5. Oktober 2026

Texte von 18 jüdischen Autoren zum 7. Oktober 2023

So geschah es. Vor aller Augen. Das steht Weiß auf Rot auf dem Buchdeckel als Titel, und noch etwas, schwärzlich, kaum zu entziffern. Auf dem Hinterdeckel prangt, angereichert mit weiteren schwärzlichen Nachrichten, ebenfalls Text in Weiß auf Rot: "Manchmal ist die Wahrheit eine Zumutung, denn sie verwandelt die Realität in einen Ort des Grauens." Kleinere weiße Worte künden von dieser Zumutung, von Gewalt, Hass, Variante Judenhass der Täter, und vom Wegschauen der vermeintlich Unbebeiligten. "Wie kaum ein anderer Tag dieses Jahrhunderts hat der '7. Oktober' weltweite Bewegung und Veränderung ausgelöst." Wirklich? Die 20 Beiträge der 18 jüdischen Autoren aus Deutschland, Israel, Österreich, Frankreich und den USA sowie die Ereignisse der letzten drei Jahre belegen, daß zwar Bewegung entstanden ist, aber Veränderung? Im Gegenteil!

@Georg_Pazderski
BERLIN
Kurz vor dem 07. Oktober trägt ein Palästinenser rotzfrech in aller Öffentlichkeit eine HAMAS-Uniform.
Er weiß, dass es verboten und eine Provokation ist.
Wie lange wollen wir uns von diesen Unruhestiftern noch auf der Nase rumtanzen lassen?

Die Autoren dokumentieren die Greueltaten der von Gaza in Israel einfallenden Hamas-Schergen und ihrer begeistert mordenden  und sengenden Freunde, über "sexualisierte Gewalt als Waffe", über die Identifizierung von 300 völlig entstellten und zerstückelten Leichen, über den Islam als Grundlage für den Judenhaß, vor allem aber, was uns am meisten beschämen sollte, über die Weigerung deutscher und anderer europäischer Politiker und Medien, sich mit dem Verbrechen an den Juden auseinanderzusetzen und lebenserhaltende Konsequenzen zu ziehen. 

Eldad Beck widmet Deutschland sechs Seiten, 119-125. Die Rolle der unkontrolliert in Deutschland und in seine Nachbarstaaten einfallenden muslimischen Invasoren, genannt "Flüchtlinge" wird dabei endlich einmal nicht beschönigt oder gar gänzlich ignoriert: Nicht "Islamophobie", sondern die Weigerung, sich und sein Land der vom Koran vorgeschriebenen Judenfeindlichkeit auszuliefern, bestimmt die Kritik. Deutlich gemacht wird, daß es auch uns massiv treffen wird, wenn unsere Regierung der Islamisierung durch weitere islamische Zuwanderung nicht Einhalt gebietet - wofür es allerdings außer leere Versprechungen keine Anzeichen gibt. Beim Messerstecher, in Frankreich inzwischen fast täglich, wird's nicht bleiben, der 7. Oktober 2023 ist Vorbild.

Hab' ich dir nicht geboten, sei stark und fest? nicht sei zag und nicht bang; 
denn mit dir ist der Ewige dein Gott überall, wo du gehest. Joshua 1:9, Zunz 1995, S. 193

Deutlich wird in allen Beiträgen, was die Juden stark und fest macht: Der Glaube an Gott und die Gemeinschaft der Gläubigen. Bei Juden habe ich den Eindruck, daß auch die an Gott glauben, die nicht an ihn glauben; sie gehören dazu, weil die Juden sind. Einen ähnlichen Eindruck habe ich von den Teilnehmern an den Gottesdiensten des Papstes, bei seinem Besuch in Paris, Lourdes und Metz, vom 25. bis 28. September 2026. Emmanuel Macron verkümmert neben ihm zum Hampelmannn.

Das offizielle Motto der Reise lautete „Damit die Welt das Leben habe“. "Tage voller Wunder"!

