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20. November 2012

Syrien. Bündnissolidarität Deutschlands für wen?

Photo: Bülent Kilic/AFP

Besseres kann dem militanten Sunniten Recep Tayyip Erdogan nicht geschehen: Deutschland stellt sich auf seine Seite im Kampf gegen den Erbfeind Rußland, und China wird seiner Verbindlichkeiten dem Iran gegenüber gleich mit ins Visier genommen. Das rangiert beim Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland Thomas de Maizière unter "Bündnissolidarität" mit der Türkei im Rahmen der NATO. Stephan Ueberbach, vom SWR, Magister Artium in Mediävistik, neuerer Germanistik und Geschichte und Gesprächspartner der Claudia Roth, ist begeistert, daß es endlich losgeht: Deutschland darf sich nicht schon wieder drücken. So wird die politische Haltung der Bundesregierung im Fall der Ersetzung des Diktators Muammar al-Gaddafi durch eine radikalislamische Regierung als Feigheit abqualifiziert. Sesselpuper laufen zur vollen Form auf.

21. Dezember 2016

Syrien. USA und EU gegen Rußland und China

Aus gegebenem Anlaß, ergänzt und aktualisiert: 
Eine Auswahl weiterer Artikel, ab 24. April 2011, unterm Text!

Video, RT, 20. Dezember 2016. Syrischer UN-Botschafter nennt vor Sicherheitsrat Namen der 
NATO-Offiziere und Agenten in Ostaleppo, PI, Dezember 2016

Die wichtigsten Gruppen der syrischen Opposition

Mancher ahnt nicht die Ausmaße der Ignoranz bzw. der Böswilligkeit, je nach Informationsstand, der westlichen Politiker und Journalisten, wenn es um die Berichterstattung über Syrien geht. Da gebe ich Kewil recht, in welcher Sprache er das auch artikulieren und wen im einzelnen er sich vorknöpfen mag. Alle wissen Bescheid, sie berichten aus Kairo und sonstwoher, wer die Guten und die Bösen sind. Niemand außer Karin Leukefeld, Korrespondentin der Jungen Welt, ist offiziell dort: "Die Golfstaaten, die USA und Westeuropa haben den ursprünglichen Protest in Syrien für ihre ­eigenen Interessen und eine Destabilisierungskampagne gekapert." So ist es, Satz für Satz richtig.

6. April 2017

Mit Donald Trump bin ich fertig!

Mit Dollary Trunton bin ich fertig!

Bombenziele: Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht der Weltkrieg vor der Tür!

Ja, ich weiß: Oder in Hamburg fällt 'ne Schaufel um! Ich sag's aber trotzdem.

Updates, vom 6. bis 14. April 2017
59 US-Raketen auf eine syrische Militärbasis als Warnung an die Russen
Donald Trump empfängt den Präsidenten des Weltfeindes Nr. 1 der USA
Das Pentagon legt nach: Rußland könnte direkt teilgenommen haben!
Raytheon-Aktienkurs steigt nach Angriff auf Syrien.
Die USA verhindern den Frieden in der Region!
Jacques Schuster, DIE WELT, verirrt sich im Kreißsaal.
Syrien-Bombardierung: Donald Trump zerlegt sich selbst.
Jewish Business News: Jared Kushner schuldet George Soros $ 250 Millionen
Plant Dollary Trunton einen Militärschlag gegen Nordkorea?
Bombe des Typs GBU-43, größte nicht-nukleare Bombe, auf Afghanistan
Der erste erfolgreiche Test der modernisierten Atombombe B61-12, in Nevada
PI beglückwünscht Dolly, zurück in die Reihen gefunden zu haben.

8. Dezember 2025

Syrien im Umbruch


Wie der ehemalige Dschihadist Ahmed al-Sharaa 
innerhalb eines Jahres seine autokratische Macht in Syrien etablierte.
Comment en un an, l’ancien djihadiste Ahmed al-Charaa 
a imposé son pouvoir autocratique sur la Syrie
Par Georges Malbrunot, envoyé spécial à Beyrouth et Amman, Le Figaro, 7 décembre 2025

Je le dis tout de suite : c'est le meilleur article sur le sujet que j'aie jamais lu.
Ich sag's gleich: Das ist zum Thema der beste Artikel, den ich je gelesen habe.

An diesem Artikel wird noch gebastelt. 🔨 Fertig! 😂 mit den Nerven!

