1. Oktober 2018

Brett Kavanaugh und die Entdeckung der sozialen Marktwirtschaft


Erinnert sich von den Älteren noch jemand an den Begriff "Soziale Marktwirtschaft"? Ihr Vater hieß Ludwig Erhard, aber den kennt heute auch niemand mehr, oder? Die Politik der Sozialen Marktwirtschaft war die Grundlage der Regierungspolitik der CDU/CSU. Angeblich soll es sie heute noch geben. Man google soziale marktwirtschaft parteiprogramm cdu und gerate in eine Streß-Situation zwischen Lachen und Weinen. Bei Google News ist es dann nur noch zum Lachen. Hier die ersten fünf Ergebnisse, Stand 1. Oktober 2018, 15:30 Uhr:

Updates, vom 3. bis 8. Oktober 2018! 8. Oktober, zum "Macronisten", im Text!

CDU will sich neues Grundsatzprogramm geben (Süddeutsche Zeitung, 23.2.2018)
Der Abschied von Merkel hat begonnen (Deutschlandfunk, 26.2.2018)
Kramp-Karrenbauer feilt am Parteiprogramm für die Zeit nach Merkel (Handelsblatt, 26.4.2018)
Auch Daniel Günther (CDU) offen für Koalitionen mit Linkspartei (Freie Welt, 13.8.2018)
Vollbeschäftigung in acht Jahren - Merkel wagt mehr Utopie (manager-magazin, 3.7.2017)

Es gibt in Deutschland seit 20 Jahren, seit dem Ende der Kanzlerschaft Helmut Kohls (1982 - 1998), tatsächlich keine Soziale Marktwirtschaft mehr, sondern es gibt die Politik der Globalisierung, eingeführt durch den SPD-Kanzler Gerhard Schröder (1998 - 2005) und zur Reife und Fäulnis geführt von der CDU-Kanzlerin Angela Merkel (2005 - ?).

Globalisierung

Es ist kein Zufall, daß der Beginn der Abschaffung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland in die Regierungszeit des demokratischen US-Präsidenten Bill Clinton (1993 - 2001) fällt. Beide, Präsident und Kanzler, haben privat und politisch viel gemeinsam, nämlich den Hang zur Grenzenlosigkeit, gegenüber den eigenen Parteimitgliedern und dem Volk, verkauft als Solidarität mit den Armen der Welt, als  Internationalismus. Duden: (marxistisch) das Streben nach zwischenstaatlichem Zusammenschluss. Und was dem einen neben Ehefrau Hillary Rodham Clinton seine vier Gespielinnen Monica Lewinsky, Paula Jones und zwei weitere, weniger bekannte, sind dem anderen seine vier Ehen, gekrönt seit einigen Monaten durch eine fünfte.

These are the sexual-assault allegations against Bill Clinton. By Eliza Relman,
Business Insider, 4 June 2018

Mit Bill Clinton verfestigt sich die Elitenherrschaft in den USA; denn irgendwie müssen die Republikaner ja mitregieren, um das republikanische Erbe Ronald Reagans (1981 - 1989) zu retten. Der hatte den bis dahin schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten, den Demokraten Jimmy "Peanut Brain" Carter (1977 - 1981) abgelöst, dem wir den Iran der Mollahs verdanken, nachzulesen im Artikel Iran. Die Rolle der US-Regierung beim Sturz des Schah. Ronald Reagan machte America Great Again, man denke an seine Berliner Rede, vom 12. Juni 1987: "Mr. Gorbatschow tear down this wall!"

Vom Erdnußbauern Jimmy Carter hört man 25 Jahre nach Ende seiner Amtszeit, die internationale Staatengemeinschaft möge die Hamas anerkennen und keinesfalls die Hilfe für die Palästinenser beenden: "Give Hamas a chance". Was solches für Israel bedeutet, kann man sich ausrechnen.

Die Herrschaft der Eliten beider Parteien wird vom auf Bill Clinton folgenden US-Präsidenten George W. Bush (2001 - 2009) nicht zurückgefahren; denn das ist durch Verfilzung der Interessen nicht mehr möglich. Die Neo-Cons, einst und traditionell auf Seiten der Demokraten, inzwischen durchweg Lobbyisten der amerikanischen Rüstungsindustrie, setzen sich hinweg über alle Parteigrenzen, sie sind gemeinsam mit den anderen amerikanischen Großkonzernen bipartisan, und das sind sie bis zum aktuell schlechtesten aller US-Präsidenten Barack Obama (2009 - 2017).

