Posts für Suchanfrage Frankreich. Warum daraus nichts wird werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Frankreich. Warum daraus nichts wird werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

7. Juli 2012

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Terra Nova und weitere Streiche

Prostituierte demonstrieren gegen Najat Vallaud-Belkacem

In meinem Stamm-Café, in dem ich gewöhnlich die gemäßigt linke Provinzzeitung L'Indépendant und den der UMP nahestehenden Figaro lesen kann, sieht die Lage am Zeitungssektor der letzten drei Streiktage, vom 5. bis 7. Juli 2012, der kommunistischen Gewerkschaft FILPAC-CGT so aus: Am ersten Tag des Streiks: keine Zeitung, gestern L'Indépendant, heute neu im Sortiment die linke Le Monde. Wieso das denn, frage ich den Café-Eigner. Der Kiosk, der dem Café die Zeitungen liefert, habe keinen Figaro bekommen, wohl aber Le Monde, Le Figaro werde vom Vertrieb weiter bestreikt.

9. Juli 2012

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Verschuldung


Hurra, heute gibt's wie selbstverständlich wieder Zeitungen, L'Indépendant und Le Figaro, comme si de rien n'était ! Es ist kein Zufall, daß es im Provinzblatt wie auch im Figaro vom Treffen François Hollande mit Angela Merkel zum 50. Jahrestag der deutsch-französischen Aussöhnung, in Reims, am 8. Juli 2012, fast nur Grinsefotos des Staatspräsidenten gibt. Auch in Internetauftritten deutscher Zeitungen und Zeitschriften findet man kaum andere, und wenn, dann sieht der Franzose aus wie ein Oberschüler, derweil "Mutti" dazu die Augen verdreht. Es ist keine böse Absicht. François Hollande kann nicht anders gucken, er guckt so, wie er ist. Im Figaro grinst er von der Startseite, im Indépendant irgendwo von den letzten Seiten.

1. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Verfall des Rechtsstaats

Photo : Xavier de Torres / MAXPPP

Nicht nur, daß in Frankreich alles getan wird, die Ehe außer Kraft zu setzen; denn nichts anderes kommt bei der Ehe für alle letztlich heraus, nun  werden auch das ganz durchschnittliche Strafgesetz sowie das Disziplinarrecht beseitigt, als da wären die Strafe und im Falle öffentlich Bediensteter das Disziplinarverfahren dafür, daß jemand mutwillig Sachen beschädigt und zerstört. So jedenfalls hat der Senat in Frankreich, am 27. Februar 2013, mit 174:171 Stimmen beschlossen, auf Trab gebracht von 200 bis 300 Linksradikalen und Gewerkschaftern vor den Toren des Sitzungsortes: "Nieder mit der fortdauernden Gewalt gegen uns!" schreit dazu der Mitdemonstrant, der ehemalige Senator und Vorsitzende der Linksfront Jean-Luc Mélenchon. In der Nationalversammlung wird der Text bei der dort herrschenden linken Mehrheit am 16. Mai 2013 abgenickt.

15. Dezember 2018

Die Immigration soll in Frankreich kein Thema sein!

Premierminister Édouard Philippe nach einem Ministertreffen im Élysée-Palast, 12. Dezember 2018

Was diese Präsentation, das Strammstehen vor dem Premierminister, kostet! Warum aus Frankreich nichts wird, habe ich auf meinem Blog in mehreren Artikeln behandelt. Hier ist einer davon:

30. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Prunk und Palaver

Das ist der Schriftsteller (Tu dors ? Non je rêve. Du schläfst? Nein, ich träume) und ehemalige Journalist Claude Sérillon (Foto: Lionel Bonaventure), seit Januar 2013 einer der zahlreichen gut dotierten Berater des Staatspräsidenten François Hollande. Wozu dient er im Élysée, fragt Nicolas Barotte im Figaro: À quoi sert Claude Sérillon à l'Élysée ? Er ist conseiller en communication, Berater für Kommunikationsfragen. Vertraglich abgemacht sei, daß er selbst sich nicht äußert.

Ihm ist die erfolglose Reise des Staatspräsidenten nach Dijon geschuldet, ins stolze Burgund, wo die Leute von vornherein mit Paris nicht viel am Hut haben. Er hat den Auftritt des Präsidenten in France 2, am Donnerstag, vorbereitet; der aber hätte besser geschwiegen, da er nichts zu antworten weiß auf die Fragen seiner Landsleute.

18. Mai 2021

Frankreich am Rande des Bürgerkriegs

 Zunächst ein Fundstück aus der Zeit des François Hollande!

Nach den islamischen Terroranschlägen, vom 13. November 2015, "forderte" [sic] François Hollande mehr Polizei, er versuchte, "den Vater der bedrohten Nation zu spielen", aber auch nach weiteren Terroranschlägen gab es nur "die üblichen Trauerzeremonien".

