3. September 2011

Eugen Sorg: Die Lust am Bösen. Warum Gewalt nicht heilbar ist


Wer genug hat von Muslimen, die immer Opfer sind, von Kriminellen, die ihre Taten begehen, weil sie in ihrer Kindheit mißhandelt und vom Onkel väterlicherseits vergewaltigt wurden, wer das Seelenerforschen und die Ferndiagnosen der Laienpsychologen unter den Politikern und Journalisten nicht mehr hören noch lesen kann, der ist bei Eugen Sorg richtig. Er setzt das Böse wieder in seine Rechte ein. Dieses ist durch einen Trick aus der Welt entfernt worden, durch einen Scherz von Philosophen wie dem hier beispielhaft vorgestellten Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778); er behauptet, ohne je einen Beweis dafür zu erbringen und bei Verdrängung aller Beweise des Gegenteils, die Natur verkörpere das Gute, der Mensch sei von Natur aus gut und glücklich, es sei die Gesellschaft und mit ihr der wissenschaftlich-technische Fortschritt, die ihn korrumpierten und unglücklich machten.

Ein klarer Denker wie Voltaire argumentiert dagegen. Im Poème sur le désastre de Lisbonne, dem Gedicht über das Unglück von Lissabon, von 1756, rechnet er mit ihm ab, anläßlich des Erdbebens, vom 1. November 1755. 60 000 Menschen kommen darin in einer einzigen Nacht um:

Un jour tout sera bien, voilà notre espérance ;
Tout est bien aujourd'hui, voilà l'illusion.

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung;
Heute ist alles gut, das ist die Illusion.

Gott und damit das Gute ist keine Kategorie der Natur, sondern der Moral, eine Setzung aus der Entscheidung der Menschen, die damit die Existenz des Bösen, auch benannt als Teufel oder als Erbsünde, anerkennen und ihm begegnen wollen. Wären die Natur und die Menschen darin gut, könnte daraus logischerweise nichts anderes als Gutes entstehen.

Peter Möller meint in seinem philolex, Jean-Jacques Rousseau sei eine Art frühgrüner Fundamentalist, und tatsächlich findet man bei ihm grundsätzlich alles, was heute Vorständler wie Claudia Roth und Cem Özdemir, die versammelten Bündnis 90/Die Grünen und andere Linke umtreibt: Ablehnung und Verdrängung der von den fünf Sinnen und vom Verstand gesammelten Erfahrungen, der Realitäten der Welt, des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, stattdessen Schaffung eines Weltbildes, dessen Krönung die naive, besser pseudonaive Vorstellung von den guten Menschen ist, den "edlen Wilden", gegenwärtig neben Indianern vom Amazonas vor allem verkörpert durch die Muslime, denen man die Freiheit der Entscheidung und damit ihre Menschenwürde abspricht, die man gängelt, beherrscht und zum Dank dafür ihre Stimmen bei den Wahlen einstreicht: Stimmvieh.

Selbstverständlich handeln weder der Philosoph des 18. Jahrhunderts noch die heutigen Linken ihren eigenen Vorgaben entsprechend, sondern die gleiche Willkür, mit der sie ihr Weltbild basteln, Erfahrung und Verstand verwerfen, bestimmt ihr eigenes Leben und Handeln. Peter Schweizer hat Beispiele der heutigen linken Heuchelei in seinem Buch Do as I say - not as I do vorgestellt.

Die einmalige Absage an Sinn und Verstand zugunsten der Willkür ermöglicht es den Adepten, Erklärungen und Ausflüchte zu finden, von denen sich die einfache Landfrau nichts träumen läßt. Raymond Trousson meint in seinem Werk über den Philosophen, es handle sich nicht um Heuchelei, sondern um geniales Delirium, das über das Ziel hinausschieße. Das Messen seines Verhaltens an seinen Prinzipien sei unzulässig, und so sieht's auch der Betroffene, der sich entgegen den Tatsachen verfolgt fühlt und in Selbstmitleid vergeht. Presses Pocket ahnt die positive Wirkung auf den Verkauf, und so liest man auf dem Buchdeckel des meistgelesenen seiner Werke, Les Rêveries du promeneur solitaire. Die Träumereien des einsamen Spaziergängers: "Hier bin ich also, allein auf der Welt, habe keinen Bruder, keinen Nachbarn, keinen Freund, keine Gesellschaft mehr als mich selbst. Der gesellschaftsfähigste und liebenswerteste Mensch wurde durch einstimmige Übereinkunft von ihr ausgeschlossen. Sie haben in der Verfeinerung ihres Hasses gesucht, welche Marter meiner sensiblen Seele die grausamste sein könnte, und sie haben mit Gewalt alle Zusammenhänge zerstört, die mich mit ihnen verbunden haben. Ich hätte die Menschen trotz ihrer selbst geliebt."