Es mag die Mehrheit haben, wer will, ob Demokraten oder Republikaner, das ändert nichts an der Herrschaft derselben Eliten. In den Staaten der westlichen Welt, vor allem in der alten EU, verläuft beispielsweise in Deutschland seit der Kanzlerschaft Angela Merkels über die einst ideologischen Parteigrenzen zwischen dem bürgerlichen, vertreten durch CDU/CSU und FDP, und dem linken Lager, vertreten durch SPD, Grüne und Linke, hinweg, die Politik der Globalisierung, voran getrieben von den überparteilichen amerikanischen und den eben solchen EU-Eliten. Eine Opposition gegen un- bis asoziale Politik der Wirtschaft, eine irgendwie geartete Kontrolle des europäischen Finanzsektors geht gegen Null. Unternehmen und Banken aber können und wollen sich nicht selbst kontrollieren.

Während europäische Großkonzerne ungeahnte Möglichkeiten wittern, muß bei den angeblichen Vertretern der Mittel- und der Unterschicht mit Propaganda und mit Schmiergeld für ihre Vertreter nachgeholfen werden. Dafür sorgt heuer vor allem George Soros mit seinen Open Society Foundations. Kumquat Consult stellt im Auftrag dessen in der EU-Hauptstadt Brüssel ansässigen Open Society European Policy Institute Listen von, "verläßlichen Verbündeten", das heißt, von korrumpierbaren Abgeordneten des Europaparlamentes (2014 - 2019) zusammen.

Reliable allies in the European Parliament (2014 – 2019).
Kumquat Consult for the Open Society European Policy Institute

Wenn der Soziologe und "Elitenforscher" Michael Hartmann in seinem neuen Buch Die Abgehobenen - Wie die Eliten die Demokratie gefährden als Beispiel für Verantwortungslosigkeit den Siemens-Konzern nennt, der 2017 beschließt, "etwa 3500 Arbeitsplätze abzubauen und dafür drei Werke in Thüringen und Sachsen zu verkaufen und zu schließen. Eines davon stehe in Görlitz, wo die AfD bei der letzten Bundeswahl ein Direktmandat holte," beweist er, daß er von Wirtschaft nicht viel versteht:

Warum die Eliten abheben und wie sie die Demokratie gefährden.
Interview mit Michael Hartmann, von Thilo Gräser, Sputnik, 29. September 2018

Den von ihm so genannten "Reichen und Superreichen" spricht er auf Grund ihrer weiten Entfernung "von der breiten Bevölkerung" ab, "deren Probleme zu erkennen und die Folgen ihrer Entscheidungen zu verstehen."

Welch eine Arroganz dieses Soziologen! Welche Fehleinschätzung der intellektuellen Fähigkeiten anderer Menschen! Selbst deutsche Journalisten, nicht zu reden von der Bundeskanzlerin, erkennen diese Probleme, verstehen die Folgen.

Die so vom Emeritus der TU Darmstadt Michael Hartmann abqualifizierten Kreise haben bei der herrschenden Gesetzeslage in unseren Staaten auf Gedeih und Verderb keine andere Wahl als so zu handeln wie der gescholtene Siemens-Konzern: Entweder weitere Rationalisierung zur Gewinnmaximierung oder Untergang!

Und was den derzeit reichsten Bundesbürger Dieter Schwarz angeht, den der russische Sputnik auf Grundlage eines Artikels der WELT vorführt und behauptet, man wisse nichts über die Höhe des Gesamtwertes seiner Unternehmen Lidl und Kaufland: Einfach mal Forbes aufrufen und nachlesen: Der 46. reichste Mann der Welt Dieter Schwarz besitzt $ 15,8 Milliarden Vermögen, das Einkommen der Schwarz-Gruppe, bestehend aus Lidl und Kaufland, überschreitet  $ 100 Milliarden.

"Die Schwarz-Gruppe gehört einer Stiftung, technisch gesehen, mit beschränkter Haftung, aber Dieter hat volle Kontrolle und ist der eigentliche Besitzer."

Schwarz Group is owned by a foundation, technically a limited liability company, but Dieter maintains full control and is the effective owner.