Was unsere Gesellschaften des Westens dem Untergang näher brngt, ist die zunehmende Gottlosigkeit, die in Frankreich so weit reicht, daß die Tötung ungeborenen Lebens zum Menschenrecht verklärt und in die Verfassung aufgenommen wird, gepaart mit Ärzte bei Strafe verpflichtenden Gesetzen zum assistierten Selbstmord und zur Euthanasie.

Die Leviten werden uns diesbezüglich ausgerechnet von den jüngsten Autoren gelesen, von Amir Makatov, geboren 1999, und von Noam Petri, geboren 2003. Sie klären uns auf, sie sprechen uns Mut zu. Erfrischend!

Uns Mut zusprechen, das wollte auch Benjamin Netanyahu, in seiner Rede vor der UN-Nationalversammlung, keine zwei Wochen vor dem 7. Oktober.

Einige der wichtigsten Handelsrouten der Erde verlaufen durch diese Region.

PM Netanyahu's Address to the UN General Assembly, September 22, 2023

"Mose sagte, das Schicksal des Volkes werde durch die Wahl bestimmt, die es zwischen Segen und Fluch treffe. Dieselbe Wahl hallt durch die Zeitalter nach – nicht nur für das Volk Israel, sondern für die gesamte Menschheit. ...

Ich habe Folgendes gesagt. Zitat: 'Die gemeinsame Bedrohung durch den Iran hat Israel und viele arabische Staaten einander nähergebracht als je zuvor – in einer Freundschaft, wie ich sie zu meinen Lebzeiten noch nicht erlebt habe.'
 
Ich sagte: 'Der Tag würde bald kommen, an dem Israel in der Lage sein würde, den Frieden über Ägypten und Jordanien hinaus auf weitere arabische Nachbarn auszuweiten.' Zitat Ende.
 
In unzähligen Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs habe ich dargelegt, daß Israel und die arabischen Staaten viele gemeinsame Interessen teilen, und daß ich davon überzeugt war, daß diese zahlreichen gemeinsamen Interessen den Weg für einen Durchbruch zu einem umfassenderen Frieden in unserer Region ebnen könnten."

Die USA des Joe Biden entschied sich für den Fluch. Nach dem Massaker, vom 7. Oktober 2023, sollte es mittels eines Status quo ante weitergehen mit der Abhängigkeit Israels von den USA für deren Vorherrschaft in Westasien. Deshalb wollte die US-Regierung keine dauerhafte Friedenslösung, wie sie Benjamin Netanyahu mit seiner Politik sozusagen über Bande einspielen will.

Heute wirft man dem Premierminister vor, er habe Warnungen vor Operationen der Hamas nicht ernstgenommen, aus Ägypten wäre er gewarnt worden. Linke Medien, von der Jüdischen Allgemeinen, wo der Premierminister "gleich dreimal gewarnt" worden sein könnte, bis zum österreichischen Staatssender ORF zitieren alle The Atlantic mit der für westliche Medien typischen Formulierung, Netanyahu "soll" nicht nur von den Vereinigten Arabischen Emiraten, sondern auch von Ägypten vor einem „großangelegten Angriff“ gewarnt worden sein. Ich wundere mich darüber, daß sich alle ereifern, zuletzt auch die Times of Israel, als wenn in eine allgemein friedliche Lage plötzlich der Blitz einschlagen sollte, und nicht mindestens einmal pro Woche von irgendwo Großalarm gekommen wäre. Wer die Entwicklungen in und um Israel jahrelang verfolgt, wird mir recht geben. Könnte es sein, daß es nur darum geht, Benjamin Netanyahu endlich aus dem Amt wegzukriegen?

Kai Labban. “Even at 10 days old, he was a fighter,” his mom said.

