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18. August 2021

Internationale Fotoausstellung Visa pour l'image 2021


Wie jedes Jahr im August, ist es wieder so weit! Die 33. Ausgabe von Visa pour l'image steht an. Eine Einladung des RN-Bürgermeisters Louis Aliot erreicht mich:

Am 28. August, um 9 Uhr, stellt er einen Kämpfer intra muros vor, das trojanische Pferd. 😂

Update, vom 28. August 2021, vom 5. und 19. September 2021
Leroy Soleil macht einfach da weiter, wo er aufgehört hat.
Fotojournalisten beweinen die armen Muslime in Tschetschenien. Der Feind ist Rußland! 👿
L'Indépendant beweint das Schicksal der bedauernswerten muslimischen Rohingyas. 😭
Myanmar: Südostasiens nächste Front im islamischen Glaubenskrieg? 👿

Update, vom 17., 22. und 30. September 2021
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, was von Wahrheit durch Fotos zu halten ist ...

1. September 2024

Perpignan. Kein Preisverleih durch Louis Aliot für den Fotografen Loay Ayyoub

Louis Aliot und Jean-François Leroy am Samstag, 31. August 2024, in Perpignan

"Zusammenstoß bei Visa pour l’Image in Perpignan: Bürgermeister Louis Aliot weigert sich, 
den Stadtpreis an einen Fotografen aus Gaza zu verleihen"
Clash à Visa pour l’Image à Perpignan :
Le maire Louis Aliot refuse de remettre le prix de la Ville à un photographe gazaoui

Update, vom 2. September 2024
Reicht der Arm der USA nicht mehr bis nach Kairo?
Update, vom 11. September 2024, im Text
Hamas schöpft Milliarden aus humanitärer Hilfe für Gaza ab

1. September 2014

Perpignan. Visa pour l'Image: 26 Jahre Propaganda

Während weltweit Christen von Muslimen zu Tausenden abgeschlachtet, ihre Töchter für $25 verkauft, zwangsverheiratet oder gleich vergewaltigt und ermordet werden, fällt dem Generaldirektor von Visa pour l'Image Jean-François Leroy und seinen Mitarbeitern auch in diesem Jahr nur pro-islamische Indoktrination ein. Diesmal geht es im Anreißer nicht gegen Juden und Israel, sondern gegen Christen. Ob und was sich an anti-israelischen Wahrheiten in der Ausstellung befindet, müßte ich noch herausfinden, habe aber keine große Lust, mich weiter zu ärgern.

Update. Große Trauer über die von muslimischen Séléka-Kämpfern ermordete Camille Lepage

17. Mai 2011

Leroy Soleil : Ich bin ein Festival des Photojournalismus

Seit 1989, immer Ende August/Anfang September, findet in Perpignan, im äußersten Südwesten Frankreichs, ein internationales Festival des Fotojournalismus statt, Visa pour l'Image, in diesem Jahr zum 23. Mal, vom 27. August bis 11. September 2011, mit einer Woche für die Profis, vom 29. August bis 4. September. Dieses Jahr wird auch das Attentat auf die Zwillingstürme vorgestellt, jubilée oblige. Stellen die internationalen Zeitungen in einigen ihrer besten für den Wettbewerb um den Daily Press Award eingereichten Aufnahmen des Jahres einmal die USA nicht negativ dar, sondern einfach nur sachlich? Und Israel, werden der Staat und seine Bevölkerung als eigenes Subjekt und nicht in Abhängigkeit des Bedarfs an linker Propaganda für die Palästinenser erwähnt?

Perpignan. Visa pour l'Image 1989 bis 2010. 22 Jahre Propaganda

Gründer und Generaldirektor der Internationalen Fotoausstellung ist Jean-François Leroy, er und sein Team präsentieren Jahr für Jahr auf Fotopapier festgehaltene schwarz-weiß oder farbig dokumentierte einseitige Weltsicht, Israelfeindschaft, Begeisterung für die palästinensischen Kämpfer gegen Israel und Anti-Amerikanismus, der Rest ist Entwicklungsländerexotik, durchsetzt mit Schrot und Blei. Jean-François Leroy nennt solches "Fotojournalismus von Qualität".

Fortsetzung im Artikel Leroy Soleil : Ich bin ein Festival des Photojournalismus.

