9. Oktober 2011

Islam. Statt Integration Eroberung


3. Oktober, seit 1997 Tag des Tauhid, der Einheit. Tauhid Scharia und Islam sehen die Muslime für Deutschland vor: "Der 3. Oktober wurde ganz bewusst gewählt. Er soll die Zugehörigkeit der Muslime zur Einheit Deutschlands unterstreichen," erklärt die Deutsche Islamkonferenz. Nein, nicht die Zugehörigkeit ist gemeint, sondern die Eroberung unseres deutschen Nationalfeiertages durch den Islam. Es ist im übertragenen Sinn eine Landnahme der Symbole, wie die Moschee-Areale im Westen konkret vom Islam erobertes Gebiet sind.

Eroberung des deutschen Nationalfeiertages

Die zentrale Veranstaltung des Tages der offenen Moschee findet statt in der Mevlana Moschee der türkisch islamischen Union DITIB, in Köln-Porz, benannt nach dem persischen Sufi-Dichter Maulana Djalal ad-Din Muhamad-e Rumi (1207 - 1273) aus Balkh, in Chorasan, dem heutigen Afghanistan. Vor den Horden der Mongolen flieht seine Familie zunächst nach Mekka, dann nach Anatolien. Das heißt damals Rum, nach dem byzantinischen Reich Ost-Rom. Der Dichter schreibt zeit seines Lebens keine Zeile in der Sprache der Seldschuken, der nach Westen vorgedrungenen Oghusen, und das osmanische Reich wird sowieso erst 1299 gegründet, aber die Türken eignen sich den Dichter an, weil sie selbst ohne Kultur sind, kültürsüz. Sie sind gute Militärs, der Rest ist Eroberung. So führen sie es fort mit dem deutschen Nationalfeiertag, sie erobern ihn.

In diesem Jahr heißt das Motto Muhammad - Prophet der Barmherzigkeit. Auffällig ist die persische Umschreibung des Propheten (s.a.), sie ist der Agence France Presse (AFP) beim Abschreiben der Pressemitteilung entgangen, oder sie wurde bewußt verfälscht. Für die AFP steht die Aktion unter dem Motto Mohammed - Prophet der Barmherzigkeit. Die Türken von der Anstalt für Religion, der Diyanet Isleri Türk Islam Birligi (DITIB) aber, unterstellt der türkischen Religionsbehörde Diyanet, winken mit der Schreibweise dem Iran und signalisieren Paarungsbereitschaft. Muhammad (s.),zuweilen "Mohammed" geschrieben, vermelden die dem Iran und dem schiitischen Islam unterworfenen Gebrüder Özoguz, die "echten Oghusen".

Man muß nicht annehmen, daß es deutsche Politiker, die deutsche Regierung, Ministerien, Behörden, daß es Kirchen, Organisationen, Institutionen und Medien auch nur im geringsten beunruhigt, was da abläuft. Für mohammad prophet der barmherzigkeit bietet Google.de 82 200 Ergebnisse, darunter viele Videos, in denen die Indoktrination exotische Blüten treibt. Auftritt beispielsweise ein deutscher Islamprediger namens Abu Dujana, der sich nach einem Glaubenskrieger aus der Zeit der Eroberungen Mohammeds nennt, nach einem der ersten Sahaba, sich wie ein Ausländer präsentiert, seine deutsche Sprache nur noch radebrecht und mit Allah ta'ala um sich wirft. Verlinkt wird bei YouTube zu weiteren Muslimseiten im Internet. Es handelt sich um eine Islamisierungsindustrie großen Ausmaßes, finanziert von Saudi-Arabien, den Golfstaaten und dem Iran, abgesegnet vom Bundespräsidenten Christian Wulff, der diese Machenschaften zum Teil Deutschlands erhebt.

Nein, das ist keine Integration, das ist auch keine Parallelgesellschaft, sondern es formiert sich eine von der Politideologie Islam unterworfene Gegengesellschaft, die sich in Deutschland nicht nur ungehindert ausbreitet, sondern die dabei aktiv unterstützt wird. Blogger sind die einzigen, die diese Tatsache benennen und kritisieren. Linke MSM, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Spiegel, Zeit, überziehen sie deshalb mit Kampagnen, denunzieren sie beim Verfassungsschutz, üben Druck auf die Bundesregierung aus, diese Kritiker auszugrenzen und strafrechtlich zu verfolgen. Tag der deutschen Abschaffung (Einheit), titelt prediger1 auf dem Blog Ethischer Realismus. "Kann man sich vorstellen, dass der türkische Nationalfeiertag mit einem Tag der Christen gekoppelt wird? Sicher nicht," beginnt er. Das kann sich in der Tat niemand vorstellen, im Gegenteil, die Christenverfolgung kann man sich nicht nur vorstellen, sondern sie wird in der Türkei praktiziert.

