24. Oktober 2012

We'll meet again - Done!

Liebe Freunde!

Eben verkündet meine Herrin, daß sie für zwei Wochen verreist. Mir hat sie bis jetzt nichts davon gesagt, weil sie mich nicht mitnimmt. Sie fürchtet jedes Mal, daß ich dann quengele.

Hilfäää, sie ist wieder da!


Blök!
Euer Schaf
Faktotum im Pferch

22. Oktober 2012

Frankreich. Ehe und Kinder für alle!


Staatspräsident François Hollande und Premierminister Jean-Marc Ayrault, ob in der Sommerfrische oder auf der Geisterbahn, haben nichts zu kommerauschen. Die Staatskassen sind leer, die Schulden, obgleich seit Jahren durch Nichteinbeziehung der Verbindlichkeiten des Staates für Pensionen und Renten um ca. eine Billion Euro runtergerechnet, wie Kommentator pascal auf der Page libérale am 1. Juli 2005, 10h42min berichtet, haben Italien- und Spanien-Niveau. Das wird von deutschen und französischen Politikern und Medien gern verschwiegen, weil sonst die desolate Lage der EU auch dem letzten Opa in der Provinz nicht zu verheimlichen wäre. Die mit Ausgaben verbundenen Wahlversprechen können nicht realisiert werden, was vor den Wahlen schon jeder weiß, die PS-Wähler eingeschlossen, und so gibt's das, was im Sozialismus (pbuh) Handwerkelei genannt wird.

19. Oktober 2012

Iran. Unterwerfung der Welt unter den Islam

Mit gebührender Aufmerksamkeit für den islamischen Gehalt der Iranischen Revolution, bietet die Verfassung die nötige Grundlage zur Sicherung der Fortführung der Revolution zu Hause und im Ausland. Insbesondere bei der Entwicklung internationaler Beziehungen wird die Verfassung zusammen mit anderen Volksbewegungen bestrebt sein, den Weg zu bereiten für die Bildung einer einzigen Weltgemeinschaft (im Einklang mit der Koransure "Siehe, diese eure Gemeinschaft ist eine einige Gemeinschaft, und ich bin euer Herr; so dienet mir" [2:92]), und die Fortsetzung des Kampfes zur Befreiung aller entrechteten und unterdrückten Völker der Welt sicherzustellen.

Preamble to the 1979 Iranian Constitution. Vorwort zur Verfassung des Iran von 1979.
Ergänzt am 28. Juli 1989 [Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902 - 3. Juni 1989)]

18. Oktober 2012

Al Qaida definieren

Die Anstrengungen der Obama-Regierung, der Bedrohung durch die al Qaida sowie der erweiterten Bewegung des Glaubenskrieges zu begegnen, sind ein Streitpunkt im US-Präsidentschaftswahlkampf gewesen. Politische Rhetorik ist auf beiden Seiten reichlich vorhanden; Regierungsbeamte machen geltend, al Qaida sei schwer beschädigt worden, während einige Regierungskritiker behaupten, die Gruppe sei stärker denn je. Wie es meist mit politischer Rhetorik ist, bergen beide Behauptungen ein Element der Wahrheit, aber diese hängt zum größten Teil davon ab, wie al Qaida und Glaubenskrieg definiert werden. Unglücklicherweise neigen Politiker und Medien dazu, al Qaida vage und unzutreffend zu definieren.

Bitte hier weiterlesen: Defining al Qaeda.
By Scott Stewart, Stratfor Global Intelligence, October 18, 2012

Siehe dazu auch: Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982  und Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, die islamische Internationale

In memoriam Wolfgang Menge (10.4.1924 bis 17.10.2012)

Hallo, Nachbarn! Mit Adrian und Alexander


Das ist eine umwerfend gute Rundfunksendung von Wolfgang Menge, im Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Die höre ich ab Mitte der 50er Jahre möglichst leise, mit Ohr am Lauti, weil sie erst um 23:30 Uhr beginnt und bis Mitternacht dauert, und ich das nicht hören darf, weil noch viel zu jung.