"Baby, das zum Symbol des Terrors vom 7. Oktober wurde, 
kehrt in seinen israelischen Kibbuz zurück."
Baby who became symbol of Oct. 7 terror returns home to Israeli kibbutz. By Doree Lewak

Chaim Noll, Simone Schermann (Hrsg.): 
So geschah es. 7. Oktober. Vor aller Augen.
Printausgabe. ISBN 978-3-911941-04-4 Achgut Edition, 25,00 €

"Achtzehn Autorinnen und Autoren aus fünf Ländern – Schriftstellerinnen, Journalisten, Wissenschaftler und Aktivistinnen aus Deutschland, Israel, Österreich, Frankreich und den USA – legen [in 20 Beiträgen] Zeugnis ab: unzensiert, ohne Rücksicht auf politische Erwartungen, ohne Scheu, die Täter beim Namen zu nennen. ... Das Buch historisiert das Massaker nicht: es verortet es in der Gegenwart."


Rezensionen des Buches

18 Stimmen über das Grauen des 7. Oktober. Von Claudio Casula, NIUS, 27. September 2026

Review. So It Happened... Before Everyone's Eyes about October 7th from the new issue (September/October) of the magazine CATO (Berlin), written by Prof. Armin Schwibach (Rome)
Israel Defends Western Civilization

Rezension. „So gschah es... Vor aller Augen" über den 7. Oktober in der neuen Ausgabe (September/Oktober) der Zeitschrift CATO (Berlin), verfasst von Dr. Armin Schwibach, Rom: 
Israel verteidigt die westliche Zivilisation. Chaim Noll Blog, 30. September 2026

So geschah es. 7. Oktober. Vor aller Augen. Von Roger Letsch, Achse des Guten, 2. Oktober 2026


sowie unbeteiligter Muslime:
Dr. M. Sa´id Ramadan al-Bouti: Fatawa, Seite 7, 13. Frage

Auf der Seite 7 seiner nicht mehr im Internet aufzurufenden alten Web Site rechtfertigt der Scheich auf die Frage eines Muslims die Ermordung unbeteiligter israelischer Frauen und Kinder durch Bombardierung. Der Muslim fragt: "Ich meine, sollten wir uns nicht eher darauf konzentrieren, die israelische Armee anzugreifen, anstatt Zivilisten zum Ziele zu nehmen, was niemals geschah in unserer langen ruhmreichen islamischen Geschichte?"

Der Scheich antwortet: "Palästina ist ein besetztes Land. Es ist, wie Sie wissen, den Besitzern weggenommen worden. Es ist ungesetzlich von anderen als seinen Besitzern, dort zu siedeln oder sich darin aufzuhalten, ob sie Zivilisten sind oder Militär. Im Falle, daß sie nicht weichen, haben die ursprünglichen Eigentümer das Recht, sie zu bekämpfen. Würden Sie mir sagen, wenn ein Feind Ihr Haus besetzt und dann eine Familie kommt, darin zu wohnen, würden Sie es billigen, daß sie das tun, oder versuchen, sie gewaltsam zu entfernen? Die Antwort ergibt sich sowohl aus der tatsächlichen Lage als auch aus der Logik und der Religion."

Auf meinem Blog

Eugen Sorg: Die Lust am Bösen. Warum Gewalt nicht heilbar ist. 3. September 2011
Was Juden zur AfD treibt. Rezension. 23. Oktober 2019

Flavius Josephus: Über das hohe Alter des jüdischen Volkes.
Eine aktualisierte Dokumentation, vom 17./21. Januar 2010. 12. Oktober 2024

Apion erfindet den jüdischen Ritualmord. Eine aktualisierte Dokumentation, vom 23.Januar 2010

Premierminister Benjamin Netanyahu: "Bürger Israels, wir sind im Krieg!" 7. Oktober 2023
Der Überfall der Hamas auf Israel und die prompte Reaktion der USA. 11. Oktober 2023
Gaza. Bombardierung des Al-Ahli-Krankenhauses durch Israel? 19. Oktober 2023
Joe Biden will die Palästinensische Autonomiebehörde wieder nach Gaza bringen. 16. November 2023
Die USA und der offene Krieg gegen die Juden. 18. November 2023