7. August 2025

Sulaiman Tadmory flüchtete aus der sicheren Türkei

Wenn ich ONE sehen will, einen ARD-Sender, den ich gern einschalte, liegt neben den drei Zahlen, die ich dafür eintippen muß, die Tagesschau24. Ich vertippe mich heute und stoße auf ein Interview mit Sulaiman Tadmory, der 2014 von Syrien angeblich nach Deutschland geflüchtet ist. Er ist inzwischen auch deutscher Staatsbürger, spricht sehr gut Deutsch und lobt Angela Merkel, daß sie die syrischen Flüchtlinge aufgenommen hat: "Wir faffen daf!"

"Der deutsch-syrische Journalist fragt sich in einer neuen ARD-Reportage: 'Ist es Zeit zu gehen?'“

"Sulaiman Tadmory floh vor zehn Jahren vor dem syrischen Bürgerkrieg nach Deutschland," schreibt,  in einem herzzerreißenden Artikel, am 7. August 2025, der Focus, der sich nicht wundern wird, daß man ihn zur Lügenpresse zählt. Ihr Held ist Journalist beim roten NDR, seine Mutter Samira lebt inzwischen ebenfalls in Deutschland. Ich will mich genauer informieren und klicke auf seine Website Sulaiman Tadmory, "Sulaiman Tadmory · Vita · Film & Fernsehen · Doku. Sulaiman Tadmory Journalist und Filmemacher ...". Die Website ist außer Betrieb.

Als nächsten Link probiere ich die Hamburg Media School

Köpfe

Sulaiman Tadmory
*1988, Syrien

Arbeitete während der Schule als Steinmetz, Koch, Verkäufer und Maler, absolvierte im Libanon eine Ausbildung im Bereich Marketing und Film. Drehte und fotografierte während der zweijährigen Belagerung von Homs umfangreiches dokumentarisches Material. 2014 gelang ihm die Flucht in die Türkei, seit 2015 lebt er in Deutschland.

Aha! Aus der sicheren Türkei flüchtet Sulaiman Tadmory nach Deutschland.


Die Kronen Zeitung berichtet von gefälschten syrischen Reisepässen, vor denen die EU-Grenzschutzbehörde Frontex warne. Fabrice Leggeri, "der Frontex-Chef, warnte auch vor der Rückkehr nationaler Grenzen, sollte die Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen EU-Staaten nicht gelingen: 'Das Risiko steigt täglich. Wir sehen immer mehr Polizeikontrollen entlang der inneren Grenzen'."

Märtyrer für den Islam, im behelfsmäßigen Grab

Derweil finden deutsche Zöllner einen ganzen Karton voller 
syrischer Reisepässe, und die weltweite Kampagne mit dem am Strand von Bodrum ertrunken aufgefundenen Aylan Kurdi tobt durchs soziale Netzwerk. Die Frage
, ob man das Foto des Kindes zeigen oder nicht zeigen sollte, lenkt ab von der Tatsache, daß die Familie seit drei Jahren in der sicheren Türkei lebt. Dann kommt die Mär hinzu, der Vater hätte sich in Deutschland seine Zähne behandeln lassen wollen, Video Migration Crisis (2:21') von Sky News [nicht mehr] anbei. Seine Verwandten in Vancouver, Kanada, hätten vergeblich eine Aufenthaltsgenehmigung für die Familie beantragt. Der Untertitel lautet: "Three year old Aylan Kurdi was fleeing Syria with his family on a small boat to the Greek Island of Kos ..."

Wenn Sie das sich fragen, Herr Tadmory, ob es Zeit ist zu gehen, zeigen Sie, daß es uns nicht anzugehen hat, wie Sie sich entscheiden. Wenn Sie mich fragen: Ja, es ist Zeit! Mir ist aber bewußt, daß die Meinung von Deutschen, die "schon länger hier leben", eh nicht zählt. "Nun sind Sie halt da!"