Diese Konstruktion der Stiftung ist in Deutschland also gesetzlich möglich. Wo ist die Politik der Bundesregierung, das zu ändern? Diese ist es, die immer mehr Menschen aus der Mittelschicht in die Unterschicht abgleiten läßt, es gibt auch keine SPD mehr, die ihre Anhänger und Wähler mobilisiert gegen die Zerstörung unserer Gesellschaft. Streik der Gewerkschaften war gestern, von den Piloten einmal abgesehen, heute dienen die Gewerkschaften der Oberschicht, veranstalten Refugee Welcome Treffen und stellen der Antifa Räume zur Verfügung, gegen die aufmüpfige Mittelschicht zu agitieren, die sich ihre Abschaffung nicht länger gefallen lassen will.

Zur besseren Mobilisierung der Antifa werden bestens gepflegte Antifa-Seiten, Facebook und Twitter Accounts eingerichtet. Antifa Zeckenbiss ist inzwischen die offizielle Nachrichtenagentur und gleichzeitig neben Steffen Seibert Sprecher der Bundesregierung. Von dort, und nicht vom Verfassungsschutz, bezieht die Bundesregierung ihre Information über Hetzjagden, Menschenjagden in Chemnitz. Mehr dazu im Artikel Adolf Hitler in Chemnitz!

Die Distanz zwischen der Oberschicht und der Unterschicht, einstens zusammengehalten durch die Mittelschicht, wird immer größer. Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr von unten zur Mitte, von der Mitte nach oben. Ergebnis: No Society. No Society. La fin de la classe moyenne occidentale. "No Society - Das Ende der westlichen Mittelklasse", nennt Christophe Guilluy sein neues Buch; es erscheint bei Flammarion, am 3. Oktober 2018.

Die aus der Mittelschicht abgestiegenen und diejenigen, denen klar ist, daß viele andere, vielleicht demnächst auch sie Absteiger sind, tun sich in den jeweiligen Staaten der EU zusammen und bilden sogenannte Populistenparteien. Kluge Leute der Mittelschicht haben begriffen, daß das gemacht werden muß, Weil nämlich die Fortführung dieser Globalisierung, die Aufhebung aller Grenzen, jeder individuellen und staatlichen Identität, jeder Menschlichkeit und jeden Maßes, unweigerlich in die Zerstörung aller führt.

Von der Oberschicht sollte niemand verlangen, entgegen ihrem wirtschaftlichen Interesse zu handeln, etwa die oben genannten Siemens-Werke nicht zu schließen, die 3 500 Siemens-Beschäftigten nicht zu entlassen.

Den Kern der Populistenparteien in Europa bilden nicht hungernde Menschen der Unterschicht, die haben noch nie eine Bewegung organisieren können, man frage Wladimir Iljitsch Lenin, sondern diese Parteien rekrutieren sich aus der zunehmend marginalisierten und zerstörten Mittelschicht. CDU/CSU, FDP und Grüne werden von der Oberschicht sowie von Mittelschichtlern gewählt, denen kein Abstieg droht, die ihn nicht kommen sehen, oder die ihn nicht wahrhaben wollen. Die immer mehr verarmende Unterschicht wählt CDU/CSU/SPD/Linke oder geht in großer Mehrheit nicht mehr zur Wahl.

"Etwa jeder dritte Bundesbürger, 30,4 Prozent, ist 'populistisch eingestellt', so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Das sind knapp vier Prozent mehr als im sogenannten Populismusbarometer des Vorjahres. ... Ist der Populismus in Deutschland eine vorübergehende Erscheinung oder Ausdruck grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen? Ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt eine Untersuchung: Populistische Einstellungen nehmen zu - vor allem in der politischen Mitte. ..." q.e.d.

"Etwa jeder dritte Bundesbürger, 30,4 Prozent, ist 'populistisch eingestellt',
Bertelsmann Studie: Jeder Dritte vertritt populistische Meinungen.
Hannoversche Allgemeine, 1. Oktober 2018

Daran sieht man, daß im Verhältnis zum Vorjahr mindestens vier weitere Prozent der Mittelschicht zerstört, ihre ehemaligen Angehörigen in die Unterschicht abgedriftet sind, wahrscheinlich mehr; denn diejenigen, die sich Illusionen machen, sterben nicht aus.