Das Aussparen aller Tatsachen beim Aufbau eines Weltbildes: "Commençons donc par écarter tous les faits ...". Beginnen wir also damit, alle Fakten zur Seite zu schieben ..., wie Jean-Jacques Rousseau im Zweiten Diskurs meint, ist nicht jedem gegeben, glücklicherweise, denn sonst wären wir und unsere Gesellschaft längst abgeschafft. Ab einer gewissen Anzahl eigener Erlebnisse und derer anderer glaubhafter Berichterstatter ist ein vernunftbegabter Mensch verpflichtet, sich von Spinnereien à la Rousseau und seiner grünen Adepten abzuwenden, daß die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, dieses mehrfach verheizte Stück Papier, davon beeinflußt worden ist, ändert daran nichts. Über Eugen Sorg liest man in der Verlagsankündigung: "Überall sah er Gewalt und erlebte, wie leicht und bereitwillig Scham und Gewissen außer Kraft gesetzt werden können. Sein Bericht ist eine unbequeme Antwort auf die Frage, warum ganz normale Menschen zu mitleidlosen Tätern werden."

Die Tatsachen auszuhalten, das ist unbequem, und noch schwieriger ist es, die Grenze zu sehen zwischen der Möglichkeit, Tatsachen positiv zu wenden und Tatsachen, weil nicht änderbar, hinzunehmen. "Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was zu ändern ist, die Geduld zu ertragen, was nicht zu ändern ist, und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden."

Das Buch von Eugen Sorg ist dabei nützlich. Der promovierte Psychotherapeut und IKRK-Delegierte im auseinanderbrechenden Jugoslawien, der Reporter in Kriegs- und Krisengebieten, in Afghanistan, Angola, Somalia, Liberia, Sudan, Kolumbien, bezieht die Erfahrungen über die Existenz des Bösen aus diesen Einsätzen sowie durch Interviews mit zahlreichen Gewalttätern. Illusion und Heuchelei eines Jean-Jacques Rousseau und seiner Nachfolger schmelzen dabei wie ein Eisklotz in der Sonne. In 14 Abschnitten der insgesamt 155 Seiten konfrontiert er die Leser mit Tatsachen, die nicht durch das Böse als Irrtum, sondern nur durch die Anerkennung des Bösen als eigenständige Kraft zu erklären sind. In diesem Zusammenhang interpretiert Eugen Sorg das Stück von Max Frisch Biedermann und die Brandstifter endlich stimmig. (S. 28 und 149f.)

Nebenbei sieht man Parallelen zu den Taten des Anders Behring Breivik, der am Freitag, 22. Juli 2011, zuerst im spärlich mit Menschen bevölkerten Regierungsviertel wütet und dann auf die Insel mit dem Jugendcamp zieht. Max Frisch ist also einzureihen unter diejenigen, die den Attentäter zu seiner Tat getrieben haben. Eisenring sagt es bei Max Frisch so: "Wir holen die Feuerwehr in ein billiges Außenviertel, und später, wenn's wirklich losgeht, ist ihnen der Rückweg versperrt." (S. 151)

Leser, die nun einwenden, daß nicht jeder wie Eugen Sorg Erfahrungen machen kann, die auch nicht wissen, warum sie ausgerechnet Eugen Sorg trauen sollen, den sie nicht kennen, und dessen Motivation sie nicht einschätzen können, lege ich nahe, in ihrem Umfeld fündig zu werden, sich vielleicht sogar an eigene böse Taten, große und kleine, zu erinnern und sich ehrlich zu fragen, warum sie begangen wurden. Weil man eine schlimme Kindheit hatte? Weil man sich an jemandem rächen wollte, bei dessen Abwesenheit, oder weil man sich ihm gegenüber nicht traute, das an einem anderen ausließ? Nein, wer ehrlich ist, der gesteht ein, daß er schon Taten begangen hat einfach, weil er/sie Lust dazu verspürte.

Um niemandem zu nahe zu treten, bringe ich ein winziges Beispiel aus meiner Kindheit. Viel war die Rede von bösen Taten der Nachbarskinder, aber auch der Struwwelpeter war voll davon, ebenso die Grimmschen Märchen, und eines Tages entschied ich, damals vielleicht sechs oder sieben Jahre alt, eine böse Tat zu begehen. Ich baute mich in der ersten Etage des niedrigen Fachwerkhauses auf, in dem wir wohnten, schaute aus dem Fenster und wartete auf den ersten Menschen, der vorbeikäme; dem wollte ich die Zunge ganz weit herausstrecken. Das war damals eine wirklich böse Tat, heute lacht man vielleicht darüber. Gesagt, getan, eine mir unbekannte Dame geht vorm Haus vorbei, ich schneide eine Grimasse und stecke ihr die Zunge heraus. Niemals vergesse ich ihren Blick, zwischen entsetzt und strafend, zwischen enttäuscht und angewidert. Ich bin vor Scham im Boden versunken. Von der "Lust am Bösen" war nichts mehr übrig.