7. August 2019

Türkei: Schluß mit der Politik der offenen Tür!

Ces réfugiés que la Turquie renvoie dans leur pays
"Diese syrischen Flüchtlinge, die von der Türkei in ihr Land zurück geschickt werden"

Le Figaro widmet, am 7. August 2019, eine ganze Seite 6 der Türkei. Die iranisch-stämmige Istanbul-Korrespondentin Delphine Minoui berichtet über "Diese syrischen Flüchtlinge, die von der Türkei in ihr Land zurück geschickt werden". [Foto vom Dienstag, 6. August 2019] Die Folge für die EU und vor allem für Deutschland und seine "Bündnissolidarität" wird das erneute Anschwellen syrischer Flüchtlingsströme sein. Syrer, die nicht zurückkehren wollen, werden zu Tausenden die Türkei [!] verlassen. Hinzu werden syrische Kurden kommen, wie man ihrem Artikel darüber entnehmen kann.

10. April 2018

Donald Trump ist bereit zum Dritten Weltkrieg


Die Kampagne der USA wird deshalb losgetreten, weil Donald Trump in der Woche zuvor seinen Generälen befahl, die 2000 Mann der amerikanischen Spezialeinheiten im nächsten halben Jahr aus Syrien abzuziehen. Das muß auf jeden Fall verhindert werden, und nun neigt dieser Präsident, der vom Volk gewählt wurde, weil er "America First" verkündete, zu einem erneuten Menschen und Milliarden Dollar vernichtenden Militäreinsatz in Syrien.

Update, vom 16. und 17. April 2018
Von Skripal bis Douma ist dazu da, Donald Trump auf Kriegstreiberlinie zu bringen.

2. Januar 2017

Wozu die "Willkommenskultur" Angela Merkels dient


Es bedarf keines Attentats in Nizza, Berlin und Istanbul, um zu begreifen, welcher Schaden uns mit der zügellosen Einwanderung von Hunderttausenden von muslimischen jungen Männern von der Kanzlerin zugefügt wurde, sondern ein ca. 140 Zeilen langer Zweispalter aus der Feder des Star-Korrespondenten Georges Malbrunot, verteilt über die Seite 3 des Figaro, vom 2. Januar 2017, angereichert mit einem Konterfei des ernst dreinblickenden Recep Tayyip Erdogan, sagt alles!

3. Januar 2012

Syrien. Hilfe des Brookings Doha Center für den radikalen Islam


Der Figaro kostet nunmehr 10 Centimes mehr, mein Kaffeehausbesitzer muß ab sofort in der Woche täglich 1,50€ hinblättern, die vente forcée, am Wochenende, bekommen die Leser weiterhin für 4,50€, wie der Figaro gnädig anmerkt. Dafür liefert das Blatt immer Überraschungen, oft üble, selten gute, letztere beispielsweise, wenn Georges Malbrunot und Pierre Prier die Feder führen. Auf den hinteren Seiten tummeln sich hin&wieder Experten vom Project Syndicate, wie Shlomo Ben Ami, Joschka Fischer oder Ian Buruma, die weisen Sätze des Ivan Rioufol gibt's nur freitags, aber auch nicht immer. Heute überbietet sich der Figaro mit einer Analyse der Lage in Syrien: Repenser le rôle de la Russie en Syrie. Die Rolle Rußlands in Syrien neu durchdenken, ohne daß der Autor Salman Shaikh einmal die Begriffe Islam, Muslimbrüder, Schiiten, Sunniten, Iran auch nur erwähnt, ohne daß er die "demokratische Alternative" definiert. Das ist große Kunst!

14. August 2018

Zehn Jahre Mittelmeer-Union

"Warum spricht niemand über die Mittelmeer-Union?"
Why is Nobody Talking about the Union for the Mediterranean? By Judith Bergman, 

Judith Bergman berichtet, was aus der Mittelmeer-Union geworden ist, und warum trotz riesiger Summen Geldes weder Politiker noch Medien in der EU darüber sprechen, über die Leerformeln von "Integration" und "gemeinsamem Erbe", über Sklaverei in Mauretanien, die Anwendung der Scharia, vor allem bei Heirat, Scheidung und Erbe, sowie trotz Gender Mainstreaming die Abwesenheit von Gleichheit für Frauen in den islamischen Mitgliedsländern. 

