1. August 2016

Cozy Bear und Fancy Bear im Dienst des Donald Trump

Ich habe Philippe Gélie wieder! Ende der Entzugserscheinungen!

Meine Leser erinnern sich? Philippe Gélie und seinem Kollegen Jean-Louis Turlin, Figaro-Korrespondenten in Washington und New York, widme ich in der US-Wahlkampfzeit und danach, 2008/2009, drei Dutzend Artikel. Gemeinsam mit CNN Anchor Man Jonathan Mann, der eigens eine Kolumne auf der Website des Figaro erhält, rühren sie die Trommel für den Messias, für The One, obgleich die Franzosen gar nicht wählen dürfen und eher Informationen gebraucht hätten über das, was auf sie aus den USA zukommt.

Updates werden hin&wieder ergänzt! Inzwischen sind's drei. Letztes Update, vom 4. August 2016! Weitere Witze in weiteren Beiträgen!

Die Dreckarbeit, John McCain und Sarah Palin zu verleumden und zu diffamieren, sie kommen im Figaro nicht zu Worte, sondern sind besprochene Personen, überlassen die beiden Grand Reporter weniger bekannten Kollegen, die Sarah Palin für dumm und John McCain für sterbenskrank erklären dürfen, so wie Anne Jouan: John McCain n´aurait que 24% de chance de survie à dix ans en raison de mélanomes malins. John Mc Cain hat nicht mehr als 24 Prozent Überlebenschance für die nächsten zehn Jahre, weil er an bösartigen Melanomen leidet.

Die Perle ist nicht mehr online. John McCain hat noch zwei Jahre, die er als Senator von Arizona verbringen möchte, und Anne Jouan lebt ebenfalls; sie ist das dicke Ding, das uns jetzt lehrt, was Taqiyya ist. John McCain hat gegenwärtig Probleme weniger mit Melanomen als mit Donald Trump. Seine Enkelin Caroline McCain unterstützt gar Hillary Clinton. Da kann man im Nachhinein froh sein, daß John McCain die Wahl 2008 nicht gewonnen hat.

John McCain erklärt, 2016 sei nicht 2008, womit er recht hat, und auch Philippe Gélie steigt nicht mehr in den selben Potomac. Gegner Donald Trump ist ein anderes Kaliber als John McCain, und da müssen andere Waffen her, große Geschütze, und das sind Cozy Bear, die "russische Piratenorganisation des Geheimdienstes FSB, Nachfolgerin des KGB", und Fancy Bear, "eine mit dem russischen Militär verbundene Organisation". Hacker beider Dienste "des ehemaligen Spions Wladimir Putin" werden verdächtigt, dem Julian Assange und seinem Wikileaks Informationen über die Präsidentschaftskandidaten besorgt zu haben, was Rußland selbstverständlich bestreite.

Un vent d'espionnite souffle sur la course à la Maison-Blanche. Ein Wind des Verdachts, überall ausspionniert zu werden, weht über dem Weg ins Weiße Haus.


Das alles ist in den USA seit Wochen bekannt, aber Philippe Gélie, der noch vor kurzem in der Figaro-Redaktion saß, muß sich erst warmboxen. Die Suchbegriffe russia "cozy bear" "fancy bear" ergeben bei Google 21 700 Angebote in 0,44 Sekunden, die ersten ab Mitte Juni 2016.

Nun geht's Schlag auf Schlag! Die Russen "werden des Eindringens ins Außenministerium, ins Pentagon und ins Weiße Haus verdächtigt". Demokrat Bob Menendez schreit "Verrat!" Als Verräter hat er Donald Trump ausgemacht, der in einem Interview erklärt, die Russen könnten ihn gut leiden.

Die Regierung des Barack Obama hüte sich, fehlender zweifelsfreier Beweise und der amerikanisch-russischen Zusammenarbeit in Syrien wegen die Russen öffentlich dieses Datenraubes zu bezichtigen.