Eroberung der christlichen Feiertage

Während man noch dabei ist, "die Zugehörigkeit der Muslime zur Einheit Deutschlands" zu widerlegen, zieht die Karawane bereits weiter nach Frankreich. Dort ist der seit 1880 begangene Nationalfeiertag, le 14 juillet, trotz aller Sympathien für die Muslime nicht so leicht zu knacken. Also beginnen diese mit dem für alle Familien, ob sehr christlich, nur noch wenig christlich oder gar nicht christlich, bedeutendsten christlichen Feiertag, mit Weihnachten. Ich danke Ivan Rioufol, der in seiner Freitagskolumne, im Figaro, vom 7. Oktober, darauf aufmerksam macht. Auf seinem Blog wiederholt er die Nachricht nicht: Vom 23. bis 25. Dezember 2011, 10 bis 23 Uhr, findet in Paris, veranstaltet von der Union des Musulmans de France (UMF) auf 45 000 Quadratmetern des Ausstellungsgeländes von Le Bourget, das "einzigartige Ereignis Europas" statt, der alljährliche Salon international du Monde Musulman, incha'allah, Eintrittspreis für drei Tage 10€, Kinder bis 12 Jahre gratis. Stände, Vorträge, Debatten, Rundtischgespräche und vieles mehr.

Die Veranstalterin UMF, mit Sitz in Montreuil, rue de la République [sic!] und im Pariser 11. Arrondissement, am Boulevard Voltaire [sic!], betont ausdrücklich, nicht die vom Präsidenten Nicolas Sarkozy am 18. März 2011 lancierte präsidentenfreundliche UFM zu sein, die Union des Français Musulmans, es geht ihr darum, eben keine integrierten muslimischen Franzosen zu fördern, sondern organisierte Muslime in Frankreich als Gegengesellschaft heranzuziehen.

Die Veranstaltung wird auf der Website in französisch und englisch angekündigt, 100 Prozent halal, ohne Elektroschock, erwartet werden mehr als 100 000 Besucher: "Zivilisation und Glauben - Geschichte und Kulturerbe - Mouhammad, Barmherzigkeit für das ganze Universum - ein außergewöhnliches Thema für einen außergewöhnlichen Mann - islamische Kunst und Kunstgewerbe - Produkte von hier und von woanders - drei Tage, um eine großartige Zivilisation zu entdecken." Der 25. Dezember 2011 wird besonders markiert vor einem weißen Kreis. Es wird so direkt auf das Weihnachtsfest hingewiesen. Es ist kein Zufall, daß es sich um das gleiche Barmherzigkeitsthema handelt wie am deutschen Tag des Tauhid.

Les 3 ambiances. Die drei Bereiche:
  • "Kunst des Wissens, eine faszinierende Ausgabe 2011", die sich dem "wesentlichen Beitrag islamischer Spiritualität beim Aufbau von ausgeglicheneren und gesunderen Gesellschaften" widmet,
  • in den Ausstellungshallen "Kunst der Fertigung, des Know-how," Begegnungen mit dem "spirituellen und kulturellen Reichtum. Eine Vielzahl von durch den Islam gezeichneten Kulturen - arabischen, türkischen, asiatischen oder nordafrikanischen, haben ein kulturelles und intellektuelles Erbe einer außergewöhnlichen Ausdehnung entwickelt."
  • "Kunst der Wissensvermittlung", "ein wirklich multikultureller Extrakt, setzt der Salon die kunstgewerblichen Traditionen und Waren der verschiedenen Regionen der islamischen Welt in Szene. Kunsthandwerk, 'halal'-Produkte, islamische Finanzierung, Verlage, kulturelle und Kultinstitute, Fernsehen, Workshops, Konferenzen. Drei Tage für die Jagd nach den Schätzen der Welt!"