26. Juni 2011

Syrien. Die Hezbollah verlegt ihr Waffenarsenal in den Libanon

Der Starkorrespondent des Figaro, Le Grand Reporter Georges Malbrunot, ist mit Abstand dessen bester Mitarbeiter. In keinem anderen MSM bekommt man genauere Informationen über die Lage im Nahen Osten. Danke dafür!

Am 24. Juni berichtet er über die Aktivitäten der Hezbollah: Le Hezbollah rapatrie son arsenal de Syrie. Die Terrororganisation befürchtet einen Machtwechsel. Nun folgt eine exakte Schilderung. Der Iran benutzt Syrien, um die für die Hezbollah bestimmten Waffen möglichst nahe an den vorgesehenen Kampfplatz gegen Israel zu bringen. An der Grenze zum Libanon, in Douma und Homs lagern die Boden-Boden-Mittelstreckenraketen Zilzal, die Raketengeschosse Fajr 3 und Fajr 5, zum Einsatz gegen Israel.

13. März 2012

Syrien. Bewaffnung der Aufständischen ein gefährliches Wagnis

Mancher ahnt nicht die Ausmaße der Ignoranz bzw. der Böswilligkeit, je nach Informationsstand, der westlichen Politiker und Journalisten, wenn es um die Berichterstattung über Syrien geht. Da gebe ich Kewil recht, in welcher Sprache er das auch artikulieren und wen im einzelnen er sich vorknöpfen mag. Alle wissen Bescheid, sie berichten aus Kairo und sonstwoher, wer die Guten und die Bösen sind. Niemand außer Karin Leukefeld, Korrespondentin der Jungen Welt, ist offiziell dort: "Die Golfstaaten, die USA und Westeuropa haben den ursprünglichen Protest in Syrien für ihre ­eigenen Interessen und eine Destabilisierungskampagne gekapert." So ist es, Satz für Satz richtig.

11. April 2018

Präsidentendarsteller Emmanuel Macron ist größenwahnsinnig


In Frankreich wüten der radikale Islam und seine Terrorgruppen, niemand ist nirgends mehr sicher. In der Provinz werden Veranstaltungen gestrichen, noch bevor sie in die Anfangsphase der Vorbereitung gelangen, weil die Polizei nicht genügend Personal hat, sie zu schützen. Damit müssen die Franzosen leben, der Staatspräsident kann sich nicht auch noch um Départements wie das Roussillon kümmern. Wo liegt das überhaupt?

Update, vom 12. April 2018 
Emmanuel Macron weiß, daß Chlorin vom Regime des Bashar al-Assad eingesetzt wurde.

9. August 2019

Recep Tayyip Erdogan setzt die EU unter Druck

Foto: UNHCR

Recep Tayyip Erdogan droht der EU, die Schleusen zu öffnen für 3,6 Millionen Flüchtlinge und Migranten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, wenn türkischen Staatsbürgern nicht die Visa-freie Einreise in die EU gewährt werde. Am 22. Juli 2019 erklärt der türkische Außenminister, die Türkei steige aus dem Migrationsvertrag aus. Zum durch die Rückführung der Syrer in ihr Land sich ergebenden Migrantenstrom von Syrern käme dadurch der noch breitere von Türken.

Diesen Vertrag "zur Vertiefung der EU-türkischen Beziehungen und des Angehens der Migrationskrise" verdankt die EU der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

14. April 2018

Emmanuel Macron. Der Irre von Chaillot


Am Donnerstag, 12. April 2018, ist Präsidentendarsteller Emmanuel Macron am Ende des ersten Jahres seiner Einsetzung ins Amt angekommen, und so spielt er in Berd'huis gegenüber seinem in die Rolle des Lehrers geschlüpften Interviewpartner Jean-Pierre Pernaut das I-Männchen der ersten Grundschulklasse. Das hält er für angebracht; denn das Journal de 13 heures erreicht laut dem  Politologen Philippe Moreau-Chevrolet "ein älteres, provinzielles, konservatives und nicht arbeitendes, untätiges Publikum", das solches sicherlich begeistert aufnimmt.

8. April 2017

XI Jinping als Geisel des Donald Trump


Am 6. und 7. April 2017 ist der chinesische Staatspräsident Xi Jinping zu Gast auf dem Anwesen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Verhandlungen in entspannter Atmosphäre sollten es werden, aber der Luftangriff gegen Syrien hätten den Gipfel in Form und Inhalt durcheinander gebracht, meinen die Figaro-Korrespondenten Maurin Picard, in New York, und Sébastien Falletti, in Shanghai.