Die Interpretation der Ergebnisse ist auf dem Niveau, das man von Bertelsmann-Studien kennt, der zu Folge "ist Populismus eine 'dünne Ideologie'. Sie teile die Gesellschaft auf der einen Seite in das Volk und auf der anderen in die politischen Eliten, das sogenannte Establishment, ein. Dazu gehörten Politiker, Wirtschaftsbosse oder auch Journalisten."

DEUTSCHLAND STUDIE MIT SCHWÄCHEN. „Populismus ist ein sehr schwammiger Begriff“.
Von Kaja Klapsa. Mit sehr lesenswerten Kommentaren! WELT, 1. Oktober 2018

Von den deutschen und anderen europäischen Journalisten, die sich im Auftrag ihrer Medien und deren Besitzer, vom Staat und aus der Oberschicht, über die Populistenparteien aufregen, gehören mindestens die Hälfte nicht mehr der Mittelschicht, sondern längst der Unterschicht an. Denen schmiert die Bertelsmann-Studie Honig ums Maul, sie würden von den Populisten zu den "politischen Eliten" gezählt.

Nein, Ihr Lieben, dazu werdet Ihr weder von der Ober-, noch der Unterschicht und erst recht nicht von den Populistenparteien gezählt! Oder warum heißt Ihr bei letzteren Lügenpresse?

Soziale Marktwirtschaft in den USA?

In den USA sind die Anhänger des Donald Trump in der Partei der Republikaner diese Populistenpartei. Der Protest der Mittelschicht ist zum ersten Mal in der mächtigsten Regierung der Welt angekommen.

Die Demokraten und die Kreise um den Republikaner John McCain (pbuh) und einige seiner Sorte sind die Globalisierer. Diese instrumentalisieren das Volk für ihre Globalisierungszwecke. Niemand raspelt so gut Süßholz, wenn es um Afro- und Latein-Amerikaner sowie um andere Minderheiten geht, wie die Demokraten. Sie tun aber wenig für diese.

Mit ihrer Politik machen sie den Fast Buck, werden ihn noch eine Weile machen, dann aber geht ihnen die inzwischen völlig zerstörte Mittelschicht ab, aus der die kreativen Ideen kommen. Von oben und von unten kommen solche Ideen nicht. Die einen haben es nicht nötig, die anderen müssen um ihr Überleben kämpfen und haben keine Zeit für Ideen, Tand und Risiko.

Die Globalisierer schaffen nicht nur uns, sondern auch sich selbst ab. Die Folge der Globalisierung ist die Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und letztlich der Gesellschaft: No Society!

Das hat Donald Trump erkannt, und dafür, daß er sich daran macht, das zu ändern, wieder eine Mittelschicht aufzubauen, eine soziale Marktwirtschaft einzuführen, wird er von den Demokraten und den Globalisierern in der Partei der Republikaner gehaßt. Er zerstört ihr Machtmonopol.

Wenn man nur in das Gesicht der von Haß gegen Donald Trump zerfressenen demokratischen Senatorin Dianne Feinstein bei der Anhörung des Kandidaten für das Oberste Gericht der USA Brett Kanavaugh sieht, weiß man genug: Man blickt in den Abgrund, in dem wir alle versinken, wenn der Abschaffung der Mittelschicht nicht endlich Einhalt geboten wird.

Donald Trump drängt deshalb die Globalisierung zurück, will Protektionismus, wendet sich gegen Chinas exzessiven Export. Er schafft damit Arbeitsplätze. America First = Das amerikanische Volk zuerst! Und er gibt in seiner Rede vor der UNO den Rat: Jede Nation vertrete ihre eigenen Interessen!

Im Grunde ist es das alte Dilemma des Kapitalismus, nur ist das nicht mit Sozialismus aufzuheben, wie mancher bis heute meint. Die Entmachtung der globalisierenden Oberschicht ist angesagt, des Deep State, des Staates im Staate, derjenigen, die jenseits aller Wählerentscheidung herrschen. Eine Rückkehr zur Sozialen Marktwirtschaft ist nötig. Davor haben die Eliten entsetzliche Angst. Sie erklären, das wäre eine Verschwörungstheorie, und selbstverständlich plappern die linken Medien bis hin zur deutschen Alpen-Prawda das nach.

The Deep State is Dying - Clif High. By Greg Hunter, Greg Hunter's USAWatchdog, March 5, 2017

Warum sind Trumps Umfragewerte nach einem Jahr besser als die von Macron?

