28. Januar 2015

François Hollande und Philippe Benguigui. Gleiche Narren, gleiche Kappen

Links Lametta, rechts Lametta,
und der Bauch wird immer fetter!
Philippe heeßt er!

Rechts im Bild, das ist Philippe Benguigui, Präsident von Zakhor pour la mémoire, einer Vereinigung der Holocaust-Industrie. Deren Präsident verteilt, alle Jahre wieder, Preise und heimst eben solche ein, dazu reist ein Diplomat Israels an, aus dem Konsulat in Marseille oder gar aus Paris. Dieses Jahr trifft es wieder den Generalkonsul Barnea Hassid; er präsidiert auch die Preisverleihung 2011 und hastet von dort zur nächsten Retro für tote Juden. Manchmal reisen Mitarbeiter aus dem Jerusalemer Yad Vashem ans westliche Mittelmeer, wo sie die von ihnen an Philippe Benguigui in Israel ausgegebenen Preise mit Preisen an sie selbst vergolten bekommen.

Heute ist er zur Feier des 70. Jahrestages der Befreiung des KL Auschwitz in eben dem Lametta der Nation abgebildet auf dem Titelblatt unserer Provinzzeitung L'Indépendant, die solche Schmankerln leider nicht auf ihre Website setzt. So muß ich etwas suchen, um ihn in eben dem Aufzug woanders zu finden, beim Défilé des Militärs, zum 14. Juli 2013.

François Hollande (rechts im Bild, mit abbem Kopp)

Die Seite mit den Fotos von ihm mit den Größen des Landes und der Welt, Nos Rencontres, ist leider nicht mehr auf der Zakhor-Seite zu finden, dafür aber gibt's auf der Startseite zwei Präsidenten, der eine klein von Wuchs, der andere klein von Statur:

Ich, François Hollande und ich, wir drei.

Der von dem sephardischen Juden Philippe Benguigui hofierte Staatspräsident beseitigt während dessen schon einmal die Juden aus Frankreich: "Français de confession juive, La France est votre patrie." Franzosen jüdischen Glaubens, Frankreich ist Euer Heimatland. So sind die Juden schon weg, obgleich mitgeteilt wird, es gebe 500 000 bis 600 000 von ihnen in Frankreich; er reduziert sie auf ihren Glauben. Alle atheistischen und andersgläubigen Juden sind ausgeklammert (selbst in Schuld, wie wir Ostwestfalen reden). Juden als Juden sind in Frankreich nicht erwünscht, heißt das. Es bleiben die Muslime, wenn er über sie spricht als "Franzosen muslimischen Glaubens", lauten die Überschriften:

"Die französische Republik wird niemals die Opfer der Shoah vergessen." Mit dem Begriff Shoah, den die Juden für das an ihnen verübte Verbrechen gebrauchen, stellt er sich in Auschwitz-Birkenau auf die Seite der Opfer, er ist gewissermaßen der "Charlie" der Juden, die einen Eindruck bekommen, was sie in Frankreich noch erwartet

Für die Nachkommen der Täter heißt der Begriff Judenvernichtung, vernebelt zu HolocaustIn Paris erklärt er derweil auf einer Gedenkveranstaltung, gegen die "Geißel" des Rassismus und des Antisemitismus angehen zu wollen, berichtet Le Point. Niemand wird zur Verantwortung gezogen, die Begriffe "Islam" und "Muslime" kommen nicht vor, sondern die Muslime werden gleich mit zur beschützenswerten Spezies. Welch eine Luftnummer!