15. September 2020

Coronavirus. Im Alters- und Pflegeheim Frankreich

Interview. "'Indem man die Alten schützen wollte, hat man ihnen mitunter geschadet'"
Marie de Hennezel: «En voulant protéger les personnes âgées, on leur a parfois nui»
Propos recueillis par Agnès Leclair, Le Figaro, 14 septembre 2020 [abonnés]

Die klinische Psychologin Marie de Hennezel, die auch als Medizinerin etwas versteht vom Menschen, hat schon früher gegen die von den Leitern der Alters- und Pflegeheime verfügten Maßnahmen angeschrieben. Sie bezeichnet das Wegsperren der alten Leute als "unmenschlich". Von ihr erscheint bei Plon, am 15. Oktober 2020: L’adieu interdit. "Der untersagte Abschied".

"Eine Anprangerung der Politik des strikten Wegsperrens alter Menschen zur Zeit des Covid-19. Der Psychologin nach hat sie einen Anstieg der Verweigerung des Todes in der Gesellschaft zur Folge gehabt, ein Infragestellen der Errungenschaften zum Sterben in Würde und ein Bestreiten des Bedürfnisses der Begleitung des Sterbenden in seiner letzten Stunde."

Die Alters- und Pflegeheime werden in Frankreich funktional und ohne Umstände mit der Abkürzung EHPAD oder Ehpad belegt, établissement d’hébergement pour personnes âgées dépendantes, Einrichtung zur Unterbringung von abhängigen alten Menschen. Passend dazu meint, am 27. August 2020, M. Monnier, ein Leser der Ouest-France, alle, die älter als 65 Jahre sind, müßten weggesperrt bleiben und die anderen leben und arbeiten lassen.


Frankreich ist ein Staat für gute Zeiten, bei schönem Wetter. Wenn das umschlägt, zeigen sich in ihrer Allmacht der Staatspräsident als absolutistischer Monarch auf Zeit, mit seinem Zentralstaat, der die Untertanen  durch eine Heerschar von Ministern, Präfekten und Sbirren verwaltet, bevormundet, bespitzelt, bestraft, einsperrt, und sie auffordert, seine Organe dabei aktiv zu unterstützen, das gar als selbstverständlich erachtet. Es fängt bei den Abgeordneten der Nationalversammlung an und hört beim Dorfbürgermeister der Provinz auf; sie alle sind Diener des Roy Soleil.

Faszinierend ist für mich zu lernen, daß die große Mehrheit der Franzosen das richtig findet, daß sich die Bürger noch nicht genug unterdrückt und instrumentalisiert vorkommen. Jede Umfrage zu Covid-19 zeigt es. Inzwischen ist die Mehrheit sogar dafür, Hochzeiten und Familientreffen zu verbieten.

IHRE MEINUNG. Covid-19: Sind Hochzeiten und Familientreffen zu verbieten?"
VOTRE AVIS. Covid 19 : faut-il interdire les mariages et les rassemblements familiaux ?

Ja: 52,28%, Nein 47,72%. Abgestimmt haben 153 054 Leser. Stand: 15. September 2020, 21h30

Die Katalanen, Nachkommen der germanischen Westgoten, leisten manchmal noch Widerstand! 😠

Franzosen werden, wenn es so weitergeht, demnächst Selbstmord aus Angst vorm Tode begehen. Dann bleiben nur noch diejenigen übrig, die den Staatsterror zu verantworten, ihn organisiert und durchgesetzt haben. Die Wiederwahl Emmanuel Macrons ist gesichert. Pauvre France !

Möge nicht das ganze Land zerstört sein, wenn diese Regierung des Horrors abgetreten ist!

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"Man führt ein Volk nur, indem man ihm eine Zukunft zeigt, 
ein Chef ist ein Händler der Hoffnung."
"On ne conduit le peuple qu'en lui montrant un avenir, un chef est un marchand d'espérance."