"Gleiches Regime, anderes Gesicht: Der wiederkehrende Fehler des Westens im Iran"
Same Regime, Different Face: The West's Recurring Mistake in Iran, by Majid Rafizadeh
"Solange die gegenwärtige Struktur der Islamischen Republik intakt bleibt, ist das System – und nicht die Einzelpersonen – die bestimmende Kraft. ... Im Kern wird die Islamische Republik Iran von einer revolutionären, fundamentalistischen Ideologie zusammengehalten. Diejenigen, die ihr angehören, sind nicht bloß Teilnehmer, sondern Gläubige und Nutznießer. Für die iranischen Machthaber ist eine Reform nicht nur unerwünscht, sondern inakzeptabel."
Das könnte sich dann ändern, wenn die Führung des Militärs und der Revolutionsgarden sehen, daß ihre Ideologie entgegen der Versprechen der Mahdi-Jünger nicht trägt, und vor allem, daß sie keine Nutznießer mehr sind, sondern nur noch Kriegsziele. Keine als religiös verkaufte Politideologie zu Eroberung und Wahrung der Macht einer Clique überdauert, und wenn sie 19 Jahrhunderte wütet, sondern sie ist sterblich wie alles, was nicht offen ist für das Leben.
Einige sunnitische Herrscher haben das verstanden, sonst gäbe es weder Friedensverträge Ägyptens (1979) und Jordaniens (1994) mit Israel, noch die Abraham Accords. Schon die beiden Friedensverträge sind auch gegen die Revolution im schiitischen Iran geschlossen worden.
Der Islam als Ideologie der Herrschaft wird in den nächsten Jahren abgeschafft, beginnend mit der Schia des Iran. Dieser Sekte wegen ist es den sunnitischen Herrschern nicht möglich, ihre Länder in dem Maße zu modernisieren, wie es nötig ist, um im 21. Jahrhundert zu bestehen. Am Waffenarsenal des Iran sieht man die Vergeudung der Reichtümer des Landes zur Aufrechterhaltung der Herrschaft der schiitischen Oligarchie. So lange die Schiiten als Konkurrenz der Sunniten bestehen, kann der Islam nicht zurückgedrängt werden.
Wenn es jetzt nicht gelingt, mit dem Ende des Islams anzufangen, wenn die amerikanischen Bürger, des Krieges gegen den Iran müde, eine Regierung der Demokraten wählen, und mit Einsicht der EU-Staaten in die Lage war, ist und wird nicht zu rechnen sein: "In Israel selbst geht es natürlich um das Überleben", werden wieder Jahrzehnte vergeudet, und darum kann man nur beten, daß es Donald Trump schafft, das Militär und die Revolutionsgarden zu überzeugen, ohne die Mollahs nicht nur die Straße von Hormuz zu öffnen, sondern einen Frieden auszuhandeln; denn sonst ...
"Am Dienstag ist im Iran gleichzeitig Tag des Kraftwerks und Tag der Brücke. Das wird ein unvergessliches Erlebnis! Macht endlich die verdammte Meerenge auf, ihr Wahnsinnigen, sonst landet ihr in der Hölle – wartet nur ab! Lob sei Allah."
Donald J. Trump, Truth Social, 9.95k ReTruths 42.5k Likes. Apr 05, 2026, 2:03 PM
@realDonaldTrump
Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH!
Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP
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