Über böse Taten liest und hört man täglich in den Medien. Vor allem linke MSM lassen bei Erklärungen nicht ab vom Rousseauschen Ansatz. Über den Aufruhr in London schreibt Elise Vincent, in Le Monde, am 22. August 2011, das sei die Revolte der Abgeschobenen, widerspricht sich aber im selben Artikel, in dem sie schreibt, daß im Bahnhof von Clapham Junction, im Süden Londons, nur die Buchhandlung verschont worden sei. Da hätte man bei der Logik zuallererst geplündert, oder ist nicht Wissen Macht? Dann schreibt sie, eine politische Motivation habe es nicht gegeben, c'était des émeutes du consumérisme, das waren Aufstände des Konsumerismus - was immer das sein soll, und die seien degeneriert:

Ce qui était un mouvement de colère dirigé contre la police est alors devenu un enchaînement de vols et vandalisme de boutiques dont la planification a été facilitée par les réseaux sociaux. Les gangs en ont été l'un des artisans.

Das, was eine gegen die Polizei gerichtete Bewegung der Wut war, ist nun eine Abfolge von Ladendiebstählen und Wandalismus geworden, deren Planung durch die sozialen Netzwerke erleichtert wurde. Die Banden waren davon eine der Macher.

Eine Schar von Interpreten macht sich über den Artikel her, von der Lust am Bösen ist nicht die Rede, sondern es geht um die armen bemitleidenswerten Menschen, die sich nur so zu wehren wissen. Diejenigen, die sich gesetzeskonform verhalten, arm sind, aber doch nicht plündern und brandschatzen, das sind für diese Interpreten anscheinend die Dummen.

Wie wenig bewußt sich die Journalisten der Möglichkeit sind, daß es sich um das Wüten des Bösen handeln könnte, sieht man an der Berichterstattung des Adrien Jaulmes, den Figaro-Lesern hinreichend bekannt für seine Israelfeindschaft. Der arme Korrespondent ist nach Tripoli abgeordnet und schreibt, am 25. August 2011, den Artikel Dans Tripoli libérée, la chasse à l'homme a commencé. Im befreiten Tripoli hat die Menschenjagd begonnen. Was es mit Befreiung zu tun haben könnte, daß er zur Beschreibung der Lage Begriffe einsetzen muß, die aus einer anderen Welt stammen, daß nicht die Freiheit gesiegt hat, sondern vielmehr das nackte Böse in den Straßen tobt, das teilt der Korrespondent nicht mit, weil er es, selbst vor Begeisterung außer Atem, nicht bemerkt:

Rien de plus exaltant ..., ils font hurler l'accélérateur ..., des groupes de combattants rebelles tirent en l'air comme des fous à la mitrailleuse lourde ..., "Nous allons enfin pouvoir vivre libres!", dit-il complètement surexcité. ... Tirent en l'air. Fouillent les pièces à la recherche de souvenirs.

Nichts aufregender als ..., sie lassen das Gaspedal aufheulen ..., Gruppen von rebellierenden Kämpfern schießen mit schweren MGs wie die Verrückten in die Luft ..., "Wir können endlich frei leben!" sagt er, vollkommen übererregt. ... Schießen in die Luft. Durchsuchen die Zimmer nach Andenken.

Dans Tripoli libérée, la chasse à l'homme a commencé. Im befreiten Tripoli hat die Menschenjagd begonnen.

Man muß aber nicht nach Frankreich und Libyen schauen, Berlin reicht. Zu 530 in diesem Jahr abgefackelten Autos schreibt der FOCUS im Artikel, vom 2. September 2011, Chaoten, Pyromanen - und wenige Linksextremisten, daß der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke "20 bis 30 Prozent der Täter zum linksextremistischen Spektrum" zähle, der Rest seien "Chaoten, notorische Randalierer, Pyromanen, andere Trittbrettfahrer und vereinzelt auch Versicherungsbetrüger". Über ein dingfest gemachtes Paar weiß ein Polizeisprecher: "Der 27-Jährige und seine 23 Jahre alte Begleiterin sitzen in Untersuchungshaft. Die beiden, die nach einem Anwohnerhinweis im Stadtteil Prenzlauer Berg festgenommen worden waren, gestanden, ein Auto abgefackelt zu haben. Beide hätten kein politisches Motiv gehabt ..."

