Le Figaro hat sich wieder einmal auf der Seite des Project Syndicate umgesehen, dort auf der Startseite den Kommentar, vom 1. Dezember 2011, des ehemaligen Friedensaktivisten und Außenministers Israels Shlomo Ben Ami gefunden und ihn, diesmal relativ zügig, am 6. Dezember 2011 auf die Meinungsseite 17 gesetzt. Im Internet ist der Kommentar nur für Abonnenten zugänglich, aber wie immer findet man mit drei Klicks das englische Original sowie die französische und deutsche Übersetzung. Arabische, portugiesische, russische und spanische Übersetzungen sind ebenfalls im Angebot.
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7. Dezember 2011
1. Juni 2011
Frankreich. Der "arabische Frühling" zerfällt in drei Teile
Eines muß man dem Personal des Figaro lassen, es kennt seine interesantesten Artikel; sie sind den Abonnenten und Käufern vorbehalten oder denjenigen, die wie ich des Morgens im Cybercafé des Hotels Le Méditerrannée die Gelegenheit haben mitzulesen. Sichtbar im Internet für jedermann sind nur die Kommentare. Darauf werde ich zurückkommen.
Wer also keinen Zugang zur Seite 2 des MSM und dem Beitrag von Jean-Marie Guénois Pourquoi l'islam de France est sujet aux divisions hat, der findet ähnlichen Inhalt in meinem Artikel, vom 23. Oktober 2007, Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet. Dort werden Gründe genannt, warum der Islam Frankreichs Gegenstand der Unstimmigkeiten ist. Der Schweizer Journalist Sylvain Besson stößt darauf bei seinen Recherchen: Es geht um die "Tonnenideologie", wie solches im real existierenden Sozialismus hieße.
Wer also keinen Zugang zur Seite 2 des MSM und dem Beitrag von Jean-Marie Guénois Pourquoi l'islam de France est sujet aux divisions hat, der findet ähnlichen Inhalt in meinem Artikel, vom 23. Oktober 2007, Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet. Dort werden Gründe genannt, warum der Islam Frankreichs Gegenstand der Unstimmigkeiten ist. Der Schweizer Journalist Sylvain Besson stößt darauf bei seinen Recherchen: Es geht um die "Tonnenideologie", wie solches im real existierenden Sozialismus hieße.
22. Mai 2011
ZEIT Online und der Lobbyverein Aipac
Es gibt wieder einen der zahlreichen Artikel über das Verhältnis der USA zu Israel, und es ist wieder einer, der nicht informiert, sondern vorgefertigte Meinung an die Leser bringt. Ich wüßte gern, welche Rolle Dr. Josef Joffe in der ZEIT spielt. Keine? Es geht um die Jahreskonferenz des amerikanisch-israelischen Lobbyvereins Aipac, des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), minimiert und in seiner Bedeutung reduziert zu "Aipac". Die Reizvokabel "Lobbyverein" muß sein, setzt der Autor doch darauf, daß deutsche Leser etwas Negatives unter Lobby verstehen. Unter dem Foto des POTUS steht dann Lobbyorganisation Aipac.
7. Juli 2016
Tony Blair nimmt die Sünden auf sich
Update, vom 23. August 2021
Die Kriegsverbrecher der Bush-Ära tönen lauthals! 👿
9. Juli 2013
Frankreich. Le Figaro und die Lösung der ägyptischen Frage
26. Dezember 2011
Bundespräsident Christian Wulff und die Allianz der Zivilisationen
Rechtsanwalt Michael C. Schneider veröffentlicht auf PI zum Ministerpräsidentenkauf im niedersächsischen Landesrecht ein Rechtsgutachten, das zur Beurteilung der Aktivitäten des Christian Wulff, (Noch)Bundespräsident der Bundesrepublik, in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident keine grundsätzlichen Fragen offen läßt. Die Regelungen zum Verbot der Annahme von Belohnungen und Geschenken für alle in der Landesverwaltung tätigen Personen sind eindeutig: "Das zinsgünstige Darlehen (verboten nach Ziffer d), die unverhältnismäßige Vergütung für Nebentätigkeiten (verboten nach Ziffer e) und die Mitnahme auf Reisen (verboten nach Ziffer g)." Kommentator #3 doardi ergänzt: "Bitte nicht vergessen: h) der Gewährung von kostenloser oder unangemessen verbilligter Unterkunft."