15. Oktober 2012

Frankreich. Valérie Trierweiler in der Sommerfrische

Foto : Bertrand Langlois / AFP

Staatspräsident François Hollande wird von radikalen Muslimen in Mali mit dem Tode bedroht. Mali : les islamistes menacent Hollande, schreibt Tanguy Berthemet am 14. Oktober, und man liest es heute in der Papierausgabe des Figaro. "Sein Leben ist in Gefahr, das muß er wissen." Dabei hat er schon vor Antritt seiner ersten Afrikareise erklärt, daß Frankreich in Mali nicht stellvertretend für die afrikanischen Staaten militärisch eingreifen werde: François Hollande exclut une intervention au Mali.

13. Oktober 2012

Moshe Zuckermann. Verquere Debatten



Es beginnt damit, daß Israel bereits aus der Überschrift zum Artikel verschwindet, zack! schon eliminiert, und auch die aufgeführten Bücher des Moshe Zuckermann befassen sich mit dem Paar Juden - Deutsche, sozusagen mit Äpfeln in Beziehung zu Birnenplantagen. Eine verquere Debatte kommt selten allein, der Autor fährt fort, und er beginnt eine sich durch den gesamten Beitrag ziehende ahistorische Erzählung von dem nichtjüdischen Kollektiv der Palästinenser.

12. Oktober 2012

Frankreich. Regierung auf der Geisterbahn

Photo : Max Rosereau/PhotoPor/Voix du Nord

Nach seinem Wahlsieg, im Mai 2012, kürt Staatspräsident François Hollande nicht die Erste Sekretärin des Parti Socialiste und Bürgermeisterin von Lille Martine Aubry, sondern den bisherigen Fraktionsvorsitzenden des Parti Socialiste und Bürgermeister von Nantes Jean-Marc Ayrault zum Regierungschef in der Hoffnung, daß wenigstens er Entscheidungen treffe. Außerdem fällt seine Wahl auf ihn, weil der ehemalige Studienrat in seinem lange zurückliegenden früheren Leben in Nantes Germanstik studiert hat und sein Studium vor 40 Jahren mit dem Lizenziat abschloß. Der Berufspolitiker spricht also Deutsch, was nicht schaden kann in der Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung. Es signalisiert, daß sich nicht auch noch die Regierungsmitglieder wie der Staatspräsident gebärden sollen, der in der Wahlkampfdebatte mit Nicolas Sarkozy seinen Haß auf Deutschland und die Deutschen ausbreitet.

9. Oktober 2012

Der fundamentalistische Islam in den Gefängnissen Frankreichs


Photo : Georges Merillon / Le Figaro Magazine

Dem Figaro liegt ein vertraulicher Bericht der nationalen Gefängnisverwaltung vor über die Verbreitung des islamischen Fundamentalismus in den Gefängnissen Frankreichs; demnach geben 442 Häftlinge zu größter Sorge Anlaß. In der Artikelüberschrift werden sie auf 400 reduziert, immerhin auf zehn Prozent weniger als im Text. Christophe Cornevin und Jean-Marc Leclerc nennen sie bereits im zweiten Satz ihres Artikels "Islamisten", auf daß ab sofort jeder wisse, daß es nicht um den Islam geht, sondern um seine Perversion. 78 Inhaftierte sitzen ein wegen terroristischer Anschläge und sechs muslimische Verbrecher der logistischen Unterstützung von Terroranschlägen wegen.

Frankreich. Islam? Halb so schlimm! Fortsetzung


Ist es möglich, daß eine überregionale französische Zeitung wie der Figaro vollständig versagt in der Berichterstattung und Analyse der den Islam betreffenden Vorgänge in Frankreich? Ja, das ist nicht nur möglich, sondern es geschieht seit vielen Jahren jeden Tag.

Am 9. Oktober 2012 beginnt es damit schon auf der Seite Eins. Die Schlagzeile, la Une, lautet: Comment l'islamisme radical gangrène les prisons. Wie der radikale Islamismus die Gefängnisse vergiftet. Leitartikler Yves Thréard legt nach: Dire la vérité sur l'islamisme en prison. Die Wahrheit sagen über den Islamismus im Gefängnis. Die Schlagzeile kündet, daß der Figaro den "Islamismus" weiter differenziert. Es gibt demnach noch "radikalen Islamismus".

8. Oktober 2012

Frankreich. Islam? Halb so schlimm!


