30. Juni 2026

Die Geheimnisse der Präsidentschaft Trump enthüllt


"Wie Donald Trump das Präsidentenamt verändert hat: Regime Change -
das Buch, das die internen Abläufe der US-Exekutive offenlegt."
Comment Donald Trump a transformé la présidence : Regime Change, le livre qui révèle le fonctionnement de l’exécutif américain. Par Adrien Jaulmes, correspondant à Washington,

Ja, Sie haben richtig gelesen, Donald Trump ist ein offenes Buch!

"Regimewechsel. Einblick in die imperiale Präsidentschaft von Donald Trump"
Regime Change. Inside the Imperial Presidency of Donald Trump
By Maggie Haberman and Jonathan Swan, Simon & Schuster, June 2026

Maggie Haberman und Jonathan Swan, zwei Journalisten der Manhattan-Iswestija der USA alias New York Times, der US-Demokraten Wahlkampfmaschine und Ort des Gedenkens an George Floyd, die Zeitung, die 2018 eine Kurzgeschichte mit Phantasien über die Ermordung des Donald Trump veröffentlicht, den Plan M, haben sich im engsten Kreis des Donald Trump umgehört und in mehr als 1000 Interviews über die ersten Monate der zweiten Amtszeit in "atemberaubenden Enthüllungen" herausgefunden, was jeder, der Donald Trumps zwei Präsidentschaften verfolgt, auch ohne anonym preisgegebene Geheimisse weiß: Donald Trump hat die Art des Regierens revolutioniert.

Zur Umsatzsteigerung wählt die Zeitung Le Figaro eine der Rinnsteinpresse würdige Überschrift:

"Die Geheimnisse der Trump-Präsidentschaft werden Amerika enthüllt."
Les secrets de la présidence Trump révélé à l'Amérique. Par Adrien Jaulmes,
Le Figaro papier, 30 juin 2026

Wie im Artikel Das Abkommen der USA mit dem Iran beziehe ich mich auch hier auf die Kategorien Phänotyp und Genotyp. Die beiden Journalisten bewegen sich ausschließlich im Bereich des ersteren, man könnte auch böse sagen: Sie wühlen in dem, was man ihnen zum Fraß vorwirft und erklären das zum Geheimnis. Was wirklich geschieht, erreicht die Autoren gar nicht.

Schon BILD regt sich über Donald Trumps Rgierungsstil auf:


Und nun zählen die beiden alle auf, die angeblich ein kleines Komitee bilden, als da sind Susie Wiles, JD Vance, Marco Rubio, Steve Witkoff, Stephen Miller, ihres Zeichens Generalsekretärin des Weißen Hauses, Stellvertreter des Staatspräsidenten, Außenminister und Berater in Sicherheitsfragen, Sonderverhandlungsführer und Freund, Sonderberater.

Maggie Haberman hat schon einen Bestseller über Donald Trump veröffentlicht: 

"Der Schwindler: Die Entwicklung von Donald Trump und das Zerbrechen von Amerika"
Confidence Man: The Making of Donald Trump and the Breaking of America

"Die definitive Biografie über Trump und seinen unwahrscheinlichen Aufstieg vom Immobilienmogul und Fernsehstar zum Präsidenten". Das ist ein Tritt hinterher, als die umstrittene Wahl vom November 2020 für die Demokraten erfolgreich abgeschlossen ist, und das Programm 6. Januar 2021 läuft.

Und nun berichtet Adrien Jaulmes in bewährter Manier und sachlich, was alles so in dem neuen Werk Regime Change zu finden ist. Er hat in diesem Fall Glück, braucht nichts wegzulassen, zu verdrehen oder gar zu erfinden; denn die Propaganda wird mit dem Buch geliefert; er braucht sie nur zu zitieren.

Donald Trump empfängt im Weißen Haus alle durcheinander, da sitzen Leute  die nichts dort zu suchen haben, in Unterredungen, nur weil sie vorher zu einem anderen Thema dort erschienen und nicht nach Haus gegangen sind, Konversationen weichen vom Thema ab, Donald Trump trifft oft schnelle Entscheidungen, die von ihm in 24 Stunden, einem halben Tag, in einer Stunde, ja, in einer Minute umgestoßen werden können. Lieb und nett ist er zu allen, regelrecht umgänglich!

