„Visa pour l’Image: Raymond Depardon endlich in Perpignan ausgestellt ...
'Ich fühlte mich noch nicht als ausreichend guter Fotograf'.“ 😂
Visa pour l’Image : Raymond Depardon enfin exposé à Perpignan...
"Je ne me sentais pas encore assez bon photographe". Par Stéphane Sicard,
Visa stellt erstmalig seine Fotos aus, und L'indépendant fragt scheinheilig, warum das so ist.
Genre : Social. Type de Public : Pour tout public
Lieu : Église des Dominicains. Édition : 2026
Raymond Depardon ist seit mehr als einem halben Jahrhundert berühmt als Fotograf und Dokumentarfilmer, aber er paßt nicht in die linksradikale Welt des Jean-François Leroy und seiner Förderer und Bewunderer.
Er ist der Fotograf, der bei den Olympischen Spielen 1972 in München die Fotos von den Palästinensern macht, die in einem Massaker elf israelische Sportler und einen Polizisten ermorden. Der Journalist des Indépendant Stéphane Sicard bezeichnet den Massenmord, vom 5. September, als prise d'otage, als Geiselnahme. Zwei Sportler werden sofort erschossen und weitere neun zunächst als Geiseln genommen und später ebenfalls ermordet. Die Terroristen des Schwarzen September sind für ihn ein "commando pro-palestinien". Woher sie wohl stammen?
Raymond Depardon. Fondation Cartier pour l’art contemporain Paris
"Die Fondation Cartier verbindet eine langjährige, mittlerweile drei Jahrzehnte umspannende Beziehung mit Depardon. Ausgehend von einer gemeinsamen Vision der zeitgenössischen Gesellschaft, ihrer Herausforderungen und ihres Scheiterns, hat sich dieser beständige Dialog im Laufe von fünfzehn Einzel- und Gruppenausstellungen, neunzehn Büchern und acht Filmen stetig vertieft. Diese enge Zusammenarbeit spiegelt sich in der Sammlung der Fondation Cartier wider, die mehr als 500 Fotografien des Künstlers umfasst."
Raymond Depardon scherzt und macht sich lustig: "An einem Festival teilzunehmen bringt Unglück, malchance." Dann meint er noch, daß er sich nicht für gut genug gehalten hätte. "Die Olympischen Spiele, das ist immer ein bißchen politisch", Mexiko, München Montréal. Einer, der einen Film dreht über Valéry Giscard d'Estaing im Wahlkampf 1974 und Armin Strauch [ist es etwa dieser?] in einem Foto auf der Berliner Mauer porträtiert, entzieht sich der Propaganda von Visa pour l'image. Aber im Alter wird er großzügig und stimmt einer Retrospektive zu.
migdia dels lluerts, un commentaire isolé sur l'article de L'Indépendant
Le photographe, réalisateur et scénariste Gérard Depardon !!!! Un prénom qui fait toute la différence !
migdia dels lluerts, ein einzelner Kommentar zum Artikel in L’Indépendant:
"Der Fotograf, Regisseur und Drehbuchautor Gérard Depardon!!!! Ein Vorname, der den ganzen Unterschied ausmacht!"
"Raymond Depardon, ein Fotograf der Realität"
Raymond Depardon, a photographer of reality. By Elise Bontemps, Art New, 5 July 2025
"I think that the very essence of a photographer is to betray reality. You just have to master that betrayal, and it has to be consistent with yourself... I think I betray certain things. But I try not to betray myself", Depardon explains.
„'Ich glaube, das eigentliche Wesen eines Fotografen besteht darin, die Realität zu verraten. Man muß diesen Verrat nur beherrschen, und er muß mit einem selbst im Einklang stehen ... Ich glaube, ich verrate gewisse Dinge. Aber ich versuche, mich selbst nicht zu verraten,' erklärt Depardon."
So ist es! Kein Foto auf der ganzen Welt sagt jemals "die Wahrheit"; diese Eigenschaft ist den Fotos linker Propagandisten vorbehalten. Man kann sie noch bis zum 13. September bestaunen.
« Je pense que l'essence même du photographe est de trahir la réalité. Il faut simplement maîtriser cette trahison et rester en accord avec soi-même... Je crois que je trahis certaines choses. Mais j'essaie de ne pas me trahir moi-même », explique Depardon.
C'est bien ça ! Aucune photo au monde ne dit jamais « la vérité » ; cette caractéristique est réservée aux photos des propagandistes de gauche. On peut encore les admirer jusqu’au 13 septembre.
Raymond Depardon, profession reporter - 15 photos [!]
"Raymond Depardon, Beruf Reporter. Ein bedeutender Zeuge unserer sich wandelnden Welt, der die Geschichte der Fotografie unauslöschlich geprägt hat."
Le Figaro finanziert die Ausstellung bei Visa pour l'image. Nie wäre sie sonst dort zu sehen.
Le Figaro finance l'exposition pour Visa pour l'image. Sinon, elle n'y serait jamais visible.
Von Visa habe ich erst einmal genug. Vielleicht lese ich gar nichts mehr dazu im Indépendant und erspare mir den Ärger. Wenn ich nur daran denke, was zur Beerdigung von Jean-François Leroy, des toten Königs, am 7. September, 15:30 Uhr, wieder an Byzantinismus verbreitet wird! 😡
J'en ai assez de Visa pour le moment. Peut-être que je ne lirai plus rien à ce sujet dans L'Indépendant pour m'épargner l'énervement. Rien que d'imaginer la dose de byzantinisme qui va encore déferler à l'occasion des obsèques de Jean-François Leroy, Leroy mort, le 7 septembre à 15 h 30 ! 😡
Auf meinem Blog
Perpignan. Visa pour l'Image: 38 Jahre Propaganda. 31. August 2026
Visa pour l'image. Der König ist tot! 1. September 2026
Perpignan. Visa pour l'image 2026 und ihre Aktivisten mit Kamera. 3. September 2026