Soweit die Hardware, was die Vergangenheit betrifft, sein voriges Amt.
27. September 2011
Palästinenserstaat. Auftritt vor der UNO als offizieller Auftakt zur Intifada III
Es ist zwei Jahre her, da die Schwesterpartei [sic] der europäischen Sozialisten Al Fatah einen Kongreß in Bethlehem abhält. 2 200 Delegierte nehmen daran teil. Über den Verlauf berichtet Figaro-Korrespondent Adrien Jaulmes voller Begeisterung: Alte Kameraden liegen sich in den Armen, man gedenkt der gemeinsamen Kämpfe zur Befreiung Palästinas. Damit ist nicht der Übergang des Westjordanlandes und Gazas an die Araber gemeint, sondern die Vernichtung des Staates Israel. Die Strategie nach dem verlorenen Jom Kippur-Krieg, der letzten konzertierten Operation der arabischen Staaten, wird vorgegeben im Phased Plan, vom 9. Juni 1974. Dessen Gültigkeit hat der PLO-Vorsitzende Yasser Arafat keine zwei Wochen vor der Unterzeichnung der Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung (Oslo I), vom 13. September 1993, gegenüber Radio Monte Carlo bekräftigt: Die "historische Übereinkunft [Oslo I], 'wird eine Grundlage sein für einen unabhängigen palästinensischen Staat im Einklang mit der Resolution des Nationalrats, von 1974 ... Die PNC Resolution von 1974 sieht vor, auf welchem Teil des palästinensischen Bodens auch immer, von dem Israel sich zurückzieht, oder der befreit wurde, eine nationale Befehlsgewalt zu errichten.' "
28. November 2011
L'Arche. Die Zeitschrift als gestrandete Arche Noah
Wer seine täglichen Dröhnungen und Drohungen an Antisemitismus, Israelfeindschaft, Neonazi-Jagd und Islamisierung Europas weg hat, der kann sich auf seine Monatszeitschrift des französischen Judentums freuen, L'Arche. Le Magazine du Judaïsme français. Diese Zeitschrift ist im Januar 1957 gegründet worden, ich abonniere sie seit vielen Jahren. In zahlreichen meiner Artikel habe ich mich auf die immer sehr informativen Beiträge der Arche berufen, manchmal ganze Passagen übersetzt und auf meine Site gestellt, wie den Beitrag von Raphaël Draï, in L´Arche 164 / 630-631, zum 100. Jahrestag des Dekrets Crémieux. Überhaupt, die Seite Il y a 40 ans dans L´Arche. "Es stand in der Arche vor 40 Jahren", habe ich immer besonders gern gelesen. Sie ist eine Fundgrube an Aktualitäten von einst. Da die Arche so gut wie nicht im Internet aufgetreten ist, gibt es wenig Dokumente dieser und ihrer anderen wunderbaren Seiten.
24. Februar 2012
Robert Wistrich. Der Antisemitismus und die Islamisten
Der Europa-Korrespondent der Jerusalem Post Benjamin Weinthal, Mitglied der Foundation for Defense of Democracies, veröffentlicht am 23. Februar 2012 ein Interview mit dem Direktor des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism at the Hebrew University: Robert Wistrich warns that anti-Semitism will grow as long as West ignores Islamists. Ich hoffe, das Interview ist nicht nur in der "Premium Zone" der Abonnenten zu lesen. Hier ist meine Kritik an den Ausführungen von Prof. Dr. Robert Wistrich:
Der Erfolg im Kampf gegen Judenhaß und Antisemitismus steht und fällt damit, daß Wissenschaftler aufhören, von "Islamismus" und "Islamisten" zu sprechen/schreiben.