Philippe Gélie scheint nicht zu merken, daß er der amerikanischen Gegenspionage ein vernichtendes Zeugnis ausstellt: Die Russen sind in den USA in die Schaltstellen der Macht eingedrungen!

Der russische Bär greift nicht nur nach der Uklraine, sondern auch nach den USA!

Die Kampagne gegen Donald Trump ruft die Konkurrenz auf den Plan. Breitbart berichtet, am 1. August 2016, und 693 Kommentare sind umgehend plaziert. Report: Hillary Clinton’s Campaign Mgr John Podesta Sat on Board of Company that Bagged $35 Million from Putin-Connected Russian Govt Fund. Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta saß im Aufsichtsrat einer Firma, die von einem mit Putin verbundenen russischen Regierungsfonds $35 Millionen lieh.

"Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta saß mit russischen Beamten, die aus einem mit Putin verbundenen Regierungsfonds $35 Millionen bekamen, im Aufsichtssrat einer kleinen Energiefirma. Eine Beziehung, die Podesta entgegen der gesetzlichen Vorschrift über seine Finanzauskünfte nicht vollständig offenlegte."

Barack Obama, John Podesta und Rahm Emanuel sind Freunde und Mitarbeiter des George Soros; sie kommen aus Chicago. Im Artikel, vom 8. November 2008, Hurra, die amerikanischen Medien gehen pleite! kann man über John Podesta lesen.

Ich warte auf weiteres AgitProp des Philippe Gélie. Kein Tag mehr ohne ihn, bitte!

Update, vom 1./2. August 2016

Colorado Springs, 29. Juli 2016. Photo: Evan Vucci/AP
Trump poursuit son pas de deux risqué avec Poutine. Par Philippe Gélie, Le Figaro, 1 août 2016
Trump setzt sein riskantes Duett mit Putin fort.

Darunter, im Figaro-Papier, vom 2. August 2016, Seite 5, ein kleiner Kasten, geliefert von ar-Reuters. Überschrift: L'État islamique demande à ses partisans de s'en prendre à la Russie. Der Islamische Staat fordert seine Getreuen auf, sich Rußland vorzunehmen. Die Überschrift lautet korrekt:

Islamic State calls on members to carry out jihad in Russia. Reuters, July 31, 2016
Der Islamische Staat fordert die Getreuen auf, in Rußland Glaubenskrieg zu führen.

Die Wahlkampfmaschinen der Demokraten New York Times und Washington Post wissen Bescheid!

Update, vom 3./4. August 2016

Philippe Gélie hat wieder eine Hilfe im französischen Wahlkampf für die Demokraten, sie heißt Julie Connan. Sie darf sich heute über Donald Trump und seine "Lügen" und "Ausfälle" hermachen. Über Hillary Clinton erfahren die Leser des Figaro entweder nichts oder nur Gutes. Sie liege jetzt sieben bis neun Punkte vor ihrem Rivalen, und zwei von dessen Unterstützern, Meg Whitman, Chefin von Hewlett Packard, und der Kongreßabgeordnete der Republikaner des Staates New York Richard Hanna, hätten erklärt, sie wählten Hillary Clinton.

Trump enchaîne les faux pas, heißt's in der Papierausgabe, vom 4. August 2016. Trump reiht die Fauxpas aneinander.

Trump accusé d'avoir menti sur son passé militaire, steht darüber im Internet, am 3. August 2016. Trump wird beschuldigt, über seine Vergangenheit im Militär gelogen zu haben. Wie staunt man, Meg Whitmann nicht mehr als abtrünnig gelistet zu finden: Da war es nur noch eins!

Auch deutsche Altpapiere, von FAZ über SPIEGEL bis ZEIT, sind darüber begeistert. Alle schreiben wie Le Figaro von den Wahlkampfmaschinen der Demokraten New York Times, Washington Post und CNN ab. Andere Quellen kennen sie nicht.

"Donald Trump" "Khizr Khan" dort in die Suchfunktionen, und sich wohlfühlen!