"Für den Chef des Inlandsgeheimdienstes DGSI Patrick Calvar steht Frankreich 'am Rande des Bürgerkriegs'. In der Tat sind Polizeireviere in Paris mittlerweile mit Stacheldrahtverhauen so abgeriegelt, als befänden sie sich in Hanoi von 1954 oder in Algier von 1960. Schwerbewaffnete Fallschirmjägerpatrouillen in den Straßen sollen subjektive Sicherheits-gefühle vermitteln. Doch effektive Maßnahmen, um die bevorstehende Gewalteskalation im Keim zu ersticken, sucht man vergebens."

Update, vom 19. Mai 2021
35 000 Polizisten fordern: "Bezahlt, um zu dienen, nicht, um zu sterben!"

23. Februar 2015

Frankreich. Alle Jahre wieder Dîner du CRIF

Foto alle Jahre wieder, dies ist vom 20. März 2013.

Heute ist es wieder so weit, und man feiert ein Jubiläum, das 30. Dîner du CRIF, des Conseil Représentatif des Institutions juives de France. In diesem Jahr redet, speist und trinkt man im Zeichen der Sorge.

Update
  • Reden über Lepra, vom 23. Februar 2015
  • Roger  Cukierman wähnt sich im selben Boot mit Dalil Boubakeur, 24. Februar 2015

13. Dezember 2013

Frankreich. Abschaffung der Nation

Das Ende der Trikolore

Zugegeben, die Genderisierung Berliner Kinderspielplätze oder die Vorschläge zur Ersetzung von "Integration" durch "Teilhabe" einer Provinzpolitikerin der SPD können einen nerven, was aber in Frankreich abgeht, das ist von anderem Kaliber.

6. Februar 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Staatsverschuldung

"Frankreichs wirtschaftliche Herausforderungen 2013"

"[Pierre] Moscovici zeigte sich besonders besorgt betreffend der Staatsverschuldung. Zwar liegt Frankreichs öffentliche Verchuldung sehr wohl unterhalb der Verschuldung von solchen Staaten wie Italien, Griechenland und Portugal, aber sie ist seit 2007 um 26% angestiegen und beträgt gegenwärtig, geschätzt, 90% des Bruttoinlandsproduktes des Landes."

4. April 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Maîtressenwirtschaft

SCOOP DU DELANOPOLIS

Staatspräsident François Hollande hat nicht nur eine verheiratete Maîtresse, Valérie Trierweiler, sondern auch noch eine abgelegte, die unverheiratete Mutter seiner vier Kinder, Ségolène Royal, sowie eine zur Zeit des Konkubinats mit Ségolène Royal geschwängerte weitere Maîtresse, Anne Hidalgo, Stellvertretende Bürgermeisterin von Paris. Während sie mit François Hollande unterwegs ist, kümmert sich der jetzige Premierminister Jean-Marc Ayrault um Ségolène Royal.

8. Mai 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Alle Räder stehen still

"[François] Hollande verschiebt die Regierungsumbildung auf später*
Foto: Charles Platiau/ REUTERS

"Die Frage ist 'zur Zeit nicht aktuell'. Wann? 'Wenn's dran ist', und 'niemand ist gefeit!'" 💀

8. Juli 2012

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Das Schloß der CGT


Eigentum der Union der [kommunistischen] Gewerkschaften CGT der RATP. Der Zugang zum Schloß Fontenay les Briis und zu seinem Park ist den Vertretern der RATP und den Einwohnern von Fontenay vorbehalten. Das mit einem großartigen Park von 74 Hektar, davon annähernd 40 Hektar Wald, umgebene Schloß aus dem 17. Jahrhundert, mit 3 Tennisplätzen, Mini-Golf, Fahrradwegen im Park des Schlosses sowie einem Teich voller Forellen für passionierte Angler.

Die CGT feiert in ihrem Schloß für 447 000 €

In der Umgebung: Reitställe, Golf, Erlebnisbad, Autorennstrecke von Montlhéry, Wanderwege im Vallée de Chevreuse ...

Le rapport Perruchot de l’Assemblée Nationale sur le financement des syndicats.
À Villepinte, les syndicats se sont fait huer.
Par Jean-Patrick Grumberg, DREUZ.info, 15 mars 2012

21. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Prunk und Heuchelei


Der Figaro bietet in seiner Ausgabe vom 21. März 2013, auf den Seiten 2 und 3, Fotos der Herrlichkeit der Regierung Frankreichs. Aus einer Ministerratssitzung schreiten Präsident François Hollande  und der neue Minister der Finanzen im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Bernard Cazeneuve aus dem Sitzungssaal. (Foto: Patrick Kovaric /AFP) Tagesordnungspunkt dort ist u.a. der Rücktritt des Vorgängers und "Schwergewichts" in der Regierung Jérôme Cahuzac, der bezichtigt wird, schwarze Konten in der Schweiz zu unterhalten.

