Deutsche von damals und heute konfrontiert mit den Verbrechen des Dritten Reiches."
«Ton grand-père était-il un nazi ?» : les Allemands d'hier et d'aujourd'hui face aux crimes du IIIe Reich
Par Aude Bariéty de Lagarde, correspondante à Berlin, Le Figaro, 17 avril 2026
Le Figaro und seine Berlin-Korrespondentin machen mich sprach- und ratlos. Das hat noch kein Figaro-Korrespondent geschafft, nicht einmal Philippe Gélie und Pierre Avril, auch nicht Patrick Saint-Paul und Nicolas Barotte. Immer gab es in ihren Artikeln etwas, mit dem ich übereinstimmte, das anregend und brauchbar für meine eigene Arbeit war, mindestens einen Ansatzpunkt, das Thema aufzunehmen und weiter zu forschen, auch, zu spotten oder zu lachen.
Aude aber schlägt mich KAude in der zeiten Runde. Mais Aude me met KAude au deuxième round.
Nachdem Guillaume Perrault einen ganzseitigen Artikel über einen Nazi-Kollaborateur veröffentlichen darf: Jean Luchaire, la véritable histoire d'un journaliste de gauche devenu le roi de la collaboration parisienne, "Jean Luchaire, die wahre Geschichte eines linken Journalisten, der zum König der Pariser Kollaboration wurde", geht es in der zweiten Runde zügig weiter mit den Nazi-Großvätern und ihren Enkeln; die sind heute Ende 50, Anfang 60 und wurden schon vor einem Vierteljahrhundert zu Recht oder zu Unrecht bezichtigt, so zu tun, als wüßten sie von nichts. Urenkel werden subsummiert unter "Deutsche von heute", wie die ethnisch zusammengesetzt sind? Wayne interessiert's!
Harald Welzer, Sabine Moller, Karoline Tschuggnall:
»Opa war kein Nazi«: Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis
"Was erinnern Deutsche aus der NS-Vergangenheit? Die bahnbrechende Studie, die eine ganze Forschungstradition begründet hat und seit 2002 in zahllosen Auflagen und Sprachen erschienen ist."
« Que retiennent les Allemands du passé nazi ? L’étude novatrice qui a établi toute une tradition de recherche et qui a été publiée dans d’innombrables éditions et langues depuis 2002. »
Die Ausstellung im Museum "Topographie des Terrors" liefert dazu Dokumente in Hülle und Fülle.
Das kommt davon, wenn man auf verfluchtem Gestapo-Boden baut, meint Woyzeck:
WOYZECK: Ja, Andres, der Platz ist verflucht. Siehst Du den lichten Streif da über das Gras hin, wo die Schwämme so nachwachsen? Da rollt abends der Kopf. Es hob ihn einmal einer auf, er meint', es wär ein Igel: drei Tag und drei Nächt, er lag auf den Hobelspänen - [Leise:] Andres, das waren die Freimaurer Juden! Ich hab's, die Freimaurer Juden!
Bin ich beim Schreiben über den ersten Artikel, War Dein Großvater ein Nazi? Ton grand-père était-il un nazi ? , nur wütend, haut mich die Fortsetzung um. In der Zeitung, vom 18. April 2026, steht der Artikel auf der ungeraden Seite 5; es soll keinem Blick entgehen, welcher Greueltaten die Deutschen fähig waren, sind und sein werden, Deutsche von damals, Deutsche von heute, Deutsche von morgen.
Aude Barriéty de Lagarde führt sie alle vors Gericht: Antworten Sie, Angeklagter!
Die Deutschen werden in die Schuld-Ecke gestellt, Gesicht zur Wand. Nun dürfen sie abwarten, ob die französischen Sieger sie liquidieren oder Gnade vor Recht ergehen lassen.
Aude Barriéty de Lagarde les amène tous devant le tribunal : Répondez, accusé !
Les Allemands sont placés dans le coin de culpabilité, face au mur. Ils doivent maintenant attendre de voir si les Français victorieux les exécuteront ou feront preuve de clémence.
Qui sont-ils, obsédés par le passé de l'Allemagne ?
