18. Oktober 2026

17. Oktober 1961: Ein imaginäres 'Massaker' - un « massacre » imaginaire

Das 1873 erbaute Rathaus von Limoges niedergebrannt

"Gedenken an den 65. Jahrestag des 17. Oktober 1961"

Soixante-cinq ans après le 17 octobre 1961, la France l'Algérie se souvient des Algériens Français victimes auteurs de la répression sanglante organisée sous l’autorité du préfet de police Maurice Papon. Cette mémoire meurtrie appartient à notre histoire commune et la République la regarde avec lucidité revit dans la douleur.

"Fünfundsechzig Jahre nach dem 17. Oktober 1961 gedenkt Frankreich Algerien der Algerier Franzosen, die Täter der blutigen Repression zum Opfer fielen waren– einer Repression, die unter der Verantwortung des Polizeipräfekten Maurice Papon organisiert wurde. Dieses verletzte Gedächtnis gehört zu unserer gemeinsamen Geschichte, und die Republik betrachtet es mit Klarheit erlebt sie in Schmerzen wieder."

Elle se transmet grâce au travail des historiens, des enseignants, des associations et des familles casseurs et incendiaires, pour que chacun puisse connaître ce passé, reconnaître et faire perdurer la mémoire des victimes auteurs, et se projeter dans un avenir commun plus serein ne pas s'imaginer un avenir commun, plus pacifique.

"Sie wird durch die Arbeit von Historikern, Lehrkräften, Verbänden, und Familien Randalierer und Brandstifter weitergegeben – damit alle diese Vergangenheit kennenlernen, das Gedenken an die Opfer Täter anerkennen und bewahren sowie den Blick auf eine gemeinsame, friedvollere Zukunft richten können sich keine gemeinsame, friedlichere Zukunft vorstellen.

Guerre d’Algérie: Emmanuel Macron face au piège de la mémoire,
par Arthur Berdah et François-Xavier Bourmaud, Le Figaro, 17 octobre 2021

"Algerienkrieg: Emmanuel Macron [an der Seine] im Angesicht der Falle der Erinnerung"
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Für diejenigen, die Französisch lesen, lohnt sich die durch Zahlen und Fakten belegte Gegendarstellung von Bernard Lugan zur Darstellung im Kommuniqué des Staatspräsidenten:

"17. Oktober 1961: Ein imaginäres 'Massaker'"
17 octobre 1961 : un « massacre » imaginaire. Par Bernard Lugan, 

"Der algerische Unabhängigkeitskrieg fand auch im Mutterland statt. Vom 1. Januar 1956 bis zum 23. Januar 1962 wurden dort 10 223 Attentate vom [Front de libération nationale] FLN begangen. Allein im Departement Seine wurden, zwischen 1. Januar 1956 und 31. Dezember 1962, 1 433 Algerier getötet, die gegen den FLN waren, und  1 726 weitere wurden verletzt. Insgesamt ermordete der FLN, vom Januar 1955 bis 1. Juli 1962, im Mutterland 6 000 Algerier und verwundete weitere 9000.

Im Angesicht dieser Terrorakte, die darauf gerichtet waren, die Kontrolle über die in Frankreich lebende algerische Bevölkerung zu übernehmen, wurde, am 5. Oktober 1961, eine Ausgangssperre über diese verhängt, um die Verbindungen der FLN-Netzwerke und den Transport der Waffen in geheime Verstecke zu verhindern.

In Reaktion darauf entschied der FLN [Nationale Befreiungsfront], am 17. Oktober 1961, zu demonstrieren, um seine Macht zu zeigen, und um zu versuchen, die Übernahme der Kontrolle über die in Frankreich lebenden Algerier zu vollenden."

Es folgt eine ausführliche Information über den heutigen Kenntnisstand zum 17. Oktober 1961; 
sie unterscheidet sich grundsätzlich und wesentlich von der des Emmanuel Macron.

Des informations détaillées sur l'état actuel des connaissances concernant le 17 octobre 1961 suivent ; elles diffèrent fondamentalement et substantiellement de celles d'Emmanuel Macron.

"Koloniale Reue: Macron und die unmögliche Befriedung"
Repentance coloniale : Macron et l’impossible apaisement. Par Édouard Lavollé

"Indem er die Niederschlagung [der Demonstration], vom 17. Oktober 1961, gegen die Mitglieder des FLN als 'unentschuldbares Verbrechen der Republik' nannte, hat sich der Staatschef ein wenig tiefer in die Selbstgeißelung des kollektiven Gedächtnisses begeben. Er ist seinem linken Flügel entgegengekommen, den er vom Anfang seiner Regierung an verlassen hat."

Nicht nur ihm, sondern vor allem den Muslimen, den algerischen und allen Muslimen der Welt, kommt er insofern entgegen, daß er sich ihnen gegenüber, wie im Islam gefordert, als Dhimmi aufführt, der ihren Forderungen nachkommt und sich vor ihnen in Demut verneigt.

Niemand sage, daß er das nicht weiß bei allen Beratern, die ihn umschwärmen, daß ihm keiner gesagt hat, daß Muslime nur Stärke und Härte verstehen und achten. Er macht sich zu ihrem Spielball. Gern werden ihn die Muslime mit französischem Paß für weitere fünf Jahre wiederwählen, um die Islamisierung Frankreichs in Ruhe fortzusetzen. Terror ist kontraproduktiv. Jeder konservative Staatspräsident würde unvermeidlich zu ihrem Gegner, der zu bekämpfen wäre.

Il va à la rencontre non seulement de lui-même, mais surtout des musulmans — les Algériens ainsi que tous les musulmans du monde — en se comportant à leur égard, comme l’exige l’islam, en dhimmi : il accède à leurs exigences et s’incline devant eux avec humilité.

Qu’on ne vienne pas dire qu’il l’ignore, lui qui est entouré d’une nuée de conseillers ; qu’on ne prétende pas que personne ne lui a expliqué que les musulmans ne comprennent et ne respectent que la force et la fermeté. Il se laisse manipuler comme un jouet entre leurs mains. Les musulmans munis d’un passeport français seront ravis de le réélire pour cinq années supplémentaires, afin de poursuivre tranquillement l’islamisation de la France. Le terrorisme est contre-productif. N’importe quel président de la République conservateur deviendrait inévitablement un adversaire qu’il leur faudrait combattre.

Islam. Horizontale Eskalation. L'escalade horizontale. 17. Oktober 2026