Auch die 20 bis 30 Prozent der angeblich Linksextremen begehen die Tat nicht aus politischen Gründen, sondern aus Lust am Bösen; denn jeder rational denkende und seiner fünf Sinne mächtige Linke weiß, daß seine Ideen zur Veränderung der Gesellschaft nicht mittels abgefackelter Autos verwirklicht werden können, im Gegenteil, daß solche Taten Kräfte im Staat mobilisieren, die der Linken nicht freundlich gesonnen sind. Das Schicksal der RAF-Mitglieder ist dafür ein Beleg.

Die freie Entscheidung der Menschen zum Guten oder zum Bösen wird deutlich in den Zehn Geboten. Der einzelne wird in dreien von ihnen aufgefordert, etwas zu tun, und sieben Unterlassungen werden von ihm verlangt. Exodus 20:2-14:

Ich bin der Ewige, dein Gott, der ich dich geführt aus dem Lande Mizrajim [Ägypten], aus dem Knechthause.

  1. Du sollst keine fremde Götter haben vor mir.
  2. Du sollst nicht aussprechen den Namen des Ewigen, deines Gottes, zum Falschen.
  3. Gedenke des Sabbat-Tages, ihn zu heiligen.
  4. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lang werden.
  5. Du sollst nicht morden.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht zeugen wider deinen Nächsten als falscher Zeuge.
  9. Du sollst nicht Gelüste tragen nach dem Hause deines Nächsten.
  10. Du sollst nicht Gelüste tragen nach dem Weibe deines Nächsten, nach seinem Knecht und nach seiner Magd und seinem Ochsen und seinem Esel und allem, was deines Nächsten ist.
Leicht modifiziert, aber im Grundsätzlichen unversehrt, haben die Katholiken und Protestanten die Gebote übernommen. Muslime kennen diese Gebote nicht. Im Koran werden sie beispielsweise ausdrücklich aufgefordert zu morden, (Suren 2:191, 2:216, 4:89, 4:91, 5:32-33, 8:12, 8:39, 9:5, 9:29, 33:61, 47:4 u.a.) und ihnen wird jede freie Wahl aberkannt (Sure 33:35-36).

Wer sich eine Vorstellung von der Lust am Bösen und dessen Gesetz machen will, der braucht die drei Gebote und sieben Verbote nur umzudrehen. Es bedarf nicht viel zur Erklärung der von Eugen Sorg behandelten Taten, jedem der 14 Abschnitte können Übertretungen der Zehn Gebote zugeordnet werden. Soziologische Rechtfertigungen, mildernde Umstände durch schwere Kindheit u.ä. werden diejenigen hervorholen, die den Menschen die Fähigkeit zur eigenen Entscheidung aberkennen, die mit Jean-Jacques Rousseau andere verantwortlich machen, die Gesellschaft, den wissenschaftlich-technischen Fortschritt, die Verhältnisse, die so nicht sind. Sie verweisen die Menschen in die Unmündigkeit, Naturrecht auf Glück wird ihnen zugebilligt, wobei keine Erklärung gegeben wird, warum ein Mensch darauf ein Recht haben sollte; dieses Recht hat er vielmehr verwirkt. (Genesis 3:16-19)

Das Recht des Menschen ist’s auf dieser Erden
Da er doch nur kurz lebt, glücklich zu sein
Teilhaftig aller Lust der Welt zu werden
Zum Essen Brot zu kriegen und nicht einen Stein.
Das ist des Menschen nacktes Recht auf Erden.
Doch leider hat man bisher nie vernommen
Daß einer auch sein Recht bekam – ach wo!
Wer hätte nicht gern einmal Recht bekommen
Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so

Anstatt von ihm zu verlangen, daß er sein Leben selbst gestalte, gesteht man dem Menschen, dem Bürger zu, daß er teilhabe an "aller Lust der Welt", das heißt, an dem, was andere geschaffen haben. Sein Brot muß er nicht selbst verdienen, sondern das hat er "zu kriegen und nicht einen Stein". Hier ist die Weltanschauung der Sozialisten, Grünen und anderen Linken bis heute verortet. Sie bestimmen, was Naturrecht ist, was Staat und Gesellschaft jedem zu liefern haben, die Rundumversorgung, sie gründen ihre Politik auf diese Illusion und werden nicht müde, sie durch ihre Vertreter und ihre Medien unters Volk zu bringen. Die wenigen Male, die sie geherrscht haben, ist deutlich geworden, daß sie nicht daran denken, ihren eigenen Maximen entsprechend zu handeln.

Bei Eugen Sorg steht, warum nicht.