Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.
"Als sich die Rote Armee dem KZ Auschwitz im August 1944 näherte, begann die SS mit der stufenweisen Evakuierung des Lagers. .... Die SS schickte etwa 56.000 Häftlinge auf 'Todesmärsche' in Richtung Westen, um ihre Befreiung durch die Rote Armee zu verhindern. Tausende kamen dabei ums Leben. Am 26. Januar ließ die Lagerleitung das letzte Krematorium sprengen. Als die sowjetische Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz befreite, befanden sich noch etwa 8.500 kranke und erschöpfte Häftlinge im Stammlager und seinen Nebenlagern.."
Holocaust-Gedenktag. ERINNERUNG BRAUCHT STIMMEN
Vor 81 Jahren:
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Staatsminister Wolfram Weimer gedenkt "der sechs Millionen Jüdinnen und Juden und aller weiteren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft"; er läuft zur vollen Form auf und interniert alle ins Lager, die im NS-Staat verfolgt wurden: "Ebenso betroffen waren Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, Zeugen Jehovas, sogenannte 'Asoziale' und 'Berufsverbrecher' sowie politische Gegnerinnen und Gegner."
Wer Ausschwitz befreit hat, berichtet der Minister nicht, das steht nur unter dem mitgelieferten Foto der Rosen auf dem "Denkmal der Schande", aber die Judenvernichtung erklärt er dem Zeitgeist entsprechend zur Vernichtung von Jüdinnen und Juden. Das reicht ihm aber nicht, und er relativiert die Ermordung von 1,1 Millionen Juden in Auschwitz, die nicht ihres Geschlechts wegen umgebracht wurden, sondern weil sie Juden waren, und weil das für ihn immer noch nicht Ablenkung genug ist vom Verbrechen an den Juden, packt er noch alle mit hinein. Warum nennt er sie nicht Zeuginnen und Zeugen Jehovas, Berufsverbrecherinnen und Berufsverbrecher? Waren das nur Männer?
Nein, "Denkmal der Schande" kann nicht im anti-jüdischen [!] Sinn die Bedeutung "schändliches Denkmal" haben, aber was an Deutschkenntnissen kann man von Schreibern der WELT, von weltlichen Schreibern, erwarten? Nichts als Propaganda gegen politische Gegner.
"Fahre nach Auschwitz und sieh dir an, was war".
Von Martha Wilczynski [Korrespondentin in Moskau!]
"Auschwitz war ein Zentrum des Holocausts. Es gibt nur noch wenige, die heute davon berichten können. Einer der letzten Zeitzeugen ist [der 100-jährige] Stanislaw Zalewski. Das Erlebte hat er lange verdrängt." Es folgen 45 Zeilen mit drei Zwischenüberschriften, und dann der Satz, im vorletzten Absatz: "Heute, am 81. Jahrestag der Befreiung des Lagers Auschwitz, wird Zalewski diese Kiste wieder öffnen."
Das ist alles! Kein Wort davon, daß es die Soldaten der Sowjetarmee waren.
Koblenz und Andernach erinnern an die Opfer des Holocaust. SWR, Stand 27.1.2026, 6:46 Uhr
"Als sowjetische Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945 das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz erreichten, waren sie schockiert: Sie befreiten rund 7.000 Häftlinge, die dort unter unmenschlichen Bedingungen lebten."
Sinngemäß so auch der NDR, der BR, die ARD Mediathek, die Stadt Werder, das protestantische evangelisch.de, mit Blick auf das "Denkmal der Schande", und andere, die vom Russenhaß und dem Haß auf Wladimir Putin noch nicht ganz zerfressen sind.
Gedenken in [Christuskirche] Niesky: Konzert erinnert an Befreiung von Auschwitz. Video 2:33'
Den Gipfel aber schießt das Westfalen-Blatt, aus meiner ostwestfälischen Heimat, ab, "finale Worte" gibt es da auch, sozusagen die Endlösung, Version 2026. Sind deshalb die Schützen dabei?
Schützen und Schüler aus Nieheim besuchen Vernichtungslager Auschwitz.
"Nieheim/Oswiecim. Die Ermordung von mehr als sechs Millionen Juden durch das Nazi-Regime gilt als das größte Menschheitsverbrechen. Sinnbild hierfür ist das Vernichtungslager Auschwitz, das heute auf den Tag vor 81 Jahren von den Alliierten befreit wurde."
Das Sinnbild Auschwitz wurde von den Alliierten befreit. Vielleicht von einer Koalition der Willigen?
Risse im Beton der deutschen Demokratie werden zum Normalfall!
Hier noch einmal auszugsweise meine Beiträge, vom 25. März 2004 und vom 22. Mai 2014, zur "dämlichen Bewältigungspolitik". : Dieses Denkmal der Schande, der Schande der Deutschen, ist auch ein Denkmal der Schande im Sinne von schändlich. Wer eine solche Beleidigung aller Nazi-Opfer, nicht nur der Juden, zu verantworten hat, handelt schändlich, von der Ideengeberin Erika alias Lea Rohs über den Architekten Peter Eisenman bis zum Bundeskanzler Gerhard Schröder, der meinte, es müßte ein Ort geschaffen werden, „an den man gerne geht“.
Nicht einmal die deutsche Sprache bleibt im FOCUS unbeschädigt; denn es sollte der [!] Juden gedacht werden. Aber was kann man heuer im allgemeinen Niedergang erwarten?
Ich wollte nichts zum 81. Jahrestag schreiben, aber eine Freundin schickte mir Wolfram Weimers Sprüche über das "Unvorstellbare" und seine "Jüdinnen und Juden": "Mehr Relativierung geht nicht???!! Liebermann! Der 27. Januar wurde zu einer Farce degradiert!"
Morgen soll's damit weitergehen: Gedenkstunde 2026. Wem die Stunde schlägt!
"In seiner traditionellen Gedenkstunde erinnert der Bundestag am Mittwoch, 28. Januar 2026, an die Opfer des Nationalsozialismus. Als Gedenkrednerin wird in diesem Jahr die polnisch-US-amerikanische Therapeutin und Sozialarbeiterin Tova Friedman zu den Abgeordneten sprechen."


