„Zu viel Ego“ - das Scheitern der spanischen Sozialdemokraten. Von Annette Prosinger,
Um an der Macht zu bleiben, ist Pedro Sánchez alles recht, und wie bei Sozialdemokraten üblich, ist er nach allen Seiten offen, von denen er Stimmen erhofft. Mit einem
"progressiven Regierungsprogramm" wollte er die Linkspartei Podemos dazu bringen, seine Minderheitsregierung zu unterstützen. Daraus ist nichts geworden. Soweit zur linken Seite!
Aber die war gestern; denn, am 10. November 2019, stehen Neuwahlen an, die vierten in vier Jahren. Da benötigt er drei Seiten, die linke, die rechte, und
die links-rechte katalanisch-separatistische. Auch die Migrationspolitik, falls man sie so nennen kann, muß dazu ihren Beitrag liefern.