"[Donald] Trump spricht zu Wählern, die ein Kontinuum bilden, das der alten Mittelschicht. Sie ist eine Wählergruppe, die deutlich Forderungen stellt - die meisten rufen auf zur Schaffung von Arbeitsplätzen, aber sie wollen auch die Bewahrung ihres gesellschaftlichen und kulturellen Modells. [Emmanuel] Macrons Problem ist andererseits, daß seine Wählerschaft aus unterschiedlichen Elementen besteht, die nur schwer zusammenzuhalten sind."

Diejenigen, die den Anhänger der Globalisierung Emmanuel Macron gewählt haben, stammen aus der Oberschicht, der Mittelschicht, der ehemaligen Mittelschicht und vielen Menschen, die sich Illusionen über ihn und die von ihm zu erwartende Politik gemacht haben. Nicht vergessen bitte: Er hat ALSTOM sehr trickreich und hart an der Grenze zum Betrug, an die amerikanische General Electric verhökert.

Update, vom 8. Oktober 2018

Terra Nova veröffentlicht einen 200 Seiten langen Bericht über den "Macronisten". Er ist männlich (68%), besitzt einen akademischen Abschluß als Hochschullehrer (81%), ist als leitender Angestellter im Privatunternehmen beschäftigt (72%) und lebt in einer Großstadt, schreibt Mathilde Siraud, im Figaro, vom 8. Oktober 2018. Überschrift: Le militant LaREM [La République en Marche] est un homme surdiplomé, aisé, urbain et proeuropéen. "Das Mitglied der [Partei des Emmanuel Macron] LaREM ist ein überqualifizierter, wohlhabender, städtischer und pro-europäischer Mann."

52% sind wohlhabend, 40% verfügen für ihre Familie über 3 000 bis 6 000 Euro / Monat. Sie sind "für Wirtschaftsliberalismus, und sie sind entschlossen pro-europäisch". Pro-europäisch ist in solchen Berichten und Artikeln immer gleich Befürworter der EU. Selbstverständlich ist der "Macronist" für die Globalisierung in Politik und Wirtschaft.

Man sieht die Grenzen dieser Bewegung. Wenn alle diejenigen ehemaligen Wähler des Parti Socialiste, die nur aus Enttäuschung über die Präsidentschaft des Sozialisten François Hollande Emmanuel Macron gewählt haben, wieder zur Vernunft kommen, ist Schluß mit LaREM.

"Bericht. Die Republik auf dem Marsch: Anatomie einer Bewegung"
Rapport. La République En Marche : anatomie d'un mouvement
Par Bruno Cautrès, Thierry Pech, Marc Lazar, Thomas Vitiello, Terra Nova, le 08/10/2018

Die Stiftung Terra Nova ist am 26. Februar 2008 von hohen Beamten, ehemaligen sozialistischen Regierungsmitgliedern, Medienschaffenden, interessierten Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern sowie Vertretern demokratisch nicht legitimierter NROs gegründet worden; sie ist ein mit überdimensioniertem Verwaltungsapparat und Hunderten von internationalen Namen aufgeblasenes Gebilde à la française von Präsidenten, Büro- und Direktionsmitgliedern, Verwaltern, Beisitzern und Beratern. Selbstverständlich arbeitet sie eng mit George Soros zusammen. Mehr zu dieser Stiftung in den Artikeln, vom 7. Juli 2012, Frankreich Warum daraus nichts wird, und vom 13. Dezember 2013, Frankreich. Abschaffung der Nation.
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Aus Kreisen, die Emmanuel Macron in die Präsidentschaft gebracht haben, und von deren Sprachrohren aus den französischen Medien wird Donald Trump gehaßt, wie er von den amerikanischen Medien und ihren deutschen Nachplapperern gehaßt wird.

Mehr braucht man zur Kampagne gegen den von Donald Trump benannten Kandidaten zum Amt des Obersten Richters der USA nicht zu wissen. Die Demokraten bedienen sich der widerlichsten Mittel, so wird der Fürsprecher für Brett Kavanaugh im Justiz-Ausschuß des Senats, der republikanische Senator Lindsey Graham, der Homosexualität bezichtigt, von denselben Medien, die sich bei dem kleinsten Witz über 'nen Schwulen nicht einkriegen über "homophobia".