7. September 2024

Perpignan. Visa Pour l'Image verleiht den Visa d'Or

 

Ein Kind vor der Leichenhalle des Nasser-Hospitals, im südlichen Gazastreifen, 25. Oktober 2023. 

„Der Fotojournalist Loay Ayyoub widmet seinen Preis ‚allen Journalisten,
die in Gaza bei der Erfüllung ihrer Pflichten getötet wurden, und allen anderen Toten dieses Krieges‘.“
Visa pour l’image à Perpignan : le photojournaliste Loay Ayyoub dédie son prix "à tous les journalistes tués à Gaza pendant l’exercice de leur fonction et tous les autres morts de cette guerre". 

Der Artikel in der Zeitung, vom 7. September 2024, wird bebildert mit dem auch bei Charlotte Fauve, von Telerama, beliebten Foto des kleinen arabischen Mädchens, das, am 25. Oktober 2023, vor der Leichenhalle des Nasser-Hospitals, bei Khan Yunis, im Süden Gazas, herzzerreißend Tote beweint. 

Update, vom 13. September 2024 im Text
Ein unechter Journalist aus Gaza enthüllt seine Identität

4. September 2016

VISA. International Festival of Photojournalism

Ein aus der Türkei kommender Syrer mit seinen zwei Kindern 
versucht auf der Insel Lesbos an Land zu gehen. 24. September 2015

Wie seit 1989 in jedem Jahr, wird in Perpignan auch diesmal die für Hotelbesitzer und Geschäftsleute finanziell einträgliche Urlaubszeit durch das Internationale Festival Visa pour l'image verlängert. Es wird zum 28. Mal veranstaltet und dauert vom 27. August bis zum 11. September 2016.

30. Juni 2015

Perpignan. Eine muslimische Französin verurteilt diese Tat


Im Indépendant, vom 30. Juni 2015, wird dieses Foto veröffentlicht. Der Fotograf lebt seit zehn Jahren in Perpignan. Er verfolgt wie ich am Sonntag, den 11. Januar 2015, die Demonstration unter dem Motto "Je suis Charlie". 20 000 Menschen sollen gemäß dem Fernsehsender France 3 teilgenommen haben. Die vom Innenministerium eingesetzte Präfektur verdoppelt die Zahl auf 40 000, und das bei einer Stadt von 110 000 Einwohnern. Man darf es sich aussuchen.

8. November 2011

Carlos, der Schakal. Prozeß für einen Helden

Leser, die sich nicht wöchentlich, gar täglich mit dem Verbleib des Carlos befassen, stutzen. Sie sind der Ansicht, daß Carlos, in Deutschland bekannt durch sein Attentat, vom August 1983, auf das Berliner Maison de France, 1997 dreifachen Mordes in Paris, 1975, an zwei französischen Geheimdienstagenten und einem V-Mann wegen zu lebenslanger Haft verurteilt, in Frankreich einsitzt, gleichgültig, in welchem Gefängnis gerade. Zwei seiner Komplizen verbüßen ihre Strafe in Deutschland, und ein dritter, seiner Nationalität nach Jordanier, ist unauffindbar verschollen, vielleicht im Elend der palästinensischen Flüchtlingslager. Nun aber geht's mit Carlos erst richtig los. Zur Vorbereitung und Durchführung eines bereits nach fast 30 Jahren beginnenden Prozesses über die ihm in Frankreich zur Last gelegten vier Attentate aus den Jahren 1982 und 1983 sowie die Rechtmäßigkeit seiner Verurteilung ist er seit sechs Wochen in der Pariser Santé Häftling mit besonderen Vergünstigungen in einer Einzelzelle. Er darf fernsehen, Zeitungen lesen, dreimal die Woche telefonieren. Der Radiosender Europe 1 führt mit ihm ein Telefon-Interview. Exclu - "un miracle que je sois en vie". "Ein Wunder, daß ich lebe." Ein siegessicherer Carlos, die linke Faust zum Gruß geballt, lacht dazu. EuropeOnline titelt: "Carlos der Schakal" gibt Radio-Interview und zieht vor Gericht. Pech hat er allerdings, daß sein Bewunderer, Landsmann und Staatspräsident Hugo Chávez, seiner Krankheit wegen nicht viel für ihn tut, so tritt die staatsmännische Komponente heuer ein wenig in den Hintergrund.