President Donald J. Trump’s Call with President Vladimir Putin. The White House, March 18, 2025
"Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump". Präsident Rußlands, 18. März 2025"
Телефонный разговор с Президентом США Дональдом Трампом
Nun können sich alle, die von den westlichen Medien phantasievoll über die Ergebnisse des Telefonats informiert werden, selbst ein Bild machen vom 90-minütigen Gespräch, das in einigen Medien zu einem dreistündigen verdoppelt wird. Drei bis vier Stunden diskutierte Steve Witkoff, der Sondergesandte Donald Trumps, "lösungsorientiert" mit Wladimir Putin, in Moskau, am 13. März 2025.
L'armée française va "accroître et accélérer les commandes de Rafale", annonce Emmanuel Macron
"Die französische Armee werde 'die Aufträge für Rafale erhöhen und beschleunigen', kündigt Emmanuel Macron an."
Auf geht's, in den WKIII!
Trump erwirkt seinen Waffenstillstand, Putin stellt drastische Forderungen
und Macron antwortet mit Rafale
Guerre en Ukraine : Trump obtient sa trêve, Poutine pose des exigences drastiques
et Macron riposte en Rafale, 20minutes avec AFP, 18./19. März 2025
Es habe "eine Einigung über die Einstellung der Bombardierungen der ukrainischen Energieinfrastruktur für 30 Tage und das 'Versprechen sofortiger Verhandlungen' in einem Land im Nahen Osten" gegeben. "Sehr optimistisch deutete Donald Trump in seinem Netzwerk Truth Social sogar an, daß er sich mit seinem russischen Amtskollegen darauf geeinigt habe, schnell einen 'vollständigen Waffenstillstand und letztendlich das ENDE dieses wirklich schrecklichen Krieges' zu erreichen".
"Es besteht jedoch eine wesentliche Diskrepanz zwischen der Darstellung des Abkommens durch den Kreml und die des Weißen Hauses. Der Kreml beschrieb das Abkommen als ein Verbot von Angriffen auf 'Energieinfrastruktureinrichtungen', während die Erklärung des Weißen Hauses darauf hinweist, daß der Waffenstillstand sich auf 'Energie und Infrastruktur' bezieht, was jedoch umfassender sein könnte."
Rußland und die Ukraine werden jeder 175 Kriegsgefangene austauschen, und als Zeichen des guten Willens entläßt Rußland zusätzlich 23 schwerverwundete ukrainische Soldaten in ihr Heimatland.
Derweil stellt Wolodymyr Selenskyj die wichtigste "Rote Linie" für Kiew vor:
"Wir werden keine von der Russischen Föderation besetzten Gebiete anerkennen. Das ist eine Tatsache. Das ist die wichtigste rote Linie."
Erinnert es jemanden an die palästinensischen Araber, die 1948/49, 1967, 1973, um nur die wichtigsten zu nennen, alle Kriege verlieren, aber unbeirrt auftreten wie Sieger?
"Doch Wladimir Putin verzichtete auf die Bombardierungen nur unter Bedingungen, die man ausführlich kommentieren wird." Die Bedingung Wladimir Putins sei die vollständige Einstellung der westlichen [!] Militärhilfe einschließlich der Nachrichtendienste für die Ukraine gewesen, was sofort unseren kriegsgeilen Staatspräsidenten Emmanuel Macron in die Bütt ruft. Zu Besuch bei Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz erklären beide, die Militärhilfe fortsetzen zu wollen. Im l'Indépendant, abgekupfert von AFP, steht, daß Wladimir Putin die Einstellung der Waffenlieferungen der USA [!] erwirkt hätte. So bedarf es keiner Kommentare und Emmanuel Macron hat recht.
Auch hier lebt Emmanuel Macron in einer anderen Welt. in der es ihn als Kriegsherrn Europas gibt. Sein Beharren auf weiterer Militärhilfe für die Ukraine kann dazu führen, daß man dem Wort des POTUS nicht glaubt, wenn er auf weitere Militärhilfe verzichtet, aber den Emmanuel Macron und sonstige Europäer weitermachen läßt.
Donald Trump wird nicht vergessen, daß Emmanuel Macron ihn diskreditiert und seine geopolitischen Entscheidungen hintertreibt. Rußland spielt darin eine strategische Rolle und die EU eine marginale, hauptsächlich wirtschaftliche. Die USA brauchen Rußland, um ein Gleichgewicht mit China herzustellen, um zu vermeiden, daß China und Rußland eine Einheit gegen die USA bilden. Zu den Beziehungen USA-Rußland-China kann man einiges von Henry Kissinger lernen:
Die Europäer = EU + GB sind außen vor, was sie sich selbst zuschreiben können. Mit Methoden des Kalten Krieges und der Verteilung eines 'Überlebenshandbuchs' an die Franzosen ist heuer kein Staat zu machen. EU+GB gegen die USA+China kennt den Verlierer im Voraus. Den Verlierer im Krieg Rußland gegen Ukraine hätte die Regierung des Emmanuel Macron ebenfalls voraussehen können. Wer denkt nicht an die Worte des Finanzministers Bruno Le Maire! 😂
"Das 'deutsch-französische Paar' mit einem dritten Gast aus Großbritannien setzt unter der Führung von Ursula sein kriegerisches Delirium fort, während die USA und Rußland ins 21. Jahrhundert eingetreten sind. Die Europäische Gemeinschaft und unsere Kleinen wollen den Krieg fortsetzen, um das aufständische Volk einzudämmen.
Serbien, Bulgarien, Rumänien, Polen und natürlich die Ukraine und Ungarn wollen diese Ideologie, die sie ruiniert, nicht weiterführen.
Selenskyj spricht mit den Amerikanern, nicht mit den Europäern, die ihm nicht helfen konnten. Ein ehrenhafter Frieden ist besser als eine Katastrophe zwischen Westlern (und dazu zähle ich auch Russland).
Macron spielt den Kämpfer um die Existenz. Nicht wir."
Schade, daß anders als Radegonde & Dagobert viele Kommentatoren im Figaro nicht begreifen, was da gerade passiert, nämlich die Umstrukturierung der Welt zu einem friedlicheren Raum als bisher.
Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Rußland zum Ukrainekrieg werden in Jeddah, am Sonntag, den 23. März 2025, von amerikanischen und russischen Delegationen weitergeführt.
"Waffenstillstandsgespräche im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beginnen am Sonntag, sagt US-Gesandter."
Ceasefire talks on Russia-Ukraine conflicts to begin Sunday, says US envoy.
"Herr Witkoff sagte, die US-Delegation in Saudi-Arabien werde von Außenminister Marco Rubio und dem Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz geleitet, gab jedoch keine Auskunft darüber, mit wem sie Gespräche führen würden." Darf ich raten? mit Sergei Lawrow; denn Wolodymyr Selenskyj will gar keinen Frieden: "Wir werden keine von der Russischen Föderation besetzten Gebiete anerkennen. Das ist eine Tatsache. Das ist die wichtigste rote Linie."