Jérémie Louis-Sidney, Jérémy Louis-Sidney, Jérémie Louis-Sydney, Jérémy Félix Louis-Sydney, die Medien Frankreichs interessiert's nicht sonderlich, wie genau der Terrorist heißt, den die Polizei am Samstag, den 6. Oktober 2012, bei einer Razzia erschießt, als der Islamkonvertit sie an der Wohnungstür empfängt, in dem er das Magazin seiner Smith&Wesson 357 Magnum entleert. Er stamme aus Martinique, weiß Le Parisien / Aujourd'hui, und obgleich das Geburtsdatum genannt wird, 24. Januar 1979, ist vom Geburtsort nicht die Rede. So meinen die Leser zunächst, er wäre ein Einwanderer. Mehr müssen sie nicht wissen, außer vielleicht noch, daß er polygam ist und als "Märtyrer" stirbt

5. Oktober 2012

Ullstein Buchverlage. Feierliche Umbenennung in Deutscher Verlag


Nun muß ich der Axel Springer AG Abbitte leisten; denn wie mir Alan Posener dankenswerterweise mitteilt, sind die Ullstein Buchverlage schon vor einigen Jahren verkauft worden. Das hat frau davon, daß sie weit weg wohnt!

Wer also schafft es, den angesehenen Namen Ullstein in den Dreck zu ziehen? Es sind die schwedische Bonnier Group und ihr seit 1. Juni 2012 aktiver Geschäftsbereich Bonnier Books New Markets. In deren Auftrag geht die Einladung der Ullstein Buchverlage an die lieben Kolleginnen und Kollegen nach Berlin, zum Ereignis am Freitag, den 26. Oktober 2012.

Pakistan. Schlueter's Flags - Affiliated Company



3. Oktober 2012

Wer brennt Galizien nieder?

Vorrede:
"Nach Einschätzung des russischen Geheimdienstchefs Alexander Bortnikow ist das Terrornetzwerk al-Qaida nicht nur für extremistische Gewalt verantwortlich – sondern auch für Waldbrände in Europa.
Mittlerweile riefen zahlreiche islamistische Websites zum "Wald-Dschihad" auf und gäben Tipps, wie und wo es am einfachsten sei, Feuer zu legen und dann zu verschwinden, sagte der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti."

ألمانيا. توحید و حق ولإسلا Deutschland

Zum Tag der deutschen Einheit sende ich allen Landsleuten die besten Wünsche!

اسلام آلمان را فتح می کند + تصاویر

Der Islam erobert Deutschland + Illustration

گودرون آیسنر
 فرنگستان  پرپینین

2. Oktober 2012

Alan Posener: Zivilgesellschaft und Zensur

Vorletzte Woche wandte sich ein Redakteur der „Jüdischen Allgemeinen“ an mich mit der Frage, ob ich für die nächste Ausgabe den Feuilleton-Aufmacher schreiben wollte. Das Thema, „anlässlich diverser Mohammedfilmchen und
–karikaturen“ sollte sein: „Blasphemie und die Frage, was Satire darf. Darf sie in multikulturellen Gesellschaften immer noch alles? Oder darf sie zwar, sollte aber tunlichst nicht alles tun, was sie kann oder darf?

Warum ist ein Titanic-Cover mit dem inkontinenten Papst kein Aufreger, Mohammedkarikaturen aber schon? Und, der eigentlich interessante Dreh: Was wäre mit Satiren, auch derben oder geschmacklosen, auf das Judentum? Würden diejenigen, die gegenüber wütenden Moslems die Meinungsfreiheit verteidigen, das in einem solchen Falle immer noch tun? Oder sind überhaupt Satiren und Parodien, die aufs Judentum zielen, notwendig antisemitisch?“ Ein interessantes Thema. Über das ich auch hier geschrieben habe.

1. Oktober 2012

USA. Der Volksmudschaheddin des Iran Rückkehr in Gnaden


Warum müssen die Journalisten der gängigen europäischen Medien immer lügen, verdrehen, auslassen, nahezu ausnahmslos? Im Figaro sind davon reichlich vertreten, vor allem, wenn es gilt, über Israel, den état hébreu, herzuziehen. Bislang hat die Iran- und Nahostkorrespondentin Delphine Minoui nicht zu ihnen gehört. Sie schildert zu Zeiten der Präsidentschaftswahl 2009, als der angebliche Gegner des iranischen Regimes Navid Kermani unbehelligt durch den Iran tingelt, in Einzelheiten, was den wirklichen Regimegegnern unter den einreisenden Korrespondenten widerfährt. Im Artikel Iran. Nachbetrachtungen zu den Präsidentschaftswahlen habe ich darüber berichtet.