Trump Approval Index History

11. Februar 2012

Syrien. Auftritt einer [großen] Persönlichkeit der Grünen im Figaro

Liebe Freunde!

Heute kommt meine Herrin aus ihrem Stammcafé und kriegt sich nicht ein vor Lachen. "Schaf," gluckst sie, "erinnerst du dich an den Korrespondenten Patrick Saint-Paul, der kein gutes Haar läßt am 'Hebräerstaat' (Israel), und der jetzt im Auftrag des Figaro Berlin unsicher macht, der weder von der 'schiitischen Organisation' (Hezbollah) noch von Konnopke's Currywürsten Ahnung hat? Ich hatte ihn beinahe vergessen, aber heute läuft er zur bekannten Vollform auf."

4. Januar 2017

Krieg des Westens gegen Rußland



Politik und Medien können vieles verschweigen, sie können lügen, auslassen, erfinden, beschönigen, aber den aufmerksamen Lesern entgeht dennoch nicht, worum es bei der Flüchtlingspolitik geht, nämlich um die Destabilisierung Syriens und damit um die Schwächung seines Verbündeten Rußland. Am Beispiel zweier Berichte des Lokalblattes L'Indépendant sei dies exemplarisch gezeigt.

Updates, im und unterm Text
Zur Erinnerung: Bundesregierung ordnet Gesetzesbruch an. 10. September 2015
Ein Kriminalbeamter schreibt an Wolfgang Bosbach. 1. Februar 2016 / 6. Januar 2017
Wie die Intelligenz Syriens systematisch aus dem Land gelockt wurde, 7. Januar 2017
Bewertung durch die Geheimdienste: bewertend, zergliedernd, Zuschreibung, Schlußfolgerungen, Einwirkung. Eine Proseminararbeit zur Erlangung der Aufnahme ins Hauptseminar! 6. Januar 2017

16. April 2018

Ein unwürdiges Schauspiel


Ich gebe zu, daß ich mich lange nicht so geirrt habe! Nicht berücksichtigt habe ich den Grad der Verkommenheit der alt gewordenen extremen Linken, die den Staatspräsidenten vorführt in einer Auftaktveranstaltung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des "Mai 68". Dabei hat Emmanuel Macron das Nationaltheater von Chaillot ausgewählt, weil dort vor 70 Jahren von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen wurde.

Update, vom 16., 17., 18. und 19. April 2018
Frankreichs Regierung ist nur noch lächerlich, will den Orden zurück!
Emmanuel Macron lebt fern der Wirklichkeit der Welt! 
Emmanuel Macron heißt 150 Millionen bis 200 Millionen Afrikaner willkommen.
Bashar al-Assad will den Orden nicht mehr haben nach dem Luftschlag.

14. April 2011

Syrien. Ein Bericht des Nahostkorrespondenten Georges Malbrunot

Verläßliche Informationen über die Lage der Welt oder des Kindergartens der Nachbarschaft zu bekommen, ist heuer schwierig. Das Personal der MSM überbietet einander darin, seine bzw. die Meinung seiner Brötchengeber und der mit ihnen befreundeten Politiker unters Publikum zu streuen, die deutschen öffentlich-rechtlichen Anstalten sind darin führend. Noch ehe überhaupt in einem Satz mitgeteilt wird, um welches Ereignis, welche Tatsache es geht, stimmt der Autor sein Publikum ein, in welche Richtung es zu denken und zu fühlen hat: Barack Obama Weltpräsident.

24. Februar 2012

Robert Wistrich. Der Antisemitismus und die Islamisten

Der Europa-Korrespondent der Jerusalem Post Benjamin Weinthal, Mitglied der Foundation for Defense of Democracies, veröffentlicht am 23. Februar 2012 ein Interview mit dem Direktor des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism at the Hebrew University: Robert Wistrich warns that anti-Semitism will grow as long as West ignores Islamists. Ich hoffe, das Interview ist nicht nur in der "Premium Zone" der Abonnenten zu lesen. Hier ist meine Kritik an den Ausführungen von Prof. Dr. Robert Wistrich: 

Der Erfolg im Kampf gegen Judenhaß und Antisemitismus steht und fällt damit, daß Wissenschaftler aufhören, von "Islamismus" und "Islamisten" zu sprechen/schreiben.