Bei militärischen Entscheidungen hört er eher auf seinen Generalstabschef Dan Caine als auf Kriegminister Pete Hegseth. Man braucht nur beider Kompetenzen zu vergleichen, ein ehemaliger Infanterieoffizier und ein General, Vorsitzender der Vereinigten Generalstäbe. Nicht alle Mitarbeiter werden zu allen ihren Aufgabenbereich betreffenden Sitzungen hinzugezogen, sondern erfahren die Neuigkeiten wie alle anderen. Donald Trump verläßt sich auf seine Instinkte, die im Gegensatz zu manchem EU-Regierungschef bei ihm anscheinend noch funktionieren, wie man täglich sehen kann, er ist begeistert über Israel, aber neidisch wegen der guten Presse, die Benjamin Netanyahu im Juni 2025 bekommt, Donald Trump ist von einer impulsivité sidérante, einer "verblüffenden Unüberlegtheit", mit geopolitischen oder strategischen Motiven ist bei Donald Trump nix. Behauptung: Donald Trump denkt und entscheidet weder geopolitisch noch strategisch. Man muß es sich vorstellen! 😂

"Wer wird Trumps außenpolitischen 'Lehrlings'-Wettkampf gewinnen?"
Who will win the Trump foreign-policy ‘Apprentice’ contest? By Jonathan S. Tobin, 

"Ist das eine geniale große Strategie oder zerstörerisches Chaos?" Für Jonathan S. Tobin gibt es Islamisten, und die Beseitigung des Mollah-Regimes nimmt er nicht wahr: "Es fiel weder, noch kapitulierte es." Kurz, Donald Trump ist "ein Präsident, dem es an einer klaren strategischen Vision oder der Geduld für einen langwierigen Konflikt mangelt."

Schlechte Nachrichten erreichen ihn nicht, von denen wird er abgeschirmt durch Natalie Harp, 34 oder 35 Jahre alt, eine schöne junge blonde Frau, die mit einem Drucker herumläuft und ihm die genehmen, ihm schmeichelnden Nachrichten unterjubelt; sie ist auch für Truth Social verantwortlich. Und wer berichtet, daß Donald Trump Tag und Nacht auf Truth Social unterwegs ist?

 BILD: Was über Trumps Assistentin getuschelt wird. Bruder Preston Harp, 38 Jahre, Musiker, Sozialist und Friedensaktivist, hält die Beziehung zwischen Donald Trump und seiner Schwester für "ungesund". Ein Blick auf den Mann, und man weiß, der ist ein gutbezahlter Demokrat. Bei Jeffrey Epstein landen sie aber doch nicht. Adrien Jaulmes erwähnt dieses schmierige Zeugs nicht, was ich ihm hoch anrechne. Bei ihm gibt's noch Walt Nauta, den "treuen Kammerdiener".

Zu komisch wird es, wenn die beiden Autoren erzählen, mit wem sich Donald Trump mißt: Alexander der Große, die Caesaren, William the Conqueror = Wilhelm I., Dschingis Khan, Attila, Tamerlan, Napoléon, Hitler, Mao, Stalin; das wären die größten Eroberer laut dem "wichtigsten Historiker des Planeten", und der ist Gary Player, sein Caddie und Vertrauter Golfmeister, genannt Black Knight, der "schwarze Ritter", One of Golf's Living Legends. Der Golfer ist 90 Jahre alt. Demnach haben die Autoren keine Ahnung, was ein Caddie ist. Spätestens jetzt merkt ein durchschnittlich begabter nicht böswilliger Mensch, daß das Scherz ist. Nicht so die beiden. Donald erklärt ihnen: "Die Leute haben die Nase voll von eurem Schwachsinn. Ihr habt nix anderes zu tun, als zu kritisieren."

Alle Interviewpartner bleiben anonym, lernt man, aber keiner, vermerkt Adrien Jaulmes, habe bisher auch nur das geringste dementiert. Fällt ihm nicht auf, daß Dementis nicht möglich sind? Wie will ein Anonymer etwas dementieren? Hey, Ihr Autoren, so habe ich das nicht gesagt, und dann wird klargestellt, wer was sagte oder gesagt haben soll - mit juristischen oder beruflichen Konsequenzen ?

Dabei wollte ich heute was über Emmanuel Macron, schreiben, den Totengräber Frankreichs!