Daß es seit 1400 Jahren eine Vielzahl von durch den Islam gekennzeicheten, besser, gebrandmarkten und ausgerotteten Kulturen gibt, ist unbestritten, und die Definition von "multikulturell" als allein innerhalb der islamischen Welt angewendet, zeugt von einer weiteren Aufrichtigkeit der Muslime. Sie sagen es immer wieder, was niemand im Westen hören will, Kultur, das ist allein islamische Kultur, multi-kulti, das sind die verschiedenen Kulturen der islamischen Welt, alles übrige ist keine Kultur, die "Schätze der Welt", das sind die Schätze der islamischen Staaten, sie sind die Welt. Es ist die Botschaft an uns, zu dieser Welt zu stoßen, zum Islam zu konvertieren. Mohammed wird vorgestellt als der einflußreichste Mann aller Zeiten, dagegen sehen Moses und Jesus Christus blaß aus, von Karl Marx und Noam Chomsky nicht zu reden.

Zur Zeit werden die Stände vergeben, sechs Quadratmeter, Struktur Aluminium, zwei Schilder, Teppichboden, Beleuchtung, Abschlußreinigung für 1000€ / 3 Tage: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."

Zum Programm wird nicht viel mitgeteilt. Während der drei Tage seien Muslime und Nicht-Muslime eingeladen die vollkommene Persönlichkeit des Propheten Mohammed zu entdecken, was dazu führe, daß jedermann ihm die allergrößte Ehrerbietung erweisen werde: Wer ist Mohammed im allgemeinen und im besonderen, wie sich ihm gegenüber verhalten. Sie finden es selbstverständlich, daß Christen dazu das Weihnachtsfest bei ihnen verbringen.

Am 23. Dezember 2011 eröffnet der Präsident der UMF den Salon, es gibt ein geehrtes Land sowie einen Ehrengast, die zur Eröffnung auftreten. Wer das sein wird? Überraschung! Ich tippe auf Palästina, mindestens. Für Freitagnachmittag ist Allah- und Mohammed-Adoration angesagt sowie die Beziehungen Mohammeds zu Juden und Christen und der Schutz anderer Völker. "Die Botschaft des Islams hat nichts zu tun mit dem Kampf der Kulturen" krönt den Nachmittag. Samstagmorgen geht's wieder um den Propheten, und was er uns zu sagen hätte, lebte er heute unter uns. Am Nachmittag und am Heiligen Abend der Christenheit erfährt man über den Propheten und seine Frauen, über den Propheten und die Kinder [sic!] und über die Familie. Es redet der ägyptische Scheich Mahmoud Al-Masri, der predigt, daß die Frauen ihrem Mann zu dienen haben wie Dienstmädchen, daß sie den Männern nicht gleichgestellt seien. Dann folgt ein Poesiewettbewerb mit Preisverteilung und eine Modenschau nur für Frauen. Sonntagvormittag, am ersten Weihnachtstag, wird der Prophet als politischer Führer vorgestellt und die Frage über die heutige islamische Führung behandelt. Am Nachmittag geht's um die Liebe des Propheten und um die Frage, ob die Mohammed-Karikaturen unter Meinungsfreiheit oder unter säkulare Propaganda zu rubrizieren wären. Ein viertelstündiges Treffen von Würdenträgern der drei Religionen ist am Nachmittag im Programm. Diese Muslime laden hochrangige Christen auf deren Weihnachtstag in ihre Propagandaveranstaltung, und wie ich die Dhimmis einschätze, gehen da auch welche hin. Sie werden mit islamischen Gebeten und Konzerten verabschiedet.

Es ist schon kühn, im Angesicht des Versagens der islamischen Staaten auf den Gebieten Wissenschaft und Technologie dieses Thema in die Debatte zu werfen: Beitrag der islamischen Zivilisation zu den weltlichen Wissenschaften. Es referiert Dr. Hébri Bousserouel, Autor u.a. eines Buches mit dem Titel Les Savants Musulmans oubliés de l'histoire, die muslimischen Wissenschaftler, Vergessene der Geschichte. Es handelt von der Vereinnahmung aller im islamischen Raum tätigen Wissenschaftler, Erneuerer der griechischen Wissenschaften, von all den Christen, Juden und zwangskonvertierten Persern, Usbeken, Tadjiken, Indern, Spaniern usw., die Barack Obama in seiner Kairoer Rede auf Anraten der Muslimschwester Dalia Mogahed von durch islamische Scheichs verfolgte und vertriebene Freigeister in gläubige Muslime verwandelt hat. Die Null, inzwischen wirklich jedem als von Indern erfunden bekannt, wird dem Islam zugeschlagen.

Der Beitrag zur Medizin wird ebenfalls gewürdigt. Die Schwester in Allah Nassima Boutouba, im Internet außer als Email-Schreiberin in Angelegenheiten der Konversion zum Islam und zur Hilfe für eine im Auto lebende Kleinfamilie nicht weiter bekannt, übernimmt das Referat.