2. Dezember 2012
Palästina. Seit 65 Jahren heiß ersehnter arabischer Staat
31. Juli 2012
Europarat. Antimuslimisches Vorurteil hindert die Integration?
Der Lette Dr. Nils Muižnieks ist seit 1. April 2012 der dritte Menschenrechtskommissar des Europarates. Auf der offiziellen Website des Europarates wird er vorgestellt als ein Experte, der mehr als zwanzig Jahre tätig ist in Beobachtung, Fortbildung und Erziehung im Bereich der Menschenrechte. Man kann ihn als Menschenrechtsfunktionär auf gutdotierten Posten bezeichen. Ab 2005 ist er Mitglied und von 2010 bis 2012 Vorsitzender der European Commission against Racism and Intolerance (ECRI), der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz. Wenn man liest, gegen was alles er ankämpft, würde man in ihm einen Islamkritiker reinsten Wassers vermuten: Er ist gegen Rassismus, Diskriminierung, Folter, für das Recht von Frauen, von Kindern und [anderen] Behinderten, für Meinungs- und Pressefreiheit, für "soziales Netzwerken".
24. April 2011
Iran PressTV auf Kanal 1275
Wer eine Salatschüssel auf dem Dach hat, ist fein raus, der kann sich die Auslassungen, Verdrehungen und Lügen der deutschsprachigen und französischen MSM über den "arabischen Frühling" (226 000 Ergebnisse), den "printemps arabe" (1 070 000 Ergebnisse), sparen. Mit wenigen Ausnahmen wie der des bereits mehrfach zitierten Georges Malbrunot berichten die altpapierreifen und wellensalatverdächtigen MSM nämlich von ihrem Hotelfenster oder gar aus einem anderen Land über das, was eben in den arabischen Staaten über die Straße läuft. Man kann's verstehen; denn die modernen Freiheitskämpfer, die wie ihre Vorfahren seit 1 330 Jahren gegeneinander mit dem bewährten Schlachtruf Allahu Akhbar ins Gefecht ziehen, nehmen ebensowenig Rücksicht auf ihre Journalistenfreunde wie die libyschen, ägyptischen, syrischen und jemenitischen Herrscher auf ihre Journalistenfeinde.
7. Februar 2012
L'Arche. Das Ende einer Zeitschrift
Im Artikel L'Arche. Die Zeitschrift als gestrandete Arche Noah habe ich die Leser eingestimmt, und nun gibt es den Rest. Die Arche Noah liegt flach wie die Costa Concordia. Aus deren Wrack kann man wenigstens noch Öl abpumpen, die kleine Arche dagegen gibt nichts mehr her.
Heute beglückt mich der Postbote mit der Vierteljahresausgabe Nr. 636, Februar bis April 2012, sie hat es noch nicht auf die Website geschafft, dort schaut vor einem mit Schriften über Israel gefüllten Bücherbord immer noch Shimon Peres sinnierend in die Gegend. Der Präsident Israels ist auf dem Titelblatt ersetzt durch den eitlen Fatzke Bernard-Henri Lévy (BHL. Photo : La règle du jeu) vor einem ebenso vollen Bücherregal, dessen Schriften aber unkenntlich sind (Photo : Patrick Kovarik, AFP/Getty Images), so wird der Betrachter nicht abgelenkt vom Philosophen in seiner ganzen Erhabenheit. Es bleibt den Lesern nichts erspart!