Man bekommt einen Eindruck davon, daß die Demokraten zu allem fähig sind, die Herrschaft der Eliten zu wahren, der von Josef Joffe in die Diskussion gebrachte Plan M zur Beseitigung des Präsidenten Donald Trump liegt sicherlich auch noch bereit. Lindsey Graham wird als Schwuler denunziert, der er sein mag, oder auch nicht. Nie, niemals hat man davon etwas gelesen, als Lindsey Graham His Masters Voice folgte, dem verstorbenen John McCain.

"Linke bedient sich der Homophobie, Lindsey Graham anzugreifen. 'Heimlicher homosexueller Idiot'"
Left Turns to Homophobia to Attack Lindsey Graham: ‘Closeted Idiot’.
By Justin Caruso, Breitbart News, 29 September 2018

"Dossier Kavanaugh: Die absolute kriminelle Schamlosigkeit der amerikanischen Linken"
Dossier Kavanaugh: l’indécence criminelle absolue de la gauche américaine.
Par Guy Millière, Dreuz.info, 29 septembre 2018

Schulklassen in den USA geben, gelesen und autorisiert von der Schulleitung, mit vielen Fotos bestückte Jahrbücher heraus, in denen das Schul- und Freizeitleben der jeweiligen Klasse dokumentiert wird. Die Jahrbücher der Klasse von "Chrissy", wie sie dort genannt wird, Dr. Christine Blasey Ford, Anklägerin des Brett Kavanaugh, sie im Juli 1982 zu vergewaltigen versucht zu haben, wurden SCRIBE genannt.  Interessant sind die Jahrbücher SCRIBE 82, 83, 84. Die Themen darin sind "zügelloses Saufen & Waffen, Promiskuität, Rassismus und sexuelle Räuber-Beute-Beziehungen" der Klassen von 1982 bis 1984.

Kavanaugh Accusers’ Official High School Yearbooks Detail Sex, Drunkenness & Racism,
Ammoland Inc, September 21, 2018 by Tred Law

Der Journalist Patrick Buchanan bringt es auf den Punkt: "Das Lynchen von Kavanaugh ist die Kostümprobe für das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump."

Kavanaugh Lynching Is Dress Rehearsal for Trump Impeachment. By Patrick Buchanan
Newsmax, 28 September 2018

Und immer stößt man auf George Soros. Bitte "David Brock" googlen, der "Brett Kavanaugh während seiner Jahre als republikanischer Agent kannte": "Wir waren Teil eines geschlossenen Kreises von zynischen rechtsextremen Agenten, die aufgebaut wurden für viel größere Sachen ..."

Der Autor David Brock ist "Gründer der Mediengruppe Media Matters for America und politischer Aktivist der Demokraten. ... Brock ist homosexuell, was er 1997 öffentlich bekannt machte. Sein Coming-out trug mit zu seinem parallel laufenden Wechsel der politischen Seite bei," weiß Wikipedia.

Media Matters for America  wird von George Soros finanziert, wie alle "Matter"-Gruppen.

Media Matters for America (MMFA). Discover the Networks

"Rechts- und Regelbruch, Gewalt und Unterbrechungen der öffentlichen Anhörungen störten schon. Der Senat hat die Fortsetzung dieses Zirkus' gestattet und dabei eine zügige Abstimmung zur Bestätigung des Richters Kavanaugh verzögert," erklärt Tom Fitton, Präsident von Juridical Watch.

Weekly Update: No ‘Credible Allegations’ Against Kavanaugh. By Tom Fitton,
Juridical Watch, September 28, 2018

Wer den vor sich hin mümmelnden 85-jährigen Senator der Republikaner Chuck Grassley sah, der die Anhörung, vom 28. September 2018, leitete, kann Tom Fitton nur recht geben. Seit 1981 ist er Senator, das ist ein Jahr vor dem von Dr. Christine Blasey Ford angeblich erduldeten sexuellen Angriff. Sein Auftritt läßt zweifen, ob er überhaupt versteht, worum es geht.