En France, ce sont les élites politiques et médiatiques qui instrumentalisent le passé allemand pour banaliser et détourner l'attention de l'implication de leurs grands-pères dans la politique du Troisième Reich, ainsi que de leurs propres échecs ; ce sont les mêmes personnes qui portent Emmanuel Macron à la présidence, un homme qui ruine la France lorsqu'il est ministre de l'Économie de 2014 à 2016, ce qui, de fait, le prédispose à la plus haute fonction de l'État.
Wer sind sie, die sich an der deutschen Vergangenheit abarbeiten?
In Frankreich sind das Eliten aus Politik und Medien, die deutsche Vergangenheit zur Banalisierung und zur Ablenkung von der Verstrickung ihrer Großväter in die Politik des Dritten Reiches sowie von ihrem eigenen Versagen brauchen; dieselben, die einen Emmanuel Macron zum Staatspräsidenten küren, der Frankreich schon ruiniert, als er Wirtschaftsminister ist, 2014 bis 2016, was ihn geradezu qualifiziert fürs höchste Amt im Staate. Ab 2017 folgen
- Verkauf von französischen Unternehmen in die USA wie ALSTOM, als Entrée,
- Deindustrialisierung durch verfehlte Wirtschaftspolitik,
- Covid 19-Maßnahmen wie Nötigung zur dreimaligen Impfung, Einsperrung eines ganzen Volkes und Raub von dessen Freiheit,
- Anstieg der Staatsschulden von 1,2 Billionen Euro, 2 218,4 Md€ im Jahr 2017 auf 3 482,2 Md€ im Jahr 2025,
- Beitrag zur Dezimierung der originären Franzosen durch Aufnahme der Abtreibung bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche, die Tötung menschlichen Lebens, als Menschenrecht [!] in die Verfassung,
- "Gesetz Falorni", zu unterstütztem Selbstmord und zur Euthanasie, genannt "Sterbehilfe" als Beseitigung unwerten Lebens, ob so gewollt vom Sterbewilligen, oder nicht, verklärt zum "Sterben in Würde",
- 300 000+/Jahr Immigranten mit Einverständnis und Förderung des Staatspräsidenten.
Olivier Falorni ist ein Dissident des Parti Socialiste, man kann ihn getrost als Macronisten bezeichnen.
Vom 1. Januar 2017 bis zum 1. Januar 2018 wuchs die Bevölkerung Frankreichs um 317 000 Personen, davon sind 44 % Einwanderer = +139 000 Immigranten im Vergleich zum Vorjahr, 2019 sind es 385.000 Personen, darunter 273.000 Einwanderer, berichtet Insee. So geht es bis heute jedes Jahr. "Frankreich, Heimat der größten muslimischen Bevölkerung Europas, hat heute schätzungsweise zwischen 6 und 10,5 % Muslime auf seinem Territorium und morgen zwischen 12 und 18 %."
Die Deutschen sind nicht face à = konfrontiert mit dem Dritten Reich und seinen Großvätern, sondern mit der schleichenden Machtübernahme des Islam in Deutschland, Spanien und Frankreich.
In Deutschland hört's mit 2020 auf zu interssieren, "vor 1 Monat" [= März 2026] bezieht sich das BMI auf Zahlen der Deutschen Islamkonferenz (DIK), von 2020 [!]: 5,3 bis 5,6 Millionen Muslime lebten in Deutschland = 6,4 bis 6,7 Prozent der Gesamtbevölkerung von 83,1 Millionen. 2025 waren es rund 83,5 Millionen Menschen. Aus der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes geht indirekt hervor, daß "die schon länger hier leben" wegsterben, und junge Immigranten, mehrheitlich aus islamischen Ländern, sie ersetzen; sonst wäre der Schwund noch viel größer.
Ab 2019 werden unter Berufung auf den Migrationspakt und dessen Pflichten für unsere Bürger die Aufnahme und Weiterleitung der Migrantenmassen von Spanien nach Deutschland ganz legal und unter der Schirmherrschaft der UNO betrieben. Danke, Emmanuel Macron, du falscher Fufziger!
Diesen Artikel widme ich meinem Onkel Oskar Aschoff (23. Mai 1925 - 2. Mai 1944)
