Minister of Defence Mykhaylo Fedorov
during a conversation with his German counterpart Boris Pistorius. Photo: Telegram/Fedorov
“Permanent conflict with the military”:
LB.ua sources explain how factions justified Fedorov’s dismissal. LB.ua, 15 July 2026, 20:41
"Wolodymyr Selenskyj stellte die Personalentscheidungen dar als nicht diskutierbar."
nach dem Abschied des beliebten Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow."
« Un sang jeune dérange les vieux briscards » :
la colère monte en Ukraine après le départ de Mykhaïlo Fedorov, le populaire ministre de la Défense.
Par Clara Marchaud, Kiev, Le Figaro, 16 juillet 2026 101 commentaires
„'In einer Struktur, in der General [Oleksandr] Syrsky Generalstabschef ist, sehe ich nicht, wie' man den Krieg gewinnen kann, erklärte er [Mychajlo Fedorow]."
Warum soll er gehen? Der Verteidigungsminister ist seit Januar 2026 im Amt. Die Antwort gibt er auf seinem X-Kanal selbst:
"Empfang von Boris Pistorius an den 'kleinen' Luftabwehrstellungen in Kiew.
Veranschaulichung, wie die Ukraine heute ihren Luftraum schützt: Technologien zur Abwehr von Shahed-Drohnen, mobile Feuergruppen und Lösungen aus ukrainischer Produktion.
Deutschland hat sich zu einem der wichtigsten Akteure bei der Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung entwickelt – sei es durch Patriot-Raketen, die Finanzierung über die PURL-Initiative oder dringende Raketenlieferungen während der härtesten Wintermonate.
Heute fängt die Ukraine rund 90 % der feindlichen Drohnen und fast 80 % der Marschflugkörper ab. Gemeinsam mit Deutschland arbeiten wir weiterhin an Lösungen zur Abwehr ballistischer Bedrohungen." 


Hinzu kommen Frankreich und die EU-Kommission, die ganz groß einsteigen in die Zusammenarbeit mit der Ukraine. Angelegt ist das nicht als eine Unterstützung ukrainischen Militärs, sondern als Vorbereitung eines vom Boden der Ukraine ausgehenden Krieges von EU-Staaten gegen Rußland.
"Tödlicher und vielseitiger:
Die Luftwaffe plant die Anschaffung einer Einheit von Kampf- und Aufklärungsdrohnen."
Plus létale et plus polyvalente :
l’armée de l’air va se doter d’une unité de drones de bombardement et de reconnaissance.
Par Nicolas Barotte, Le Figaro, 15 juillet 2026
"Angesichts eines drohenden 'Chocs' zwischen Europa und Russland vor Ende des Jahrzehnts bleibt keine Zeit mehr zum Warten. 'Wir werden ab diesem Jahr eine Einheit für Bomber- und Aufklärungsdrohnen aufstellen,' enthüllt Generalmajor der Luftwaffe Dominique Tardif."
Der Begriff Choc läßt bewußt offen, wer wen schockiert. Den Bürgern der EU wird weisgemachrt, daß in den nächsten Jahren ein Überfall Rußlands abzuwehren sein würde, tatsächlich aber bereiten einige EU-Staaten unter Führung Deutschlands und Frankreichs den Krieg gegen Rußland vor. Dieselben Kreise, die inzwischen täglich erklären, daß Rußland mit seinem Krieg gegen die Ukraine in immer größere wirtschaftliche Schwierigkeiten käme, behaupten andererseits, Europa stünde kurz davor, von Rußland überfallen zu werden.
"EU startet Partnerschaft der Verteidigungsindustrie mit der Ukraine sowie einen Drohnen-Deal
und zahlt 1 Milliarde Euro für Drohnen aus."