Heute beglückt mich der Postbote mit der Vierteljahresausgabe Nr. 636, Februar bis April 2012, sie hat es noch nicht auf die Website geschafft, dort schaut vor einem mit Schriften über Israel gefüllten Bücherbord immer noch Shimon Peres sinnierend in die Gegend. Der Präsident Israels ist auf dem Titelblatt ersetzt durch den eitlen Fatzke Bernard-Henri Lévy (BHL. Photo : La règle du jeu) vor einem ebenso vollen Bücherregal, dessen Schriften aber unkenntlich sind (Photo : Patrick Kovarik, AFP/Getty Images), so wird der Betrachter nicht abgelenkt vom Philosophen in seiner ganzen Erhabenheit. Es bleibt den Lesern nichts erspart!
8. März 2012
MIPIM 2012. Hauptrolle für Deutschland?
26. Juni 2011
Syrien. Die Hezbollah verlegt ihr Waffenarsenal in den Libanon
Der Starkorrespondent des Figaro, Le Grand Reporter Georges Malbrunot, ist mit Abstand dessen bester Mitarbeiter. In keinem anderen MSM bekommt man genauere Informationen über die Lage im Nahen Osten. Danke dafür!
Am 24. Juni berichtet er über die Aktivitäten der Hezbollah: Le Hezbollah rapatrie son arsenal de Syrie. Die Terrororganisation befürchtet einen Machtwechsel. Nun folgt eine exakte Schilderung. Der Iran benutzt Syrien, um die für die Hezbollah bestimmten Waffen möglichst nahe an den vorgesehenen Kampfplatz gegen Israel zu bringen. An der Grenze zum Libanon, in Douma und Homs lagern die Boden-Boden-Mittelstreckenraketen Zilzal, die Raketengeschosse Fajr 3 und Fajr 5, zum Einsatz gegen Israel.
Am 24. Juni berichtet er über die Aktivitäten der Hezbollah: Le Hezbollah rapatrie son arsenal de Syrie. Die Terrororganisation befürchtet einen Machtwechsel. Nun folgt eine exakte Schilderung. Der Iran benutzt Syrien, um die für die Hezbollah bestimmten Waffen möglichst nahe an den vorgesehenen Kampfplatz gegen Israel zu bringen. An der Grenze zum Libanon, in Douma und Homs lagern die Boden-Boden-Mittelstreckenraketen Zilzal, die Raketengeschosse Fajr 3 und Fajr 5, zum Einsatz gegen Israel.
21. September 2012
Islam und Demokratie
Das Provinzblatt L'Indépendant ist online mit dem katalonienbewegenden Aufmacher Tauromachie. Le CPNT accuse des "extrémistes" anti-corrida de "négationnisme culturel". Stierkampf. [Die Bewegung] CPNT [Chasse, pêche, nature, traditions. Jagd, Angeln, Natur, Tradition] bezichtigt die anti-Stierkampf - "Extremisten" des "kulturellen Negationismus", wobei im französischen Sprachgebrauch négationnisme "Leugnung des Holocaust" bedeutet. Mit solchen Formulierungen zur Banalisierung der Judenvernichtung hat L'Indépendant keine Probleme, wohl aber mit dem Artikel Caricature de Mahomet : le gouvernement est en alerte. Mohammed-Karikatur: Die Regierung ist in Alarmbereitschaft.
17. Mai 2011
Leroy Soleil : Ich bin ein Festival des Photojournalismus
Seit 1989, immer Ende August/Anfang September, findet in Perpignan, im äußersten Südwesten Frankreichs, ein internationales Festival des Fotojournalismus statt, Visa pour l'Image, in diesem Jahr zum 23. Mal, vom 27. August bis 11. September 2011, mit einer Woche für die Profis, vom 29. August bis 4. September. Dieses Jahr wird auch das Attentat auf die Zwillingstürme vorgestellt, jubilée oblige. Stellen die internationalen Zeitungen in einigen ihrer besten für den Wettbewerb um den Daily Press Award eingereichten Aufnahmen des Jahres einmal die USA nicht negativ dar, sondern einfach nur sachlich? Und Israel, werden der Staat und seine Bevölkerung als eigenes Subjekt und nicht in Abhängigkeit des Bedarfs an linker Propaganda für die Palästinenser erwähnt?
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