Zwei nationale Wettbewerbe zum auswendigen Rezitieren des Koran und zu selbstverfaßten Gedichten des Themas "Unser geliebter Mohammed" für Groß&Klein, für Jung&Alt, runden die weihnachtliche Zusammenkunft ab. Die Koranrezitationen richten sich an drei Gruppen, an diejenigen, die den ganzen Koran auswendig können, an diejenigen die vierzig und an diejenigen die zwanzig Abschnitte auswendig können. Zwanzig selbstverfaßte Verse zum Lobe des Propheten werden preisgekrönt.

Man sieht spannende Videos, in einem loben Voltaire und Friedrich II den Islam als "die blühendste Zivilisation des Universums", in einem anderen werden "die Erfindungen der Muslime im Mittelalter" vorgestellt, "der Beitrag der islamisch-arabischen Medizin im Westen" gelobt und in einem dritten "die Wunder des Islams" gezeigt.

Ausstellungen zu, wie könnte es anders sein, al-Andalus, über die arabischen Wissenschaften, den Islam und von Kunsthandwerk ergänzen die Erbauung. Vielleicht finden Christen ja, wenn sie am 23. Dezember hineilen, noch ein Weihnachtsgeschenk? Eine Tajine? Einen Koran? Ein Kopftuch für die Ehefrau? Man arrangiere sich beizeiten!

Ivan Rioufol weist in seiner Kolumne hin auf das Buch des US-amerikanischen Journalisten Christopher Caldwell: Reflections on the Revolution in Europe. Der bekäme seine Bestätigung frei Salon. Deutlicher kann es keiner zeigen als die Union des Musulmans de France, daß es nicht um eine Integration, nicht einmal um eine Parallelgesellschaft, sondern um die Ersetzung unserer Gesellschaft durch die islamische geht. Es geht aus der Ankündigung zum Salon nicht hervor, wer die UMF ist, wer dahintersteht. Selbst die Regierungspartei UMP, Gründerin der UFM, verwechselt diese mit der UMF. Sie weiß über die Muslime eben nichts. Es wäre komisch, wenn es nicht so gefährlich wäre. "Die Europäer hätten einst die Notwendigkeit ausländischer Arbeiter überschätzt und verstünden die kulturformende Kraft des Islams bis heute nicht," referiert der Rezensent Felix Struening den Autor. So ist es. Die Übergabe ganzer gesellschaftlicher Bereiche an die Muslimfunktionäre, die gewollte Infiltrierung islamischen Personals in die Politik, bis in hohe staatliche Ämter, in die MSM, ist Beweis genug.

Es fällt nicht vielen auf, was dieser Salon bedeutet. Schon am 11. September, an dem sich das Verbrechen der islamischen Terroristen an den Amerikanern zum zehnten Mal jährt, entdeckt der Betreiber des Blogs Dans la vigilance la liberté. In der Wachsamkeit die Freiheit, die Ankündigung zu den christlichen Festtagen. Am nächsten Tag setzt er sie auf sein Blog. Lesenswert!

Jean-Patrick Grumberg schreibt auf drzz.fr, daß man es bitte nicht für einen Witz halten möge, den Salon werde es geben, und mehr als 100 000 Besucher würden erwartet. Ironisch bemerkt er, daß der Termin nicht in Konkurrenz zu Weihnachten gewählt sei, es sei Zufall des Kalenders, die Muslime hätten nicht den geringsten Hintergedanken dabei, es wäre reine Islamophobie, wenn man das annähme. "Übrigens verkündet die Website, daß der Salon gekennzeichnet sei durch den offiziellen Besuch von Würdenträgern der jüdischen und christlichen Konfessionen." Er veröffentlicht ein Logo, das auf der offiziellen Website allerdings nicht erscheint, den Eiffelturm, angelehnt an ein Minarett und eingebettet in den islamischen Halbmond. Es stammt von der Website Islam en France. L'environnement des musulmans en France. Gegen die Vereinnahmung wird der Bürgermeister von Paris Bertrand Delanoë aber nichts einzuwenden haben, wollte er doch den Eiffelturm schon einmal für ein Vierteljahr in die türkische Nationalfarbe mit angeklebtem Halbmond und Stern verwandeln. Das Projekt ist dann auf fünf Tage zusammengeschrumpft. Der Betreiber des Blogs Charte de Fontevrault bringt die Nachricht über das beschlagnahmte Weihnachtsfest ähnlich wie Jean-Patrick Grumberg.

Affaire à suivre ...