EU launches Ukraine defence industrial partnership, Drone Deal and disburses €1 billion for drones
Die Milliarde stammt aus dem bereitgestellten 90 Milliarden-Euro-Darlehen [!] an die Ukraine. "Die Finanzierung wird an strenge Bedingungen für die Ukraine geknüpft". Tatsache ist, daß die Ukraine diesen Kredit wird nie zurückzahlen können, womit die Gläubiger auch gar nicht rechnen, sondern damit, daß das besiegte Rußland Reparationen zahlt, und sie sich zukünftig die Reichtümer Rußlands und der Ukraine aneignen können.
Diese europäischen Machenschaften werden nicht dazu führen, eines Tages Rußland zu besiegen, sondern dazu, daß Rußland den Krieg verschärft, da eines feststeht: Rußland läßt sich nicht besiegen.
Was Konstantin Nikolajewitsch Leontjew zu dem Projekt "Vereint für die Ukraine" meint:
Der Byzantismus hat uns unsere ganze Stärke im Kampf gegen die Polen, gegen die Schweden, gegen die Franzosen und gegen die Türken gegeben. Unter seinem Banner, wenn wir ihm treu bleiben, werden wir natürlich die Kraft haben, dem Ansturm des ganzen internationalen Europas standzuhalten, wenn sie denn bei sich alles Edle zerstören und es irgendwann wagen, auch uns die Fäulnis und den Gestank ihrer neuen Gesetze über die mickrige irdische All-Glückseligkeit, über die radikale irdische All-Vulgarität vorzuschreiben.
Konstantin Nikolajewitsch Leontjew: Byzantismus und Slawentum [1875 und 1885/86]
Der Byzantismus in Rußland, S. 31
Übersetzung aus dem Russischen von Daniil Koshmanow
Konstantin Nikolajewitsch Leontjew sel.A. ist nicht der einzige, der weiß, wie ein solches Projekt endet, wenn ihm nicht umgehend Einhalt geboten wird, sondern Donald Trump sieht die Entwicklung mit Sorge. Ob seine Partei den nächsten POTUS stellt, oder ob es die Demokraten sind, keiner kann und will sich durch das Europa dieser EU-Schranzen in einen Krieg verwickeln lassen, der zu einem Dritten Weltkrieg würde; denn Rußland wird sich nie besiegen lassen. Der durch die unstreitige Kompetenz des Mychajlo Fedorow eskalierende Krieg richtet sich aus unterschiedlichen Gründen gegen geopolitische Interessen gleich dreier Großmächte, gegen die USA, China und Rußland.
Nicolas Tenzer, X, 11:16 AM · Jul 16, 2026 · 7,754 Views
@NTenzer
"Wäre ich Präsident Macron oder Trump, Bundeskanzler Merz, der nächste Premierminister Burnham usw., würde ich sofort Mychajlo Fedorow zum Verteidigungsminister ernennen.
Der beste Minister seit langem.
Eine überragende Gestalt des Wandels, deren Vermächtnis in Geschichtsbüchern behandelt werden wird. Danke, Mykhailo."
Die Kommentatoren bringen die unterschiedlichsten Meinungen, selbstverständlich angereichert mit Haßbeiträgen gegen Donald Trump. Keiner von ihnen rafft, warum Wolodymyr Selenskyj diesen ausgezeichneten Verteidigungsminister absetzt, diesen "Letzten Versuch" Kiews, das Blatt zu wenden. Schnell ist man bei innerukrainischen Händeln.
Dabei ist es einfach: Die Ukraine soll keinen Siegeszug antreten. Dazu ist das Projekt der USA seit 2004 und verschärft seit 2014 nicht angelegt, erst recht nicht dazu, daß die EU-Kommission sich einmischt und ihre Rüstungsindustrie einen Reibach machen läßt, bis alles in Scherben fällt.
«Täglich wächst die Gefahr eines grossen europäischen Kriegs»:
Nato-General a. D. Harald Kujat über Eskalation und Frieden in der Ukraine,
Trump beharrt darauf, daß Putin zu einem Friedensabkommen bereit ist."
"Vladimir, it's time for you to stop": Trump insists Putin is ready to make peace deal
Khrystyna Bondarieva , Stanislav Pohorilov, UKRAINSKA PRAVDA, 15 July, 16:36

