Von schlimm zu katastrophal: Wird Trump den Iran-Konflikt eskalieren?"
From Bad to Disastrous: Will Trump Escalate in Iran? Hold Your Fire, ICG, 27 March 2026
"In dieser Woche spricht Richard [Atwood, der Geschäftsführende ICG-Vizepräsident, Brüssel] in „Hold Your Fire!“ [1 h 5 min] mit den Experten der Crisis Group, Ali Vaez, Yasmine Farouk, Mairav Zonszein, Stephen Pomper und Michael Wahid Hanna, darüber, wo der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran einen Monat nach Beginn steht, und was als Nächstes passieren könnte."
Derweil bietet Washington-Korrespondent Adrien Jaulmes seine bewährten anti-Trump-Zeilen, in denen er sich erst recht nicht zurückhält, sondern im Figaro, am selben Tag und ebenfalls nicht online, auf Seite 5, unten, rechts: Ali Vaez : « Le conflit est devenu plus difficile à résoudre. ». "Ali Vaez: 'Der Konflikt ist schwieriger zu lösen'," dessen Einschätzungen und Propaganda der US-Demokraten bietet. Der Leiter des Iran-Projekts bei der International Crisis Group ist der "Ansicht, daß das iranische Regime, obwohl erheblich geschwächt, kein Interesse an Verhandlungen hat."
Die anti-israelische pro-palestinensische International Crisis Group (ICG), was Israel betrifft, berüchtigt durch ihren ehemaligen Direktor Robert Malley - heutige Präsidentin und Hauptgeschäftsführerin ist die nigerianisch-stämmige Dr. Comfort Ero, die, ihrem Lebenslauf nach zu urteilen, vom Iran wenig Ahnung haben dürfte -, die ICG ist eines der zahlreichen Geschöpfe des Menschenfreundes George Soros, des Gründers der Open Society Foaundations. Kein Projekt ist ihm zu links, zu anti-israelisch. Der Ziehvater des Ali Vaez "Robert Malley wurde 1963 geboren und lebte von 1969 bis 1980 in Frankreich." Auch das noch, Frankreich prägt!
Adrien Jaulmes versenkt nach seinem "erfahrenen Kriegsberichterstatter" Scott Anderson wieder einen Treffer gezielt daneben; er interviewt den im Iran nach der Revolution geborenen, in der Schweiz lebenden Iran-Experten Ali Vaez, der erst recht nicht die Luft anhält, sondern weiß, was Donald Trump will, nämlich "mindestens einen symbolischen Sieg", um seinen Wählern daheim genüge zu tun, aber das Kriegsende hinge vom Iran ab, der unter Bomben nicht verhandelte und nicht antwortete, nicht einmal auf von Saudi-Arabien, Ägypten, der Türkei und Pakistan "mit dem Segen Chinas" vorgebrachte Vorschläge, und erst recht nicht auf die von Donald Trump; denn der böte ihnen nichts an. Deshalb gäbe es weiter Krieg statt Waffenstillstand. Der Iran triebe die Kosten für die USA hoch, damit sie später nicht wieder anfingen, und Donald Trump Israel nicht erlaubte, wieder anzufangen. Dabei weiß AFP doch, daß Donald Trump die Anweisungen von Benjamin Netanyahu befolgt.
Da fehlt ein Wort, daß die Chinesen, die stark betoffen sind von der Blockade der Straße von Hormuz, sich solchen Affront nicht gefallen lassen, aber Ali Vaez kann anscheinend nur Iran.
Es folgt die Einschätzung des جناب-ا علی des Regimes vor und nach dem 28. Februar 2026, der Operation Epic Folly? "Operation Epischer Wahnsinn", und da sieht man, daß Ali Vaez den Iran auch nicht kann: Le régime n'a pas changé, sa direction a changé, mais pour le pire, modifié l'equilibre des pouvoirs à la tête. "Das Regime hat sich nicht geändert, nur die Führung hat sich verändert, und zwar zum Schlechteren, wodurch sich das Machtverhältnis an der Spitze verschoben hat."
Vorher die Ayatollahs, jetzt die Pasdaran, diese waren den Ayatollahs unterstellt, jetzt ist es umgekehrt. Wer das nicht als grundsätzliche Veränderung der Machtverhältnisse sieht, ob zum Besseren oder Schlechteren, das richtet sich nach religiösen, wirtschaftlichen und politischen Interessen, der hat vom Islam keine Ahnung. Schlechter soll es sein, weil nun noch kriegerischere Militärs kommandierten als vorher, und, man staune, "das Überleben des Regimes steht auf dem Spiel." Aber Militär und Pasdaran operieren gewiß nicht mehr in der Erwartung des Mahdi.
Ashura-Tag im Iran, 11. Dezember 1978 - Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest!
Der Iran hat nur dann eine Chance, wieder Tritt zu fassen, wenn die Mollahs endlich weg sind von der Regierungsspitze. Noch einmal Ayatollah Sayyed Mohammad Kazem Schariatmadari:
US-Präsident Jimmy Carter hört nicht auf die Warnungen des Ayatollahs Sayyed Mohammad Kazem Schariatmadari, daß die Mollahs nicht in der Lage seien, einen Staat zu regieren.
Der Ayatollah informiert jeden, der es hören will, daß man dem Ayatollah Ruhollah Khomeyni nicht gestatten sollte, den Iran nach seiner juristischen Version des Islam, velayat-e faqih, zu regieren. Diese Regierungsform ist nicht mit der Demokratie kompatibel. Den Mollahs fehle die Kompetenz, einen modernen Staat zu regieren: wir werden den Iran zerstören und alles verlieren, was bislang zu so großen Kosten und Mühen erreicht wurde, zitiert ihn Alan Peters.
q.e.d.
"Ich werde am Montag um 13:00 Uhr [19 Uhr MEZ] im Oval Office eine Pressekonferenz mit dem Militär abhalten. Gott schütze unsere großartigen Soldaten! Präsident Donald J. Trump"
"Live: Pressekonferenz im Weißen Haus unter Trump vor der iranischen Frist zur Straße von Hormus"
Live: Trump White House Press Briefing Ahead of Iran Deadline on Strait of Hormuz
The briefing will take place on Tuesday at 1pm ET = 6 pm in London
Die Pressekonferenz findet am Dienstag um 13:00 Uhr ET statt = 19 Uhr MEZ
La réunion d'information aura lieu mardi à 13h00 heure de l'Est = 19h à Perpignan
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