"Senator Grassleys tolpatschiges Verhalten bei der Kavanaugh-Anhörung zeigt die Notwendigkeit zeitlicher Begrenzungen [für Ämter in Regierung und Kongreß]"
Senator Grassley’s bumbling behavior at the Kavanaugh hearing shows a need for term limits.
By Cale Guthrey Weissman, Fast Company, September 27, 2018

"Chuck Grassleys Abwicklung der Ford-Anhörung ist eine fortwährende Katastrophe"
Chuck Grassley’s Handling of the Ford Hearing Is an Ongoing Disaster. By Ed Kilgore,
Daily Intelligencer, September 27, 2018

Mit der Kampagne gegen Brett Kavanaugh wird das Recht offen gebrochen, es wird nichts mehr beschönigt, Moral, Rücksichtnahme und Menschlichkeit zählen in Verhandlungen mit dem politischen Gegner nicht mehr, die Masken fallen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Demokraten führen die USA in eine Despotie, oder die Demokraten werden daran von den amerikanischen Wählern gehindert. Die Zwischenwahlen, vom 6. November 2018, werden es zeigen.

[Der ehemalige amerikanische Staatsanwalt] "Joe diGenova: Kavanaugh Inquisition ist unsere Zukunft, wenn die Demokraten an der Macht sind"
Joe diGenova: Kavanaugh Inquisition Is Our Future with Democrats in Power
By Robert Kraychik, Breitbart News, 28 September 2018

Zwei Updates, vom 3. Oktober 2018

Die Zukunft hat schon begonnen

Das ist keine Zukunft, sondern es ist die Gegenwart: Die Demokraten geben keine Ruhe, und so findet sich ein heute noch von einer "schockierenden Zeremonie" entsetzter Tad Low, der dem netten alten Herrn Chuck Grassley eine liebe Email schickt mit Sätzen wie: I can’t say for certain that Judge Kavanaugh was present in the frat house during the event but he was still in Yale during the time period. "Ich kann nicht sicher sagen, daß Richter Kavanaugh während des Ereignisses in dem Verbindungshaus war, aber er war in dem Zeitraum noch in Yale." Wann? Im Studienjahr 1987/88.

Was war los? Geil! Eine Prostituierte praktizierte Sex vor feixenden Bundesbrüdern! Oh my

Tad Low kennt einen, der auch da war, mit Namen. Und weil unter Herrschaft der Demokraten der Beschuldigte seine Unschuld nachzuweisen hat, gibt Tad dem Opa Chuck auch gleich eine Anweisung, wie zu verfahren ist: "Da wir wissen, daß Richter Kavanaugh persönliche Kalender aus seiner Vergangenheit sorgfältig aufbewahrt, dürfte es nicht allzu schwierig sein festzustellen,  ob er bei diesem Ereignis anwesend war."

Am 29. und 30. September wendet sich Tad Low auch an das FBI und gibt Ratschläge, his investigative advice, wie zu verfahren ist, aber das FBI antwortet nicht.

"Bitte, lassen Sie mich wissen, ob Sie, Ihr Büro oder das Komitee interessiert sind, mehr zu hören," bietet Tad Low [low = niedrig, gering] dem Vorsitzenden des Senats-Justiz-Ausschusses an.

Chairman Grassley responds. Absage an die niederen Absichten!

Aber auch die Unterstützer der Republikaner ruhen nicht. Die möglicherweise falschen Aussagen unter Eid der Dr. Christine Blasey Ford kann man auf Twitter finden:

Der Senats-Ausschuß erhält, am 2. Oktober 2018, eine eidesstattliche Erklärung:

"Eilmeldung: Fox's @johnrobertsFox bekommt einen Brief eines ehemaligen intimen Freundes, der aussagt: war sechs Jahre mit ihr zusammen, niemals von Sex-Angriff berichtet, Ford trainierte Freundin, einen Lügendetektor zu bestehen, flog häufig, ohne die geringste Furcht vorm Fliegen auszudrücken, oder enge Räume, begrenzte Ausgänge. Will nicht 'hineingezogen' werden."

Christine Ford’s Polygraph Testimony Is Contested: VIDEO. By Jessica McBride,
heavy.com, October 3, 2018

Derweil fordert Ausschuß-Vorsitzender Chuck Grassley in einem Brief endlich belastbare Beweise von den Anwälten der Dr. Christine Blasey Ford, die ihre Anschuldigungen belegen soll. Bislang gilt die tränenreiche Auskunft derjenigen, die sich nicht scheut, die Existenz eines unbescholtenen Mannes und seiner Familie zu ruinieren. Die Republikaner im Justiz-Ausschuß haben bislang alle Indizien verschlafen, die gegen die Behauptungen des bei den Demokraten eingeschriebenen Parteimitgliedes Dr. Christine Blasey Ford sprechen, bis hin zu ihrer Teilnahme, in der kalifornischen Provinz, am Women's March gegen Donald Trump, im Januar 2017. Hier der Frauenmarsch in Washington:

Der Frauenmarsch gegen Donald Trump organisiert von einer Hamas-Schwester. 22. Januar 2017

Wann schreibt Thilo Sarrazin das Buch "Die USA schaffen sich ab"?

"Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eig'ne Herz zurück!"

"Umfrage: Mitten in der Schlacht um die Kavanaugh-Bestätigung verdunstet die Begeisterung
für die Demokraten"
Poll: Amid Kavanaugh Confirmation Battle, Democratic Enthusiasm Edge Evaporates,
By Domenico Montanaro, npr, October 3, 2018

NPR/PBS NewsHour/Marist Poll Results October 2018

Larger Share Of Republicans Now Say The November Elections Are ‘Very Important’
"Ein größerer Anteil von Republikanern sagt jetzt, daß die November-Wahlen ’sehr wichtig‘ sind":
68%, im Juli 2018, und 80%, im Oktober 2018.

Bei den Demokraten halten die Frauen die November-Wahlen jetzt für weniger wichtig, von Juli 2018 bis Oktober 2018 gesunken von 81% auf 79%, während der Anteil der Männer von 73% auf 88% gestiegen ist.

Man sieht allein schon daran, daß es bei der Anti-Kavanaugh-Kampagne nicht um die Rechte von Frauen ging, sondern um den Sturz von Donald Trump. Die männlichen Demokraten haben dazu die #metoo- und sonstigen neo-Feministen-Bewegungen benutzt. Jetzt sehen sie, daß es nur über Wahlen geht, den verhaßten Donald Trump aus dem Amt zu entfernen.

Die Frauen aber scheinen das Spiel durchschaut zu haben, die Anhängerinnen der Republikaner in noch größerer Zahl: 71%, Juli 2018, zu 83%, Oktober 2018.

Zwei Updates, vom 4. Oktober 2018:

Eben schaue ich RT News, und was sehe ich? Beinharte Anklage gegen George Soros, der die Kampagne gegen Brett Kavanaugh finanziere über sein Center for Popular Democracy.

CPD derives the bulk of its funding from the billionaire philanthropist George Soros. Discover the Networks, last updated, October 4, 2018

Grassroots outrage? Soros-funded activists behind anti-Kavanaugh campaign
RT, 4 October 2018

Ana Maria Archila Confronts Senator Jeff Flake Ahead of Supreme Court Vote

Ana Maria Archila, Co-Executive Director. Staff. The Center for Popular Democracy (CPD)

Ein deutscher Freund, der seit vielen Jahren in den USA lebt, schreibt mir:

Kritik an meinem Artikel über Brett Kavanaugh, 4. Oktober 2018

Zwei Updates, vom 6. Oktober 2018

Brett Kavanaugh Confirmed, Possibly Most Conservative Supreme Court Since 1934
By Ken Klukowski, Breitbart News, 6 October 2018

Brett Kavanaugh Sworn In As Newest Supreme Court Justice
By Brian Naylor, npr, October 6, 2018 7:00 AM ET

Zwei Updates, vom 7. Oktober 2018

By Tim Gardner, USA TODAY, Oct 7, 2018

Wenn man meint, die Demokraten und ihre Truppen der von George Soros finanzierten Aktivisten kämen vielleicht zurück zu demokratischen Verhaltensweisen, zu denen das Eingeständnis ihrer Niederlage zählen würde, erfährt man Neues über ihre Taktik, mit unlauteren und/oder phantastischen Vorschlägen doch noch den Sieg durch die Hintertür zu erlangen.

Um den konservativen Richter Brett Kavanaugh im Obersten Gericht der USA zu neutralisieren und zu überstimmen, planen sie, das Gericht mit zwei Demokraten-freundlichen Richtern zu erweitern. Das werden sie wahr machen, sobald sie die Gelegenheit dazu bekommen, nach den Zwischenwahlen, aber spätestens nach den Präsidentschaftswahlen 2020, in denen sie Donald Trump aus dem Amt entfernen wollen.

Dems Latest Scheme: ‘Balance’ Supreme Court by Adding Two Liberal Judges