"Commençons donc par écarter tous les faits ..."
haben die besten Aussichten, ihr jeweiliges Bundesland zu führen.
„'Die rote Linie ist bereits überschritten':
Wachsende Sorge der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, angeheizt durch die Landtagswahlen"
«La ligne rouge a déjà été franchie» :
en Allemagne, l’inquiétude croissante de la communauté juive attisée par les élections régionales
Par Aude Bariéty de Lagarde, correspondante à Berlin, Le Figaro, 03/10/2026
7 commentaires
Dieser Artikel samt seinen 7 ätzenden Kommentaren - in Worten: sieben - entgeht mir am 30. Tag der offenen Moschee auf der Internetseite des Figaro. Aber mir wird geholfen. Dank an die Redaktion!
Cet article, accompagné de ses 7 commentaires très caustiques — en toutes lettres : sept —, m'échappe sur le site du Figaro en cette 30e Journée des portes ouvertes des mosquées. Mais on me vient en aide. Merci à la rédaction !
En Allemagne, l'inquiétude croissante de la communauté juive. Par Aude Bariéty de Lagarde,
Le Figaro paper, 10 octobre 2026, p.7, une page entière !
Das Foto zeigt, stehend, den Bürgermeister von Berlin-Neukölln Martin Hikel, der am 17. September vor dem Rathaus von Neukölln an der Aktion »Berlin trägt Davidstern« teilnimmt. Auskunft darüber, wer zur Aktion aufruft, nämlich die jüdische Gemeinde von Berlin, die um Solidarität bittet (!), und warum sie stattfindet, gibt's im Figaro außer "protestieren gegen Antisemitismus" nicht.
Laut Polizeimeldung vom 12.09.2026 ist in der Nacht vom 10. auf den 11. September, 2:30 Uhr, eine 43-jährige Frau "von zwei bislang noch unbekannten Männern auf ihren getragenen Davidstern angesprochen und antisemitisch beleidigt worden. Einer der beiden Männer soll die 43-Jährige mit einer zerbrochenen Glasflasche angegriffen haben. ... Die beiden Angreifer flüchteten. ..."
So berichtet auch The Times of Israel, am 13. September 2026. Berlin: Une femme portant une étoile de David agressée.
Man kann davon ausgehen, daß die Frau erkennt, ob es sich um "alte weiße Männer" oder um afrikanisch oder nahöstlich aussehende Jugendliche handelt, aber keine der hier genannten Quellen verliert darüber bis heute (!) ein Wort. The Times of Israel weiß zu berichten:
"Charlotte Knobloch, eine herausragende Persönlichkeit der jüdischen Gemeinde Münchens, die ein mögliches Verbot der Alternative für Deutschland (AfD) gefordert hatte, erhielt nach dem jüngsten Wahlerfolg dieser rechtsextremen Partei bei den Landtagswahlen Morddrohungen."
Alles klar, wer's war? Das Medium gehört David Horovitz und Seth Andrew Klarman, einem Milliardär, Trump-Gegner und und Großspender der US-Demokraten.
Die linke Jüdische Allgemeine weiß am 18. September noch immer nichts Genaues über die zwei Angreifer; es sind halt "Verbrecher", das muß reichen. Wie kann man da von der Korrespondentin des Figaro etwas erwarten?
Darum mache ich das hier kurz: Auf der Seite 7 kommen als "wachsende Sorge" der Berliner Juden weder der Islam noch die unkontrollierte Masseneinwanderung von Muslimen aus Afrika und dem Nahen Osten vor. Fünf jüdische Kinder gingen jetzt in jüdische Schulen, weil ihnen das Leben in den öffentlichen Schulen unerträglich gemacht werde. Von wem? Wer verursacht große Zweifel über die jüdische Zukunft in Deutschland? Eine Jüdin sagt, vor Linken hätte sie mehr Angst als vor der AfD.
Ein einziges Mal geht es um "Islamisten". Über die Entwicklung in Deutschland erklärt der Präsident des Vereins Werteinitiative, der Zahnarzt Dr. Elio Adler:
"Es gibt eine Strömung, die zur Rechtsextremen tendiert, und eine, die zur extremen Linken geht. Beide stellen eine Gefahr für das jüdische Leben dar. Ganz zu schweigen von den Islamisten."
Es gibt aber weder Islamismus noch Islamisten. Das weiß sogar mein Schaf!
Und was die"extremen Linken" angeht, so widmet die linke Aktivistin alias Berlin-Korrespondentin des Figaro Aude Bariéty de Lagarde der siegreichen Partei Die Linke Berlin auf einer ganzen Seite 46 Zeilen, alles andere ist der großen Sorge der Juden vor der AfD vorbehalten, allein darüber findet sie Interviewpartner. Von Juden in der AfD hat sie noch nie vernommen, sie kommen nicht einmal als kritisierte oder verachtete Abweichler vor. In Berlin leben einige von ihnen, was aber nicht in die Propaganda paßt. Schon Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778) weiß, daß zuerst das Aussparen aller Tatsachen beim Aufbau eines Weltbildes nötig ist: "Commençons donc par écarter tous les faits ...". Beginnen wir also damit, alle Fakten zur Seite zu schieben ..., wie Jean-Jacques Rousseau [im] Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes, "in der Abhandlung über Ursprung und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen", meint.
Thematisiert wird nicht der Anteil der Muslime in der Partei, angefangen bei der türkischstämmigen, 1981 in München geborenen Juristin Elif Eralp, die mehrfach versichert habe, daß sie und ihre Partei "das jüdische Leben verteidigen so wie das palästinensische und muslimische Leben", was ihre Kritiker bzw. Verleumder, détracteurs, aber nicht überzeuge. Schon der Hinweis auf das "palästinensische Leben" zeigt, wo's langgehen soll, von den Ereignissen in Berlin in den letzten Tagen nicht zu reden.
"Berlin (KNA) – Die Linke hat als Sieger bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl insbesondere bei muslimischen Wählern gepunktet. Während die Partei laut vorläufigem Endergebnis 25,7 Prozent aller Stimmen gewann, waren es unter Muslimen 51 Prozent, wie aus einer Auswertung der Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) exklusiv vorliegt. ... Bei katholischen Wählern kam die Partei hingegen auf lediglich 17 Prozent und bei evangelischen Wählern nur auf 16 Prozent."
Israel-Hasser ziehen durch Berlin: Linke demonstrieren gemeinsam mit Terror-Unterstützer
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Von Peter Hell, BILD, 10. Oktober 2026
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Texte von 18 jüdischen Autoren zum 7. Oktober 2023. 5. Oktober 2026

