den Kulturen, und seit 22 Jahren Ratgeber des Königs von Marokko.

On the French side, the 4th edition of the Thursdays of Knowledge, which took place on May 31st, gathered about 50 people in the Library Alliance - Baron Edmond de Rothschild in Paris, for a unique opportunity to discuss with André Azoulay, President of the Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for Dialogue between cultures, and adviser to the King of Morocco for 22 years.

Côté français, la 4e édition des Jeudi du Savoir a réuni une cinquantaine de personnes ce jeudi 31 mai à la médiathèque Alliance-Baron Edmond de Rothschild, pour un échange privilégié avec André Azoulay, Président de la Fondation Euro-méditerranéenne Anna Lindh pour le dialogue entre les cultures, et conseiller du roi du Maroc depuis 22 ans.

Cross-cultural dialogues by Ariane de Rothschild Fellows on both sides of the Atlantic Ocean
The Edmond de Rothschild Foundations, June 8, 2012

Dialogues interculturels de Fellows Ariane de Rothschild des deux côtés de l'Atlantique
The Edmond de Rothschild Foundations, 8 juin 2012

Über die Euro-Mediterranean Foundation, die spätere Anna Lindh Foundation, machen der Präsident der EU-Kommission Romano Prodi zusammen mit dem Staatspräsidenten Frankreichs Jacques Chirac den EU-Mitgliedern ihre Gartenlaubenideen von der "friendly neighbourhood" schmackhaft, von einem "ring of friends - with whom the European Union enjoys close, peaceful and co-operative relations". Schon zu der Zeit bestimmt die Arabische Liga die Politik. Die Araber stellen folgende Bedingungen an die Vereinigung:

  • eine von der US-amerikanischen losgelöste und gegen sie opponierende europäische Politik;
  • die Anerkennung eines palästinensischen Volkes durch Europa und die Schaffung von Palästina;
  • die europäische Unterstützung der PLO;
  • die Ernennung Arafats zu deren einzigem und ausschließlichen Vertreter;
  • die politische und historische Delegitimation Israels, die Verringerung seines Territoriums in einen nichtlebensfähigen Staat und die Arabisierung Jerusalems.
Da die EU keinen kulturellen und gesellschaftlichen Wandel in die arabischen Länder bringen kann, wird der Stiftung ehrenwertes Ziel, Vorurteile zu beseitigen, nur in der EU wirken, zugunsten arabisch/muslimischer Immigranten, während deren eingeborene Fremdenfeindlichkeit nicht wird angesprochen werden, schreibt Bat Ye´or in ihrem Buch: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Die Bewohner des Mittelmeernordrandes, vor allem deren Kinder, sollen Arabisch lernen, damit sie lernen, wie schön und bereichernd die arabische Kultur ist, dann könnten sie auch in Europa selbst den Dialog mit den zugewanderten Muslimen besser führen, mit den "neuen Europäern", erklärt der Bericht, vom Oktober 2003.

Der Kulturrat der Mittelmeerunion und das CML. Teil III. 

Affaire à suivre ...