Nach seinem Wahlsieg, am 6. Mai 2012, kürt Staatspräsident François Hollande nicht die Erste Sekretärin des Parti Socialiste und Bürgermeisterin von Lille Martine Aubry, sondern den bisherigen Fraktionsvorsitzenden des Parti Socialiste und Bürgermeister von Nantes Jean-Marc Ayrault zum Regierungschef in der Hoffnung, daß wenigstens er Entscheidungen treffe. Außerdem fällt seine Wahl auf ihn, weil der ehemalige Studienrat in seinem lange zurückliegenden früheren Leben in Nantes Germanstik studiert hat und sein Studium vor 40 Jahren mit dem Lizenziat abschloß. Der Berufspolitiker spricht also Deutsch, was nicht schaden kann in der Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung.
12. Oktober 2012
11. Oktober 2012
9. Oktober 2012
Der fundamentalistische Islam in den Gefängnissen Frankreichs
Photo : Georges Merillon / Le Figaro Magazine
Dem Figaro liegt ein vertraulicher Bericht der nationalen Gefängnisverwaltung vor über die Verbreitung des islamischen Fundamentalismus in den Gefängnissen Frankreichs; demnach geben 442 Häftlinge zu größter Sorge Anlaß. In der Artikelüberschrift werden sie auf 400 reduziert, immerhin auf zehn Prozent weniger als im Text. Christophe Cornevin und Jean-Marc Leclerc nennen sie bereits im zweiten Satz ihres Artikels "Islamisten", auf daß ab sofort jeder wisse, daß es nicht um den Islam geht, sondern um seine Perversion. 78 Inhaftierte sitzen ein wegen terroristischer Anschläge und sechs muslimische Verbrecher der logistischen Unterstützung von Terroranschlägen wegen.
Frankreich. Islam? Halb so schlimm! Fortsetzung
Am 9. Oktober 2012 beginnt es damit schon auf der Seite Eins. Die Schlagzeile, la Une, lautet: Comment l'islamisme radical gangrène les prisons. Wie der radikale Islamismus die Gefängnisse vergiftet. Leitartikler Yves Thréard legt nach: Dire la vérité sur l'islamisme en prison. Die Wahrheit sagen über den Islamismus im Gefängnis. Die Schlagzeile kündet, daß der Figaro den "Islamismus" weiter differenziert. Es gibt demnach noch "radikalen Islamismus".
8. Oktober 2012
Frankreich. Islam? Halb so schlimm!
5. Oktober 2012
Ullstein Buchverlage. Feierliche Umbenennung in Deutscher Verlag
Nun muß ich der Axel Springer AG Abbitte leisten; denn wie mir Alan Posener dankenswerterweise mitteilt, sind die Ullstein Buchverlage schon vor einigen Jahren verkauft worden. Das hat frau davon, daß sie weit weg wohnt!
Wer also schafft es, den angesehenen Namen Ullstein in den Dreck zu ziehen? Es sind die schwedische Bonnier Group und ihr seit 1. Juni 2012 aktiver Geschäftsbereich Bonnier Books New Markets. In deren Auftrag geht die Einladung der Ullstein Buchverlage an die lieben Kolleginnen und Kollegen nach Berlin, zum Ereignis am Freitag, den 26. Oktober 2012.
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