1. Januar 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird . Anarchistenherrschaft


In der Gegend von Nantes, im Département Loire-Atlantique, wird ein Flughafen gebaut, l'Aeroport du Grand Ouest Notre-Dame-des-Landes. Seit vierzig Jahren wird daran gedacht, den Flughafen Nantes-Atlantique durch einen neuen zu ersetzen. Anfang der 90er Jahre erweist sich die Verlagerung nach Notre-Dame-des Landes für die beste Lösung. Im Jahr 2000 bestätigt die Regierung diese Wahl, Durchführbarkeitsstudien werden in Auftrag gegeben, und im Jahr 2003 beginnen öffentliche Diskussionen über den geplanten Flughafen. Drei Jahre später folgt ein öffentliches Anhörungsverfahren, das am 9. Februar 2008 zur Erklärung der Gemeinnützigkeit des Projektes führt. Es tritt in die Phase der Realisierung ein. 2017 soll der neue Flughafen in Betrieb genommen werden.

13. Juni 2021

Jean-Luc Mélenchon ebenfalls im Wahlkampf 2022

"Laßt uns marschieren für unsere Freiheiten, gegen die Ideen der Rechtsextremen"

Sechs Tage sind vergangen nach dem "Verschwörungswahn" des Jean-Luc Mélenchon über "einen schweren Unfall oder einen Mord" in der letzten Woche des Präsidentschaftswahlkampfs 2022, vier nach der Ohrfeige des Damien Tarel für Emmanuel Macron und zwei nach der Verurteilung des "Ritters vom quadratischen Tisch" zu 18 Monaten Knast, da trifft es den Verschwörungstheoretiker und Präsidentschaftskandidaten der linksextremen Partei La France insoumise (LFI) selbst. Als Abgeordneter der Nationalversammlung ist auch er eine öffentliche Institution, für die dasselbe Recht wie für den Staatspräsidenten gilt. Beide kämpfen auf Augenhöhe um dieselbe Position.

"Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich!" lehrt uns Wilhelm Busch.

12. September 2014

Frankreich. Alain Juppé als Inkompetenz in Person


"Niemals während meiner Schul- und Universitätszeit hat man mir vorgeschlagen bzw. angeboten, den Koran zu öffnen, über den ich so gut wie nichts weiß."

"Jamais, tout au long de mon parcours scolaire et universitaire, on ne m'a proposé d'ouvrir le Coran, dont j'ignore à peu près tout."

Update. Präsidentschaftskandidat 2017 ohne die geringste Ahnung vom Leben in Frankreich.

19. September 2019

Migrationspolitik Spaniens: Mit Bus und Taxi nach Deutschland

„Zu viel Ego“ - das Scheitern der spanischen Sozialdemokraten. Von Annette Prosinger,

Um an der Macht zu bleiben, ist Pedro Sánchez alles recht, und wie bei Sozialdemokraten üblich, ist er nach allen Seiten offen, von denen er Stimmen erhofft. Mit einem "progressiven Regierungsprogramm" wollte er die Linkspartei Podemos dazu bringen, seine Minderheitsregierung zu unterstützen. Daraus ist nichts geworden. Soweit zur  linken Seite!

Aber die war gestern; denn, am 10. November 2019, stehen Neuwahlen an, die vierten in vier Jahren. Da benötigt er drei Seiten, die linke, die rechte, und die links-rechte katalanisch-separatistische. Auch die Migrationspolitik, falls man sie so nennen kann, muß dazu ihren Beitrag liefern.

2. Dezember 2012

Palästina. Seit 65 Jahren heiß ersehnter arabischer Staat


Am 29. November 2012 stimmt eine Mehrheit der UNO-Generalversammlung mit 138 : 9 bei 41 Enthaltungen dafür, daß die Palästinenser den Status als beobachtender Nicht-Mitgliedsstaat erhalten. Deutschland enthält sich, Frankreich ist dafür. Die dahinschreibende und -scheidende Financial Times Deutschland jubelt: "Damit können die Palästinenser nun auch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anrufen." Ja, mit dem ausgebuddelten Märtyrer Yasser Arafat werden sie beginnen und Israel des Mordes anklagen, mit erschossenen behinderten Kindern werden sie weitermachen, vielleicht noch mit der Seeblockade. Wenn's auch ausgehen wird wie das Hornberger Schießen, die Medien Europas werden den Ruf Israels gern weiter ruinieren, einer FTD und einer FR bedarf's dazu nicht.

1. Oktober 2018

Brett Kavanaugh und die Entdeckung der sozialen Marktwirtschaft


Erinnert sich von den Älteren noch jemand an den Begriff "Soziale Marktwirtschaft"? Ihr Vater hieß Ludwig Erhard, aber den kennt heute auch niemand mehr, oder? Die Politik der Sozialen Marktwirtschaft war die Grundlage der Regierungspolitik der CDU/CSU. Angeblich soll es sie heute noch geben. Man google soziale marktwirtschaft parteiprogramm cdu und gerate in eine Streß-Situation zwischen Lachen und Weinen. Bei Google News ist es dann nur noch zum Lachen. Hier die ersten fünf Ergebnisse, Stand 1. Oktober 2018, 15:30 Uhr:

Updates, vom 3. bis 8. Oktober 2018! 8. Oktober, zum "Macronisten", im Text!