Über die Scharia-Rede des Khizr Khan, Vaters des vom Donald Trump "beleidigten" für die USA im Irak 2004 durch ein Selbstmordattentat gefallenen muslimischen Soldaten Humayun Khan, weiß Le Figaro nichts zu berichten.


The PCE, Pt. 26: Dear DNC, Why Did You Put a Sharia Supremacist on Convention Centerstage? By Diana West on Wednesday, August 03, 2016 3:22 AM Lieber Parteitag der Demokraten, warum rückten Sie einen Verfechter der Vorherrschaft der Scharia in den Mittelpunkt des Parteitages?


Proudly and unmistakably, Said Ramadan was the author of Islamic Law—Its Scope and Equity (re-published in 1970). With apposite comparison to the Communist “movement,” Ramadan, whose Sharia treatise was lauded by Khizr Khan, offered these pellucid observations on Islam’s totalitarian Sharia “movement,” from the book’s December 12, 1958, preface: "The need to take an interest in Islamic Law … the drive to implement it, is the principal objective of a widespread movement which aims at totally changing the decadent status of almost all Muslim countries. ..."

Khan-flict: Freedom Fighter Son, Sharia Supremacist Father. By Andrew G. Bostom,
PJ Media, August 2, 2016


In dem Artikel von Diana West wird auch über die besten Kontakte der Hillary Clinton zu Rußland berichtet. Solche Kontakte, und seien sie noch so dürftig, wirft man dem Donald Trump als Landesverrat vor. Verlinkt wird zu Breitbart und seinen Informationen über die Geschäftsbeziehungen des Khizr Khan zu Saudi-Arabien und zu den Clintons selbst. Saudi-Arabien hat ca. 10 bis 25 Millionen Dollar an die Clinton Foundation gespendet.

Die Informationen über seine Tätigkeit als Beschaffer von Visa, Green Cards und US-Staatsbürgerschaften für reiche muslimische Bürger sind von Khizr Khans Website gelöscht. Die Website mit Informationen dazu kann auf der WayBack Machine besichtigt werden.

Update, vom 4. August 2016

Jetzt spekuliert die amerikanische Presse darüber, ob Donald Trump verrückt ist, und Philippe Gélie ist dabei! Es versteht sich, daß er nur Wahlkampfmaschinen der Demokraten kennt und zitiert. Quand la presse américaine spécule sur la santé mentale de Donald Trump. Sämtliche Journalisten in demokratischen Arbeitsverhältnissen, aus New York Times, Washington Post, CNN, den Neo-Con Robert Kagan, Ehemann der Victoria Nuland, Ferndiagnosen von Psychologen und solchen, die meinen, sie wären solche, er läßt nichts aus. Zumindest begreift er, daß dieses alles am Volk vorbeigeht. Das ist immerhin selten bei französischen und deutschen Journalisten, die nämlich grundsätzlich meinen, ihre Wahrheit müßte umgehend von allen geteilt werden.

Sie wollte ihrer Karriere wegen Bill Clinton nicht heiraten.

Und nun bitte ich meine Leser, bei Le Figaro "Hillary Clinton" in die Suchfunktion zu geben. Die neuesten Artikel sind von Laure Mandeville, vom 8. Juli 2016: Hillary Clinton, battante jusqu'au bout. Hillary Clinton, Kämpferin bis zum Schluß, und vom 12. Juli 2016, über Bernie Sanders, der sich und seine Anhänger angeblich hinter Hillary Clinton schart, und über Karl Zéro, der im französischen Fernsehen ein Bild von Hillary Clinton zeichnet.

Am 28. Juni 2016 geht's auch mal um die Muslimbruder-Beziehungen zu Huma Abedin. Sie ist das Pendant zu Dalia Mogahed, Beraterin des Barack Obama. Die Clintons sind fest in islamischen Händen. Aber das stört nicht weiter im Stellvertreterkampf des Figaro ums Weiße Haus, im Gegenteil, je mehr Saudi- und Katari-Verbindungen, desto besser verstehen die französischen Geschäftspartner die US-Politik!